Dimensionen der Realität

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 780)
A780 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Dimensionen der Realität
Untertitel: Der Überlebenskampf des Modulmanns
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Keith Page
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Neithadl-Off, Goman-Largo, Der Namradur, Schadir, Nofradir
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Alchadyr
Risszeichnung: Mittlerer Aufklärer der Daila (MASCAREN) von Manuel de Naharro
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 2. Juni 3820, einem Datum, das in Manam-Turu keine Bedeutung hat, ist Goman-Largo in Kophal auf der Flucht vor den Männern der Nifaidong. Mit einem Gleiter ist es ihm gelungen, aus dem Drittelpalast von Knachir heimlich zu entkommen, da ihm die Kaiser-Admiralin verboten hat, das Gebäude zu verlassen. Der Tigganoi ist jedoch nicht bereit, seine Gefährtin Neithadl-Off im Stich zu lassen, die von vinnidischen Saboteuren entführt worden ist.

Der Spezialist der Zeit erreicht ein dem Anschein nach schon altes Viertel, an dessen Gebäuden der Zahn der Zeit schon ordentlich genagt hat. Die Spur der Vinnider führt zu einer metallenen Platte, die durch einen Strahlschuss des Tigganoi aufkippt. Goman-Largo gelingt es, sich blitzschnell aus der Gefahrenzone zu katapultieren, ehe die tonnenschwere Platte ihn zermalmen kann. Die Konstruktion scheint Teil eines Fallensystems zu sein. Die Infrarotspur der Vigpanderin wird von ausgeschickten Modulen in einem nun sichtbaren Stollen angemessen, der steil in die Tiefe führt. Er stolpert über einen kaum sichtbaren Draht. Dies bewahrt ihn vor einer messerscharfen Scheibe, die aus einer Öffnung hervorgeschossen kommt und den Gang verschließt. Einige Module machen den Tigganoi darauf aufmerksam, dass der Sauerstoff abgepumpt und durch Stickstoff ersetzt wird. Ein massives Schott schneidet ihm den Rückweg ab. Die beiden Verschlüsse trotzen dem Beschuss mit seinem Quintadimwerfer. Plötzlich gleiten die beiden Schotte zurück und geben den Weg frei.

Der Gang führt weiter bis zu einer Gabelung. Der Zeitspezialist entscheidet sich für den linken Gang, da der rechte sich zu einer Fallröhre verwandelt, die in einem Säurebecken endet. Im linken Gang führen gewaltige Stufen in die Tiefe. Plötzlich verwandeln sich die Treppenabsätze in eine glatte Fläche, auf der der Tigganoi immer schneller werdend nach unten rutscht. Überdimensionale, eng beieinander stehende Messer schieben sich aus der Fläche. In letzter Sekunde werden die Messer wieder eingefahren. Die Module haben durch kinetische Aufprallenergie einen Kippschalter betätigt, der die Falle erneut betriebsbereit macht und daher die Klingen wieder eingefahren hat.

Unverzüglich macht sich Goman-Largo weiter auf die Suche nach der Vigpanderin. In einer runden, kuppelförmigen Halle entdeckt er ein Tunnelgewölbe, das zu einem gewaltigen Portal führt. Das Tor und eine Fläche davor sind durch eine Hochspannung abgesichert. Der Beschuss mit dem Quintadimwerfer neutralisiert die Stromquelle. Als sich das Tor öffnet, wird eine kleine Kammer mit einem raffiniert angebrachten Spiegelsystem sichtbar, das dem Auge vorgaukelt, dass die rückwärtige Wand aus gewaltigen Quadern zu bestehen scheint. Das System verbirgt einen Transmitter vor neugierigen Blicken bewahrt. Goman-Largo findet schnell die Transportkoordinaten heraus und aktiviert das Gerät. Er materialisiert in einer weitläufigen Halle, in der zwei Echsenwesen am Fuße eines mit Kissen bedeckten Podestes kauern. Darauf thront Neithadl-Off, die »Seherin« und »Abgesandte des Drachenkubus«. Die Vigpanderin genießt augenscheinlich die bevorzugte Behandlung.

