Das psionische Tor

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 756)
A756 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Das psionische Tor
Untertitel: Mit Fartuloon beim Volk der Techniker
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Fartuloon, Sparken, Rubernek, Kornen Fus, Notrun, Chyrri, Atlan
Handlungszeitraum: 3819 / 20 = 232 NGZ / 233 NGZ
Handlungsort: Yumnard
Risszeichnung: Das Psionische Tor von Paul Delavier
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Startechniker Notrun aus dem Volk der Ikuser arbeitet mit etwa weiteren Technikern auf dem Planeten Yumnard an der Fertigstellung eines Stützpunktes. Er wird vom RUP-Computer unterstützt. In wenigen Tagen wird das Psionische Tor erwartet. Die genialen Techniker sind im Verlauf des Projektes Fallenpforte unermüdlich am Werk.

Die KLINSANTHOR ist noch immer in Manam-Turu unterwegs und wartet auf eine Reaktion auf den in Arkonidisch verfassten Hyperfunkspruch an Atlan. Fartuloon setzt eine weitere Botschaft ab. Sechs Stunden später wird die KLINSANTHOR von kleinen, schnellen Raumschiffen in der Nähe der Sonne Ukenzia angegriffen. Das ligridische Experimentalschiff reagiert nur zögerlich auf die Steuerimpulse. Mehrere Strahlschüsse schlagen in die Schiffshülle ein. Durch die aufgefangenen Funkimpulse sind sich Fartuloon, Kornen Fus, Sparken und Rubernek sicher, dass es sich um Roboteinheiten handelt. Ein Linearmanöver verschafft der KLINSANTHOR etwas Luft. Doch das Überlichttriebwerk gibt seinen Geist auf und das Schiff fällt in den Normalraum zurück. Die Verfolger sind ihnen auch weiterhin auf der Spur und drängen das ligridische Raumschiff zum Ukenzia-System ab. Um den Planeten Yumnard ist ein reger Schiffsverkehr festzustellen.

Die KLINSANTHOR taucht in die Atmosphäre des Planeten ein. Fartuloon setzt das Schiff hart auf. Das Beiboot der KLINSANTHOR, die STERNSCHNUPPE, ist schwer beschädigt und fluguntauglich, ebenso wie die KLINSANTHOR selbst. Die vier Besatzungsmitglieder warten in der Zentrale auf die Ankunft ihrer Verfolger. Kleine bewaffnete Gleiter mit Stahlmännern an Bord umzingeln die KLINSANTHOR. Fartuloon und seine Gefährten ergeben sich und werden zu dem im Bau befindlichen Stützpunkt transportiert. Dort befindet sich auch ein kugelförmiges Raumschiff der Ligriden. Der Calurier und seine Freunde werden in Einzelzellen untergebracht, die von Gittertüren verschlossen sind. Fartuloon kann seinen Brustharnisch und das Skarg behalten.

Der Wissende und Könnende Notrun wird über die Gefangennahme der vier Fremden informiert. Der Ikuser inspiziert den Baufortschritt der beiden Bögen des Hyperenergie-Zapfers. Seinem Assistenten Coylom kann er eine Schaltung erklären. Notrun erhält die Nachricht, dass ein Raumschiff der Ligriden zur Landung gezwungen worden ist und außerdem ein Wrack am Rand des Ozeans liegt. Aus dem havarierten Schiff sind Fremde geborgen und gefangen genommen worden. Der Staringenieur ordnet an, das Wrack zum Stützpunkt zu bringen, wo es von den Ikusern in ihrer Freizeit untersucht werden kann, um eventuell neue Techniken kennenzulernen.

Notrun erhält die Information, dass die Techniker-Traube auf Yumnard erwartet wird. Zudem wird bald das Psionische Tor über die Transmitterstrecke eintreffen.

Während die Ligriden streng bewacht werden, widmen die Ikuser Fartuloon und seinen Gefährten weit weniger Aufmerksamkeit. Unter Zuhilfenahme des Skarg öffnet er das Schloss der Zellentür. Das geheimnisvolle Schwert sorgt auch dafür, dass der Calurier von dem Wache haltenden Roboter nicht bemerkt wird. Flüsternd teilt er Kornen Fus mit, dass er sich im Stützpunkt umsehen will. Auch der Zyrpher kann ihn nicht sehen.

