Retter der SOL

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 509)
A509 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 10/50)
Titel: Retter der SOL
Untertitel: Atlan und die Schläfer an Bord des Quaders
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Joscan Hellmut, Bjo Breiskoll, Gavro Yaal, Chart Deccon, Tamir Gordan, Emar Wust
Handlungszeitraum: April 3791
Handlungsort: SOL, Quader
Zusätzliche Formate: E-Book, Taschenheft 5

Handlung

An Bord der SOL macht sich die Nähe des Quaders immer deutlicher bemerkbar. Es kommt zu schweren Erschütterungen und zu Zerstörungen in mehreren Außenbezirken des Raumschiffes.

Um der Gefahr Herr zu werden, beraten Chart Deccon, die Magniden und auch Atlan über eine Lösung der Situation. Palo Bow schlägt vor, eine Einsatzgruppe zum Quader zu schicken und das fremde Schiff zu erobern. In der Zentrale des Quaders sollen die Gravitationsfelder abgeschaltet werden, die das Schiff an die SOL binden. Gallatan Herts bringt Atlan als Leiter des Kommandos ins Spiel. Deccon ist einverstanden. Der Arkonide sucht sich eine Gruppe aus Ferraten und Buhrlos aus, die von Joscan Hellmut, Bjo Breiskoll und Gavro Yaal komplettiert wird.

Joscan Hellmut vermutet in den extrem starken Gravitationsstößen Abwehrbewegungen des Quaders, der die SOL zurückzudrängen versucht. Um die Wellen sichtbar zu machen, lässt Hellmut den Raum zwischen den beiden Schiffen mit kleinen stark fluoreszierenden Plastikkugeln füllen. Jene Stellen, an denen die Kugeln ruhig im Raum schweben, sind für die Raumfahrer ungefährlich. In Raumanzügen setzen die Teilnehmer über. Trotz der Kugeln sterben drei Buhrlos und ein Ferrate in den Gravitationsfeldern.

Bjo Breiskoll gelingt es, mit einem von den Missionaren erbeuteten Gerät ein Schloss zu öffnen. Durch das nun offene Schleusenschott kann der Trupp in den Quader eindringen. Die zentrale Positronik des Raumschiffes reagiert auf die Anwesenheit der Solaner. Sie aktiviert Baumaschinen, die die Eindringlinge in einem Lagerraum attackieren. Es gelingt der Einsatzgruppe, die Maschinen auszuschalten. In einer Maschinenhalle versucht ein Roboter Atlan mit einer Strahlwaffe zu erschießen. Zwei Ferraten und Bjo Breiskoll zerstören das stabförmige Gebilde.

Währenddessen beschließen die Magniden und der High Sideryt an Bord der SOL, Bomben an Bord des Quaders zu bringen. Die Sprengkörper sollen das fremde Raumschiff zerstören. Damit wären auch Atlan und die Schläfer ausgeschaltet, mögliche Konkurrenten für das Amt des High Sideryt.

Im Inneren des Quaders führt ein weiteres Schott in einen Raum, der einen dichten Urwald aus unterschiedlichen Pflanzen enthält. Es handelt sich um ein Stück Natur vom Planeten Arzeiss. Tamir Gordan wird von einer riesigen Schlange beinahe erdrückt. Erst ein Schuss aus Atlans Paralysator befreit den Ferraten. Das Einsatzkommando teilt sich in zwei Gruppen, die von Bjo Breiskoll und Gavro Yaal sowie von Atlan und Joscan Hellmut geführt werden.

Bald darauf tötet Tamir Gordan das Quallenwesen Korr, wodurch Yonlies einen Rachefeldzug gegen die von Atlan geführte Gruppe beginnt. Der Letzte in der Schlange, die die Solaner gebildet haben, wird das erste Opfer von Yonlies. Ein Angriff des Katzenartigen kurz vor dem Ausgangsschott kann zurückgeschlagen werden. Als sich das Schott öffnet, ist ein riesiger Roboter zu sehen, der augenblicklich einen Strahlschuss abfeuert, der Yonlies im Bruchteil einer Sekunde verbrennt und den Dschungel in Brand setzt. Atlan erwidert das Feuer. Joscan Hellmut kann das Schott wieder schließen. Aus der Wand neben dem Schott wird eine große Platte herausgeschnitten. Dahinter befindet sich eine Halle mit zwölf würfelförmigen Beibooten, die mit zahlreichen Energiestrahlprojektoren an den Seiten bestückt sind.

