EVOLOS Ungeheuer

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 760)
A760 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: EVOLOS Ungeheuer
Untertitel: Die Stunde des Todesboten
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Atlan, Mrothyr, Chipol, Anima, Goman-Largo, Neithadl-Off, Soray
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Orgro
Risszeichnung: Schwerer Erkunder der Tessaler von Georg Joergens
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Während sich die STERNSCHNUPPE vom Planeten Cirgro entfernt, kämpft Mrothyr gegen die Beeinflussung durch EVOLO. Er ist jedoch nicht imstande, sich gegen seinen Auftrag zu wehren, Atlan und Anima zu töten.

Die STERNSCHNUPPE informiert Atlan über die Anwesenheit Animas, die von den Krelquotten gezwungen wurde, eine rätselhafte Seuche zu beseitigen. Die Orbiterin und ihre beiden Begleiter, Goman-Largo und Neithadl-Off, folgen mit der STERNENSEGLER der STERNSCHNUPPE. Die STERNENSEGLER meldet sich über Funk. Atlan erkennt Anima noch immer als seine Orbiterin an. Von Goman-Largo und Neithadl-Off hat er von Traykon erfahren.

Ein fremdes, kleines Raumschiff wird geortet, das zunächst die Raumschiffstrümmer um Cirgro anfliegt. Als die ENTE die Anwesenheit der STERNENSEGLER und der STERNSCHNUPPE feststellt, zieht sie sich mit Höchstgeschwindigkeit zurück. Die Verfolgung wird aufgenommen. Da eine Kontaktaufnahme mit den fremden Raumfahrern scheitert, lässt Atlan die beiden Raumschiffe abdrehen.

Doch die ENTE kehrt bald wieder zurück, fliegt Cirgro an, ändert aber den Kurs und landet auf dem Nachbarplaneten. Die STERNSCHNUPPE und die STERNENSEGLER wollen es ihm gleich tun, geraten aber ins Trudeln. Nur mit Mühe gelingt es den beiden Schiffen den Sturz abzufangen und Kurs auf den Raum zwischen den beiden nächsten Planeten zu nehmen. Da der Antigravantrieb der STERNSCHNUPPE ausgefallen ist, wird das Schiff von der STERNENSEGLER in Schlepp genommen. Mit viel zu hoher Geschwindigkeit tauchen sie in die Atmosphäre Orgros, der Nachbarwelt Cirgros, ein. Ein mehr als 10.000 Meter hohes Gebirge liegt auf dem Kurs der beiden Schiffe. Die gemeinsame Schubkraft der Triebwerke ermöglicht es, zwischen den Gipfeln hindurchzufliegen. In nur 20 Metern Höhe wird ein Pass überflogen. Eine Ebene, auf der auch die ENTE steht, dient als Landeplatz. Plötzlich ist das fremde Raumschiff verschwunden. Sonden werden ausgeschleust, um die ENTE zu finden. Gleichzeitig werden umfangreiche Reparaturen in Angriff genommen.

Die Triebwerksprobleme und die Schäden der beiden Schiffe erweisen sich als Täuschungsmanöver, das Atlan und Goman-Largo durchgeführt hat, um die Fremden zu einer Reaktion zu zwingen. Tatsächlich sind die beiden Raumschiffe unversehrt. Um den Schein zu wahren, beginnen die STERNSCHNUPPE und die STERNENSEGLER Funksprüche auszusenden und um Hilfe zu bitten.

Atlan und Chipol verlassen die STERNSCHNUPPE um den Landeplatz der ENTE näher in Augenschein zu nehmen. Mitten in der trostlosen von Staub bedeckten Ebene finden sie zwei Felsen, die sich im Wind bewegen und gegeneinander schlagen. Ein an eine Glocke erinnernder Ton ist zu hören. Die beiden Wanderer entdecken ein großes Loch, durch das sie in den Untergrund des Planeten gelangen. Die gesamte Ebene ist unterhöhlt. Die Decke wird von Steinsäulen getragen. Bevor die beiden Kameraden umkehren, werden sie von einem riesigen Spinnenwesen gefangen und in einen Kokon eingesponnen.

