Korsaren der Galaxis

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 81)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 3/18)
Titel: Korsaren der Galaxis
Untertitel: Eine Space-Jet wird gekapert – Atlan als Gefangener der Blues
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Nuramy von Potrinet III., Jodmunc, Tetsarc-Mauc, Lapp Kreiden, Pock
Handlungszeitraum: Januar 2842
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Nuramy von Potrinet III. geraten in die Gewalt von bluesschen Korsaren, die Kapital für die Errichtung eines kleinen Sternenreiches zusammen­klauen. Auf der Stützpunktwelt der Piraten arbeiten sie mit anderen Gefangenen, darunter mit Lapp „Cicero“ Kreiden, einem Sergeant der USO, an einer Befreiungsaktion. Letztlich wird der Planet von Akonen besetzt, die von Potrinet kurz vor der Kaperung verständigt hat, womit Atlan und Kreiden in akonische Gefangenschaft geraten.

Handlung

Sie sind Gefangene einer Gruppe von Blues-Korsaren und leben in ständiger Angst vor dem Tod. Zu ihnen gehören unter anderem Pock aus dem Volk der Marnier, der einem dürren, gerupften Vogelwesen gleicht, der umweltangepasste Haweiner Afka Kon sowie Lapp Kreiden, genannt Cicero, ein ehemaliger Sergeant der USO. Kontakt haben sie vor allem zum Neutralen, der für den Ausgleich zwischen den oben lebenden und unten lebenden Jülziish zuständig ist. Krantic ist nur noch ein Torso, denn er besitzt keine Beine mehr und auch keinen Unterleib. Ihm geht es darum, das eventuell brauchbare Wissen aus den Gefangenen herauszuholen, die des Weiteren für Kampfspiele missbraucht werden. Eine Flucht ist so gut wie unmöglich.

In ihrer Space-Jet SJ-HA 2 kreuzen Lordadmiral Atlan und Nuramy von Potrinet III. scheinbar ziellos durch die galaktische Eastside. Der Arkonide weiß nicht, was für Pläne die Akonin verfolgt, die plötzlich wieder behauptet, ihn töten zu wollen. Der noch immer an den Copilotensitz gefesselte Chef der USO blickt in die Mündung eines Energiestrahlers. Verzweifelt versucht er, die Akonin von ihrer Absicht abzubringen. Er appelliert an ihre Intelligenz und Vernunft, dass die Ereignisse auf Koetanor-Delp dringend einer Klärung bedürfen und er unbedingt geeignete Maßnahmen in die Wege leiten muss, um weitere Materialisationen von ganzen Gebirgen auf bewohnten Planeten zu verhindern. Nuramy lässt sich überzeugen und verschiebt ihre Rache, um bei der Aufklärung der seltsamen Vorgänge behilflich sein zu können.

Das unvermittelt auftauchende molkexgepanzerte Blues-Raumschiff BARSAC eröffnet augenblicklich das Feuer auf die SJ-HA 2. Schwer getroffen, wird die LORGMAR in einen Hangar des Diskusschiffes gezogen. Die BARSAC wird von dem Korsaren Jodmunc geführt. Dessen Stellvertreter ist der zierlich wirkende Tetsarc-Mauc. Sie hoffen, fette Beute mit den beiden Gefangenen gemacht zu haben (die Jet sieht vielversprechend aus) und führen ihr Schiff in die erste Transition.

Nach drei Transitionen ist das Ziel erreicht, eine gelbe Sonne mit zwei Planeten am Rande der Eastside. Letzterer wird zum Ziel, denn auf der lebensfeindlichen Welt erheben sich zwei Wohnkuppeln. Diese werden von den Piraten genutzt, wurden von ihnen aber sicherlich nicht erbaut. Den Weg von der BARSAC zu den Kuppeln in Schutzanzügen nutzt dann von Potrinet, um zu fliehen.

Jodmunc hat in seinem Gefangenen den Lordadmiral der USO erkannt. Er will Atlan an den Herrn über die drei blauen Sonnen verkaufen. Dem Arkoniden steht ein ungewisses Schicksal bevor. Er wird von einem Herrscher über ein kleines Sternenreich an den nächsten weitergereicht werden, bis er zu einem Blues-Herrscher kommt, der es wagen wird, ihn dem Solaren Imperium anzubieten. Doch bis dahin kann viel Zeit vergehen.

Kreiden ist bekannt, dass Pock am längsten ein Gefangener der Blues ist, nämlich zwei Jahre. Das erklärt jedoch nicht dessen Kenntnisse, die die anderen Gefangenen nicht besitzen. Nun erklärt der Marnier, er sei ein Optiker und könne mit dieser Gabe Dinge sehen, die sich ihm normalerweise entziehen. Diese Offenheit überrascht den Terraner zunächst, der als Nächstes hört, dass »Silberhaar« eingetroffen sein soll, Atlan. Sodann weist Pock den Weg in ein System von Versorgungsschächten – und sie retten eine Frau, die fast schon erstickt ist.