Fartuloon beobachtet, wie das Wrack der KLINSANTHOR von Yassino, Tarnon und einigen anderen Technikern mit Antigravschleppern zum Stützpunkt transportiert wird. Roboter machen sich an dem Schiff zu schaffen. Nach diesem kurzen Überblick kehrt Fartuloon in seine Zelle zurück.

Gemeinsam mit Sparken unternimmt der Calurier einen zweiten Ausflug. Abermals umgibt das Skarg die beiden Kameraden mit einem Schutzfeld. Sie mischen sich unter eine Schar von Ikusern, die zur KLINSANTHOR aufbrechen, um das Schiff zu reparieren. Sie geben vor, den Technikern bei ihrer Arbeit Ratschläge erteilen zu wollen. Der ligridische Experimentalraumer weist inzwischen eine unversehrte und wie poliert erscheinende Außenhülle auf. Auch im Inneren des Schiffes sind die Arbeiten im Gange. Fartuloon erhält erste Informationen über das Projekt Fallenpforte. Erneut kehren Fartuloon und Sparken in ihre Zellen zurück.

Die Techniker-Traube trifft mit einem Raumschiff auf Yumnard ein. Das tropfenförmige Schiff setzt einen kugelförmigen Behälter ab, der durch eine Schleuse in das Innere der Kuppel einfliegt und dort an einem festgelegten Platz aufsetzt. Versorgungs- und Kommunikationsleitungen werden angeschlossen. Informationen werden an die Traube übermittelt.

Fartuloon wird von zwei Robotern in den Kuppelbau gebracht. Vor der Kugel der Techniker-Traube nimmt er in einem Sessel Platz. Der Hypton Tirrh verlässt die Kugel und befragt den Calurier. Dieser beteuert, dass sie ziellos im Weltall unterwegs gewesen sind, nur darauf bedacht, den Ligriden aus dem Weg zu gehen. Auf die Frage, an wen der in einer seltsamen Sprache gesendete Funkspruch gerichtet war, antwortet Fartuloon, dass er damit Colemayn erreichen will, den er auf Weyngol getroffen hat. Dann bringen ihn die Roboter wieder zurück in die Zelle.

Der Bauchaufschneider beobachtet, dass die Ikuser damit beginnen, nicht notwendige Gebäude abzutransportieren. Wieder hat Fartuloon seine Zelle verlassen und beobachtet am nächtlichen Sternenhimmel, dass sich im  Wikipedia-logo.pngSternbild Colemayns Gewürz zahlreiche Raumschiffe sammeln. Die Ikuser sind eifrig dabei, Container und Ausrüstungsgegenstände auf ihre Schiffe zu verladen. Ein Schleppgerät trifft mit einem Arm Notrun und schleudert den Cheftechniker über ein niedriges Geländer. Fartuloon springt hinzu und fängt den Ikuser auf. Der Staringenieur wundert sich, dass der Gefangene anscheinend frei ist. Fartuloon wischt seine Bedenken mit der Bemerkung beiseite, dass die Hyptons ihm erlaubt haben, sich ein wenig umzusehen. Der Calurier erfährt von Notrun weitere Einzelheiten über das auf Yumnard laufende Projekt. Der Staringenieur ist aber leider nicht darüber informiert, welchen Zweck das Psionische Tor hat.

Am nächsten Morgen sieht Fartuloon von seiner Zelle aus, dass sich die Kuppel an zwei Stellen geöffnet hat. Aus diesen riesigen Öffnungen schieben sich Projektoren hervor, von denen sich zwei weiße Balken zu einem 300 Meter durchmessenden Kreis krümmen. Aus dem grauen Zentrum des Rings schiebt sich ein kleines Raumschiff von fünf Metern Durchmesser. Der Transmitter erlischt und die Projektoren schieben sich wieder in die Kuppel zurück.

Einige Zeit später erwacht der Transmitter zu neuem Leben. Zwischen den Energiebalken schiebt sich ein fünfeckiger Rahmen hervor. Das Psionische Tor ist angekommen. Zwei Schlepper ziehen es aus dem Transmitterfeld, unterstützt von einem weiteren, der das Tor begleitet hat. Das Psionische Tor wird in aufrechter Position über dem Raumhafen stationiert.

