Hexenkessel Alkordoom

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 675)
A675 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Hexenkessel Alkordoom
Untertitel: Die neue Mission des Arkoniden
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Charles Bernard
Innenillustrator: Robert Straumann (2x)
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Atlan, Pazzon, Holkuk, Korazza
Handlungszeitraum: Juni 3818
Handlungsort: Vayquost, Alkordoom, Sektor Ordardor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Urplötzlich ist die Stimme da, und das Orakel von Krandhor, hinter dem seit sieben Jahren der unsterbliche Arkonide Atlan steckt, vernimmt die folgenden Worte: »Höre Atlan! Dies ist dein Auftrag! Du wirst dich an einem anderen Ort wiederfinden, wo im ewigen Kampf zwischen Chaos und Ordnung etwas Entscheidendes geschieht. Es geht um den Erleuchteten, auch Juwel genannt, der mit seinen acht Leuchtenden, den Facetten, Alkordoom beherrscht. In der Sonnensteppe und dem Nukleus hat das Übel seinen Anfang genommen. Die Gefahr ist nicht näher bekannt, wird EVOLO genannt. Zuvor wurde ANIMA dorthin entsandt, doch sie meldete sich nicht mehr. Du aber wirst nach einer zweiten Versetzung in ihrer Nähe erscheinen, jetzt …«

Atlan erlebt die erste Ortsversetzung, und die anschließenden Schmerzen verdeutlichen ihm, dass er weit weg von allem ihm bekannten erschienen ist. Nach einigen Schlägen und Tritten von bislang nicht gekannten Wesen begegnet er der Barmherzigen, wie sie sich nennt. Nebenbei macht der Extrasinn darauf aufmerksam, dass er die hiesige Sprache Alkordisch sprechen und schreiben kann. Die Barmherzige erklärt, er befinde sich auf Puurk, einer Welt im Sektor Ordardor, der von der Facette Gentile Kaz regiert wird. Die Frage nach der Sonnensteppe bringt dem Arkoniden Schweigen ein, wohl ein Tabuthema.

Nachdem Atlan festgestellt hat, dass er nun eine silberfarbene Kombination trägt, die nicht von Kran stammt (wohin er sofort zurückkehren könnte, wenn er nur intensiv genug an den Begriff Varnhagher-Ghynnst denken würde), aber noch sein Chronometer besitzt – es ist der 22. Juni 3818, und somit erlebte er wohl keine temporale Versetzung – begegnet er dem entfernt Humanoiden Holkuk, der Atlan mit dem zehnarmigen Humanoiden Pazzon bekannt macht. Der Fyrser stammt von Fyrs-D, das ebenfalls in Ordardor liegt, und gibt dem Arkoniden weitere Informationen. Demnach wird das Zentrum von Alkordoom auch Nukleus genannt, und dort residiert der Erleuchtete, das Juwel, der absolute Herrscher. Für die meisten Intelligenzen ist die Sonnensteppe ein Tabuthema, wirkliches Wissen darüber gibt es aber offenbar nicht.

Nur langsam begreift Atlan, dass Holkuk und Pazzon um ihn buhlen. Dabei interessiert sich Holkuk für sein Potenzial, Pazzon für sein Alter. Entsprechend macht der Extrasinn darauf aufmerksam, dass auf Puurk nur Alte und Kinder leben. Des Weiteren hat der Arkonide aufgeschnappt, dass die Facette Kaz auf der Suche nach Söldnern ist. Will Pazzon ihn entsprechend ausliefern? Atlan setzt sich von den beiden ab und taucht bei einem Wesen namens Lips unter. Dem kann er vertrauen, und Atlan maskiert sich und macht auf alt.

Am nächsten Tag sucht Atlan den Raumhafen auf, doch der ist abgeriegelt, und es gibt kein Entkommen von Puurk. Später begegnet er Pazzon wieder, der sich ebenfalls maskiert hat. Doch Atlans Maske wird von Pazzon nicht durchschaut, und dieser zieht den vermeintlich Alten ins Vertrauen. Der Fyrser sucht Atlan, um ihn an Kaz zu verschachern, der soeben ein so genanntes Kristallkommando rekrutiert. Und Holkuk stuft Pazzon als Handlanger von Psi-Jägern der Hexe ein. Damit ist Zulgea von Mesanthor gemeint, die Facette des Sektors Kontagnat, der an Ordardor grenzt.

Später hat Atlan eine seltsame Begegnung, denn er erblickt eindeutig einen alten Terraner. Dieser verschafft sich sogar Respekt, in dem er auf Deutsch und Englisch redet. Der Arkonide schafft es nicht, den Terraner zu kontaktieren, kommt aber an die Information, dass es sich um einen Celester gehandelt haben muss, deren Heimatwelt nicht bekannt ist. Entsprechend scheint Pazzon ihn auch als Celester einzustufen.

Noch etwas später wird Atlan von einem Blauuniformierten und einem Roboter gestellt. Als der Arkonide wieder erwacht, steht er vor Korazza, einem Korallenwesen, das sich als Verweser von Puurk bezeichnet. Der Blauuniformierte, der an einen Gorilla erinnert, ist ebenfalls anwesend und nennt sich Haynd. Seine Maskerade ist durchschaut, und da er anatomisch gesehen kein Celester ist, wird Atlan für einen Agenten gehalten, vielleicht der Hexe oder des Grauen. Korazza will sich Daten von Kardoll, der Hauptwelt Ordardors, kommen lassen und sperrt Atlan so lange ein.

Der Arkonide sitzt nicht lange in dem Kerker. Er wird von Holkuk abgeholt, der wohl einen Handel mit Haynd abgeschlossen hat. Mit einem Gleiter, in dem auch zwei grizzlyartige Psi-Jäger sitzen, geht es in Richtung Raumhafen. Der Extrasinn hat inzwischen erkannt, dass nicht er das Psi-Potenzial des Arkoniden darstellt, sondern es ist vielmehr jene Energie, die die zweite Ortsversetzung vollziehen soll. Der Gleiter erreicht den Raumhafen nicht, wird abgeschossen, von welcher Partei auch immer.

Für einen kurzen Moment hat Atlan seine Bewegungsfreiheit wiedergewonnen, dann wird er von Pazzon gestellt. Auch Holkuk taucht auf, wird aber vom Vielarmigen erschossen. Dieser will Atlan nach Garzwon ausliefern, wo das Kristallkommando rekrutiert wird. Doch der Arkonide hat längst die wahre Maske des Vielarmigen durchschaut, denn auch dieser ist kein Alter. Wenig später befinden sich beide im gleichen Boot und auf dem Weg zur Rekrutierungswelt Garzwon.

Innenillustrationen