Bezirk der Geister (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Bezirk der Geister (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 513)
A513 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 14/50)
Titel: Bezirk der Geister
Untertitel: Flucht durch die Stadt der Verlorenen
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Bjo Breiskoll, Joscan Hellmut, Gavro Yaal, Gersing Haybo, Kun'Nrobda Null
Handlungszeitraum: 3791
Handlungsort: Mausefalle VII
Zusätzliche Formate: E-Book, Taschenheft 6

Handlung

Atlan und eine Gruppe Solaner halten sich in der Stadt der Freien auf dem Planeten Mausefalle VII auf. Der Arkonide, Gavro Yaal, Bjo Breiskoll und Joscan Hellmut werden im Bezirk der Geister von Kelshur gewarnt, ihre Gefährten, die sie in einem Haus zurückgelassen haben, sofort von dort abzuholen. Das Haus versucht sie in Sicherheit zu wiegen und will sie veranlassen, sich ebenso wie die Buhrlos zur Ruhe zu begeben, um neue Kräfte zu sammeln.

Atlan lauscht den Erzählungen des Bettes, das von fremdartigen Wesen berichtet. Darüber wird er vom Schlaf übermannt und erlebt im Traum die Ankunft von Handelsdelegierten vom Planeten Orsall in der Raumstadt Tannahmat mit. Er schlüpft dabei in die Rolle von Lanta, der die Besucher im Auftrag des Obersten Gulnithen willkommen heißt. Noch bevor er mit Ogr T'neul und Fran D'vielle in Verhandlungen eintreten kann, beendet Lantas Frage nach der SOL abrupt den Traum. Der Arkonide erwacht und ist sich sofort im Klaren, dass er lediglich einen Traum erlebt hat. Er springt aus dem Bett und verlangt von dem Haus, dass seine Freunde geweckt werden sollen. Das Haus weigert sich zunächst, doch als Atlan erwähnt, dass es ihm bei seinem ersten Besuch versprochen hat, für guten Kaffee zu sorgen, der für das Wohlbefinden der Solaner von großer Wichtigkeit ist, ist das Haus bereit, seinem Wunsch zu entsprechen. Doch es dauert noch etwa eine halbe Stunde, bis die Buhrlos und die Schläfer auftauchen.

Kuno, der sich außerhalb des Hauses aufhält, kann dieses unter Druck setzen, seine Freunde freizulassen, indem er vorgibt, mit Y'Man Kontakt aufgenommen zu haben, der niemals tolerieren wird, dass ein Missgebauter sich an »Freien« vergreift. Da auch das Haus einer dieser Missgebauten ist, dürfen es Atlan und seine Gefährten verlassen.

Die Gruppe zieht durch den Bezirk der Geister. Die Nacht bricht herein. Plötzlich fällt Gersing Haybo um und bleibt auf der Gasse liegen. Er wird von Atlan und Hellmut getragen. Kuno führt sie in ein Haus. Während die Solaner sich darin umsehen, verschwindet der kleine Roboter im Keller und ist nirgends zu finden. Die Schläfer und Atlan entdecken eine Hygienezelle und große Kisten mit Konzentratnahrung. Während der Dusche vernimmt Atlan ein langgezogenes Heulen. Auf der Straße vor dem Haus tanzen leuchtende Schemen. Diese werden von drei kleinen Gleiskettenfahrzeugen projiziert. Atlan, Hellmut und Gavro Yaal sehen sich das Spektakel aus der Nähe an. Die »Geister« nähern sich ihnen bis auf wenige Meter und drehen dann ab. Kuno entdeckt die Männer und bemüht sich, sie in das Haus zu treiben. In der Sicherheit des Hauses können sie Kolonnen von marschierenden kastenförmigen Robotern beobachten, die durch die Straßen ziehen. Zwölf dieser Roboter werden von den Projektionen umzingelt, glühen auf, kippen um und prallen auf die Straße. Die Maschinen färben sich schwarz und sind nur mehr Schrott. Sie werden von anderen Robotern abtransportiert. Die Kolonnen der Maschinen ziehen sich zurück.