Goman-Largo wird von acht Vinnidern entdeckt, die sich sofort auf ihn stürzen. Schnell ist eine Schlägerei im Gange. Der Absolvent der Zeitschule von Rhuf wird der Spionage für die Tessaler bezichtigt und dementsprechend rüde behandelt. Er wird von Eristofit und seinen Wachen zu Schadir gebracht. Der Modulmann berichtet dem Drachensohn von seiner Verfolgungsjagd, die ihn schließlich durch den geheimen Transmitter in den Tempel des Drachen in Vinnidarad geführt hat. Doch Schadir glaubt ihm nicht und lässt ihn in einen besonders gesicherten Kerker werfen.

Der Namradur informiert die Seherin über die Gefangennahme eines tessalischen Spions. Da es sich allerdings nicht um einen Tessaler, sondern um einen Fremden handelt, ist die Voraussage, dass kein Tessaler je das geheime Gerät finden könnte, nicht in Gefahr. Da sich der Fremde Goman-Largo nennt und behauptet, die Seherin zu kennen, versetzt Neithadl-Off in Rührung, da ihr der Modulmann tatsächlich gefolgt ist und sein Leben riskiert, nur um sie zu befreien. Die Seherin gibt zu, Goman-Largo zu kennen, allerdings sei sie nicht dessen Gefährtin, sondern seine Herrin. Er ist der Hofnarr der Vigpanderin, der stets das Gegenteil von dem behauptet, was die Seherin sagt. Sie selbst hat ihn zu dieser Vorgangsweise erzogen, um den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit erkennen zu lassen. Zudem erklärt sie dem Namradur, dass der Heilige Kubus nur mit Unterstützung des Hofnarren gefunden werden kann.

Goman-Largo wartet in der Zwischenzeit in seinem Kerker, mit Ketten gefesselt, auf die Dinge, die da kommen werden. Schadir und Eristofit betreten seine Zelle. Der Wächter wird von dem Drachensohn aufgefordert, dem Gefangenen die Ketten abzunehmen. Schadir bittet Goman-Largo um Entschuldigung für die Behandlung. Der als Hofnarr der Seherin geltende Fremde wird frei gelassen und nach einem ausgiebigen Bad zu Neithadl-Off gebracht. Die Vigpanderin macht dem Zeitspezialisten klar, dass sie die Abgesandte des Drachenkubus ist und dass er sich als Hofnarr darstellen soll. Goman-Largo spielt die ihm zugedachte Rolle perfekt. Da der Modulmann von seiner Gefährtin als genialer Lügner vorgestellt worden ist, interpretiert die Seherin seine Aussagen betreffend den Diebstahl des Heiligen Kubus dahingehend, dass der Würfel, der von mehreren Tätern gestohlen worden ist, in den subplanetaren Gefilden des Planeten gefunden werden kann.

In Begleitung von fünf schwerbewaffneten Vinnidern machen sich Goman-Largo und Neithadl-Off auf die Suche nach der Zeitgruft unter dem Drachentempel. In einem Saal mit kreisrundem Grundriss herrscht ein gelbliches Leuchten. Durch die transparenten Wände sind die ringförmigen Sektoren zu erkennen, die dem Modulmann und der Vigpanderin schon bekannt sind. Als sich Boden und Decke der Halle verfärben und der Raum von Blitzen erleuchtet und unheimliche Geräusche zu vernehmen sind, werden die Vinnider von Panik erfasst. Mit bloßen Fäusten hämmern sie auf die Wände ein und feuern ihre Waffen ab. Goman-Largo stoppt die Aktivität der von ihm ausgesendeten Module, wodurch sich die Halle in ihren Ursprungszustand zurückverwandelt. Der Zeitspezialist begleitet Eristofit und dessen Männer zum Ausgang. Nun, da sie alleine sind, setzt Goman-Largo den Vorgang dort fort, wo er aufhören musste. Als die Zeitgruft ihre Stabilität wiedererlangt, liegt der Heilige Kubus auf dem Boden.

