Deccon gegen Deccon

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 547)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Solaner (Band 48/50)
Titel: Deccon gegen Deccon
Untertitel: Ein Mächtiger wird gejagt
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Chart Deccon, Order-7-B, Lyta Kunduran, Hage Nockemann, Bora St. Felix
Handlungszeitraum: Ende Januar bis 10. Februar 3792
Handlungsort: SOL
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der SOL hat Order-7-B die Macht übernommen. Selbst die Magniden haben nicht erkannt, dass ein Doppelgänger den Platz des High Sideryt eingenommen hat. Mit der Ankündigung, die Rumpf-SOL wieder mit der SZ-2 zu vereinigen, hat dem falschen Chart Deccon viel Sympathie bei den Solanern eingebracht. Als seine vordringlichste Aufgabe sieht er jedoch, die Klause, die Hauptzentrale und deren Umgebung so abzusichern, dass niemand unbemerkt in dieses Gebiet eindringen kann. Die Magniden sind von diesem Gedanken begeistert. Schutzschirme sollen auch vor parapsychischen Angriffen, wie sie Sternfeuer und Bjo Breiskoll ausführen könnten, schützen. Arjana Joester und Wajsto Kolsch sollen sich mit Ahlnaten, Ferraten und Robotern darum kümmern. Lyta Kunduran soll alles mit der Positronik berechnen, um Fehler und Schwachpunkte zu vermeiden. Gallatan Herts, Nurmer, Curie van Herling und Ursula Grown sollen den üblichen Schichtdienst der Magniden aufrechterhalten.

Lyta Kunduran hat in den letzten Tagen ein Gefühl der Antipathie gegenüber dem High Sideryt entwickelt. Sie fühlt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Heimlich sucht sie die Klause auf. Zu ihrem Glück ist Deccon nicht anwesend. Überrascht entdeckt sie auf dem Thronsessel das Kästchen, das der Bruder ohne Wertigkeit ständig an einer Kette um den Hals trägt. »Bit« nimmt das Kästchen an sich und verschwindet aus der Klause. In einem Labor nimmt sie das Kästchen näher in Augenschein. Einen Öffnungsmechanismus sucht sie vergeblich. Die Geräte stellen fest, dass kein Hohlraum vorhanden ist. Beunruhigt bringt Kunduran das Kästchen wieder zurück. Deccon ist noch immer nicht da. In ihrer Unterkunft grübelt die Magnidin weiter nach. Auf den Gedanken, dass der High Sideryt ein Doppelgänger sein könnte, kommt sie allerdings nicht.

Order-7-B gibt den Startbefehl und die Rumpf-SOL fliegt nach Flatterfeld. Lyta Kunduran sucht Hage Nockemann auf. Sie berichtet dem Wissenschaftler von ihrer Ahnung, dass mit Deccon etwas nicht stimmt. Nockemann verspricht, sein Datenmaterial zu sichten, um eventuell übersehene Unstimmigkeiten zu finden.

Order-7-B bemerkt in der Klause, dass die Kette um das auf dem Thronsessel liegende Kästchen gewickelt ist, was der Order nicht gemacht hat. Also hat sich jemand an dem Anhänger zu schaffen gemacht. Er verdächtigt Chart Deccon, obwohl sich Order-7 um den Solaner kümmern und dessen Kästchen vernichten sollte. Den Robotern seiner Leibwache erteilt er den Befehl, nach versteckten Sprengkörpern zu suchen. Eine der Maschinen soll das Kästchen in einem nahegelegenen Labor durchleuchten. Dabei stellt sich heraus, dass das Kästchen nicht manipuliert worden ist und eine Bombe wird auch nicht gefunden. Order-7-B beauftragt eine Gruppe Kampfroboter mit der Suche nach Chart Deccon. Zur Überwachung der Klause aktiviert er eine Spionsonde.

Dem Kurs der SZ-2 folgend, fliegt die SOL in den Ostteil von Flatterfeld ein. Dort trifft sie auf etliche Raumstationen unterschiedlicher Typen und Größen. Mit der Station Tephir wird Funkkontakt aufgenommen. Der falsche Chart Deccon spricht mit Kommandant Nal Jaker über die verschollene SZ-2. Der Pluuh gibt dem High Sideryt eine detaillierte Schilderung der Ereignisse um das Kugelschiff und dessen Abflug in das Gebiet der Ysteronen. Die Pluuh werden der SOL keine Schwierigkeiten bereiten und dem Raumer auch den Einflug in die Sperrzone gewähren, raten davor aber dringend ab. Auch die Magniden versuchen, Deccon von diesem Vorhaben abzuhalten, um eine akute Gefährdung der SOL zu vermeiden. In Lyta Kunduran verstärkt sich das Gefühl, dass der High Sideryt nicht der echte Chart Deccon ist, der die Sicherheit des Schiffes und seiner Bewohner nicht so achtlos aufs Spiel setzen würde. Sie durchsucht erneut die Klause, findet aber nichts. Die Mikrosonde heftet sich an die Kleidung der Magnidin. Deccon und die Magniden kommen überein, mit der SEARCHER nach der SZ-2 zu suchen.

