Überlebenschance Null

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 553)
A553 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 4/50)
Titel: Überlebenschance Null
Untertitel: Atlans Kampf um die SOL
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Palo Bow, Order-7, Joscan Hellmut, Bora St. Felix, Pathos
Handlungszeitraum: 30. März 3792
Handlungsort: Flatterfeld
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Palo Bow hält sich weiterhin mit Julia im System Taucher versteckt. An Bord der Space-Jet umklammert Romeo Atlans Hals und schnürt ihm immer mehr die Luft ab. Der Roboter will wissen, wo sich Julia befindet, doch der Arkonide verweigert beharrlich die Auskunft. Bevor er das Bewusstsein verliert, lässt Romeo los. Der Robot sperrt ihn in die Funkzentrale der Space-Jet ein, deren Geräte zuvor unbrauchbar gemacht wurden. Romeo hat eine Information erhalten, wo er Julia finden kann. Dies hat Atlan das Leben gerettet. In einem Schrank findet Atlan einen voll funktionsfähigen Raumanzug, den er anlegt. Mit einem Impulsstrahler zerstört er das Schloss des Funkraumes und bereitet sich auf den Kampf mit Romeo vor. Mit deaktiviertem Schutzschirm und ausgeschalteten Anzugsystem nähert er sich der offen stehenden Zentrale. Romeo wendet ihm den Rücken zu und steht vor den Kontrollen, eingehüllt in einen Schutzschirm. Mit einem gewaltigen Sprung hechtet Atlan in die Zentrale, aktiviert gleichzeitig die Anzugsversorgung und den Individualschirm und feuert den Impulsstrahler auf den Hauptbildschirm ab. Romeo feuert zurück und trifft präzise das Schaltpult, hinter dem Atlan Deckung gefunden hat. Ein harter Kampf entbrennt. Der Arkonide findet eine Möglichkeit, dem Roboter beizukommen. Er schnellt sich auf Romeo zu und greift auf eine Schwachstelle zu, woraufhin ein Teil der Schutzschirme zusammenbricht. Der Schuss mit dem Impulsstrahler zerfetzt den rechten Arm und trennt auch das rechte Bein ab. Doch Romeo fängt sich sofort wieder und Atlan ist gezwungen zu fliehen. Die Auseinandersetzung führt zu großen Zerstörungen im Inneren der Space-Jet, die steuerlos, ruckend und schlingernd in das System der Sonne Taucher einfliegt. Romeo bringt einen Treffer in Schulterhöhe Atlans an. Die Fleischwunde ist nicht bedrohlich, schmerzt aber ungemein. Der Arkonide beschafft sich ein auf einer Antigravplattform montiertes Impulsgeschütz. Plötzlich kommt es im Beiboot zu einem Vakuumeinbruch. Sicherheitsschotts setzen Atlan fest. Mit dem Geschütz schießt er ein Schott auf und steuert die Zentrale an. Romeo kann sich dem konzentrierten Beschuss aus dem Geschütz erfolgreich entziehen. Die Zentrale gleicht bald einem Trümmerfeld. In Zusammenarbeit zwischen Impulsgeschütz, Strahler und Mikrosprengsätzen kann Atlan den Paratronschirm Romeos knacken. Das verbliebene Bein wird durchtrennt, der Kopf weggeschossen, der zweite Arm geht verloren und die Brustverkleidung teilweise zerstört. Das blaue Energiefeld, das den kopfgroßen Block aus pulsierendem Material umgibt, scheint unüberwindbar zu sein. Eine gewaltige Detonation zerreißt die Space-Jet. Atlan überlebt dank des geschlossenen Raumanzuges und des Schutzschirms des Impulsgeschützes. Der Arkonide treibt auf die rote Sonne zu. Verzweifelt versucht er Funkkontakt mit Palo Bow aufzunehmen. Doch dieser meldet sich nicht.

Erst als er festgestellt hat, dass es kein Trick ist und die Ortungsinstrumente anzeigen, dass sich kein fremdes Raumschiff im System befindet, lässt Palo Bow den Kreuzer aus der Korona der Sonne Taucher fliegen. Bow aktiviert das Normalfunkgerät und ruft nach Atlan. Erleichtert meldet sich der Arkonide und gibt einen Kurzbericht über die vergangenen Ereignisse. Erschrocken bemerkt er einen Gegenstand, der in seiner Nähe vorbeidriftet. Es ist der in blaues Leuchten gehüllte Fremdkörper aus Romeo, der über einen eigenen Antrieb zu verfügen scheint. Er hält mit steigender Geschwindigkeit direkt auf den Kreuzer zu. Atlan versucht, Palo Bow darauf zu drängen, den Fremdkörper in die Sonne zu locken. Doch der Solaner will zuerst Atlan retten. Der Brocken überholt Atlan und fliegt in die offen stehende Schleuse. Der Arkonide entfernt sich von dem Beiboot. Bow reagiert nicht auf die ständigen Funkanrufe Atlans. Entgegen der Warnungen seines Extrasinns schaltet Atlan das Antriebsaggregat seines Anzuges ein, um zum Kreuzer zurückzufliegen. Eine vor ihm sich aufblähende Miniatursonne schleudert ihn durch den Raum davon. Nach 24 Stunden erlangt er das Bewusstsein wieder. Der Kreuzer ist durch eine Denotation-Implosion vernichtet worden. Die beiden Fremdkörper haben sich irgendwie vereinigt und dadurch eine Antimaterie-Explosion hervorgerufen, die das Ende des Kreuzers und ebenso jenes von Palo Bow und Julia bedeutet hat.

