Das Geheimnis von Ushun

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 528)
A528 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 29/50)
Titel: Das Geheimnis von Ushun
Untertitel: Auf der Spur des unsichtbaren Gegners
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Bjo Breiskoll, Wajsto Kolsch, Heldis, Shyra, Malo-Tees, S'Dunikh
Handlungszeitraum: Juli 3791
Handlungsort: Chail
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Snowar kommt mit Atlan, Bjo Breiskoll und Wajsto Kolsch bei der Stadt Ushun an, in deren Nähe sich eine Station der Roxharen befindet, die Blaue Stadt genannt wird. Eine Elite in Ushun bilden die sechs so genannten Familien, die Heldim, die Assora, die Rhiskor, die Yuban, die Faridar und die Komondat, die sich gegen die übrigen Bewohner abschotten und als Spione der Uralten angesehen werden.

Die Solaner kommen bei der Familie Mugons unter, mit der Snowar befreundet ist. Das Haus Mugons wird von Yabsul, Kolfyrt, Konhar und Sanat überwacht. Während sich die beiden Solaner zur Ruhe begeben, wird Atlan von der Chailidin Shyra in die Stube des Dicken geführt, eine Schankstube, in der er Informationen erhalten will und Shyra sich mit ihrem Geliebten Heldis trifft, der jedoch zur Familie der Heldim gehört. Heldis ist bereit, über die Familien zu reden. Yabsul und Konhar mischen sich bald in das Gespräch ein, bevor Heldis allzu gesprächig wird. Atlan und Shyra ziehen sich aus der Schankstube zurück.

Am frühen Morgen wird Atlan von Wajsto Kolsch geweckt. Der Solaner berichtet von einem unbekannten Einbrecher, den er nur für einen Augenblick gesehen hat und der nichts gestohlen hat. Während der Solaner sich entfernt, um sein Frühstück einzunehmen, berichtet Bjo Breiskoll ebenfalls von einem Einbrecher, der seinen Raumanzug mitgenommen hat. Die beiden Männer suchen nach Kolsch, der allerdings das Haus bereits in Richtung Stadt verlassen hat. Shyra kommt völlig aufgelöst zu Atlan und dem Katzer. Heldis ist verschwunden.

Inzwischen ist Kolsch auf eine Gruppe aus fünf Chailiden gestoßen, die zur Feldarbeit unterwegs sind und ihn einladen, mit ihnen mitzukommen. Zunächst ist der Magnide skeptisch und bleibt zurück, doch bald entschließt er sich, den Chailiden zu folgen und hilft ihnen bei der Arbeit.

Atlan, Bjo Breiskoll und Shyra machen sich auf den Weg zu den Häusern der Familien Ushuns. Sie werden von Yabsul erwartet. Als ihm Atlan erklärt, über die Roxharen, die Uralten und über Einbrecher, die sich plötzlich in Luft auflösen, sprechen zu wollen, wird der Chailide ärgerlich. Yabsul fordert die Gefährten auf, so schnell wie möglich zu verschwinden. Heldim, der sich bisher im Halbdunkeln aufgehalten hat, mischt sich in das Gespräch ein. Der nicht sehr mitteilsame Chailide weist die Andeutungen, mit den Einbrechern in Verbindung zu stehen, zurück. Die weitere Unterhaltung wird von einem Schrei unterbrochen, den jemand in Todesangst ausgestoßen haben muss. Mit der Drohung, die Zhittas auf Atlan und seine Freunde zu hetzen, erzielt Heldim den gewünschten Erfolg. Der Arkonide, der Katzer und das Mädchen ziehen sich im Laufschritt zurück.

In Mugons Haus berichtet Atlan Snowar von den bisherigen Erlebnissen. Gemeinsam mit Breiskoll schlendern die beiden Männer durch die Straßen Ushuns und beobachten die Chailiden. Dabei fällt Atlan auf, dass sich die Stadtbewohner zum Meditieren nicht in ihre Häuser zurückziehen, sondern sich einfach auf die Straße setzen.