Der in dem kleinen Raum eingeschlossene Chart Deccon kann sich einem Reinigungsrobot bemerkbar machen und diesen bewegen, Hilfe zu holen. Ein Kampfroboter öffnet die Tür, erklärt ihn als festgenommen und will ihn zum High Sideryt bringen, da er ihn als Doppelgänger ansieht. Der echte Deccon spielt einen Schwächeanfall vor und kann die Maschine desaktivieren als sie sich über ihn beugt. Nachdem er seinen Hunger und Durst aus den Notvorräten der Ausweichzentrale gestillt hat, zerstrahlt er mit dem Waffenarm des Roboters den Abfallvernichter, in den Order-7 sein Kästchen geworfen hat. Er findet seinen Schatz tatsächlich unversehrt vor, nimmt ihn an sich und verlässt die Zentrale. Auf seinem Weg zu Hage Nockemann denkt er wieder über Atlan nach, dem er nun großen Respekt entgegenbringt und froh wäre, den Arkoniden als Gefährten an seiner Seite zu haben. Er lässt sich von dem Wissenschaftler über die Geschehnisse der letzten acht Tage in Kenntnis setzen und erfährt so vom Ende der Doppelgänger. Deccon ist einverstanden, als Nockemann Lyta Kunduran in das Labor holen will, um den High Sideryt zu identifizieren.

Die Magnidin bittet den High Sideryt, ihr das Kästchen zu überlassen, um es untersuchen zu können. Chart nimmt etwas aus dem Quader und steckt es in die Brusttasche. »Bit« benötigt mehrere Minuten, um das Kästchen zu öffnen. Der Verschluss ist eine Mikropositronik. Als sie das Kästchen zurückgibt, legt Deccon den Inhalt wieder hinein, verschließt das Kästchen und hängt es sich um den Hals. Lyta Kunduran identifiziert den High Sideryt als echten Chart Deccon. Nockemann erkennt, dass es elf Doppelgänger gegeben hat. Orderin-7 hat Zwillinge auf die Welt gebracht, von denen einer die Stelle des High Sideryt übernommen hat. Als Lyta Deccon den Rücken zuwendet, entdeckt er die Spionsonde. Nockemann zerstört das Gerät mit einem Hammer. Eine sofortige Flucht ist notwendig. Lyta bringt sie auf Schleichwegen zu den Gläsernen. Pjotter St. Felix bringt sie zu seiner Mutter. Bora St. Felix erfährt, dass es elf Doppelgänger gegeben hat, und eines der Duplikate als High Sideryt die SOL führt. Die Buhrlo-Frau ist bereit, Deccon zu unterstützen. Sie bringt die drei Solaner in eine verwahrlost wirkende ehemals vollautomatisch arbeitende Anlage, in der Wartungsroboter überprüft und repariert wurden. In dem Raum gibt es sechs Liegen, Getränke, Notvorräte, eine kleine Hygieneeinheit, ein batteriebetriebenes Portable für den Empfang von Nachrichten und Waffen – zwei Paralysatoren, drei Thermostrahler und einen Blaster.

Bora St. Felix sorgt dafür, dass innerhalb der SOL durch Versammlungen, an die Wand geschmierte Parolen und Mund-zu-Mund-Propaganda Stimmung gegen den falschen High Sideryt gemacht wird.

Order-7-B wird langsam unruhig. Er ist sich sicher, dass Kunduran, Nockemann und der echte Deccon neutralisiert werden müssen, um die ihm gestellte Aufgabe erfüllen zu können. Er schickt Roboter los. Um die Magniden und die Solaner zu beschäftigen, ordnet er den Start der SEARCHER für den 10. Februar 3792 um 10:00 Uhr an.

Kunduran, Nockemann und Deccon suchen noch in der Nacht den Hangar auf, in dem die startbereite SEARCHER steht. »Bit« kann die Sicherheitsschaltung der Schottpositronik überlisten. Über eine Notschleuse gelangen sie in die Korvette, die zur festgelegten Zeit startet.