Im Haus findet Atlan Nahrungskonzentrate, Wassertabletten und vier Medoboxen vor, die sie in ihren Raumanzügen an Bord des Raumschiffes, das sie nach Mausefalle VII gebracht hat, haben zurücklassen müssen. Bei Gersing Haybo diagnostiziert die Medobox allgemeine psychische und physische Erschöpfung und Nosophobie. Den Buhrlos macht der lange Aufenthalt auf dem Planeten stark zu schaffen. Sie müssen dringend in den Weltraum, damit die Hautschichten sich nicht verdicken und zu einem undurchlässigen Panzer werden, der die Atmung und den Stoffwechsel unterbindet.

Atlan sieht sich gezwungen, den Kontrex, den ihm Xyrnax geschenkt hat, einzusetzen. Y'Man soll dafür sorgen, dass die sieben Buhrlos in den Weltraum gebracht werden, um nicht den Tod zu erleiden. Der Ring löst sich erwartungsgemäß auf. Aus verborgenen Lautsprechern erschallt tatsächlich eine dunkle Stimme und verspricht, den Gläsernen zu helfen. Als Bedingung sollen zwei der Solaner sich Kun'Nrobda Null anvertrauen und sich von den Gefährten trennen.

Kuno warnt seine Gefährten vor den Robotern, die den Buhrlos helfen werden. Diese Maschinen werden von den »Geistern« nicht belästigt werden, um die Hilfsaktion reibungslos ablaufen lassen zu können. Allerdings droht Atlan und Joscan Hellmut die Festnahme, da sie im Turm der Stadt der Freien einen Chip manipuliert haben. Kuno erklärt sich bereit, den Arkoniden und die Schläfer aus der Gefahrenzone zu bringen.

Ein Geheimgang im Keller des Hauses wird von einem Fallensystem gesichert. Kuno desaktiviert die Anlage, sodass die Solaner den Gang betreten können. Ihnen folgende Roboter werden nach der Reaktivierung des Systems von der Strukturschleuder ausgeschaltet. Die Gefährten kommen in einem Haus wieder auf die Oberfläche, das irrtümlich mit den Elementen eines Musik-Roboters versehen wurde, und nun versucht, seine musikalischen Kenntnisse zu verbessern. Der Katzer hält das Kreischen nicht aus und springt durch eine Glassitscheibe auf eine schmale Gasse. Seine Kollegen folgen ihm bereitwillig. Geisterhafte Leuchtgestalten unterstützen sie gegen heran marschierende Roboter, von denen neuerlich einige den »Geistern« zum Opfer fallen.

Als der Tag anbricht treffen sie auf die so genannten Tunnelbauer, die allerdings keine Notiz von ihnen nehmen. Kuno setzt sie über das Treiben dieser seltsamen Wesen in Kenntnis und informiert Atlan gleichzeitig darüber, dass die Buhrlos, die zurückgeblieben sind, inzwischen von Robotern abgeholt wurden und sich mit einem Raumschiff auf dem Weg in den Weltraum befinden, wo sie sich schnell erholen werden. Die Gläsernen dürfen auf diesem Schiff bleiben und regelmäßig das Vakuum aufsuchen.

Der weitere Weg bringt Atlan und seine Gruppe zu den Schweigenden Häusern. Mit seinem Impulsstrahler verschafft sich der Arkonide Zugang in eines der Gebäude. Die eisige Kälte lässt sich nur schwer ertragen. Pinguinähnliche Wesen versuchen die Öffnung zu schließen. Um der Kälte zu entkommen, die ihnen bereits starke Schmerzen bereitet, feuert Atlan erneut seine Waffe ab. Über eine schräge Fläche rutschen sie in einen Raum, der den Pinguinen als Nest für ihre Nachkommen dient. Hier sind die Temperaturen relativ erträglich. Kuno kann mit Kuram-5284 Kontakt herstellen, der ihnen behilflich ist, eine Schleuse mit elastischen Wänden zu passieren, um das Nest verlassen zu können. Nun sind sie wieder der Kälte ausgesetzt. Halb erfroren gelangen sie in einen kleinen Innenhof, wo sie sich bei angenehmen Temperaturen erholen können.

Ihre Ruhe wird bald von einer herannahenden Menge von Stadtbewohnern gestört, die von den Robotern aufgefordert worden sind, nach den Flüchtigen zu suchen. Als Lohn ist ihnen die Möglichkeit versprochen worden, Mausefalle VII verlassen zu dürfen. Eine Gruppe Gobahrs nähert sich dem Standort der Gruppe. Bevor diese ihre Giftbolzen einsetzen können, dringen Atlan und seine Begleiter in ein Haus ein. Über einen finsteren Gang gelangen sie in das Kyrion. Da sich der Himmel über dem Tschofaar mit Gobahrs und Gleiter-Robotern füllt, sind die Solaner gezwungen, das Spiel der Spiele der Vrantschaden mitzumachen.

