Fremde in Karmenfunkel

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 715)
A715 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Fremde in Karmenfunkel
Untertitel: Das Psi-Festival bringt die Entscheidung
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, Chipol, Saylimandar, Kollup, Jukparz, Jonath, Merillio
Handlungszeitraum: April/Mai 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Nolien
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Rückblick: Die GHYLTIROON ist auf Nolien havariert und kann den Planeten nicht verlassen, da das Lineartriebwerk beschädigt ist. Zur Reparatur brauchen sie acht Kilo Iridium, das sie in Karmenfunkel zu finden hoffen. Durch das Blauwurzextrakt haben Atlan und Chipol die charakteristische tiefblaue Hautfarbe der Nolier bekommen und begeben sich zu Fuß in die Stadt. Unterwegs finden sie Fumsel, der sie fortan begleitet.

Die Nolier sind sehr fremdenfeindlich, sie haben mit den Reinheitswächtern sogar eine eigene Behörde geschaffen, die es Extranoliern unmöglich machen sollte, in ihre Städte einzudringen. Auch die beiden Reisenden werden von einer Patrouille angehalten, aber da sie zuvor von Saylimandar gefälschte Ausweise erhalten haben, verläuft die Kontrolle positiv. Sie werden mit einem Gleiter zu einer Art Einwanderungsbehörde gebracht, wo sie gründlich gereinigt und auch medizinisch untersucht werden. Dann führt man sie in das Büro von Stadtrat Kollup, der ihnen einbläut, ja keinen Ärger zu verursachen, und sie anschließend in Untersuchungshaft nimmt; Fumsel verschwindet zwischenzeitig.

In der Zelle erhalten sie Gesellschaft von einem Nolier, der sich als getarnter Daila zu erkennen gibt. Das ist aber nur Maske, in Wahrheit will sie Kollups Stellvertreter Jukparz überführen, was ihm nicht gelingt. Kollup hat inzwischen die medizinischen Ergebnisse bekommen und erkennt, dass Atlan durch seine Brustplatte anstelle von Rippen anders ist als die Nolier. Bei einem neuerlichen Gespräch vermutet Kollup, dass Atlan nur ein Mutant sei, was durch das fotografische Gedächtnis des Arkoniden bekräftigt wird. Da man in den zahlreichen Psi-Shows damit kein Geld machen kann, es jedoch keinen triftigen Grund mehr gibt, werden Atlan und Chipol schließlich freigelassen.

Inzwischen begibt sich Jukparz zum Raumhafen, wo er von einem Händler erpresste Waren abholt. Er nötigt durch seine Machtposition nämlich einige, ihm von anderen Planeten Psi-begabte Wesen mitzubringen, und auch diesmal ist etwas für ihn dabei. Er benötigt sie, weil er schon seit längerer Zeit Umsturzpläne hegt, wobei ihm diese Wesen helfen sollen.

Als Atlan und Chipol durch Karmenfunkel gehen, merken sie, dass sie verfolgt werden, können den Verfolger aber abschütteln. Sie tauchen ein paar Tage bei einem Trinker unter, der zwar vermutet, sie könnten Fremde sein, sie aber nicht weiter damit bedrängt oder sogar verrät, denn sie finanzieren ihm immerhin einige fröhliche Nächte. Durch den Verfolger gewarnt beschließt der Arkonide, den Dauertrinker zu einer großen Psi-Show mit einzuladen, denn es wird von den Unbekannten (wie sich später herausstellt wurden sie von Jukparz beauftragt) vermutlich nur nach zwei Personen gesucht. So maskieren sie sich also und betreten eine Psi-Show, wo sie hoffen, mit Saylimandar Kontakt aufnehmen zu können.

Kurz zuvor wurde Saylimandar von den Mutanten Jonath und Merillio entführt, denn sie glauben, dass er mit Jukparz gemeinsame Sache macht, und den wollen sie an dessen Umsturzplänen hindern. Sie wissen nicht, dass Saylimandar auch Teleporter ist, weshalb er ihnen anschließend entkommt.

In der Psi-Show wird auch Atlan auf die Bühne gerufen, wo eine schwache Telepathin etwas über ihn herausfinden will. Da er mentalstabilisiert ist, kann das nicht klappen, aber der Extrasinn gibt der Telepathin falsche Informationen preis, um Atlan nicht verdächtig erscheinen zu lassen. Kurz danach beginnt die von Jukparz eingefädelte Revolte. Es werden nämlich auch einige der Psi-Stars auf der Bühne von einem Hypno gezwungen, zu sagen, woher sie stammen. Prompt ist der erste ein Daila, und es bricht große Unruhe im Publikum aus. Jukparz beschuldigt daraufhin Kollup, davon gewusst, aber nichts dagegen unternommen zu haben. Während sich Kollup auf der Bühne verteidigt, kommen die von Jukparz gesammelten parapsychisch begabten Fremdwesen dazu, die für Kollup Partei ergreifen und ihn damit endgültig dem Zorn der Menge preisgeben.

In diesem Moment ertönt Alarm, denn es sind zwei Diskusraumer über der Stadt aufgetaucht, aus denen Stahlmänner ausgeschleust werden. Es ist dem Verräter Raegul also gelungen, die Hyptons zu Hilfe zu rufen. Sie senden eine Strahlung auf die Stadt aus, die die Wirkung des Blauwurzextrakts aufhebt und damit zahlreiche versteckte Daila-Mutanten enttarnt. Dadurch potenzieren sich allerdings deren Parakräfte, und sie greifen – gemeinsam mit den nolischen Mutanten – die Stahlmänner und letztendlich auch die Raumschiffe an. Während Jukparz flüchtet und von einer U-Bahn in den Tod gerissen wird, können die meisten Stahlmänner sowie ein Raumschiff der Hyptons vernichtet werden. Dem zweiten gelingt – angeschlagen – die Flucht.

Nach diesem Ereignis gesteht Kollup öffentlich ein, dass dieser Überfall ohne die Hilfe der Daila nicht hätte zurückgeschlagen werden können. Deshalb söhnt er sich auch mit ihnen aus, und fortan werden sie nicht mehr ausgegrenzt im Verborgenen leben müssen, ständig in der Gefahr, gefunden und getötet zu werden. Die acht Kilo Iridium werden von Kollup als Dankeschön persönlich überreicht.

Der verschwundene Raegul ist nicht mehr aufzufinden. Vielleicht haben ihn die Hyptons mitgenommen. Zehn Tage nach diesen Ereignissen verlässt die GHYLTIROON ohne ihn Nolien.

Anmerkung

  • Ob Fumsel in Karmenfunkel zurückblieb oder sich an Bord der GHYLTIROON geschlichen hat, ist zum Ende des Romans ungewiss. Chipol hat jedenfalls intensiv nach ihm gesucht, ihn an Bord aber nicht finden können.

Innenillustration