In den Katakomben von Siga

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 64)
A064 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Revolution auf Ertrus (Band 5/7)
Titel: In den Katakomben von Siga
Untertitel: Sie leben in Angst – ihrem Planeten droht die Vernichtung
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Atlan, Ronald Tekener, Prof. Flind Centraty, Lemy Danger, Corto Padillo, Imsch Pyco, Kalass Otrinot, Zeten Caonk, Etta Stillot
Handlungszeitraum: Anfang Juli 2841
Handlungsort: Siga
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Um die Ertruser aus der Reserve zu locken, schlüpft Sinclair Marout Kennon in die Rolle des Waffen­suchers Flind Centraty. Tatsächlich kann man so einen Attentäter gefangen nehmen und aus Staubpartikeln an seiner Kleidung folgern, dass er aus den Katakomben des Nordkontinents Hasparcon kommt, wo sich siganesische Siedler auf der Flucht vor dem Schrumpfungs-Effekt zurückgezogen haben.

Lemy Dangers Team und das UHB-Duo dringen beide in die Katakomben ein, wo unschuldige Siganesen mit Hilfe von Siganesen und Swoon im Auftrag der Ertruser für Sabotage-Akte präpariert werden. Nachdem der Stützpunkt entdeckt ist, wird der Kommandant von seiner Geliebten getötet. Als diese auch Ronald Tekener und Kennon töten will, erweist sie sich als Roboter, den Kennon zerstören kann, womit der Stützpunkt neutralisiert ist.

Handlung

In Port Siga wird intensiv darüber nachgedacht, wie man die angeblich auf dem Planeten installierte Bombe finden und außer Betrieb setzen kann. Den Chefs der UHB kommt dabei der Gedanke, einen Waffensucher namens Prof. Flind Centraty nach Siga zu holen. Hinter dieser Maske verbirgt sich niemand anderer als Sinclair M. Kennon. Die Information über seine Ankunft und die Aufnahme der Suche nach der Bombe wird durch Flüsterpropaganda verbreitet, in der Hoffnung, dass die unbekannten Saboteure aufmerksam werden und ins Rampenlicht treten.

Eine erste Reaktion der Saboteure lässt nicht allzu lange auf sich warten. Ein anonymer Funkspruch wird in Port Siga aufgefangen. Man droht die Zerstörung der Mynesischen Plantage mit einer chemisch wirkenden Bombe am 6. Juli 2841 um 16 Uhr Ortszeit an. Dies wird von der UHB als Test für den Abecehy-Waffensucher, Prof. Centraty, angesehen (Abecehy steht für Atom-, Bakterien-, chemische und hyperenergetische Waffen).

Der USO-Spezialist Kalass Otrinot, der gemeinsam mit seinen Kameraden Lemy Danger, Corto Padillo und Imsch Pyco als unsichtbare Unterstützung für den angeblichen Waffensucher fungiert, entdeckt in der Farnwein-Kultur einen Schwebegleiter, der von sechs Siganesen in Kampfanzügen besetzt ist. In den Tanks des Gleiters befindet sich in komprimiertem Zustand die chemische Vernichtungswaffe. Otrinot, in einen Deflektorschirm gehüllt und damit unsichtbar, erfährt, dass nicht die Plantage das Ziel der Saboteure ist, sondern Ronald Tekener und der Abecehy-Waffensucher Centraty. Er setzt an die beiden Männer, die sich seiner Position nähern, einen Funkspruch ab, in dem er sie auffordert, die Individualschutzschirme zu aktivieren. Die siganesischen Saboteure werden jetzt auf Otrinot aufmerksam und schießen sechs Bomben auf die beiden Terraner ab. Otrinot kann einen der Saboteure, Andot, mit seinem Paralysator an der Flucht hindern. Tekener und Centraty bleiben dank der rechtzeitigen Warnung ihres Kollegen unverletzt.

Noch bevor Andot verhört werden kann, begeht er Selbstmord. Er zündet per Gedankenbefehl eine Bombe, die er in der Herzgegend eingepflanzt hat. An seinem Kampfanzug werden Spuren roten Staubes gefunden, die aus dem Ahnen-Massiv stammen.

Eine zweite Spur deutet ebenfalls auf das Ahnen-Massiv als Stützpunkt der Saboteure hin. Ein siganesischer Wachkreuzer hat einen geheimen Transmittertransport geortet. Der Transmitter muss im Bergmassiv stehen.