Es gelang der Gruppe, die Schwierigkeiten und Fallen zu überwinden und das Ziel, ein Kristalltor, zu erreichen. Sie treten durch das Tor und finden sich im Fluss Lethera wieder. Sie erhalten wertvolle Informationen von jenen, die innerhalb der Mauern der Stadt der Freien verstorben sind. Atlan und seine Gefährten stehen am Rand des Kyrions. Die Vrantschaden übermitteln dem Katzer eine telepathische Botschaft, dass sie sich dem Fluss unter ihrem Tschofaar anvertrauen sollen und auf diesem Weg den Verfolgern entkommen können. Kuno hat die entsprechenden Informationen erhalten, um den Weg zu dem Fluss zu finden. Die Strömung nimmt das Boot, das am Ufer festgebunden ist, mit seinen Passagieren mit. An einer Felsterrasse vor einem Wasserfall gehen sie von Bord. Über eine Treppe kommen sie an die Oberfläche in das Haus der Lychniten. Das Haus schickt sie in ein von Kratonen bewohntes Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo sie Verkleidungen finden können, um unerkannt ihren Weg durch die Straßen der Stadt fortsetzen zu können.

Bijouterran empfängt die Solaner und stellt ihnen Kleidungsstücke zur Verfügung, die terranischen Burnussen gleichen und von den Kratonen mit computergesteuerten Nähmaschinen hergestellt werden. Wieder auf der Straße bemerkt Atlan, dass sie von einem buckligen Zwergenwesen verfolgt werden. In einer dunklen Seitengasse treffen sie auf ein Wesen, das ihnen gegen eine Schachtel Antibiotika Kjeltrup überlässt. Kuno muss seinen Vorrat an mit Dünger versetztem Wasser opfern. In den Rückenbehälter füllt Atlan Kjeltrup ein, das Kuno dem nächsten Roboter, der versucht, sie aufzuhalten, auf die Augenzellen sprühen soll. Nun taucht auch der Zwerg in Begleitung eines Roboters in der Seitengasse auf. Während Bjo Breiskoll den Zwerg paralysiert, besprüht Kuno den Roboter, der bewegungslos stehenbleibt.

Bald erreichen die Gefährten die zehn Meter hohe Stadtmauer. Kuno versucht dem Torroboter klar zu machen, dass sie eine Einsickerungstruppe bilden, die außerhalb der Stadt aktiv werden soll. Da das Tor nur einen Roboter identifizieren kann, erklärt Kuno, dass seine Begleiter als Lebewesen maskiert sind, was für den Geheimauftrag notwendig ist. Joscan Hellmut greift ein und beauftragt Kuno, die optischen Sensoren des Tores mit Kjeltrup zu besprühen. Kuno kann dem Torroboter nun vortäuschen, allein die Stadt zu verlassen. Er besprüht nun auch noch die akustischen Sensoren, damit Atlan und die Solaner unbemerkt durch das Tor gehen können. In einer gewissen Entfernung vom Tor entledigen sich die Solaner der Burnusse und waschen sich im kalten Wasser eines Baches.

Kuno schlägt die Richtung zur Stadt der Vergessenen ein. Eine Verfolgung durch die Roboter ist äußerst unwahrscheinlich, da eine erfolgreiche Flucht aus der Stadt der Freien als unmöglich angesehen wird. Stundenlang geht es über hügeliges Gelände, das eigentlich aus giftigen Müllbergen besteht, die mit einer undurchlässigen Kunststoffhaut überzogen worden sind. Kein Pflänzchen hat sich auf diesem feuchten Belag angesiedelt. In einem großen Tal mit einem See und dichtem grünem Pflanzenwuchs gerät Kuno in höchste Verzückung. Er spült seinen Tank aus, streichelt und besprüht die Blumen. Es gelingt den Solanern nicht, Kuno zum Weitergehen zu bewegen. Er schlägt sogar auf sie ein, als sie versuchen, ihn mit sanfter Gewalt von seiner neuen Tätigkeit zu trennen.

Da ihnen die Richtung zur Stadt der Vergessenen bekannt ist, beschließen sie, Kuno zurückzulassen und sich auf den Weg zu Y'Man zu machen.

Innenillustrationen