Spur der Zerstörung

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 535)
A535 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 36/50)
Titel: Spur der Zerstörung
Untertitel: Auf der Suche nach den Ysteronen
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Udo Linke (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Chart Deccon, Bjo Breiskoll, Breckcrown Hayes, Sanny, Oserfan, Capran, Doryt, Threyk
Handlungszeitraum: September 3791
Handlungsort: Blue, Heimat-15
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nahe der Kommandozentrale im Mittelteil der SOL unterhalten sich Atlan und Chart Deccon über den unbekannten Gegner in der Sternenballung Bumerang. Obwohl nicht entschlüsselbare Hyperfunksprüche aufgefangen wurden, will der High Sideryt das Raumschiff, das eine Position außerhalb Bumerangs eingenommen hat, einer Gefahr durch einen Einflug in die Sternenballung nicht aussetzen. An Bord der SOL hat sich die Lage beruhigt und stabilisiert. Die Rohstoffprobleme haben sich gelöst, die Basiskämpfer ihre Übergriffe eingestellt. Selbst die SOLAG verhält sich ruhig und widmet sich der Rohstoffbeschaffung mittels Beibooten und deren Verarbeitung an Bord.

Deccon ist schließlich breit, die POLLUX abzustellen, um Nachforschungen in Bumerang anstellen zu können. Atlan darf allerdings an der Expedition nicht teilnehmen und muss auf der SOL bleiben. Das Kommando über den Kreuzer übernimmt Bjo Breiskoll. Zuvor nimmt Breiskoll den Bordmutanten Capran an Bord auf, der des Mordes beschuldigt wird, laut Breiskolls telepathischen Untersuchungen jedoch unschuldig ist. Der Leichte Kreuzer fliegt den Planeten Blue an. Mit einer Space-Jet der POLLUX untersuchen Capran, Breiskoll, Sanny, Oserfan und Breckcrown Hayes einen auffälligen riesigen Krater, wo anscheinend etwas abgebaut worden ist.

Als das Team die Jet verlässt, schlägt ein faustgroßer Stein neben Hayes auf. Der Katzer kann mit seinen telepathischen Sinnen nichts erfassen. Ein weiterer Stein trifft Capran am Hinterkopf und schaltet den Solaner aus. Hayes errichtet um das Beiboot ein Schirmfeld, das weitere Steingeschoße abhält. Ein Angreifer ist immer noch nicht zu sehen. Die Space-Jet startet. Ein schwerer Sturm zieht auf. Ein Floß mit Muschelfischern gerät in Seenot. Die Space-Jet positioniert sich über dem primitiven Fahrzeug und holt die darauf befindlichen Männer an Bord.

Bjo Breiskoll sucht in Begleitung eines Medoroboters die Geretteten im untersten Deck der Space-Jet auf. Der Telepath erkennt, dass sich die Humanoiden vor ihm fürchten und ihm mit anderen Raumfahrern verwechseln, die den Planeten schon oftmals heimgesucht haben. Die Männer lassen den Katzer nicht zu Doryt, der bewusstlos am Boden liegt und mit dem Tod ringt. Nach Verhandlungen ist Threyk bereit, der Behandlung Doryts nichts in den Weg zu legen. Er wird allerdings mit den Männern darauf achten, dass nichts Verbotenes geschieht. Threyk trägt seinen Gefährten zur Untersuchung. Der Medo-Roboter entdeckt im Körper von Doryt ein kopfgroßes Gebilde, das sich aus zahlreichen kleinen Kugeln zusammensetzt. Das Gebilde übt Druck auf die inneren Organe aus. Threyk verweigert jedoch seine Zustimmung, das Gebilde zu entfernen, da Doryt nach dem ihm bestimmten Tod ein neues Leben beginnen wird, in dem es keine Schatten mehr gibt. Für Threyk und die übrigen Fischer, denen die Fremden aus dem All die kleinen Kugeln entfernt haben, gibt es nur noch das Schattenreich. Für sie wird einst kein blaues Feuer brennen.