Das Ahnen-Massiv ist von einem regelrechten Höhlensystem durchzogen. Um in diesem Labyrinth den vermuteten Stützpunkt der Saboteure zu finden, werden als Unterstützung der UHB und Lemy Dangers Truppe die Mutanten John Marshall und Gucky herangezogen. Es gelingt den Telepathen tatsächlich, die Gehirnimpulse von etwa 50 Ertrusern aufzufangen. Tekener, Kennon, alias Flind Centraty, Lemy Danger, Corto Padillo, Imsch Pyco und Kalass Otrinot werden von Gucky in die Katakomben teleportiert. Danach kehrt Gucky mit Marshall an Bord der wartenden IMPERATOR zurück.

Centraty und Tekener machen sich an die Erkundung des Katakombensystems, unterstützt von den vier Siganesen. Die beiden Chefs der UHB liefern für die sie beobachtenden Ertruser ein Schauspiel ab. Centraty packt seine Geheiminstrumente aus und versucht, Energiequellen und eventuell auch die gesuchte Bombe anzumessen.

Das Vordringen der beiden Männer wird von den Ertrusern der Station Siga-Zero genau beobachtet. Nach Durchquerung zahlreicher Grotten mit klingenden Namen, wie beispielsweise Robals Geburt, Feenort und Tapers Ende, wird ihr Vormarsch in Menschenklause von einem Trupp Ertruser gestoppt. Centraty und Tekener werden paralysiert nach Siga-Zero gebracht. Die vier Siganesen haben die beiden Terraner bereits in Feenort verlassen, um ungestört die Umgebung von Siga-Zero erkunden zu können.

Die Siganesen entdecken das Geheimquartier der Ertruserin Etta Stillot, von dem aus sie den gesamten Stützpunkt Siga-Zero beobachten und auch kontrollieren kann. So erfahren die USO-Spezialisten auch von zwei Transmittern, die in den Katakomben installiert sind. Eines der Geräte ist ein Kurzstreckentransmitter, der in Stillots Quartier aufgestellt wurde und dessen Gegenstation in Siga-Zero steht. Das andere Gerät ist ein Ferntransmitter.

Kalass Otrinot entdeckt im Geheimquartier der Ertruserin die gesuchte Arkonbombe, die auf Siga einen unlöschbaren Atombrand entfesseln soll. Der Siganese kann den Funkzünder zerstören, nicht jedoch den konventionellen Auslöser.

Inzwischen erhalten Tekener und Centraty in ihrer Zelle in Siga-Zero Besuch von Etta Stillot, die ihnen eine Lügengeschichte auftischt. Sie gibt an, sich von Zeten Caonk getrennt zu haben und Siga verlassen zu wollen. Sie bietet den beiden Terranern an, ihnen bei der Flucht behilflich zu sein. Als Gegenleistung fordert sie Schutz vor den Siganesen und der USO. Zufällig richtet sie ihre Waffe auf Ronald Tekener. Der zurückgekehrte Lemy Danger bedroht Stillot mit seinem Paralysator und gibt sich damit zu erkennen.

Vor der Zelle der beiden Terraner taucht plötzlich Zeten Caonk in Begleitung zweier Ertruser auf. Etta Stillot erschießt ihren Liebhaber kaltblütig. Tekener sieht sich genötigt, die beiden Begleiter ebenfalls zu töten. Stillot führt die beiden Terraner zum Kurzstreckentransmitter von Siga-Zero. Als alle drei Personen in der Gegenstation in Stillots Geheimquartier rematerialisieren, gibt Stillot ihre Absicht bekannt, die beiden Terraner töten zu wollen. Beim folgenden Handgemenge stellt sich heraus, dass Etta Stillot eigentlich ein Roboter mit einem ertrusischen Gehirn ist. Sie ist nur zu dem Zweck in Siga-Zero, um die Zündung der Bombe und damit die Vernichtung des Planeten Siga herbeizuführen.

Noch bevor Etta Stillot ihre körpereigenen Impulsgeschütze auf Prof. Centraty, alias Sinclair M. Kennon, abfeuern kann, gelingt es dem Abecehy-Waffensucher, die Ertruserin mit dem Desintegrator in ihre Moleküle aufzulösen.

Die Gefahr für Siga ist gebannt, und die USO-Truppen, unterstützt von der Toleranztruppe, erobern Siga-Zero trotz heftiger Gegenwehr der ertrusischen Besatzung. Doch die wahren Drahtzieher sind immer noch nicht entlarvt.