Durch die Explosion wird Atlans Raumanzug beschädigt. Während der Reparaturarbeiten beginnen sich die Bruchstücke des Asteroidenrings um den Arkoniden zu sammeln. In seinem Bewusstsein erklingt eine Stimme, die sich als Pathos vorstellt und einen luftdichten Raum um ihn schafft. Die ausströmende Luft aus dem Raumanzug verbleibt im Inneren des Hohlkörpers und erwärmt sich sogar. Auf eine geistige Kontaktaufnahme reagiert Pathos nicht. Nun kann Atlan den beschädigten Raumanzug sorgfältig reparieren. Auf der Innenseite der Gesteinshülle leuchtet eine rechteckige Fläche auf. Darin werden Roxharen erkennbar, die von Molaaten gefüttert werden. Bald darauf wird ein verzerrtes Bild der kompletten SOL sichtbar. Schließlich sieht sich Atlan selbst, allerdings ist er nackt. Etwas senkt sich über ihn und löst ihn in Atome auf, die überdimensional groß werden. Ein siegessicheres Lachen wird hörbar, das Hass, Wut und Ärger beinhaltet. Pathos erklärt, dass er nur die Bilder weitergeleitet hat, die er selbst empfangen hat. Atlan schließt den Helm und die Kugel löst sich auf. Nun hat er noch Luft für zwei Stunden. Neben ihm taucht die Rest-SOL auf. Ein Schiff wird ausgeschleust. Nurmer kommt mit einer Space-Jet, um Atlan zu retten. Der Arkonide wird an Bord geholt, von Robots durchsucht und erst dann in die Zentrale des Beibootes vorgelassen. Atlan versucht wieder einmal, den Magniden davon zu überzeugen, dass der High Sideryt der SOL eine Kopie Chart Deccons ist, der von einer fremden Macht als Werkzeug benutzt wird. Nurmer will das nicht hören und hält an Order-7 fest. Der Magnide betont immer wieder das »wir« der Brüder und Schwestern der ersten Wertigkeit, die alle mit Chart Deccon vollkommen überein stimmen. Atlan ist sich sicher, dass sie beeinflusst werden. Darauf angesprochen, schlägt Nurmer dem Arkoniden mit der Faust in das Gesicht und droht, ihn umzubringen, sollte er noch einmal so etwas behaupten. Die Space-Jet kehrt zur SOL zurück.

Bald steht Atlan dem Doppelgänger gegenüber. Dieser fühlt sich dem Arkoniden grenzenlos überlegen und will ihn bald töten. Auf seiner Liste stehen aber auch Bora St. Felix und Joscan Hellmut. Order-7 hat vor, SENECA eine Gefahr zu suggerieren, die nur durch den Einsatz der Troiliten zu beseitigen ist. Die Energiewesen werden die drei Personen liquidieren. Atlan wird von Robotern in eine Zelle gesperrt. Per Klopfzeichen im Morsealphabet nimmt er Kontakt zu Bora St. Felix und Joscan Hellmut auf. Sechs Tage später ist Atlan über den Zustand in der SZ-1 und im Mittelteil der SOL informiert.

Order-7 ruft die Magniden zusammen. Über einen Bildschirm sollen sie die Hinrichtung von Atlan, Bora St. Felix und Joscan Hellmut durch die Troiliten beobachten. Die Gefangenen werden freigelassen und ihr Weg von schwebenden Kameras verfolgt.

Währenddessen machen sich Pjotter und Foster St. Felix auf den Weg, um ihrer Mutter beizustehen. Foster weiß, wo sie sich aufhält. Diese Kenntnis ist plötzlich in seinem Kopf gewesen. Pjotter nimmt ein Kästchen mit, dass Bora benötigt. In einem Korridor stellt sich ihnen Ertus Stillek entgegen und fordert die Herausgabe des Kästchens. Da greift der Extra Zephiro ein. Er umschlingt den Halbbuhrlo mit seinen Tentakelarmen und erreicht auf diese Weise, dass Ertus sich trollt. Mit dem Kästchen, einem tragbaren Kommunikationsgerät für SENECA, laufen die beiden Buben weiter. Bald erreichen sie die Gruppe um ihre Mutter. Atlan versucht, mit SENECA Verbindung aufzunehmen, doch die Biopositronik reagiert zunächst nicht. Atlan gibt nicht auf. SENECA meldet sich und teilt mit, dass die Troiliten bereits auf dem Weg sind. Wenn sie sich retten wollen, müssen die von Bord gehen. Damit beendet SENECA die Unterhaltung.