Die ENTE ist bei der Landung durch die Oberfläche der Ebene gebrochen und in der gigantischen Höhle zum Stillstand gekommen. Soray, der Obmann der YOI 1, wie die ENTE eigentlich genannt wird, schickt Erkundungstrupps aus. Hauptmann Derlag soll sich unbemerkt entweder der STERNSCHNUPPE oder der STERNENSEGLER nähern und versuchen, Informationen über Cirgro zu sammeln. Doch Soray ändert bald den Befehl ab. Derlag soll sich mit seinen Männern den Fremden zeigen und einen Kontakt herstellen. Der Obmann hofft, dass die beiden fremden Raumschiffe zu beschädigt sind, um der YOI 1 nach Cirgro zu folgen. Er ist aber gewillt, seine Hilfe anzubieten.

Goman-Largo, Neithadl-Off und Anima bemerken acht Gestalten, die sich der STERNENSEGLER nähern. Der Modulmann versetzt das Raumschiff in Alarmbereitschaft. Goman-Largo und Neithadl-Off verlassen die STERNENSEGLER, um die fremden Raumfahrer zu begrüßen. Die Vigpanderin erklärt, dass sie sich auf einer Hochzeitsreise befinden. Der Bräutigam ist Goman-Largo, der Anima geheiratet hat. Die Gefährten aus der STERNSCHNUPPE stellen die Trauzeugen dar. Grablyn, der Anführer des Erkundungstrupps, kann mit diesen Informationen nicht allzu viel anfangen.

In der Zwischenzeit sind Atlan und Chipol von einem weiteren Trupp der Tessaler aus ihrer misslichen Lage befreit worden. Der Kokon ist mit Strahlwaffen zerstört worden. Die beiden Freunde werden zur ENTE gebracht. Im Raum des Obmannes Soray treffen sie auf Goman-Largo und Neithadl-Off. Beim Anblick des Daila wird Soray unruhig. Die Frage Atlans, ob er schon einmal einen Daila zu Gesicht bekommen hat, verneint der Tessaler jedoch. Neithadl-Off schnappt mit ihren leichten telepathischen Kräften Gedanken Sorays auf, der sich damit beschäftigt, dass Lurquin nicht die volle Wahrheit gesagt hat. Damit konfrontiert, ist der Tessaler bereit, mehr über seinen Auftrag preis zu geben. Soray ist nach Cirgro gekommen, um Glückssteine zu finden.

Bald darauf machen sich Atlan und seine Gefährten bereit, nach Aklard zurückzufliegen. Die Position der Heimatwelt der Daila halten sie geheim. Zurück auf der STERNENSEGLER erfährt Atlan, dass Mrothyr schon vor einiger Zeit aufgebrochen ist, um sie zu suchen. Der Arkonide trifft nach langer Zeit endlich wieder mit seiner Orbiterin zusammen. Das Wiedersehen verläuft voller Emotionen.

Der Zyrpher, ein willfähriges Werkzeug EVOLOS, findet auf der Ebene einen Kreis aus kleinen Kuppen, die aus dem Sand ragen. Mit seinen unter dem Einfluss EVOLOS angewachsenen Körperkräften schaufelt er die Felsnadeln frei. Eine der etwa vier Meter hohen Nadeln reißt er aus dem Boden. Daraufhin beginnen sich die übrigen Felssäulen zu bewegen. Als sie sich berühren, entsteht ein glockenähnlicher Ton. Eine Riesenspinne kriecht aus dem entstandenen Loch. Mrothyr stellt sich zum Kampf. Er reißt dem Tier die Fühler ab, wirbelt es meterweit durch die Luft und tötet es mit einem Handkantenschlag. Mrothyr klettert durch das Loch in die darunter liegende Höhle, wo er Eier der Spinnen vorfindet. Er trifft auf eine weitere Spinne, die er am Leben lässt. Sie soll ein wichtiger Bestandteil seines Planes werden, Atlan zu töten.

Der Zyrpher, der nach dem absoluten Befehl handelt, sendet einen verstümmelten Notruf ab. Atlan versucht zu seinem Freund zu gelangen, der ihm einige Hinweise auf den Steinkreis gibt. Ein heftiger Sandsturm hält den Arkoniden auf. Schließlich findet er doch das Loch im Boden, in dem Mrothyr steckt. Eine riesige Spinne zieht den Zyrpher mit ihren Tentakeln in die Tiefe. Atlan folgt ihm in die Höhle. Dort greift ihn Mrothyr an, entreißt ihm den Antigravgürtel und schlägt auf den Arkoniden ein. Atlan stürzt auf den Rücken der Spinne. Mrothyr lässt sich auf den Kopf des Tieres fallen und führt zwei gewaltige Hiebe mit den beiden Armen aus. Die Spinne bricht auseinander. Atlan ist klar, dass er einen Teil EVOLOS vor sich hat, was Mrothyr auch bestätigt. Ein Schlag trifft Atlan seitlich am Hals und raubt ihm das Bewusstsein.