Neithadl-Off stellt sich als Abgesandte des Heiligen Kubus vor, was dieser ablehnt, da er über keine Abgesandte verfügt. Doch die Vigpanderin lässt nicht locker und gibt sich als Angehörige jenes Volkes aus, das den Würfel zu den Vinnidern gebracht hat. Neithadl-Off ist angeblich ebenfalls zurückgeblieben, um den Kubus zu beschützen.

Sie gibt sich als Förderin des Drachenkultes aus. Mitglieder des Ordens der Zeitchirurgen hätten sich des Würfels bemächtigt und Neithadl-Off gefangen genommen. Nach Jahrhunderten in totaler Stasis sei das Neutralisationsfeld zusammengebrochen, und die Vigpanderin konnte fliehen. Sie gelangte in die Zeitgruft von Xissas, wo sie Goman-Largo befreien konnte. Der Heilige Würfel akzeptiert diese Geschichte und erkennt sie als seine Vertraute an. Wer ihn wirklich entführt hat, weiß der Würfel jedoch nicht. Er glaubt, dass ein Unbekannter in der Maske des Tessalers Nofradir dafür verantwortlich war.

In der Zeitgruft ist auch eine kleine tropfenförmige Transfer-Kapsel stationiert. Mit diesem Fluggerät erreichen sie den freien Weltraum und steuern den Planeten Alchadyr an. Auf halber Strecke wird Alarm ausgelöst. Die Kapsel ist in einen anderen Zeitstrom gerissen worden und hat ein unbekanntes Objekt im Schlepptau. Für einen kurzen Moment verformt sich die Transfer-Kapsel und wird dabei durchsichtig, so dass Aggregate sichtbar werden, die sich ebenfalls zu skurrilen Elementen verändern. Wie die Kapsel, so werden auch die beiden Passagiere halbtransparent. Auch der Kubus unterliegt diesem Phänomen. Von einem Moment zum anderen ist der Spuk vorbei. Die Transfer-Kapsel befindet sich wieder in der Gegenwart, in der der Tigganoi und die Vigpanderin zu Hause sind. Der Kurs auf Alchadyr liegt immer noch an, auch der Begleiter ist noch da.

Als die Transfer-Kapsel in der Zeitgruft auf Alchadyr ankommt, ist der seltsame Begleiter verschwunden. Goman-Largo und Neithadl-Off, mit dem Heiligen Kubus auf ihrem Rücken, verlassen die Kapsel. Mit einem Time-Lift erreichen sie die Gegenwartsebene. In einem runden Saal der Zeitgruft begegnen sie Nofradir. Allerdings handelt es sich nicht wirklich um den Tessaler, sondern nur um dessen Kopie. Der unechte Tessaler feuert augenblicklich mit zwei Strahlern auf die Ankömmlinge. Goman-Largo erwidert mit seinem Quintadimwerfer das Feuer. Das enganliegende Energieabwehrfeld des unechten Nofradir kann von der Waffe des Tigganoi nicht durchdrungen werden. Mit seinen Modulen modifiziert der Zeitspezialist die Zeitgruft, um sich und Neithadl-Off eine unauffällige Positionsänderung zu ermöglichen. »Nofradir« erklärt, aus der Vergangenheit in die Realgegenwart gekommen zu sein, um Goman-Largo das Handwerk zu legen. Er war es, der von der Transfer-Kapsel als Anhängsel mitgeschleppt worden ist. Neithadl-Off scheint von einer Salve »Nofradirs« getroffen worden zu sein. Doch der Modulmann erkennt, dass seine Partnerin den Tod nur vortäuscht und mit ihrem Körper den Kubus abgedeckt hat. Goman-Largo beginnt wieder, die Zeitgruft zu manipulieren. Der falsche Erste Exekutor gerät langsam in Panik, da er fürchtet in einer Pseudozeitebene zu verschwinden oder von einer Parallelströmung der Jetztzeit mitgerissen zu werden. Um das zu verhindern, muss Goman-Largo getötet werden.

