Projekt Planetentöter (Atlan-Roman)

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A52)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 52)
A052 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der Daseinslöscher (Band 1/5)
Titel: Projekt Planetentöter
Untertitel: Wissenschaftler vor Gericht – gefährliche Experimente bedrohen den Kosmos
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Atlan, Carl Heihatter, Aarlon DeVanten, Fodor Tarinow, Noc Tetro, Gracia Monet, Joe Deiran, Gucky
Handlungszeitraum: 4.–19. Januar 2841
Handlungsort: Terra
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Im Januar 2841 wird ein Explorer-Raumschiff Zeuge, wie ein Planet beim Test einer Waffe vernichtet wird. Die Verbrecher überleben jedoch ihren eigenen Versuch nicht. Durch eine der Leichen ergibt sich ein Hinweis auf den Wissenschaftler Durbin Hoykalare, der vor Jahren mit Kollegen geflohen ist, nachdem man sie wegen verbrecherischer Experi­mente zu Gefängnisstrafen verurteilt hat.

Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon werden nach Quinto-Center geholt, wo sie in die Rollen der unter Anklage stehenden Wissenschaftler Aarlon DeVanten und Fodor Tarinow schlüpfen. Bei der Verhandlung auf der Erde wird ein Ausbruch inszeniert, bei dem die beiden mit dem Ertruser Noc Tetro und der versteckten Siganesin Gracia Monet entkommen. Ihre Flucht wird tatsächlich von Männern Hoykalares unterstützt, die sie anschließend zum Planeten Hoykalares bringen.

Handlung

Anfang des Jahres 2841 steht die EX-3719, unter Oberst Carl Heihatter, auf dem einzigen Planeten der roten Sonne BI-Sek-36, am äußeren Rand des galaktischen Zentrums gelegen (Bielzen-Sektor). Auf der noch namenlosen Welt werden zunächst so genannte Teleporterschnecken, die Säure versprühen, klassifiziert. Dann geht plötzlich alles recht schnell. Der Explorer muss einen Notstart vollführen, denn der Planet löst sich, auf einer Seite beginnend von außen nach innen auf. Und als der Druck des Kerns zu groß wird, explodiert die Welt.

Das Ereignis hat beinahe alle physikalischen und hyperphysikalischen Gesetze auf den Kopf gestellt, aber vor allem war es eine illegale Aktion. Die Täter sind bei ihrer Tat aber offenbar selbst in Not geraten, denn die EX-3719 ortet das Wrack eines 500 Meter messenden Kugelschiffes. Es kann nicht mehr identifiziert werden, dafür wird eine Leiche geborgen, die vielleicht Hinweise auf den Täter geben kann.

Auf Satisfy im Startek-System werden Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon heimlich vom ertrusischen USO-Major Noc Tetro aufgesucht. Er übermittelt die Botschaft, dass Lordadmiral Atlan seine beiden langjährigen Mitarbeiter benötigt. So wird eine Alibi-Mission lanciert, während sie am 6. Januar nach Quinto-Center starten. Im Hauptquartier der USO ist inzwischen der Leichnam eingetroffen und als der Paradimingenieur Ches Nongra identifiziert worden. Er war vor vier Jahren wegen verbotener Hyperexperimente verurteilt worden, wurde aber vor seiner Veranlagungskorrektur befreit. Wahrscheinlich von seinen Freunden, die schon im Jahre 2830 wegen ähnlicher Verbrechen verurteilt und befreit wurden.

Es handelt sich dabei um eine Gruppe von 28 Männern und Frauen um den Quintamathelogiker Durbin Hoykalare. Dieser Wissenschaftler ist des Weiteren Hauptaktionär der Firma KOSMODIM, in der USO-Mitarbeiter eingeschleust wurden. Doch Hoykalare scheint alle Brücken hinter sich abgebrochen zu haben.

Um in den Fall einzusteigen, sollen Tekener und Kennon in die Masken der beiden Wissenschaftler Aarlon DeVanten, eines Schülers von Professor Geoffry Abel Waringer, und seines Assistenten Fodor Tarinow steigen, die am 16. Januar vor Gericht gestellt werden sollen. Die echten Wissenschaftler haben dem zugestimmt, um der Veranlagungskorrektur zu entgehen.

Indessen interessiert sich auf Terra der Sensationsreporter Joe Deiran sehr für die anstehende Gerichtsverhandlung. Der Mann von Boston-TV wird sogar zu Waringer, dem Wissenschaftssenator des Solaren Imperiums, vorgelassen, der den Begriff Daseinslöscher, eine Waffe aus dem verbrecherischen »Projekt Planetentöter«, lanciert. Des Weiteren taucht Tetro in Terrania auf, der studierter Ultradruckphysiker ist, und vorgeblich Mitarbeiter der echten Wissenschaftler DeVanten und Tarinow war. Der Ertruser soll im Verlauf der Mission die wissenschaftlichen Wissenslücken von Tekener und Kennon schließen.

Der Austausch der Doppelgänger gegen die Originale in der Untersuchungshaft stellt kein Problem dar. Sodann beginnt am 16. Januar die Gerichtsverhandlung. Am folgenden Tag dann wird die Flucht der beiden Wissenschaftler inszeniert, von Tetro durchgeführt. Dabei spielen aber auch einige Mutanten eine heimliche Rolle, etwa Gucky, Kitai Ishibashi und Fellmer Lloyd. Dieses kann beinahe Deiran aufdecken, der in letzter Sekunde jedoch abgefangen wird.

Die drei Flüchtigen suchen zunächst ein Versteck innerhalb von Terrania auf, wo die Siganesin Gracia Monet zu ihnen stößt. Die USO-Agentin wird von Kennon-Tarinow in seiner robotischen Vollprothese aufgenommen. In der Folge gelingt mit einer Space-Jet die Flucht aus dem Solsystem, wobei ihnen von Unbekannt ein Treffpunkt zugefunkt wird. Dieser befindet sich auf der unbewohnten Welt Pellet-II, 7913 Lichtjahre von Sol entfernt.

Am Ziel werden sie von einem 250 Meter durchmessenden Kugelraumer erwartet und von Han-Paitu begrüßt. Er gehört zu jenen 28 Wissenschaftlern, die seinerzeit mit Hoykalare untergetaucht sind. Unter Zurücklassung der Jet geht der Flug weiter.