Die Space-Jet fliegt den Krater an, in dessen näherer Umgebung eine Sendestation zu finden ist. Vier meterhohe Kuppeln und eine Antenne bilden den Peilsender, der von einem Energiefeld umgeben wird. Der Sender dient Transportschiffen als Navigationshilfe. Während Bjo Breiskoll mit Sanny die Anlage betrachtet, nutzt Capran die Gelegenheit, mithilfe des Medo-Roboters das Gebilde aus Hunderten von Perlen aus dem Körper Doryts zu holen. Wie sich herausstellt, ist er ein Mutant mit der Fähigkeit, Telepathen perfekt täuschen zu können. Bjo Breiskoll verlangt von dem Monster, den Fischern die Perlen auszuhändigen und sich später auf der SOL für seine Taten zu verantworten. Capran greift Breiskoll an und schlägt ihn zu Boden. Er stößt dem Katzer ein Skalpell in die Brust. Mit einer harten Schlagkombination schickt Breiskoll Capran in das Reich der Träume. Dann lässt er sich vom Medo-Roboter behandeln. Als sich Bjo wieder Capran zuwendet, ist dieser verschwunden. Der Katzer informiert Breckcrown Hayes über den Diebstahl der Perlen. Capran hat die Jet verlassen. Breiskoll will ihn auf Blue zurücklassen.

Bjo hat nun die schwere Aufgabe, Threyk von der unerlaubten Operation zu berichten. Der Fischer ist außer sich vor Zorn. Er greift Breiskoll an, der ihn mit einem Paralysator lähmt. Die übrigen Fischer stürmen in das Beiboot und werden ebenfalls paralysiert. Der Katzer erklärt den Eingeborenen, dass sie Perlen auch außerhalb ihres Körpers tragen können. Bevor die Fischer in ihr Dorf gebracht werden, wird Atlan über die POLLUX informiert, was sich auf Blue zugetragen hat. Unweit des Fischerdorfes legt Bjo die paralysierten Männer ins Gras. Er entschuldigt sich erneut. Die Perlen legt er neben Doryt ab. Der Katzer informiert Threyk, der ihn hören und verstehen kann, dass bei einem Priester in den Bergen der Medo-Roboter aufgestellt wird, um die Fischer operieren zu können. Plötzlich steht ein riesiger Raz-Rar vor Breiskoll. Der Raubhund wendet sich Doryt zu, hebt den jungen Mann vorsichtig mit den Zähnen hoch und verschwindet mit ihm.