Fartuloon richtet das Skarg auf den Stahlmann, der erstarrt. Aus den winzigen Öffnungen im Schädel des Roboters dringt dünner Rauch. Rubernek, Kornen Fus und Sparken folgten dem Bauchaufschneider zum Waldrand. Die Ikuser haben in der Zwischenzeit den Transmitter abgeschaltet. Gelandete Raumschiffe umgeben das Psionische Tor wie ein Wall. Während sich die beiden Zyrpher und der Daila an die KLINSANTHOR heranpirschen, nähert sich Fartuloon dem Psionischen Tor. Mit Robotern besetzte Gleiter entdecken den Calurier. Fartuloon ergibt sich angesichts der Übermacht sofort. Er wird zur Kuppel gebracht, wo er auf seine Gefährten trifft.

Dieses Mal führen drei Hyptons das Verhör. Fragen über den Erleuchteten und EVOLO können die Raumfahrer nicht beantworten. Die Hyptons geben preis, dass der Erleuchtete nicht mehr existiert. Sparken bemerkt leise, dass Atlan anscheinend sein Ziel erreicht hat. Fartuloon schwächt diese Aussage sofort ab und betont, dass ihm durch seinen Kontakt mit Colemayn klar geworden ist, dass Atlan und der Erleuchtete Gegner sind. Die Hyptons äußern sich, dass sie EVOLO einfangen, bändigen und zu einem wertvollen Verbündeten machen wollen. Fartuloon erklärt, dass er und seine Freunde einfach nur von Yumnard weg wollen. Doch die Hyptons sind mit der Inbetriebnahme des Tores ausgelastet und wollen erst später darüber entscheiden. Die Gefährten werden wieder in ihre Zellen gebracht. Diesmal bleiben drei Roboter als Bewachung zurück.

Die drei Schlepper bugsieren das Psionische Tor in den Weltraum. Dutzende Raumschiffe begleiten die Konstruktion. Der Stützpunkt scheint leer zu sein. Fartuloon will die Gunst der Stunde nutzen und öffnet mit dem Skarg die Tür seiner Zelle. Die Strahlschüsse der Roboter werden von dem Schutzschirm abgeleitet, den das Schwert um seinen Besitzer errichtet. Der Bauchaufschneider rammt das Schwert einem der Roboter in den Leib. Sodann packt er die Maschine und richtet deren Waffenarme auf die beiden übrig gebliebenen Roboter. Feuerstöße vernichten die Maschinen. Eilig öffnet er die Zellentüren der Gefährten. Sie flüchten sich zur KLINSANTHOR. Fartuloon entfacht ein sich schnell ausbreitendes Feuer, um die 15 Robotwächter abzulenken. Eine von ihm geschleuderte Sprengladung veranlasst die Roboter, sich der Stelle der Detonation zuzuwenden. Fartuloon sprintet durch die Flammen, springt in die offene Schleuse des Raumschiffes und beginnt unverzüglich mit den Startvorbereitungen. Kornen Fus übernimmt den Platz des Kopiloten und aktiviert die Ortungsanlagen und weitere Systeme des Schiffes. Die Bordpositronik erwacht, Schutzschirme werden aufgebaut. Sparken und Rubernek setzten weitere Schiffsanlagen in Betrieb. Die KLINSANTHOR hebt ab und steigt rasch höher. Die Schutzschirme wehren die Strahlschüsse der Roboter mühelos ab. Ein Linearmanöver bringt das Schiff aus der Gefahrenzone. Fartuloon wiederholt den Funkspruch an Atlan zweimal.

Erst am 30. Tag des Jahres 3820 antwortet Atlan. Die STERNSCHNUPPE geht auf Parallelkurs mit der KLINSANTHOR. Atlan kommt an Bord der KLINSANTHOR. Erlebnisse und Erfahrungen werden ausgetauscht. Die beiden alten Freunde vereinbaren, dass die KLINSANTHOR die Überwachung von BASTION II und dem Psionischen Tor übernimmt. Die Aktivitäten der Hyptons und der Ligriden sollen beobachtet und aufgezeichnet werden. Ein Informationsaustausch soll in unregelmäßigen Zeitabständen stattfinden. Atlan und Fartuloon verabschieden sich. Die STERNSCHNUPPE nimmt Fahrt auf und verschwindet. Die KLINSANTHOR nimmt Kurs auf BASTION II.

Innenillustration