Die Hypton-Attacke

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 783)
A783 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Hypton-Attacke
Untertitel: Entscheidende Tage in Manam-Turu
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: David B. Mattingly
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Hiros, Dschadda-Moi, Raktos Jickel, Atlan, Anima
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Gezzel-7
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Cirgro regt sich Widerstand gegen die Herrschaftsansprüche von Dschadda-Moi. Die Konserv-Psioniker lehnen die Chadda ab und wollen ihrerseits Hiros als Herrscher über die Krelquotten installieren. Dieser hat eine Drahtspule aus der Vergangenheit seines Volkes gefunden, deren Botschaft er von seinen Anhängern entschlüsseln lassen will. Die Krelquotten bilden einen Psi-Verbund, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Jeady findet heraus, dass es sich um ein Geheimdokument aus der Zeit des Zusammenbruchs des ehemaligen Reiches der Krelquotten handelt. Darin ist ein Versteck von Raumschiffen vermerkt.

In den Ugrat-Bergen entdecken die Krelquotten tatsächlich den Eingang zu dem versteckten Hangar. Die Entdeckung ist einem Experiment Jeadys mit Hiros und Kolpryt zuzuschreiben. Die Krelquotten dringen in den Hangar ein.

Der Gang ist mit psionischen und technischen Fallen gespickt, wodurch das Vordringen der Krelquotten verlangsamt wird. Vor einem großen stählernen Schott, dessen Schloss auf Schallimpulse reagiert und von einer atomaren Sprengladung geschützt wird, ist der Weg vorerst zu Ende. Abermals ist es Jeady zu verdanken, dass sie nicht aufgeben müssen. Die Krelquottin stellt sich vor das Tor und ruft »Dschadda-Moi«. Die Stahlplatte versinkt im Boden. Der gesuchte Hangar ist gefunden. Zwei Raumschiffe stehen in der Halle, umgeben von zahlreichen Wartungsrobotern, die zum Leben erwachen. Sie setzen ihre vor langer Zeit begonnene Arbeit fort und machen die Schiffe startklar. Durch die offenen Schleusen dringen Hiros und seine 20 Getreuen in die Schiffe ein. Dort bilden sie einen Verbund, um einen Schlag gegen Dschadda-Moi einzuleiten. Unter Hiros Führung formt der Hypno der Gruppe einen hypnotischen Block, der zu einem psionischen Paket zusammengeballt und von einem Telekineten zu den Zofen der Chadda weitertransportiert wird, wo dann die geballte Macht des Hypnos schlagartig freigesetzt wird. Auf diese Weise gelingt es unbemerkt, eine Zofe nach der anderen zu beeinflussen. Doch die drei Zofen sterben aufgrund dieser Behandlung.

In der Zwischenzeit wälzen sich die fünf Flotten der Hyptons nach Manam-Turu. Jede der Flotten besteht aus 1100 bis 1400 schweren Kampfschiffen, die von Tausenden von Erkundern und Aufklärern begleitet werden. Die MASCAREN wendet sich nach Cairon, um die Bathrer doch noch zu veranlassen, den massiv bedrohten Daila beizustehen.

Die STERNSCHNUPPE ist auf dem Weg nach Cirgro. Bei einem Ortungsmanöver im Normalraum wird das Schiff von sieben Aufklärern der Hyptons entdeckt. Auf [[]]Atlans Befehl führt die STERNSCHNUPPE einige Manöver durch, um herauszufinden, ob die Hypton-Einheiten von organischen Wesen oder von Robotern gesteuert werden, ob es eine zentrale Befehlseinheit gibt und ob die Hyptons zu Verhandlungen bereit sind. Schnell kristallisiert sich heraus, dass höchstwahrscheinlich Roboter die Schiffe steuern, die Verbände zwar nach einem vorherbestimmten Gesamtplan operieren, am jeweiligen Einsatzort aber einigermaßen autark handeln.

Als ein fremdes Schiff rematerialisiert, wird auch klar, dass die Hyptons auf Vernichtung aus sind. Der erste Treffer beeinträchtigt die Verteidigungsfähigkeit der URIA-ZUGAN, die die Dschadda-Moi an Bord hat. Es ist auffallend, dass die STERNSCHNUPPE Wert darauf legt, das Schwesterschiff abzuschirmen. Als nur noch ein Aufklärer der Hyptons voll flugtauglich ist, dreht dieser ab und verschwindet. Die URIA-ZUGAN wird in Schlepptau genommen und nach Gezzel-7 gebracht. Dschadda-Moi informiert Atlan über Hiros und dessen Konserv-Psioniker, die für sie eine große Gefahr bedeuten.

