Flucht aus dem Adlerhorst

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 695)
A695 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Flucht aus dem Adlerhorst
Untertitel: In den Fängen Yog‑Mann‑Yogs
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Montag, 21. Januar 1985
Hauptpersonen: Arien Richardson, Colemayn, Atlan, Klecks, Yog‑Mann‑Yog
Handlungszeitraum: 3818 = 231 NGZ
Handlungsort: Alkordoom, Crynn, Adlerhorst
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Arien Richardson hat sich zusammen mit der Birzerin Mycara in die Einsamkeit Crynns zurückgezogen, um über all das, was zuletzt in Alkordoom geschehen ist, nachzudenken. Dabei erlebt er einen Wachtraum, der von dem Plasmawesen Klecks und Atlan handelt. Anschließend steht der Celester vor Colemayn, dem Sternentramp. Sie reden über Gott und die Welt der Kosmokraten und Chaosmächte sowie über Atlan, der im Adlerhorst (der Kunstwelt der Facette Yog-Mann-Yog, die auch Spucknapf genannt wird) gefangen gehalten wird. Richardson entscheidet sich, Atlan Hilfe zu leisten. Zuvor will er sich über Funk aber von Benjamin Boz Briggs als Feuerwehrmann suspendieren lassen. In diesem Moment ist Colemayn spurlos verschwunden, und zurück bleibt ein Kleinod, das wie eine Doppelmünze aussieht.

Aus den letzten Gedanken des Sternentramps weiß Mycara, dass die Münze Sambol genannt wird und Hilfe in großer Not bringen kann. Des Weiteren übermittelte Colemayn die Koordinaten des Adlerhorsts. Nachdem die Birzerin dieses mitgeteilt hat, erhält Richardson Funkkontakt zu Drei-B. Er wünscht dem Feuerwehrmann alles Gute für seine Mission und stellt ihm die 60 Meter durchmessende VIRGINIA zur Verfügung, die mit 38 Freiwilligen von New Marion aufbricht, um Richardson von Crynn abzuholen. Das Ziel ist anschließend der Sektor Janzonborr.

Unterdessen ist Atlan als Gefangener im Adlerhorst eingetroffen. Das Gleiche gilt für Wasterjajn Kaz, Duun und Almergund. Viel haben sie von dieser Kunstwelt noch nicht zu sehen bekommen, und auch die Facette Yog-Mann-Yog hält sich bedeckt. Immerhin erklären die Roboter der Stählernen Horde, dass der Arkonide ein biologischer Diamant werden soll. Damit stünde er in der Hierarchie der Horde (Stählerne, Eherne, Diamant) direkt unter der Facette. Obwohl Atlan daran kein Interesse hat, muss er Prüfungen (zumeist Duelle gegen verschiedene Gegner) über sich ergehen lassen, um nicht selbst Schaden zu nehmen.

In seiner Zentrale beobachtet der 2,50 Meter große und fettleibige Yog-Mann-Yog den Arkoniden. Der Leuchtende, der über beachtliche Machtmittel verfügt, hat eigentlich nur ein Ziel, er will die Herrschaft des Erleuchteten brechen und seine eigene Macht ausdehnen. Doch dazu benötigt er fähige Unterführer, und einer davon soll nun Atlan werden. Um das zu erreichen, soll das biologische Kunstwesen Klecks als Nächster gegen den Weißhaarigen kämpfen. Der Leuchtende ist überzeugt, durch einen Sieg Atlan unterwerfen zu können. Das kopflose Geschöpf seinerseits spielt seit Langem den Harmlosen. Es besitzt einen starken Willen und ist bestrebt, vom Feisten, wie er die Facette nennt, wegzukommen. Vielleicht bietet sich über den Weißhaarigen nun diese Möglichkeit.

Der nächste Gegner ist ein kopfloses Wesen. Während Atlan damit ringt, spricht Klecks ihn an, und er vertraut dem Plasmawesen. Es kommt dann zu einer Pattsituation, womit die Facette aber zufrieden ist. Yog-Mann-Yog will nun selbst gegen Atlan antreten, der sich seine Waffen auswählen darf. Der Zellaktivatorträger nimmt einen Kombistrahler und Almergund. Darüber lacht die Facette und beweist damit, dass er nichts von der Fähigkeit der Kjokerin weiß.

Im Sektor Janzonborr angelangt, muss sich die VIRGINIA vorsehen, denn die Robotschiffe der Stählernen Horde scheinen überall zu sein. Trotzdem erreicht das kleine Schiff einen blauen Riesenstern, nur wenige Lichtjahre vom Adlerhorst entfernt. Dort wird abgewartet, und gleichzeitig beginnt Mycara zu lauschen. Sie macht Klecks ausfindig und dann auch Atlan. Es wird Zeit, einzugreifen.

Als Atlan in Begleitung eines Stählernen Almergund abholt, bleibt Klecks als Gefangener dort zurück. Da er spürt, dass die Zelle nicht abgehört wird, gibt er sich als Verbündeter zu erkennen. Er besitzt die Möglichkeit, die Zellentür zu öffnen, und somit beginnt ihre Flucht. Duun kann im richtigen Augenblick Atlan und Almergund zu sich holen. Nebenbei berichtet Klecks, dass der jetzige Diamant zurzeit die CHARONS gegen einen Eindringling lenkt.

Trotz allem ist ihre Flucht bald offenkundig. Und dann spürt Klecks, dass der Moment gekommen ist. Atlan ist in Gefahr und wird von Duun samt der zweiten Kjokerin durch Transversal-Teleportation zu ihnen versetzt. Ihre Flucht geht weiter und endet an einem Transmitter, den Klecks zu bedienen weiß. Im Übrigen hat die Facette im Verlauf des Kampfes zu erkennen gegeben, weshalb sie Zwilling genannt wird. Im Falle der Paralyse oder aber des Todes ersteht sofort ein neuer Körper.

Die Flüchtenden erreichen den Außenposten Corp, wo sie sich ein Schiff aneignen. Damit starten sie ins Weltall und sind guter Hoffnung. Sie können nicht wissen, das Yog-Mann-Yog davon Kenntnis erhält und die so genannte Notschaltung durchführt, die nur ihm bekannt ist. Der Bioparasit wird alle auf Corp dahinraffen, womit das Kapitel Atlan für den Leuchtenden abgeschlossen ist.

Die Laune des Arkoniden steigert sich noch, als plötzlich die VIRGINIA auftaucht, von Mycara auf den Weg gebracht. Richardson nimmt Atlan und seine Begleiter auf, und das Schiff entkommt anschließend den CHARONS. Dann aber werden die Parasiten entdeckt, die schnell um sich greifen. Die VIRGINIA vollzieht wenig später eine Notlandung auf einer unbekannten Welt. Dort knickt Richardson das Sambol – und eine mentale Stimme verkündet die baldige Ankunft der Samariter von Alkordoom.

Der Ruf an die Samariter wird auch im Adlerhorst bekannt. Yog-Mann-Yog weiß, dass diese tabu sind, trotzdem befiehlt er dem Diamanten, einzugreifen.

Innenillustration