Die Frau stellt sich als Akonin vor. Die Korsaren werden aufmerksam, und es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd durch den Stützpunkt. Die drei Entflohenen finden Atlan, der von Tetsarc-Mauc und Jodmunc bedroht wird. Kreiden verfolgt den Plan, die Oberflächenstation zu verlassen und in den Untergrund der Kuppeln zurückzukehren. Dort wartet ein fast fertiges Hyperfunkgerät. Die beiden Blues werden als Geiseln mitgenommen. Der Marnier erklärt, dass die Blues in den Kuppeln als »Obere« bezeichnet werden und die Blues, die in den darunter existierenden Höhlen leben und wobei es sich zumeist um Mutierte handelt, als »Untere«. Zwischen beiden Gruppen herrscht große Rivalität, die es gilt, sich zunutze zu machen.

Nicht nur die Existenz der zwei Jülziish-Gruppen erweist sich als günstig, auch der neutrale Krantic kann ausgenutzt werden, denn letztlich muss es den Korsaren darum gehen, die knappen Ressourcen durch Kämpfe nicht zu gefährden.

Im Untergrund angekommen, sind die Flüchtlinge gezwungen, sich den Korsaren Krantics zu ergeben. Es stellt sich heraus, dass Tetsarc-Mauc der Anführer der »Unteren« ist. Der Blue identifiziert »Silberhaar« als Lordadmiral Atlan. Der Arkonide wird zu den anderen Gefangenen der Blues gebracht.

Bald unternehmen Atlan, Nuramy, Kreiden und Pock einen Ausflug ins Elektroniklabor, wo das Funkgerät auf seine Fertigstellung wartet. Kreiden macht sich an die Arbeit, doch bevor das Gerät fertiggestellt ist, müssen die Flüchtlinge in ihr Gefängnis zurückkehren, um nicht die Aufmerksamkeit der Blues über ihr Verschwinden zu erregen.

Atlan wird erneut zu Krantic gebracht. Jodmunc und Tetsarc-Mauc gesellen sich zu ihnen. Es kommt zu einer erregten Diskussion über das weitere Schicksal Atlans. Jodmunc will ihn an den Herrn über die drei blauen Sonnen verkaufen. Tetsarc-Mauc will ihn sofort töten und beseitigen, um den Zorn des Solaren Imperiums nicht heraufzubeschwören. Die dritte Möglichkeit wäre, das Solare Imperium zu kontaktieren und Lösegeldverhandlungen aufzunehmen.

Atlan stellt die Forderung auf, einen Hyperfunkspruch abzusenden, um terranische Raumschiffe anzufordern, die ihn abholen sollen. Als Preis für seine Freilassung bietet er umfangreiche Hilfe für die Stützpunktwelt der Blues an.

Krantic entscheidet sich, den Arkoniden an den Herrn der drei blauen Sonnen zu verkaufen. Sollte man sich nicht über den Preis einigen können, so würde Atlan getötet werden. Der Lordadmiral wird in sein Gefängnis zurückgebracht. Pock wird von den Blues aus dem Gefängnisbereich abgeholt und weggebracht.

Atlan, Nuramy und Kreiden machen sich erneut ins Labor auf, um die Arbeiten am Hyperfunkgerät fortzusetzen, werden aber von den Blues ertappt. Alarm wird ausgelöst. Die Flüchtlinge ziehen sich tiefer in den Untergrund zurück. In einem Magazin versorgen sie sich mit Reserve-Sauerstoffflaschen und Schutzanzügen. Sie zerstören ein Schott und dringen in einen Tunnelbereich vor, in dem der Luftdruck deutlich geringer ist, als in dem von Tetsarc-Mauc und Krantic kontrollierten Gebiet. In den Tunneln leben Blues-Mutanten, die die Flüchtlinge auf der Suche nach Sauerstoff und Nahrung angreifen. Dabei setzen sie auch Telekinese ein. Atlan sieht sich gezwungen, einige Mutanten zu töten. Dann kehren die Gefährten in den Machtbereich Krantics zurück, wo sie sich Tarsac-Mauc ergeben.

Plötzlich wird die Kuppelstation von schweren Erschütterungen heimgesucht. Ohrenbetäubender Lärm ist zu vernehmen. Nuramy von Potrinet gibt sich plötzlich als überlegene Siegerin. Ein von ihr vor der Kaperung der LORGMAR alarmiertes Raumschiff der Akonen ist gelandet. Atlan und Lapp Keiden folgen ihr an die Oberfläche. Sie werden von den Akonen unsanft an Bord des 500 Meter durchmessenden Schiffes gebracht. Atlan ist an diesem 28. Januar 2842 vom Regen in die Traufe geraten. Er befindet sich erneut in Gefangenschaft. Auf der Stützpunktwelt bleibt unter anderem Pock zurück, der sich inzwischen als Marnierin erwiesen hat, denn er bzw. sie legte ein Ei.