Den Abend verbringen Atlan, Nahda und Mugon auf der Veranda des Hauses. Ihr Gastgeber spricht von den Veraghen, die am nächsten Tag in Ushun erwartet werden. Auf der Straße taucht Wajsto Kolsch auf, dessen Bordkombination stark verschmutzt ist. Stolz präsentiert er einen Kohlkopf, den er als Lohn für seine Arbeit erhalten hat. Er begibt sich gleich zur Ruhe, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln, die er auf dem Feld gut gebrauchen wird können. Atlan ist in Gedanken versunken, als ihn Kolschs Ruf aufschreckt. Feuer ist im Haus ihres Gastgebers ausgebrochen. Die Zimmer von Mugons Gästen stehen in Flammen. Atlan und Bjo Breiskoll können die drei Raumanzüge retten. Mit Wassereimern versuchen die Chailiden zu löschen. Shyra hält sich noch immer in ihrem von Rauch erfüllten Zimmer auf. Atlan bricht die Tür zu ihrem Zimmer auf. Die junge Frau liegt ohne Bewusstsein auf dem Boden. Atlan hebt sie auf und lässt sie aus dem Fenster in die Arme von Breiskoll fallen. Dann springt er selbst vier Meter in die Tiefe. Das Haus ist schwer beschädigt. Shyra erholt sich relativ rasch von den Vergiftungserscheinungen. Atlan ist sich sicher, dass die Familien hinter dem Brand stecken. Darauf deutet auch der wiederaufgetauchte Raumanzug hin. Der Anschlag soll eine Warnung sein.

Shyra bringt in der kommenden Nacht Atlan und Bjo erneut zum Bezirk der Familien. Aus dem Fenster eines Schuppens beobachten sie den Meditationsraum der Familie Faridar. Der Verdacht erhärtet sich, dass die meditierenden Chailiden ihren Geist gezielt ausschicken, um etwas oder jemand zu beobachten. Als einer der Meditierenden einen kurzen Blick zum Fenster des Schuppens wirft, ist Atlan klar, dass die Chailiden wissen, dass sie beobachtet werden. Doch auch die Beobachtung des Meditationsraumes der Familie Heldim bringt keine neuen Erkenntnisse. Am frühen Morgen brechen Atlan, Bjo Breiskoll und Shyra ihr Unternehmen ab. Ihr Rückweg zu Murgons Haus wird durch eine große Menge Chailiden behindert, die auf das Eintreffen der Veraghen warten. Die insgesamt zwölf Veraghen werden einige Tage in Ushun bleiben und die von ihnen gezüchteten Murlen feilbieten.

Breiskoll und Atlan entdecken Wajsto Kolsch, der den Boden zwischen den Reihen kohlähnlichen Gemüses bearbeitet. Der Magnide, der die SOL-Farmer als »notwendige Plage« und als »verdrecktes Pack« bezeichnet hat, setzt neue Pflanzen ein und wühlt dazu im Boden herum. Kolsch bleibt gegenüber Atlans Argumenten, ihm und dem Katzer zurück in die Stadt zu folgen, uneinsichtig, worauf der Arkonide mit einem Faustschlag antwortet, der dem Magniden das Bewusstsein raubt. Atlan legt sich Kolsch über die Schulter und trägt ihn zu Mugons Haus. Nahda stellt ein Zimmer bereit, in dem der Solaner kurzfristig eingeschlossen wird.

Atlan, Bjo und Shyra begeben sich in die Stadt. In einer Schänke finden sie fünf Veraghen, die von Chailiden umlagert werden. Zwei der Fremden sind bereit, in einem Nebenzimmer mit Atlan und seinen Gefährten zu sprechen. Malo-Tees berichtet vom Schicksal der Veraghen auf Chail und von den Verhältnissen auf seiner früheren Heimatwelt.

Um hinter die geheimnisvolle Macht zu kommen, die anscheinend alle Fremden auf Chail beeinflusst, ist Atlan bereit, ein großes Risiko auf sich zu nehmen und in die Hütte des Uralten einzudringen. Bjo Breiskoll und Wajsto Kolsch bleiben in dem bereits bekannten Schuppen und beobachten, wie sich Atlan und Shyra durch eine kreisrunde Klappe schieben, durch die der Uralte im Normalfall seine Nahrung erhält. Mit einem brennenden Zündholz sorgt die Chailidin für eine mehr als notdürftige Beleuchtung. Die Hütte des Uralten ist völlig leer. Atlan vernimmt ein Geräusch, das ihm nur allzu bekannt ist. Ein Teleporter holt zunächst Shyra. Motorengeräusch und Scheinwerferlicht schrecken Atlan auf. Die Roxharen sind vor der Hütte angekommen. Der Teleporter kehrt zurück und nimmt nun auch Atlan mit.

Breiskoll und Kolsch versuchen in die Stadt zu gelangen. Doch die Roxharen feuern mit Paralysatoren auf die beiden Solaner. Sie werden in einen Gleiter gebracht, der über Ushun fliegt, um Atlan ausfindig zu machen. S'Dunikh fordert Breiskoll nach dessen Erwachen auf, ihm zu sagen, wo er Atlan finden kann. Nach zwei Tagen, in denen sie mehrere Verhöre und Drohungen über sich ergehen lassen müssen, geben die Roxharen endlich auf. Mit ihren beiden Gefangenen fliegen sie zur Blauen Stadt. Für Breiskoll ist klar, dass die Roxharen endlich ihr wahres Gesicht gezeigt haben.

Innenillustrationen