Währenddessen wird Eristofit vom Namradur streng zurechtgewiesen, da er und seine Männer die Abgesandte des Drachenkubus und ihren Helfer feige im Stich gelassen haben. Der Namradur bespricht mit Schadir die Entsendung einer Kampftruppe, die nach dem Verbleib der Seherin und des Heiligtums forschen soll. Schadir fordert Eristofit als Kommandeur dieser Truppe. Der Namradur lehnt die Bitte jedoch schroff ab. Nach Stunden muss Schadir eingestehen, dass es ihm und seinen Männern nicht gelungen ist, in die Zeitgruft einzudringen. Auch er bittet um Versetzung auf ein Raumschiff der Flotte. Der Namradur ist nicht gewillt, dem Ersuchen Folge zu leisten und beordert Schadir und seine Leute zurück.

Die Kopie Nofradirs, die auch für den Diebstahl des Heiligen Kubus verantwortlich war, wird von Formenergiewänden eingeschlossen. Ungläubig sieht der falsche Erste Exekutor, dass Neithadl-Off keinesfalls tot ist, sondern putzmunter. Goman-Largo will die Kopie mit dem Time-Lift in die Vergangenheit befördern. Bevor er jedoch den Gedanken in die Tat umsetzen kann, messen seine Module einen Transmitterimpuls an und die Nofradir-Kopie steht mit gezogenen Waffen vor ihm. Ein Fiktivtransmitter hat ihn aus dem Formenergiegefängnis transportiert, das oben offen war, wie Goman-Largo seine Unachtsamkeit zur Kenntnis nehmen muss. »Nofradir« wagt es jedoch nicht, seine Waffen abzufeuern, da Neithadl-Off mit der Zündung einer »Mini-Sextadim-Endzeitfusionsbombe« droht, bei der es sich in Wirklichkeit nur um ihr Aufzeichnungsgerät handelt. Goman-Largo leitet mit seinen Modulen eine Zeitversetzung ein. Während der Modulmann, die Vigpanderin und der Kubus in der Gegenwart bleiben, wird der falsche Exekutor auf eine Pseudozeitebene transportiert.

Doch eine Interferenzerscheinung versetzt den Maskierten zurück in die Gegenwart. Wutentbrannt löst er seine beiden Waffen aus. Dabei wechselt er mit seinem Fiktivtransmitter ständig seine Position. Goman-Largo droht in diesem Kampf zu unterliegen und versucht, sich auf den nahen Tod vorzubereiten. Doch übergangslos löst sich der Fremde in Luft auf. Ein leicht ansteigender Gang bringt Goman-Largo, Neithadl-Off und den Kubus in eine Halle, wo sie auf eine riesige Plattform stoßen. Der Raum erweist sich jedoch als Falle. Ein Energiefeld erfasst den Modulmann und seine Begleiterin und wirbelt sie immer schneller herum. Sie erreichen einen Raum, der vollständig mit Metallplastik verkleidet und von Energieschirmen umgeben ist. Auf einem Bildschirm wird ein Symbol sichtbar und die »Stimme des Schwarzen Zwerges« meldet sich. Diese verkündet, dass die Gefährten für immer in ihrem Gefängnis verbleiben müssen, da das größte Geheimnis der Tessaler unter keinen Umständen bekannt werden darf. Neithadl-Off ist überraschenderweise davon überzeugt, dass sie imstande sein wird, die Stimme des Schwarzen Zwerges zu überzeugen, sie freizulassen. Auch der Würfel tut kund, dass angeblich Hoffnung besteht, dass sich alles zum Guten wendet. Er hat hinter der Stimme etwas Verwandtes erkannt.

Innenillustration