Aufbruch zum Nukleus

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 806)
A806 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Aufbruch zum Nukleus
Untertitel: Am Rande der Sonnensteppe von Alkordoom
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: David A. Hardy
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Dienstag, 10. März 1987
Hauptpersonen: Arien Richardson, Spooner, Volkert, Mecc, das Wiesel, Goodly, Barm O'Hara, Ziegenbart
Handlungszeitraum: Dezember 3820, April 3819 (Rückblende)
Handlungsort: Alkordoom
Atlans Extrasinn:

Neue Rätsel in Alkordoom

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die VIRGINIA III, das Flaggschiff der Alkordischen Feuerwehr, ist unterwegs zum Planeten Crynn. Sie steht unter dem Kommando von Arien Richardson, ebenfalls an Bord sind dessen Söhne Volkert und Spooner.

Spooner liegt seit mehr als einem Jahr in einer Art Koma, verursacht durch einen geistig-psionischen Schock. Ein neues Medikament namens BOH-43, entwickelt von Bordarzt Barm O'Hara, gibt jedoch Anlass zur Hoffnung. Der junge Celester zeigt nicht nur eine Reaktion, er beginnt sogar zu reden.

Die Sorge um seinen Sohn muss für Arien Richardson jedoch zunächst in den Hintergrund treten, denn die VIRGINIA III empfängt einen Notruf von Sarah Briggs. Der Funkspruch ist stark verstümmelt, enthält aber einen Hinweis auf Margret Labonte. Das Flaggschiff steuert deshalb New Marion an.

Margret Labonte sträubt sich zunächst, schließlich hat sie ihrer Freundin versprochen, Stillschweigen zu wahren. Aber nach einiger Zeit wird ihr doch der Ernst der Lage klar und sie berichtet über Sarahs Suche nach Atlan und die Spur zur WELT DES EWIGEN LEBENS. Sie weiß auch mit wem Sarah zur Zeit unterwegs ist und in etwa wohin sie fliegen wollten.

Dem Bordingenieur Carl Nimahi gelingt es, die Herkunft des Notrufs ziemlich genau zu ermitteln. Es handelt sich um einen Raumsektor am Rand der Sonnensteppe, gut ein Lichtjahr im Durchmesser. Der Techniker rechnet damit, dass sich dort nur ein Sonnensystem befindet. Als die VIRGINIA  III das fragliche Gebiet erreicht, sind es jedoch zwei Sonnen mit jeweils zwei Planeten.

Arien Richardson nennt die beiden Sterne Alk und Ilk nach den Medo-Robotern die seinen Sohn betreuen. Er lässt zunächst den äußeren Planeten Alks anfliegen, eine von Schatzsuchern bevölkerte Welt, genannt Aerleit. Mit der Hilfe eines Glücksritters namens Ztysgyian-Arbarr, den sie kurzerhand auf Ziegenbart umtaufen, finden sie eine Spur zu Sarah Briggs. Es stellt sich heraus, dass sie mit ihren vier Begleitern zum zweiten Planeten der Sonne Ilk weitergereist ist.

Auf der Welt der Öde, dem äußeren Planeten der Sonne Ilk, gelingt es Arien Richardson einem Seulen, einer der eingeborenen Halbintelligenzen, ein paar Informationen zu entlocken. Außerdem findet eine Suchmannschaft Überreste der SONNENAUGE, Sarahs privatem Raumschiff. Die Erkenntnisse lassen sie zu dem Schluss kommen, dass Sarah Briggs in den Nukleus entführt wurde, ihre Begleiter sind tot.

In der Medostation der VIRGINIA III gelingt es Barm O'Hara durch wiederholte Medikation mit BOH-43 Spooner Richards erneut aufzuwecken und zum Sprechen zu bringen. Der Arzt hofft, Spooner endgültig zu heilen, wenn er die genaue Ursache des Komas kennt. Dazu benötigt er aber den vollständigen Bericht seines Patienten.

Etwa 20 Monate zuvor, an Bord der VIRGINIA II:

Die alkordische Feuerwehr ist unterwegs, die letzte verbliebene Facette aufzuspüren, Mecc, das Wiesel. Nicht nur das Flaggschiff, auch seine Begleiteinheiten, die PHILHARMONIE und die EGGHEAD, sind stark beschädigt und bedürften eigentlich einer Reparatur in einer Werft. Trotz allem lässt Kommandant Richardson weiter nach Labyrinth suchen, der Zentralwelt des Sektors Knudlanten.

Zur Gefolgschaft des Wiesels zählt auch Goodly, ein Echsenwesen. Gerüchte besagen, dass die beiden eine Symbiose bilden können und dann in der Lage sind, die Zukunft vorherzusagen. Außerdem wird gemunkelt, die Facette besäße eine Rückzugsmöglichkeit, einen Zeitschlupf. Allerdings wissen die Celester nichts mit diesem Begriff anzufangen.

Von einem Erkundungsflug kehrt die EGGHEAD nicht zurück. Von der Besatzung, zu der auch Spooners Freundin Aymie gehört, gibt es nicht einmal einen Notruf. Etwas später muss die VIRGINIA II eine Linearetappe unplanmäßig beenden, auch zur PHILHARMONIE bricht damit jeder Kontakt ab. Kurz darauf wird das Flaggschiff von einer Übermacht angegriffen und ohne Gegenwehr aufgebracht. Die Besatzung wird paralysiert und gerät auf Labyrinth in Gefangenschaft.

