Im Auftrag des Erleuchteten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 733)
A733 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Im Auftrag des Erleuchteten
Untertitel: Auf der Suche nach Mutanten
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Dharys, Diener, Thorm, Manjo, Rubim
Handlungszeitraum: 3819 = 232 NGZ
Handlungsort: Manam-Turu, Carli, Cirgro
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf dem Planeten Carli steht ein Machtwechsel an. Die beiden Daila Thorm und Manjo sind mit einem Boot zur verborgenen Insel unterwegs. In einem schweren Sturm bricht der Mast. Mit seinen telekinetischen Kräften greift Thorm nach einem Schwarm vorbeiziehender Fische und lässt das Wrack von den Meeresbewohnern ziehen.

Das Boot erreicht die sich aus dem Wasser erhebende Insel. Die beiden Daila finden einen Eingang in das Stollensystem und erreichen eine alte Station. Doch ein Carlisse ist schneller gewesen und so wird nun die Herrschaft über Carli während der nächsten fünf Jahre an die Carlissen gehen. Der Kiemenatmer, der von einem hellen Schein umgeben ist, richtet sofort die Forderung an die beiden Daila, dass sich deren Volk aus den Küstengebieten zurückzuziehen hat und gleichzeitig der Fischfang einzustellen ist. Notwendigen Fisch werden die Carlissen gegen entsprechende Leistungen liefern.

Den Daila bleibt der Rückweg zum Boot wegen des Absinkens der Insel versperrt. Thorm und Manjo beginnen die Station zu durchsuchen. Einer der Gänge wird von einem Prallfeld abgesperrt. Thorm kann mit Telekinese Schaltungen überbrücken und das Feld erlischt. Parapsychische Impulse schlagen über ihm zusammen. Er erlebt mit, wie tief in der Vergangenheit Krieg auf Carli herrscht. In dieser Zeit kam es auch zum Einsatz biochemischer Kampfstoffe.

Wieder Herr seiner Gedanken, entdeckt Thorm ein leistungsschwaches Hyperfunkgerät. In einem Sessel vor dem Gerät findet er das Skelett eines Carlissen. Eine telepathische Stimme informiert ihn über das Schicksal von Cahnec, dem ehemaligen Oberbefehlshaber der Streitkräfte von Carli. Der Daila wird auch über die Funktion der verborgenen Insel in Kenntnis gesetzt.

Nach dem Ende der Botschaft beginnt Thorm, sich mit den Funktionen des Hyperfunkgerätes auseinanderzusetzen. Als ihn Manjo Stunden später findet, ist Thorm bereit, den ersten Funkspruch abzustrahlen.

Einige Zeit später landet die ILLARD auf der Insel. Die Kommandantin teilt Thorm und Manjo mit, dass Aklard von den Hyptons und Ligriden Gefahr droht. Sie ist auf der Suche nach Verbündeten, die die Heimatwelt der Daila im Kampf für die Freiheit unterstützen wollen. Thorm und Manjo werden an Bord genommen. Die ILLARD setzt sich in Bewegung und fliegt zur einzigen großen Siedlung der Daila auf Carli. Dort werden die Ankömmlinge freudestrahlend begrüßt.

Die RUYKOR hält sich an der Peripherie einer H-Plus-Wolke auf, als der Funkspruch von Carli aufgefangen wird. Dharys zeigt Interesse und fliegt den Planeten an. Ebenso wie die ILLARD geortet wird, taucht auch die RUYKOR auf den Schirmen des Raumschiffes der Freunde der Sonne auf. Als sich die RUYKOR nähert, wird Dharys aufgefordert, sich zu identifizieren, andernfalls die Bodenforts das Feuer eröffnen würden. Tatsächlich feuert die ILLARD mehrere Strahlschüsse auf die RUYKOR ab. Endlich gibt sich Dharys zu erkennen. Als er eingesteht, der Vater von Chipol zu sein, der vor einiger Zeit im System Gyd aufgetreten ist, wird er von der Kommandantin der ILLARD willkommen geheißen. Dharys preist den Erleuchteten und seine Absicht, die Daila von ihren parapsychischen Kräften zu befreien und ihnen auf diese Weise die Rückkehr nach Aklard zu ermöglichen, in den höchsten Tönen. Thorm und seine Leute bringen Dharys einige Skepsis entgegen. Doch der stets aufbrausende Daila beherrscht sich.

Während Dharys Überlegungen anstellt, wie er die etwa 5000 Daila auf die RUYKOR und die ILLARD verteilen soll, um sie zu dem Erleuchteten zu bringen, der sie ihrer Psi-Potentiale berauben wird, treffen drei weitere Schiffe der Freunde der Sonne ein. Thorm überbringt Dharys die Botschaft, dass die Daila von Carli dem Ruf der Verbannten folgen werden, um ihre Kräfte für Aklard einzusetzen. Dharys mühsam aufrecht erhaltene Beherrschung verfliegt augenblicklich. Mit seinen telekinetischen Kräften beginnt er Thorm zu würgen. Die Daila fallen über Dharys her, der Thorm frei geben muss. Dharys wird ein Beruhigungsmittel injiziert, das ihn für eine Weile außer Gefecht setzt. Mit einer Droge werden seine Psi-Kräfte lahm gelegt. Die Kommandantin der ILLARD verlangt den sofortigen Abflug Dharys' von Carli.

