Zielstern Gyd

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 719)
A719 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Zielstern Gyd
Untertitel: Das Treffen der Mutanten
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: Montag, 08. Juli 1985
Hauptpersonen: Atlan, Elyl, Aksuum, Florinth, Kissmen-Jon, Minimar
Handlungszeitraum: Mai 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Pultar
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Chipol und die vierköpfige Besatzung der GHYLTIROON sind weiter auf der Suche nach verbannten Daila. Auf Nolien ist auch noch der Mutant Saylimandar zugestiegen. Mit der Zeit kommt es immer mehr zu Spannungen zwischen ihm und den parapsychisch unbegabten Daila, wobei insbesondere Chipol unangenehm auffällt. Schließlich reißt Atlan der Geduldsfaden, er entscheidet die Suche abzubrechen und die STERNSCHNUPPE von Zyrph abzuholen. In diesem Moment empfängt die Mannschaft einen Funkspruch, gerichtet an die Freunde der Sonne. Saylimandar ist dieser Codebegriff bekannt, er berichtet von einem geplanten Treffen der Mutanten im Sonnensystem Gyd. Diese Information führt zu einer erneuten Kursänderung, ungeachtet der Situation an Bord wird Gyd angesteuert.

Gyd, ein roter Riese, wird von nur einem Planeten umkreist, Pultar. Auf ihm gibt es eine Hinterlassenschaft eines unbekannten Volkes. Unter einigen unscheinbaren quaderförmigen Bauten an der Oberfläche erstreckt sich geradezu eine unterplanetarische Stadt. Mehrfach sind hier bereits kleinere Treffen der Verbannten abgehalten worden, dabei ist nie aufgefallen, dass die scheinbar verlassene Anlage gar nicht verwaist ist.

Bewohnt wird sie seit längerem vom kleinen Völkchen der Lasquen, das sich im Wesentlichen mit drei Dingen beschäftigt: Essen, schlafen und fasten. Letzteres allerdings nur im Notfall, wenn ihnen die Lebensmittel ausgehen. Diese Gefahr besteht aber kaum, denn regelmäßig werden die Lasquen um ihren Anführer Kissmen-Jon mit allem Notwendigen beliefert, von sogenannten fremden Lasquen. Als Gegenleistung lassen sie den Planeten weiter unbewohnt erscheinen und führen dann und wann eher unwillig kleinere Wartungsarbeiten durch. Gegebenenfalls sollen die Lasquen eigentlich auch neugierige Besucher verscheuchen, aber dieser Aufgabe haben sie sich bislang immer entledigt, indem sie sich tot stellten.

Zum Zeitpunkt des Treffens kommt wieder einmal eine Lieferung an, außergewöhnlich früh und außergewöhnlich groß. Während die Lasquen zu Ehren ihrer Gönner, und nicht zuletzt ihrem eigenen Vergnügen, gerne ein Festmahl abhalten würden, zeigen sich die Fremden sehr nervös und wollen die Feste Quern, wie sie die Anlage nennen, schnellstmöglich wieder verlassen. Bevor es dazu kommt, landen jedoch bereits die ersten Raumschiffe der Daila, darunter die GHYLTIROON.

Die Lage an Bord des Schiffes droht inzwischen zu eskalieren. Der Anblick dutzender Mutantenraumer im Gyd-System ist ein Schock für die normalen Daila. Zusätzlich stürmen sofort nach der Landung einige Mutanten an Bord um Saylimandar zu treffen. Auch der Funkkontakt zum Obersten Rat von Aklard, Aksuum, der mit der GUNDBAD AKLYS landet, beruhigt die Situation nur kurzfristig. Chipol ist nicht mehr zu halten und geht mit einer Lederpeitsche auf die Gäste los. Entsetzt verlassen die Mutanten das Schiff, gefolgt von Atlan.

Einige Zeit später haben sich alle Verbannten sowie Aksuum und Atlan in einem Saal in der Station versammelt. Bevor die Konferenz jedoch richtig beginnt, hat Chipol den nächsten Auftritt. Er springt auf den Tisch und beschimpft die Mutanten wüst. Atlan lässt sich in diesem Moment dazu hinreißen, den jungen Daila zu ohrfeigen. Der verschwindet daraufhin in den Tiefen der Anlage. Für die Verbannten ist das Fass jedoch übergelaufen, sie stellen unannehmbare Forderungen und die Verhandlungen stehen vor dem Scheitern.

Während Atlan und Aksuum allein die Lage beraten, kommt es zu einer Attacke auf die Mutanten. Behaarte Wesen unterschiedlicher Größe, zwischen einem halben und drei Metern, mit Hörnern am Kopf, greifen an. Mit Paralysatoren werden sie zurückgeschlagen, ein Teil der Wesen verschwindet unvermittelt, offensichtlich sind sie ebenfalls paranormal begabt. Von den Zurückgebliebenen erfährt Atlan mithilfe eines Telepathen die Geschichte der Lasquen, sie sind der Überrest ihres Volkes und haben in der Feste Quern Asyl gefunden. Die Verschwundenen sind die fremden Lasquen, sie zeichnen sich optisch nur durch ihre einheitliche Größe von knapp zwei Metern aus. Atlan beschließt, eines dieser Wesen festzusetzen um es zu befragen. Unter Mithilfe der Daila-Mutanten gelingt das Vorhaben.

Die Fremden gehören zu den Piraten von Manam-Turu und nennen sich die Diener Gurays, ein Name der den Daila aus der Mythologie bekannt ist. Sie sind Gestaltwandler, müssen aber nach einiger Zeit ihre Ursprungsform wieder annehmen, sonst droht ihnen der Tod, deshalb wollen sie die Feste schnellstens verlassen. Atlan übermittelt noch einen Gruß an Guray, wer auch immer sich dahinter verbergen mag, und lässt die Piraten unbedrängt ziehen.

Die Konferenz wird fortgesetzt, nach den Ereignissen der letzten Stunden hat sich die Stimmung deutlich beruhigt und die gemäßigten Kräfte gewinnen klar die Oberhand. Atlan findet auch Chipol wieder, der ebenfalls einen Zusammenstoß mit echten und falschen Lasquen hatte. Willig kehrt er an Bord der GHYLTIROON zurück, obwohl auch Saylimandar dort ist. Das Schiff bricht auf nach Aklard.

Innenillustration