Gestrandet auf Zerberus

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 664)
A664 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Namenlose Zone (Band 15/25)
Titel: Gestrandet auf Zerberus
Untertitel: Die SOL am Abgrund
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Christian Mögling
Erstmals erschienen: Montag, 18. Juni 1984
Hauptpersonen: Borallu, Cirfoniac, Ybolzerc, Atlan, Breckcrown Hayes, Bjo Breiskoll, Sternfeuer, Federspiel
Handlungszeitraum: Juli 3808
Handlungsort: Junk-System, Wespennest-System
Risszeichnung: Die Augen Borallus von André Höller
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 23. Juli 3808 werden auf dem einzigen Planeten einer grünen Sonne in Bars durch einen Weckimpuls der Zyrtonier dreizehn Unterpagen geweckt. Der Anführer ist Borallu, der 40.000 Jahre zuvor sechs Raumstationen, genannt Borallus Augen, konstruiert hat, die seit zehn Tagen die Schiffe der Vulnurer und seit etwas kürzerer Zeit die SOL im Wespennest-System festhalten. Die dreizehn Unterpagen brechen mit einem Kleinraumschiff zu Borallus Augen auf.

Im Junk-System explodieren durch einen Angriff die drei Planeten des Systems. Damit sind die Nabel-Stationen zerstört und die letzte Möglichkeit, eventuell einen neuen Nabel zu erschaffen, ausgeschlossen. Atlans Expedition hält sich ratlos in dem System auf, als das Raumschiff der Unterpagen geortet wird, das hyperenergetisch ungewöhnlich stark strahlt. Die beiden Kreuzer lassen eine Raumboje mit Informationen zurück und starten in den Randbereich von Bars.

Auf der Hauptstation von Borallus Augen leben die Zyrvulner. Ursprünglich haben sie die Besatzung gestellt, inzwischen ist das technische Wissen durch den Generationenwechsel verloren gegangen. Als sie den Wunsch äußern, einen Ausflug auf den Planeten zu unternehmen, nutzt die Hauptpositronik die willkommene Gelegenheit, die als Störfaktor eingestuften Zyrvulner loszuwerden. Bei dem Flug realisiert der Zyrvulner Cirfoniac, dass der Treibstoff der Flotte nur für die Landung reicht.

Die Solaner haben Zeltlager um die havarierte SOL eingerichtet. Im Gegensatz zu den Schiffen der Vulnurer, die in einem nahen Orbit um Zerberus schweben, ist die SOL abgestürzt, als sie in den Wirkungsbereich um Borallus Augen geraten ist, in dem die moderne Technik versagt. Eine Gruppe um den Extra Ool-Teybrrksch-Zwata-Kzz-Mrrbsch, der nur »Ole« genannt wird, will eine Rakete bauen, um einen Sender aus dem Wirkungsbereich der Augen zu bekommen. Diese Pläne werden auf Eis gelegt, als der Absturz der Zyrvulner beobachtet wird.

Die MJAILAM und die EMRADDIN folgen Borallus Schiff in das Wespennest-System, wo sich das Schiff auflöst, um mit der frei gewordenen Energie Borallu und seine Unterpagen auf die Stationen zu transportieren. Auf Seite der Solaner werden die hilflosen Schiffe der Vulnurer geortet. Die SOL wird erst allmählich entdeckt, da Borallus Augen auch die Fähigkeiten von Telepathen dämpfen. Nach einer Stunde wagt Wajsto Kolsch mit der EMRADDIN einen Vorstoß. Der Kreuzer gerät in das Wirkungsfeld der Augen und wird von einem Feld der Augen Richtung Sonne geschoben, kann aber von der MJAILAM per Traktorstrahl wieder aus dem Wirkungsbereich gezogen werden.

Die Solaner auf Zerberus starten eine Expedition zu einem der abgestürzten Zyrvulner-Schiffe. Teilnehmer sind Sternfeuer, Lyta Kunduran, Walter von Bruchstein, Denise Tyllong, Henry Bolten, Miami McDougall, Yoster Obryn und Kuno Krawynkel. Als Lastentiere dienen vier Minkas, gezähmte Tiere des Planeten. In einiger Entfernung vom Lager stoßen Ole und die Wildes zur Expedition. Auf dem Weg kann die Expedition weitere Minkas einfangen, um den Weg reitend fortsetzen zu können. Am Ziel angekommen, werden sie von vor Hunger halb wahnsinnigen Zyrvulnern überfallen. Drei Minkas werden verzehrt, Jeremy Wilde durch einen Biss schwer verletzt. Cirfoniac besinnt sich und zeigt der Expedition einen sicheren Ort, um dort eine Verständigung zu beginnen. Dabei werden sie von einem Unterpagen namens Tronungu überfallen, der die Zyrvulner beseitigen soll. Als die Solaner den Unterpagen mit einer Felslawine töten, ist das Eis zwischen ihnen und den Zyrvulnern gebrochen. Ole hofft, aus dem Schiff der Zyrvulner ein Fluggerät bauen zu können. Er selbst, Kym Wilde und Denyse Tyllong bleiben zurück, während der Rest der Expedition zur SOL zurückkehrt.

Borallu hat den Auftrag, die positiven Solaner zu eliminieren und die negativen in die Namenlose Zone zu bringen. Dazu begibt er sich mit sechs Unterpagen in die SOL und stellt den Solanern ein Ultimatum: In einem Tag dürfen nur noch einhundert Solaner am Leben sein, andernfalls werden alle Solaner getötet. Die Solaner sollen sich gegenseitig umbringen. Ein Unterpage schießt als Machtdemonstration wahllos in die Menge. Spontan brechen erste Kämpfe im Lager der Solaner aus.

Bjo Breiskoll, Federspiel und drei andere Solaner kommen der Expedition entgegen. Als sie das Lager um die SOL erreichen, müssen sie feststellen, dass überall gekämpft wird.

Anmerkung zur Risszeichnung

  • Durch einen Fehler wurde in diesem Roman nur die Schemazeichnung samt Beschreibung, nicht aber die eigentliche Risszeichnung veröffentlicht. Die Risszeichnung wurde in Atlan 704 nachgereicht (dieser Band gehört aber bereits dem Zyklus Im Auftrag der Kosmokraten an).