Die RUYKOR startet und verlässt Carli mit Ziel Cirgro. Mit einem Gleiter erkundet Dharys den Kontinent, auf dem die RUYKOR unbemerkt gelandet ist. Er findet eine riesige Baustelle, an der eine Millionenstadt entsteht. Er lässt sich als Bauarbeiter einstellen und erfährt von seinen Kollegen von den Glückssteinen, die den Daila von Cirgro die parapsychischen Fähigkeiten nehmen. Seine Mission, Psi-Potentiale für seinen Herrn zu finden, droht zu scheitern.

Dharys macht sich nach dem Ende seiner Schicht in eine Kneipe auf. Er trifft auf seinen Arbeitskollegen Rubim, den er aus dem Lokal lockt, ihn mit kräftigen Faustschlägen niederstreckt und mit dem Gleiter zur RUYKOR bringt. In der Kontaktzelle verspürt Rubim die Präsenz des Erleuchteten, obwohl dieser nicht persönlich anwesend ist. Der Erleuchtete meldet sich bei Dharys und erfährt von dem Glücksstein. Nach einem kurzen Handgemenge bringt sich Dharys in den Besitz des Kristalls. Der Erleuchtete befiehlt ihm plötzlich, den Glücksstein sofort wegzuwerfen, da das Psi-Potential des Daila immer schwächer wird. Wütend schleudert Dharys den Stein gegen die Wand, wo er spurlos verschwindet. Rubim wird aus dem Schiff geworfen.

In einer anderen Stadt trifft Dharys auf Binara. Die Frau gibt an, im Besitz einer Karte zu sein, die den Weg zu einer ergiebigen Lagerstätte von Glückssteinen weist. Mit Waffengewalt bringt sich Dharys in den Besitz dieser Karte. Als er sich zur Fundstätte aufmacht, wird er kurz davor von Stahlmännern angegriffen, die seine robotischen Begleiter zerstören. Dharys ergibt sich, versucht aber bald die Roboter mit seinen telekinetischen Kräften anzugreifen. Da die Stahlmänner Glückssteine tragen, misslingt die Aktion. Dharys wird paralysiert und in eine Station der Hyptons gebracht. Nachdem Dharys seine Lähmung abgeschüttelt hat, wagt er ein geistiges Kräftemessen mit den Fledermausartigen, die sich als »Angehörige des Quellenvolkes bezeichnen, also Nachkommen der echten, ursprünglichen Hyptons«. Der Daila bietet den Hyptons eine Zusammenarbeit an und eröffnet ihnen, der Diener des Erleuchteten zu sein.

Auf diese Ankündigung hin, verlangen die Hyptons, die RUYKOR herbeizuschaffen, um mit dem Erleuchteten in Kontakt treten zu können. Dharys wichtigster Verhandlungspartner ist die so genannte Weisheit der Quellen. Die RUYKOR wird in einen Hangar im Inneren des Gebirgsmassivs gebracht, in dem die Station der Hyptons eingerichtet worden ist. Dharys bringt mehrere Stahlmänner in die Kontaktzelle. Dort meldet sich der Erleuchtete und klagt, dass die Hyptons nur ihre Roboter geschickt haben und nicht persönlich gekommen sind. Einer der Stahlmänner feuert mit seiner Strahlwaffe auf jene Stelle, von der die Stimme des Erleuchteten kommt. Es ist aber kein Schaden festzustellen. Die Waffe des Roboters glüht auf und schmilzt zu einem Metallklumpen zusammen. Erbost verweist der Erleuchtete die Stahlmänner von der RUYKOR.

Stunden später taucht ein einzelner Hypton, begleitet von vier Daila, vor der RUYKOR auf. Dharys begleitet die Ankömmlinge in die Kontaktzelle. Der Hypton hat die Vollmacht, konkrete Verhandlungen zu eröffnen. Der Erleuchtete bietet den Hyptons an, ihnen zu alter Größe und Ansehen zu verhelfen. Als Gegenleistung fordert er die Übergabe sämtlicher je auf Cirgro gefundenen Glückssteine. Die Hyptons vermuten dahinter eine Schutzmaßnahme für EVOLO. Der Verhandler schlägt vor, EVOLO nach Cirgro zu bringen, wo dann jeder den Schutz der Kristalle genießen kann.

Weitere Verhandlungen mit mehreren Vertretern der Weisheit der Quellen in der Kontaktzelle nutzt der Erleuchtete, um die RUYKOR aus dem Hangar zu fliegen. Über einer weiten Buschsteppe verlassen die Hyptons das Schiff. Die RUYKOR beschleunigt und geht in den Linearflug über. Auf Cirgro landet ein silbrig glänzendes scheibenförmiges Raumschiff, das eine Kontaktzelle enthält. Dadurch will der Erleuchtete mit den Hyptons in Verbindung bleiben.

Innenillustration