Der Tod muß warten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 7)
A007 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Condos Vasac (Band 7/43)
Titel: Der Tod muß warten
Untertitel: Der Gegner stellt ein Ultimatum – doch die Gefangenen des Wüstenplaneten kapitulieren nicht
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1970
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Sinclair M. Kennon, Gilrun Havenorg, Hainz Kerlack, Kenji Asuku, Clara Teschtschinowa, Baars von Athonir, Estran-Kalat, Faarn Atrops, Atlan
Handlungszeitraum: Mai 2407
Handlungsort: Sokah I
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon haben einen Plan entwickelt, wie die überlebenden Besatzungsmitglieder der GALVANI gerettet werden können und gleichzeitig sichergestellt wird, dass Pläne und Prototyp des Kombitrans-Strahlers nicht in die Hände der Akonen fallen. Das einzige fehlende Element wird ihnen von Kenji Asuku in Form einer Tunnelbohrraupe präsentiert, in der alle auf der GALVANI anwesenden Personen knapp Platz finden würden. Der Plan ist nun komplett, doch er beruht auf einer Täuschung, von der Tekener und Sinclair nicht glauben, dass sie bei dem hochintelligenten Baars von Athonir gelingen würde. Der Akone muss daher aus dem Weg geräumt werden.

Auf dem Raumschiff der Akonen gärt es bereits, da man seit Wochen zur Tatenlosigkeit verdammt ist und sich kein Erfolg abzeichnet. Als ein Ruf von der GALVANI eingeht, hofft Baars auf die erlösende Kapitulation des Gegners, die seine Stellung sofort wieder sichern würde. Doch die Wissenschaftler führen lediglich die gefangenen Terraner vor, Baars letzten gescheiterten Plan, und Tekener fängt auch noch an, ihm Unfähigkeit vorzuwerfen. Die Worte des Smilers brechen für die Offiziere den Bann. Die Meuterei bricht schlagartig offen aus und ist auch ebenso schnell wieder vorbei, als der militärische Leiter der Expedition Baars kurzerhand erschießt.

Tekener hat Erfolg gehabt, nun können die Terraner sich daran machen, ihren Plan umzusetzen. Während die Wissenschaftler gegenüber dem neuen Befehlshaber der Akonen Verhandlungsbereitschaft heucheln, werden die letzten Vorbereitungen für die Flucht von der GALVANI getroffen. Die Raupe wird mit dem Schiff verkabelt, um den Kontakt zu den Akonen zu halten und vorprogrammierte Abläufe starten zu können, und startet dann, um sich in 20 Metern Tiefe zu dem abgestürzten Springerschiff jenseits des HÜ-Schirms der GALVANI durchzugraben. Unterwegs kommt es zu einigen Pannen: Das Abtransportband für das gelöste Gestein verklemmt, das Kabel reißt ab, und man gerät in einen unterirdischen Wasserlauf. Doch nicht zuletzt dank der besonderen Fähigkeiten von Sinclair M. Kennons Vollprothese können alle Probleme gelöst werden. Selbst das Beiboot der Akonen, das durch Zufall in genau dem Moment beim Havarieschiff landet, als die Raupe durch den Boden bricht, kann man noch rechtzeitig zerstören, ehe der Offizier darin Gelegenheit zu einem Schuss oder einem Funkspruch erhält. Die letzte Schwierigkeit, zwei auf dem Schiff zurückgelassene Wächter, beseitigt wiederum Kennon.

Inzwischen ist der Kommandant der Akonen misstrauisch geworden. Ein Ultimatum hat er verstreichen lassen, doch nun will er Ernst machen und die GALVANI beschießen, falls die Wissenschaftler nicht aufgeben. Zum Schein erklären die Wissenschaftler die Kapitulation. Während der Akone sich noch die Bedingungen ausdenkt, unter denen er diese annehmen will, senden die Terraner aber den Startimpuls an die GALVANI. Ferngelenkt startet der Kugelraumer der Experimentalflotte, steigt in den Weltraum auf und setzt dort sämtliche Beiboote aus. Die Akonen glauben an einen Fluchtversuch und zerstören alle Schiffe samt der GALVANI. Diese Zeit haben die Terraner auf dem Springerschiff genutzt, um einen Hilferuf in das Hyperfunkgerät des Havarieschiffes einzuspeisen, der nun in einer Endlosschleife abgestrahlt wird. Danach haben sie sich zu dem intaktesten Beiboot des Schiffes zurückgezogen um zu fliehen. Als die Schleuse sich jedoch nicht öffnen will, setzt Kennon eine Mikrobombe ein, und Tekener schießt das entstandene Loch weiter auf. Knapp gelingt es ihnen, den Gleiter hinauszumanövrieren, ehe die Akonen das Springerschiff mit einem Schuss zerstören.

Pläne und Prototyp des Kombitrans-Strahlers sind an Bord der GALVANI zerstört worden, und der Hilferuf ist zweifellos empfangen worden. Die Akonen machen sich daher an den Rückzug, als sie über Funk angerufen werden und Tekener ihnen mitteilt, er und Kennon alias Rabal Tradino hätten die überlebenden Wissenschaftler überwältigt. Doch der Akone denkt nicht daran, die Terraner aufzunehmen; die Wissenschaftler alleine nutzen nicht viel, da selbst mit ihnen eine Neuentwicklung der Waffe zu lange dauern würde. Tekener hat damit gerechnet und nur deshalb die Scharade inszeniert, um weiter vor der CONDOS VASAC als guter Verbündeter zu erscheinen. Doch die Sache hat einen Haken: Nachdem die Akonen sich zurückgezogen haben und ein USO-Schiff die Überlebenden gerettet hat, eröffnet Atlan Tekener, dass ein Schauprozess gegen ihn und Tradino/Kennon dadurch unumgänglich wurde. Nur so kann die Maske auch weiterhin gewahrt bleiben, und das Team bleibt die beste Waffe der USO gegen die CONDOS VASAC.

Innenillustration