Der Zyrpher macht sich auf den Weg zur STERNSCHNUPPE. Über Funk meldet er Atlans Verletzung, die er im Kampf mit einer Riesenspinne davongetragen haben soll. Er verlangt, dass Anima sofort mit ihm kommen soll, um den Arkoniden heilen zu können. Goman-Largo fordert Mrothyr auf, zunächst einmal an Bord zu kommen. Dort wird er von einem Fesselfeld eingefangen. Atlan hat dank seines Zellaktivators das Bewusstsein schneller wiedererlangt als Mrothyr gedacht hat und über Funk seine Freunde informiert. Der Zyrpher setzt psionische Fragmente EVOLOS frei und schickt sie durch das Fesselfeld zu Goman-Largo. Doch die Module des Spezialisten der Zeit verhindern, dass die Fragmente in seinen Körper eindringen. Durch einen parapsychischen Rückkopplungseffekt zwischen den Psifragmenten und denen des Körpers, der sich aus einer amorphen Masse herausgebildet hat, spürt Mrothyr die Vernichtung der Fragmente.

Die STERNSCHNUPPE holt Atlan mit einem Traktorstrahl aus der Höhle an Bord. Anima ist erst fähig, die Verletzungen Atlans zu heilen, als ihr Ritter sie darum bittet. An der Schulter blutet Atlan aus einer breiten Wunde. Die linke Hüfte ist auch in Mitleidenschaft gezogen und am rechten Oberschenkel ist eine tiefe Verletzung zu erkennen. Anima kann ihren Ritter völlig wiederherstellen. Nun widmet sie sich dem Ungeheuer EVOLOS. Die Orbiterin greift mit ihren Sinnen nach Mrothyr. Dieser gibt den Befehl zur Selbstvernichtung. Ein psionischer Schock wirft Anima kurzfristig zurück. Die Vardi beginnt augenblicklich die Psi-Komponente im Körper des Zyrphers umzubauen. Sie bricht zusammen und erlischt. Kleine Kügelchen verlassen Mrothyr. Es handelt sich um die psionischen Teile EVOLOS, die den wertlos gewordenen Körper verlassen, der über keine Psi-Komponente mehr verfügt. Anima wandelt nun all diese Kügelchen um, die ihre psionische Kraft verlieren und als kleine, helle Murmeln zu Boden stürzen. Ein Reinigungsroboter saugt sie auf und zermahlt sie zu Staub. Der Staub wird von der STERNSCHNUPPE an Bord zurückbehalten, um ihn eingehend zu untersuchen. Mrothyr selbst ist ohnmächtig geworden.

In der Zwischenzeit hat Soray die letzten Erkundungstrupps zurückgerufen und die YOI 1 startbereit gemacht. Das Schiff fliegt zu den um Cirgro kreisenden Raumschiffwracks. Dort hoffen die Tessaler, Glückssteine zu finden. Doch nach einigen Stunden intensiver Suche müssen sie aufgeben. Als letzte Hoffnung bleibt Soray nur mehr Goman-Largo, der über einige Kenntnisse über diese Kristalle zu verfügen scheint.

Auch die STERNSCHNUPPE und die STERNENSEGLER verlassen Orgro. Atlan nimmt Verbindung mit Soray auf, um sich zu verabschieden. Goman-Largo will die Tessaler zu ihrer Heimatwelt begleiten. Atlan lässt ihn ziehen. Er schickt auch Anima an Bord der STERNENSEGLER. Die Koordinaten Aklards werden in POSIMOL gespeichert. Die STERNENSEGLER und die YOI 1 verlassen den Normalraum.

Ein sichtlich geknickter Mrothyr bittet Atlan, ihn nach Zyrph zu bringen. Der ehemalige Rebell will sich aus der Nähe Atlans zurückziehen, da er sich als Risikofaktor sieht. Der Arkonide bittet ihn jedoch, bei ihm zu bleiben und ihn weiter zu unterstützen. Die STERNSCHNUPPE nimmt Kurs auf Aklard.

Innenillustration