Die Space-Jet startet und fliegt zum Vulkan. Der Katzer lässt die Maschine ausbauen. Der Priester wird per Hypnoschulung in der Wartung des Roboters unterrichtet. Breiskoll kann den Esker überreden, sich operieren zu lassen. Als der Priester aus der Narkose erwacht, kehrt Breiskoll mit der Jet zum Peilsender zurück, wo Sanny und Hayes auf ihn warten. Die Molaatin hat inzwischen einen roten Stern in etwa 15 Lichtjahren Entfernung als Ziel der Peilsignale ausgemacht. Dorthin fliegt die POLLUX. Der siebte Planet der Sonne Baunaath ist nur noch eine Staub- und Trümmerwolke. Sanny stellt fest, dass in der Wolke keine Spur des Elements Nickel zu finden ist, obwohl Heimat-15 einen Kern aus Eisen und Nickel hatte. Im Trümmerring wird eine Raumstation geortet. Mit aktivierten Defensivsystemen nähert sich die POLLUX. Breiskoll stellt eine Verbindung mit Atlan her. Er berichtet, dass er keine lebenden Wesen auf der Station feststellen kann. Atlan ordnet eine Untersuchung der Station an. Auf die POLLUX wird das Feuer eröffnet. Der Kreuzer schießt zurück. Der Abwehrschirm der Station wird durchschlagen und etliche der Projektoren an den Kugeln werden zerstört. Breckcrown Hayes lässt das Feuer einstellen. Eine Space-Jet wird ausgeschleust und fliegt das Kugeloktogon an. Hayes fungiert erneut als Pilot des Beibootes. Die insgesamt sechs Männer und die beiden Molaaten Sanny und Oserfan schweben in ihren Kampfanzügen auf ein Schott der Station zu. Auf dem Weg zur Zentralkugel fühlt Breiskoll etwas, das von den Wänden der Station auszugehen scheint, kann jedoch nicht sagen, um was es sich dabei handelt. Als sie das letzte Schott öffnen, das sich bereits innerhalb der Zentralkugel befindet, wird eine etwa 100 Meter lange und 30 Meter hohe Halle sichtbar, in deren Zentrum sich eine etwa fünf Meter hohe Metallstatue erhebt, von der eine intensive Strahlung ausgeht, die jedoch nur für den Katzer spürbar ist. Die vier in einem Quadrat angeordneten Beine ragen bis zur Körpermitte auf. Zwei Arme mit 25 Zentimetern Länge enden in menschenähnlichen Händen. Ebenso ist der Kopf absolut humanoid. Die großen Augen blicken traurig. Die Statue ist von Maschinen, Kontrollkonsolen und Schaltpulten umringt. Vier kugelförmige Roboter dringen in die Halle ein. Eine der Maschinen schießt auf die Eindringlinge. Bjo kann zwei der Roboter ausschalten. Wegen des heftigen Gegenfeuers der Solaner und der Molaaten ziehen sich die Maschinen zurück. Hayes und Breiskoll machen sich an die Verfolgung. Sie finden in einer Halle eine Maschine mit zwei sichelförmig aufragenden Armen, zwischen deren Enden ein rötliches Energiefeld leuchtet. Mit seinem auf Desintegratorwirkung geschalteten Kombistrahler zerstört Breiskoll das Steuerelement und das Energiefeld erlischt. Die beiden Männer kehren in die Zentrale zurück. Dort hat Oserfan den Hyperfunksender entdeckt. Auf Wunsch des Molaaten trennt Hayes mit seinem Desintegrator einen Finger der Statue ab, um das Metall untersuchen zu können. Bevor Breiskoll den Hypersender zerstören kann, schallen die Laute einer unbekannten Sprache aus Lautsprechern. Der Katzer empfängt parapsychische Impulse von der Statue, in der von Ysteronen die Rede ist, die sich mit ihren Robotern aus der Station zurückgezogen haben. Sie waren entsetzt und schämten sich, dass es den Solanern gelungen ist, die Station zu entdecken und in sie einzudringen. Breiskoll wird auch eine Warnung übermittelt, die Station schnellstens zu verlassen, da sie sich in Kürze selbst zerstören wird. Noch bevor die Solaner und die Molaaten die Zentrale verlassen können, erscheint über einem aufglühenden Aggregat ein 18 Zentimeter hohes und elf Zentimeter dickes eiförmiges Gebilde, das aus sechseckigen, hellgrün und hellrot glitzernden Flächen besteht. Das Kristallei schwebt durch die Metallstatue und flüstert immer wieder: Chybrain! Chybrain! Über dem Hypersender verharrt das Ei einige Sekunden, ehe es schräg in die Höhe beschleunigt und in der Wand verschwindet. Eine hellrote feine, einem Pfeil gleichende Leuchtspur verflüchtigt sich rasch. Die Metallstatue glüht weiß auf, stürzt um und verschwindet im Boden. Die Halle stürzt ein. Bjo nimmt Sanny auf die Schultern. Breckcrown Hayes verfährt genauso mit Oserfan. Die Space-Jet kehrt zur POLLUX zurück. Auf dem Weg zum Leichten Kreuzer wird Sanny klar, dass die rote Linie genau auf ein Gebiet mit hoher Sterndichte in der Galaxie Flatterfeld gezeigt hat. Die Analyse des abgetrennten Fingers der Statue ergibt, dass er aus reinem Nickel besteht. Die POLLUX kehrt zur SOL zurück.

Innenillustrationen