Bjo Breiskolls Gruppe durchquert den Dschungel und findet sich in einem Gang wieder, der sich in Längsrichtung in Bewegung setzt. Die Schiffspositronik versucht, die Eindringlinge in das Weltall zu befördern. Gavro Yaal lässt auf die Wände ihres Gefängnisses schießen. Die Kabine verformt und verkeilt sich schließlich, wodurch sie zum Stillstand kommt. Die Solaner suchen in einem angrenzenden Lagerraum Deckung. Die Positronik schickt eine Bombe, die in die deformierte Kabine einschlägt und explodiert.

In einem aufwärts führenden Gang wird Breiskolls Gruppe von Energiefeldern eingeschlossen. Aus einem Gang nähert sich Guschuz. Dieser wird von Breiskoll darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Solaner die Zentrale des Quaders zu erreichen versuchen, um eine Kurskorrektur des Raumschiffes zu veranlassen. Guschuz lässt ein Energiefeld zusammenbrechen, so dass ihm das Einsatzkommando folgen kann. In seinem Versteck kann Guschuz das zweite Kommando unter Atlan und Hellmut beobachten. Es ist ihm gelungen, die Verbindung zwischen Schiffspositronik und den Beibooten zu unterbrechen, so dass die Bordwaffen nicht abgefeuert werden können. Über ein Mikrophon kann Breiskoll mit Atlan Kontakt aufnehmen und den Arkoniden und seine Gruppe durch ein rotes Tor und einen Antigravschacht zum Versteck von Guschuz lotsen.

Mit den Anlagen, die Guschuz im Laufe der Jahre unter seine Kontrolle gebracht hat, lässt sich der derzeitige Abstand zwischen SOL und Quader bestimmen. Die beiden Raumschiffe sind nur noch 150 Meter voneinander entfernt. Die Zentrale des Quaders wird von Robotern unterschiedlichsten Aussehens abgeriegelt. Um die Schiffspositronik an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu bringen, will Atlan einen Mehrfrontenkrieg anzetteln. Die Buhrlos und Ferraten werden auf die 14 Beiboote verteilt. Dann nimmt Atlan mit Hilfe von Guschuz Kontakt mit der Hauptpositronik auf und fordert sie auf, die Hauptleitzentrale zu räumen und ihm und seinen Leuten Zugang zu gewähren. Diese Forderung wird umgehend abgelehnt. Guschuz fordert den Abzug der Roboter innerhalb einer Stunde, andernfalls die Beiboote das Feuer eröffnen werden. Nach Verstreichen der Frist eröffnen die Beiboote das Feuer auf die Wände des Hangars. Gleichzeitig bewegen sich Atlan, Bjo Breiskoll, Gavro Yaal und Joscan Hellmut auf die Hauptzentrale zu.

Vier Meter hohe, eiförmige Kampfroboter auf Raupen greifen die Beiboote an. Die Roboter explodieren unter dem konzentrierten Feuer, das auch den Boden des Hangars in Mitleidenschaft zieht. Zwei Beiboote verschwinden in der Tiefe. Einem Kampfroboter gelingt es, sich im toten Winkel einem der Beiboote zu nähern. Tamir Gordan schießt die Maschine aus der Schleuse des Bootes ab, wird aber von der lodernden Glut in Mitleidenschaft gezogen.

Atlan und seine drei Begleiter erreichen die Zentrale des Quaders. Joscan Hellmut widmet sich sofort der zentralen Schaltkonsole und kann die Verteidigungsschaltung zurücksetzen. Die Kampfroboter werden deaktiviert, Sperren und Verriegelungen lösen sich.

