Kampfschiff der Alten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 68)
A068 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Kampfschiff der Veteranen (Band 2/6)
Titel: Kampfschiff der Alten
Untertitel: Alarm bei der USO – 5000 alte Raumfahrer terrorisieren das Solare Imperium
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4x) (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: Montag, 13. November 1972
Hauptpersonen: Atlan, Krish Palony, Firell Kytubashe, Koet Peranat, Hoyn Taihu, Pepe
Handlungszeitraum: Ende August 2841
Handlungsort: Phistral
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Um Koet Peranat zur Strecke zu bringen, will Atlan den pensionierten USO-Spezialisten Krish Palony reaktivieren, der sich in den letzten Dienstjahren mit Peranat angefreundet hatte. Dazu fliegt der Arkonide nach Phistral, wo sich Palony als Friedensstifter unter drei verfeindeten, primitiven Blues-Stämmen betätigt. Palony erweist sich gegenüber Atlan im direkten Vergleich zu dessen Überraschung als körperlich überlegen. Als Atlan ihm von Peranat berichtet, erinnert sich Palony an Andeutungen über ein angeblich Unsterblichkeit verleihendes Elixier, das Peranat entdeckt haben will. Er nimmt den Auftrag an und bekommt den mutierten Ertruser Firell Kytubashe zur Seite gestellt, der das verblödete Produkt eines Seitensprungs Palonys mit einer Ertruserin mimt. Kurz darauf werden Palony und Kytubashe tatsächlich von der HYPERION-DELTA abgeholt.

Handlung

Lordadmiral Atlan beruft in Quinto-Center eine Sitzung ein, um Maßnahmen zum Auffinden der HYPERION-DELTA zu besprechen. Der Großadministrator hat persönlich angeordnet, dass die USO diesen Fall übernehmen soll.

An Bord des Superschlachtschiffes HYPERION-DELTA herrscht Oberst Koet Peranat mit eiserner Hand über die rund 5000 an Bord befindlichen Mitglieder des Inneren Kreises der ReO. Besatzungsmitglieder, wie beispielsweise Leutnant Beoryn, die mit der blutigen Eroberung des Schiffes nicht einverstanden sind und zurück nach Poloa Hoa wollen, werden vor ein Bordgericht gestellt. Nach der Urteilsverkündung verlässt Leutnant Beoryn die HYPERION-DELTA, die für ein Orientierungsmanöver den Linearraum verlassen hat, durch eine Schleuse – allerdings ohne Raumanzug.

Leutnant Hoyn Taihu befindet sich als letzter Überlebender der ursprünglichen Besatzung noch immer an Bord der HYPERION-DELTA. Er versucht, Koet Peranats habhaft zu werden. Dazu will er Major Fremon Toohl und Major Menchol Kanikruz mit Waffengewalt zwingen, ihn zum Oberst zu bringen. Doch Hoyn Taihu hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Kanikruz hat dem Oberst vor Verlassen der Kommandozentrale, in der er zum Dienst eingeteilt war, Meldung gemacht. Der misstrauische Peranat ist ihm heimlich gefolgt und schaltet Taihu mit einem Paralysator aus.

Auf Phistral gelangt Krish Palony, ein ehemaliger USO-Spezialist, zwischen die Fronten eines beginnenden Feldzugs der Vaaligyas gegen die Zönkedis, geschürt von den sich im Hintergrund haltenden Üznizalern. Palony und sein Begleiter Pepe werden von Flugsauriern angegriffen, die von den Vaaligyas Befehle auf Ultraschallbasis erhalten. Noch bevor die beiden Palonys Blockhütte im Grenzgebiet der drei Blues-Völker erreichen, werden sie von den Echsen ergriffen und zu König Üzniz' Heerlager gebracht. Der König begrüßt ihn und klärt den »Weißen Gott«, wie Palony von den Blues genannt wird, über die Zusammenhänge des drohenden Krieges zwischen Vaaligyas und Zönkedis auf, der letztendlich in der Übergabe des von Zönkedis kontrollierten Gebiets mit dem einzigen Raumhafen auf Phistral an die den Zönkedis zu Hilfe kommenden Üznizalern gipfeln wird. Palony ist über die Entwicklung des genialen Plans von König Üzniz erstaunt. Er verlässt das Heerlager in Begleitung von insgesamt 50 Üznizalern, die ihn weitab des Lagers plötzlich angreifen. Doch da geschieht Seltsames. Die Speere der Krieger erreichen ihr Ziel nicht. Die Blues selbst brechen unter konvulsivischen Zuckungen zusammen.