Don Quotte unterstützt die Krelquotten bei der Reparatur der URIA-ZUGAN. Währenddessen fliegt die STERNSCHNUPPE über die Planetenoberfläche, um eventuell eine Spur Hiros zu finden. Eine nur undeutlich erkennbare Gestalt wird von der STERNSCHNUPPE entdeckt, die jedoch verschwindet, noch ehe sie erreicht werden kann. Das Schiff kehrt zum Landeplatz der ZUKUNFTSBOTE zurück, wo inzwischen die Nacht angebrochen ist. Leuchten reißen das Gebiet aus der Dunkelheit. Nach der Landung der STERNSCHNUPPE wird deutlich, dass die Krelquotten sich nicht mehr bewegen. Auch Dschadda-Moi sitzt in der Schleuse der URIA-ZUGAN und starrte bewegungslos vor sich hin. Zwei der Krelquotten und Don Quotte sind nicht auffindbar. Anima gelingt es, Dschadda-Moi aus ihrem Trauma zu befreien. Chipol bemerkt die beiden verschwundenen Krelquotten, die sich aus dem Dschungel auf den Landeplatz schieben. Sie berichten, dass sie sich plötzlich mitten im Dschungel wiedergefunden haben, so als wären sie teleportiert. Doch keiner der beiden war ein Teleporter und den Rückweg haben sie nur unter großen Mühen gefunden.

Anima ist mit der Wiederherstellung der Krelquotten beschäftigt. Die Zeit drängt, da die Flotten der Hyptons immer weiter vorstoßen. Atlan, der in der ZUKUNFTSBOTE die Fernortungsanlagen überprüft, stellt das Eindringen von zwei schweren Kampfschiffen und kleineren Einheiten der Hyptons in das System von Gezzel-7 fest. Die Arbeiten an der URIA-ZUGAN werden augenblicklich eingestellt, um den Fledermauswesen eine Ortung zu erschweren. Zwei der Krelquotten sondern sich von den übrigen Besatzungsmitgliedern ab. Es sind jene beiden, die einige Zeit zuvor verschwunden und dann wieder aufgetaucht sind. Atlan beauftragt Chipol, Dschadda-Moi zu warnen und folgt den beiden Krelquotten in den Dschungel. Sie richten ihre Waffen auf die näherkommende Chadda. Atlan feuert mit seinem Kombistrahler und trifft einen der Krelquotten tödlich. Der zweite bricht schwerverletzt zusammen. Aus dessen Waffe löst sich ein Schuss und steckt das feuchte Unterholz in Brand. Zwar ist der Brand bald gelöscht, doch eine Rauchwolke verrät nun den Standort der beiden Schiffe. Der tödlich getroffene Krelquotte wird an Bord der ZUKUNFTSBOTE gebracht. Pynder versucht herauszufinden, in wessen Auftrag er gehandelt hat. Hiros ist der Drahtzieher hinter dem Attentat.

Unerwarteter Weise zieht ein Beiboot der Hyptons über den Landeplatz hinweg und entfernt sich wieder. Atlan klettert auf einen Baum. Er sieht zwei weitere Aufklärer, die langsam über den Dschungel ziehen. Auf einem Hügel, dessen Kuppe aus dem Dschungel ragt, bemerkt er eine Bewegung und eine grob menschenähnliche Gestalt, die aber im nächsten Sekundenbruchteil wieder verschwunden ist.

Die Krelquotten nehmen die Arbeiten an der ZUKUNFTSBOTE wieder auf. Einer der Bärenartigen stellt sich zur Verfügung, um der merkwürdigen Lähmung und dem Gedächtnisverlust daran auf die Spur zu kommen. Ein Hypno dringt in das Bewusstsein des Krelquotten ein und gelangt an einen Bereich des Gedächtnisses, den er nicht erfassen kann. Wenn er sich diesem psionischen Nullfeld nähert, scheint er davon gewissermaßen aufgesogen zu werden. Atlan, dem dieses Phänomen aus seinen Begegnungen mit EVOLO bekannt ist, bittet den Hypno, diesem Bewusstseinssektor psionische Energie zuzuführen. Dazu wird die Mithilfe mehrerer Krelquotten notwendig. Nach Stunden verschwindet das Nullfeld und gibt einen Hypnoblock frei, der von den Mutanten aufgelöst wird. Das wiedererwachte Testobjekt spricht von einer weißen Wolke, die den Krelquotten eingehüllt ab. Ab diesem Zeitpunkt kann er sich an nichts mehr erinnern.

Anima vermutet die Anwesenheit EVOLOS in diesem System, der darauf wartet, dass Atlan das Versprechen einlöst, das Fartuloon der Entität gegeben hat. Sie empfiehlt die Kontaktaufnahme mit EVOLO ohne Beisein der Krelquotten. Dschadda-Moi bekräftigt Animas Vorschlag und gibt ihnen Tylak als Unterstützung mit.

Die STERNSCHNUPPE hebt ab und landet nur einige Kilometer von der ZUKUNFTSBOTE entfernt. Tylak beginnt sich langsam um ihre eigene Achse zu drehen und sendet einen scharf gebündelten Strahl ihrer telepathischen Sendung aus. Plötzlich beginnt die Luft zu flimmern. Eine Gestalt beginnt sich im Rücken der Telepathin zu formen, packt die Krelquottin und verschwindet mit ihr.

Das geheimnisvolle Wesen erscheint abermals in der Zentrale der STERNSCHNUPPE. Es überbringt die Botschaft, dass die Hilfe dringend benötigt wird, die versprochen wurde. Die Zeit drängt. Für die Nichterfüllung wird ihnen der Tod angedroht. Die Gestalt verschwindet wieder.