In einem Gang tauchen unter den für die Troiliten üblichen seltsamen Leuchterscheinungen drei humanoide Gestalten auf. Die künstlichen Energiewesen wenden sich zuerst Bora St. Felix zu. In einer synchronen Bewegung haben alle drei Troiliten einen Arm, um auf die Buhrlofrau einzuschlagen. Plötzlich halten sie inne und zucken zurück. Auch der zweite Versuch misslingt. Ihre Körper werden unförmig und drohen die Stabilität zu verlieren. Bora St. Felix sondert den Rest des in ihr befindlichen E-kick ab. Diese Energieform scheinen die Troiliten nicht zu vertragen. Bora bewegt sich auf die Energiewesen zu, die sich immer mehr verformen. Atlan ruft die Gläserne zurück, ehe diese all ihre Energie abgegeben hat. Den Troiliten genügt die Pause, um ihre Gestalt zurückzugewinnen. Erneut kreisen sie Bora ein, wieder verändern sich ihre Körper. Atlan ruft SENECA an und fordert die Biopositronik auf, alle Buhrlos herbeizurufen. Gleichzeitig zieht sich die Gruppe langsam zurück.

Order-7, der mit den Magniden die Ereignisse beobachtet, ist zunächst entsetzt. Als Atlan, Bora St. Felix, Joscan Hellmut und die beiden Kinder in Richtung Hauptzentrale zurückweichen, ist er wieder zufrieden. Zu den Magniden bemerkt er, dass er die Troiliten in Zukunft verstärkt einsetzen will. SENECA meldet sich und gibt bekannt, dass dies der letzte Einsatz der Energiewesen sei. Dies liege nicht in der Entscheidungsgewalt des Rechners, meint Order-7. Da die Positronik|Bordpositronik nicht widerspricht, wertet dies der Order als Zustimmung, dass SENECA seine Macht anerkennt.

Atlan entschließt sich, die Troiliten anzugreifen. Ein Hieb schleudert den Arkoniden mehrere Meter weit davon. Die Energiewesen holen zum tödlichen Schlag gegen Bora St. Felix aus. Plötzlich tauchen Buhrlos auf und setzen ihr E-kick ein. Die gewöhnlich tiefschwarzen Troiliten verwandeln sich in düsteres Rot und verformen sich. Sie werden kleiner und schwächer und schrumpfen immer mehr. Sie zerfallen, bilden über dem Boden einen rötlichen Nebel und vergehen in einer grellen Leuchterscheinung. SENECA meldet sich und verkündet das Ende der Troiliten. Bora bedankt sich bei den Buhrlos und bei SENECA. Die mehr als 100 Buhrlos ziehen nun mit Atlan und Hellmut zur Hauptzentrale. Doch schon vor der Zentrale treten ihnen der Order, die Magniden und die Robotleibwache des High Sideryt entgegen. Atlan springt Order-7 an und setzt einen tödlichen Dagor-Griff am Hals an. Ein Schwall von Suggestivimpulsen überflutet Atlans Gehirn und befiehlt ihm, loszulassen. Mit letzter Kraft drückt er zu, doch es fühlt sich an, als habe er geschmeidigen Teig zwischen den Fingern. Überrascht lässt er los und versetzt dem Order einen Schlag gegen die Herzspitze. Order-7 bricht zusammen. Sein Körper beginnt sich zu verformen. Ohren und Nase quellen auf, die Haut bildet Löcher und verwandelt das Gesicht in eine konturlose Masse. Der gesamte Körper beginnt zu zerfließen. Nurmer feuert seinen Strahler ab, verfehlt aber Atlan. Der Arkonide schleudert einen Klumpen der schwammigen Masse des einstigen Order nach dem Magniden. Nurmer weicht aus, rutscht aus, versucht den Sturz abzufangen und löst dabei den Strahler in zweites Mal aus. Er schießt sich selbst in die linke Brusthälfte und ist sofort tot. Die verbliebenen Magniden zerstrahlen die Überreste von Order-7. Ein gewaltige Mentalimpuls in den Gehirnen der Anwesenden teilt ihnen mit, dass Seth-Apophis siegen wird und der Order nur ein Diener ihres verschollenen Dieners war.

In der Zentrale im Mittelteil der SOL gibt Atlan den fünf Magniden, Bora St. Felix und Joscan Hellmut einen Bericht über die Reise der SZ-2, den Tod des echten Chart Deccon und dessen Bestimmung eines Nachfolgers – Breckcrown Hayes, der neue High Sideryt. Nachdem Atlan, St. Felix und Hellmut die Zentrale verlassen haben, kommen die Magniden darüber überein, gemäß Atlans Vorschlag die SOL wieder zu vereinen. Gallatan Herts schlägt vor, Breckcrown Hayes zum Befehlshaber über die SZ-2 zu bestimmen und ihm zum High Sideryt über die Rest-SOL zu machen. Dies wird von den Magniden aber kategorisch abgelehnt. Am 30. März 3792 um 18:33:17 Uhr Bordzeit wird Breckcrown Hayes per Hyperfunk zur friedlichen Ankoppelung der SZ-2 aufgefordert.