Firell Kytubashe, genannt »Pferde-Firell«, ist Palony und Pepe im Schutz eines Deflektorfeldes mit seinem flugfähigen Kampfanzug gefolgt und hat in die Kampfhandlungen eingegriffen, um den Terraner vor Schaden zu bewahren. Palony ist nicht gerade dankbar über die Lebensrettung und beschimpft Kytubashe, ihn in Ruhe zu lassen. Der Ertruser überlässt dem USO-Spezialisten einen Paralysator und einen Energiestrahler, damit Palony sich die Dschungelbestien vom Leib halten kann. Dann fliegt er davon.

Bald treffen Krish Palony und Pepe auf eine Heerschar Vaaligyas, die sich zum Angriff auf den Terraner bereit machen. Mit einigen »Zaubertricks« verängstigt Palony die Blues, die in den Dschungel fliehen. Plötzlich bemerkt Palony hinter sich die Gestalt von Lordadmiral Atlan. Er reißt seinen Energiestrahler hoch und feuert einen Schuss ab. Ziel ist jedoch nicht der Arkonide, sondern ein unmittelbar neben ihm auftauchender Schlammwühler. Nachdem sich Atlan vom Schreck erholt hat, eröffnet er Palony gegenüber den Grund seines Besuchs auf Phistral. Er will versuchen, den USO-Spezialisten für einen bevorstehenden wichtigen Auftrag zu reaktivieren. Einzelheiten sollen in Palonys Blockhütte besprochen werden. Der Fußmarsch zur Behausung des Terraners soll für Atlan zur Prüfung werden. Sie treffen beispielsweise auf eine Sonnensteinblume, von der Atlan eine große Perle holen soll. Palony macht ihm vor, wie er zu der Blüte gelangen kann. Doch Atlan scheitert.

Die zweite Prüfung findet an einer tiefen Schlucht statt, die es zu überqueren gilt. Der Lordadmiral bindet mehrere Lianen zu einem Lasso zusammen, das er an einem Baumstumpf auf der gegenüberliegenden Seite befestigt. Dann klettert er mühsam an der Liane über den Abgrund. Palony hingegen fällt mit seinem Strahler einen Baumriesen, der über die Schlucht fällt. Auf dem Stamm spaziert der Terraner gemütlich auf die andere Seite der Schlucht.

Die dritte Prüfung lässt nicht lange auf sich warten. Ein zehn Kilometer breiter flacher See, in dem sich Hunderte von pflanzenfressenden Sauriern tummeln, soll schwimmend durchquert werden. Palony teilt sich seine Kräfte gut ein, während Atlan zu Beginn ein hohes Tempo vorlegt. Doch bald fällt der Arkonide zurück und erreicht lange nach dem ehemaligen USO-Spezialisten ziemlich erschöpft das Ufer. Dort sieht er sich einer der von Palony errichteten vier Meter hohen Barrikaden gegenüber, die das Gelände vor dem Blockhaus des Terraners vor den Sauriern schützen. Den folgenden Hürdenlauf übersteht der Arkonide nur dank seines Zellaktivators relativ glimpflich. Endlich erreichen die beiden Männer das Blockhaus, wo sie bereits von Pepe erwartet werden.

Nach einem Spiel Schach, das Atlan übrigens verliert, und der Schilderung der Ereignisse auf Poloa Hoa, übergibt der Arkonide Palony ein Dokument, das den ehemaligen USO-Spezialisten wieder in den aktiven Dienst versetzt, solange er will bzw. es seine körperliche und seelische Konstitution zulässt. Gleichzeitig wird er zum Oberst befördert. Sichtlich gerührt zeigt Palony dem Lordadmiral einen Brief, den er kürzlich von Koet Peranat erhalten hat. Darin steht, dass er sich für eine rasche Abreise bereithalten soll. Ein Beiboot wird ihn von Phistral abholen.