Als Spooner erwacht, erlebt er etwas sehr verwirrendes. Immer wieder hat er das Gefühl in einem fremden Körper zu stecken, Er glaubt eine Echse zu sein, man nennt ihn Goodly, und er sieht sich selbst. Sein Gegenüber schlägt in schließlich bewusstlos.

Als Spooner wieder erwacht sitzt er neben Mecc, dem Wiesel. Auch dieser spricht ihn mit Goodly an. Und irgendwie fühlt er sich auch wie Goodly. Mecc will, dass er Arien und Spooner tötet. Aber er kann es nicht, er, Goodly, und er, Spooner, etwas verbindet sie.

Mecc erzwingt von seinem Symbionten eine Prophezeiung. Sie sehen eine junge Frau, eine Celesterin, Sarah Briggs, sie ist eine Gefangene, sie wird in den Nukleus gebracht, ein Planet, ein Umschlagplatz namens Total, dann weiter, immer tiefer geht es in den Nukleus…

Vorbei, das Wiesel will jetzt seinen Spaß. Goodly hat keine Wahl, er folgt den Anweisungen Meccs, er muss es tun. Er initiiert eine Jagd zur Belustigung. Die Beute sind die Richardsons. Aber Spooner – er darf nicht sterben. Er ist Goodlys Zukunft. Plötzlich weiß Spooner wie sie die Jagd überleben können, Er verrät es seinem Vater, nur um es sofort wieder zu vergessen. Aber es reicht, Arien und Spooner stürzen Mecc, das Wiesel in einen tödlichen Abgrund. Doch so leicht stirbt die Facette nicht, sie kann noch Goodly mitreißen, damit sie gemeinsam sterben – und überleben.

Gegenwart:

Barm O'Hara glaubt zu verstehen. Goodly wusste, dass Meccs und damit auch sein Tod bevorstand. Er hat einen Teil seines Ichs in Spooner ausgelagert, im Tod hängte sich der Rest seines Bewusstseins daran an. Aber auch die Facette erkannte im letzten Moment diesen Ausweg, sie schloss sich an, vielleicht nur teilweise.

Arien Richardson informiert die Mannschaft über die neuen Erkenntnisse. Dann schockiert er seine Leute mit der Mitteilung, dass er, kraft seines Amtes als Kommandant, Spooner, seinen Sohn, zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung wird umgehend vollstreckt, zu diesem Zweck wird Spooner außerhalb des Schiffs an einer Felsnadel festgebunden. Anschließend wird er mit den Schiffsgeschützen zerstrahlt.

Eine Gestalt liegt auf dem glühenden Untergrund, umhüllt von einem Energieschirm. Es ist Spooner Richardson, »nur« Spooner Richardson. Die fremden Bewusstseinsfragmente sind im Angesicht des Todes geflohen, aber sie haben diese Flucht nicht überlebt.

Spooner hat eine einigermaßen genaue Vorstellung von der Position des Planeten Total. Bevor die VIRGINIA III aufbricht, informiert Arien Richardson per Hyperfunk Flora Almuth über die Geschehnisse. Sie wird die Informationen auch nach New Marion weiterleiten.

Das Flaggschiff der alkordischen Feuerwehr startet zum Flug in den Nukleus. Bei einem Zwischenstopp wird Ziegenbart auf einer besiedelten Welt abgesetzt. Nach einigen weiteren Linearetappen erreicht das Schiff das Zielgebiet. Die Hyperortung findet Total in wenigen Lichtjahren Entfernung.

Nicht nur Dutzende Raumschiffe umkreisen den Planeten, auch eine Orbitalstation weckt das Interesse der Crew. Das Gebilde erinnert an eine Antennenanlage. Auf der Oberfläche Totals erstrecken sich gewaltige Raumhäfen.

Als sich die VIRGINIA III ihrem Ziel bis auf wenige Lichtminuten nähert wird sie über Funk aufgefordert Abstand zu halten. Als das nicht geschieht, erscheint unvermittelt ein Fremder in der Zentrale. Er stellt sich als Couman vor. Ein Versuch ihn festzusetzen scheitert, er verschwindet so plötzlich wie er aufgetaucht ist. Dann wird das Schiff angegriffen. Die Gegner sind in der Überzahl, eine Flucht ist unvermeidlich.

Nachdem sich die VIRGINIA III mehr als einen Tag versteckt gehalten hat, wagt man einen zweiten Anflug. Total ist verlassen, keine Schiffe sind mehr in Sicht, auch die Orbitalstation ist verschwunden. Arien Richardson lässt die Schutzschirme herunterfahren. Sekunden später steht Couman neben ihm und fasst ihn an, beide verschwinden sofort.

Arien Richardson sitzt in einem Tal, die unterschiedlichsten Wesen sind zu sehen. Einige spotten, ob er den Ehernen Smaragd oder die WELT DES EWIGEN LEBENS gefunden habe. Sarah kennt hier niemand. Aber Arien lebt und er wird weitermachen – mit der Suche nach Sarah und allem anderen.