Anima will die STERNSCHNUPPE verlassen und in der Wildnis auf EVOLO warten. Nur widerwillig stimmt Atlan zu. Die STERNSCHNUPPE startet und fliegt zur URIA-ZUGAN zurück.

Nach Stunden kehrt Don Quotte zurück. Auch dem Roboter fehlt jegliche Erinnerung an die Zeit seiner Abwesenheit. Dschadda-Moi berichtet von den Fortschritten der Reparaturarbeiten, die in zehn bis 15 Stunden abgeschlossen sein werden. Auch Nachrichten aus Manam-Turu sind eingelangt. Die Hyptons sind aus mehreren kleinen Gefechten als Sieger hervorgegangen und haben schon mehr als ein Dutzend Planeten erobert. Kontingente von Stahlmännern sind abgesetzt worden. Die Welten selbst sind nicht unmittelbar angegriffen worden. Zu den eroberten Planeten gehören auch Rawanor und Cairon.

Tylak taucht aus dem Dschungel auf und schreitet auf die ZUKUNFTSBOTE zu. Sie macht einen verwirrten Eindruck, eine Folge von EVOLOS »Behandlung«.

Nach Abschluss der Arbeiten starten die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE, um nach Anima zu suchen. Die Hyptons haben das System von Gezzel-7 in der Zwischenzeit verlassen. Die ZUKUNFTSBOTE weicht plötzlich vom Kurs ab und reagiert nicht auf Funksignale. Chipol macht sich mit einem abwesenden Gesichtsausdruck auf, um die STERNSCHNUPPE zu landen. Er scheint in der psychischen Gewalt von Hiros und seinen Konserv-Psionikern zu stehen. Atlan betäubt den jungen Daila mit einem Dagor-Griff. Die STERNSCHNUPPE soll Taumelbewegungen ausführen und zu einem bestimmten Zeitpunkt hinter sich eine Explosion entstehen lassen, in deren Sichtschutz sie eine Landung ausführen kann. Atlan öffnet in einem flugfähigen Anzug die Schleuse, um auf die ZUKUNFTSBOTE überzusetzen. Im Schutz der besprochenen Explosion verlässt er das Schiff. Die STERNSCHNUPPE landet unbemerkt.

Auch die ZUKUNFTSBOTE setzt im Dschungel auf. Atlan beginnt seinen Fußmarsch zum Schiff der Krelquotten, um die Ortungsgefahr zu minimieren. Allerdings hat er mit der Pflanzenwelt zu kämpfen. Hiros und seine Konserv-Psioniker versuchen, die Krelquotten derart zu beeinflussen, dass diese eine Schleuse der ZUKUNFTSBOTE öffnen. Tatsächlich öffnet sich eine Luke und einer der Krelquotten der Besatzung will das Raumschiff verlassen. Ganze Schwärme von Insekten und Kleintieren dringen in die Schleuse ein. Grauen und Entsetzen befällt die Krelquotten an Bord der ZUKUNFTSBOTE. Die zweite Welle dringt in das Schiff ein. Diesmal sind es handspannenlange Tiere mit kleinen Greifern und einem Giftstachel, dessen Gift einen starken Juckreiz auslöst. Die Krelquotten verlassen die ZUKUNFTSBOTE, werden entwaffnet und psionisch behandelt. Die Insekten werden zurückgerufen. Dschadda-Moi versucht einen geistigen Angriff auf Hiros, der aber fehlschlägt. Die Chadda wird gefangen genommen. Hiros zielt mit seiner Waffe auf Dschadda-Moi. Ein weißhaariger Fremder taucht hinter ihm auf. Hiros fährt herum. Nun deutet seine Waffe auf den Fremden. Atlan tötet mit einem Schuss den Führer der Konserv-Psioniker. Die Revolution ist damit zu Ende.

Die Insekten werden mit den gleichen Mitteln aus dem Schiff gebracht, mit denen sie in die ZUKUNFTSBOTE gelangt sind.

Die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE können nun die Suche nach Anima fortsetzen. Doch bereits nach einer halben Stunde sind die Hyptons wieder da. Es bleibt nur die schnelle Flucht in den Raum. Die Waffenstrahlen der Hyptons sowie die Raumtorpedos bleiben wirkungslos. Dschadda-Moi verschwindet mit der ZUKUNFTSBOTE aus dem System von Gezzel-7. An einem vorher abgesprochenen Ort treffen die Krelquotten und die STERNSCHNUPPE wieder aufeinander, um sogleich das nächste Hyperraummanöver durchzuführen. Die Hypton-Einheiten, die die beiden Schiffe verfolgen, materialisieren auf Kollisionskurs zueinander. Mindestens zwei der Schiffe explodieren. Die Hyptons haben die Spur der STERNSCHNUPPE und der ZUKUNFTSBOTE verloren. Es bleibt Atlan und Dschadda-Moi nichts anderes übrig, als auf den Abzug der Hyptons von Gezzel-7 zu warten, um die Suche nach Anima fortsetzen zu können.

Innenillustration