Emar Wust versucht, seinen Freund Tamir Gordan zur Rückkehr auf die SOL zu bewegen, wie es der vom High Sideryt erteilte Befehl vorsieht. Atlan und die Schläfer sollen nach der Eroberung der Zentrale des Quaders zurückgelassen werden. Gordan weigert sich und will Atlan informieren, doch Wust paralysiert ihn kurzerhand.

Der Arkonide kann eine Funkverbindung mit dem High Sideryt herstellen. Doch unwirsch unterbricht Chart Deccon das Gespräch und schaltet ab. Aufgrund der Nähe des Quaders zur SOL, die in der Zwischenzeit auf 70 Meter geschrumpft ist, konzentrieren sich Atlan und Hellmut darauf, die Gravitationsfelder zu beseitigen. Der Kybernetiker findet auch den Schalter, der dafür verantwortlich ist, dass der Katzer seine telepathischen Fähigkeiten nicht anwenden kann. Nun findet Bjo schnell heraus, dass die Ferraten und einige Buhrlos den Quader verlassen wollen. Über Funk übermittelt er Atlan diese neuen Erkenntnisse und berichtet gleichzeitig von den Bomben, die Chart Deccon an Bord hat schaffen lassen. Hellmut hat inzwischen alle Gravitationsfelder abgeschaltet. Die SOL ist nun wieder manövrierfähig.

In einem Funkspruch bedankt sich Chart Deccon für die Arbeit des Einsatzkommandos und bittet Atlan und die Schläfer noch einige Stunden an Bord des Quaders zu bleiben, um die weitere Entwicklung zu beobachten. Sie sollen später von einem Beiboot abgeholt werden. Der Arkonide gibt nicht zu erkennen, dass er über die wahren Absichten des High Sideryt informiert ist.

Auf dem Weg zur Schleuse, durch die sie den Quader betreten haben, finden sie sieben bewusstlose Buhrlos, denen anscheinend ein Schlafmittel verabreicht worden ist. Die Weltraumgeborenen, unter ihnen Dirsa Lefter, Studia St. Felix und Ghuna Heck, sind mit dem Verrat an Atlan und den Schläfern nicht einverstanden gewesen und deshalb ausgeschaltet worden. Etwa 20 Rostjäger sind damit beschäftigt, das Schleusenschott zu verschweißen, um den Schläfern die Möglichkeit zu nehmen, an dieser Stelle den Quader zu verlassen. Mit einer Überraschungsaktion können die vier Männer die Ferraten paralysieren, allerdings erhält auch Bjo Breiskoll einen Treffer und wird dadurch außer Gefecht gesetzt. Doch Atlan hat Emar Wust übersehen. Der Ferrate lähmt Atlan, Yaal und Hellmut. Die Rostjäger kehren zur SOL zurück.

Atlan, Gavro Yaal, Joscan Hellmut, Bjo Breiskoll und die sieben Buhrlos befinden sich noch immer im Quader. Der Arkonide und der Kybernetiker begeben sich in die Zentrale, wo sie mit den Ortungsgeräten feststellen, dass die SOL bereits fünf Kilometer entfernt ist.

Die Solaner und die Schläfer machen sich auf die Suche nach den Bomben, die eigentlich nur in der Nähe der Schleuse versteckt sein können, da ansonsten die Schiffspositronik Gegenmaßnahmen wegen der eindringenden Ferraten gestartet hätte. Hellmut findet schnell eine der SOL-Bomben. Den ersten Zünder, ein Impulswerk, kann der Kybernetiker schnell überwinden. Der Erschütterungszünder bereitet jedoch größere Schwierigkeiten. Doch Joscan Hellmut meistert auch diese Situation. Der ehemalige Sprecher der Solgeborenen kann alle zwölf SOL-Bomben nach stundenlanger Arbeit entschärfen.

Danach machen sich die Männer und Frauen auf den Weg ins Zentrum des Quaders. Zwei wuchtige Schläge erschüttern den Quader. Eine Bombe, die sie übersehen haben, ist durch die Erschütterung explodiert. Die Druckwellen haben glücklicherweise die Schiffswandung durchbrochen und ihre Energien in den Weltraum abgeleitet.

Innenillustrationen