Palony wird von Atlan über die wahre Rolle von Firell Kytubashe, der ein USO-Spezialist im Rang eines Captains ist, aufgeklärt. Der Ertruser ist zur Bewachung des Terraners abgestellt worden. Nun klären sich einige Ungereimtheiten, über die Palony sich schon den Kopf zerbrochen hat. Jetzt ist ihm klar, warum ihn Atlan so schnell finden konnte: Im Paralysator, den er von Kytubashe erhalten hat, ist ein Sender eingebaut, den der Lordadmiral anpeilen konnte.

Atlans Plan sieht vor, dass Kytubashe als Sohn Palonys auftreten soll, hervorgegangen aus einer Verbindung mit einer zierlichen Ertruserin. Der USO-Spezialist soll den Oberst an Bord der HYPERION-DELTA begleiten.

Da platzt Pepe in die Besprechung. Eine Space-Jet setzt zur Landung vor der Blockhütte an. Atlan zieht sich aus dem Gebäude in ein nahegelegenes Getreidefeld zurück und beobachtet die folgenden Ereignisse aus sicherer Deckung. Unmittelbar nach der Landung setzen die Pensionäre erneut einen unglaublichen Akt von Brutalität und Verachtung intelligenten Lebens. Die Besatzung der Space-Jet eröffnet tödliches Feuer auf die ahnungslosen Zönkedis, die die Felder Palonys bestellen. Die Pensionäre schießen so lange, bis keine Ziele mehr vorhanden sind. Auch Pepe ist unter den Opfern.

Palony und Kytubashe werden mit der Space-Jet an Bord der HYPERION-DELTA gebracht. Bei einem Empfang, an dem die beiden Männer und Koet Peranat, Menchol Kanikruz sowie Fremon Toohl teilnehmen, erfährt Palony von Hoyn Taihu. Palony soll am Bordgericht teilnehmen, das über Taihu urteilen wird.

Über Taihu wird die Todesstrafe verhängt. Krish Palony versucht, den Leutnant zu retten, indem er Koet Peranat vorschlägt, einen Teil des Gedächtnisses Taihus zu löschen, so dass er das belauschte Gespräch über den Zielplaneten der HYPERION-DELTA nicht mehr weitergeben kann. Allerdings ist Taihu vor Prozessbeginn hypnotisch beeinflusst worden. Er wurde gezwungen, einen Funkspruch aufzuzeichnen, der bei passender Gelegenheit abgestrahlt werden soll. Und diese Gelegenheit ergibt sich bald nach seiner Verurteilung.

Palony überzeugt Peranat davon, dass es taktisch klüger sei, Taihu von Bord fliehen zu lassen. Der Leutnant soll mit der SolAb Kontakt aufnehmen, die sich nun auf ihn konzentrieren wird, und dies würde einen Zeitgewinn für die HYPERION-DELTA bedeuten. Peranat geht auf den Vorschlag ein. Taihu gelingt es tatsächlich, mit einem Rettungsboot von Bord des Superschlachtschiffes zu entkommen. Nahe dem Planeten Phistral setzt Taihu das Funkgerät in Betrieb, um die SolAb zu verständigen. Durch eine geschickte Manipulation der Sauerstoffversorgung wird bei Aktivierung des Hyperfunksenders Kohlendioxid freigesetzt. Das bedeutet das Todesurteil für den Leutnant. Die Ärzte der sich in der Nähe aufhaltenden IMPERATOR können nur mehr den Tod Hoyn Taihus feststellen.

Die Spezialisten der IMPERATOR stellen fest, dass der Funkspruch schon vor der Manipulation der Sauerstoffversorgung aufgenommen worden sein muss und nicht erst unmittelbar vor dem Tod Hoyn Taihus. Doch das bringt die USO nicht weiter. Man ist auf einen Hinweis der beiden Spezialisten an Bord der HYPERION-DELTA angewiesen, um weitere Schritte veranlassen zu können.

Innenillustrationen