Die Asteroiden der Sonnensteppe

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 820)
A820 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Asteroiden der Sonnensteppe
Untertitel: Die Expedition der Syphonen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Shah Run Tai, Vandresh, Sharfedt, Twardjy Pyong, Gardeyl, Atelseyx Pharr, Moi Rispersh Har, Nas Binsthey, Breckcrown
Handlungszeitraum: Ende November/Anfang Dezember 3820
Handlungsort: Sonnensteppe, Nukleus
Risszeichnung: Der Asteroidengürtel JARKADAAN von Georg Joergens
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Unter dem Kommando von Colemayn erforscht die HORNISSE den inneren Randbereich der Sonnensteppe.

Zunächst treffen sie im System der Sonne Gargantua auf eine kleine Flotte von Raumschiffen. Es kommt zu einer friedlichen Kontaktaufnahme. Die Fremden beabsichtigen, auf einem der Planeten zu siedeln.

Später empfängt die HORNISSE einen Notruf. Ein Schiff der Syphonen hat Maschinenschaden erlitten. Das beschädigte Schiff wird in Schlepp genommen und zu seiner Heimatwelt Neosyphon gebracht. Auch der Nachbarplanet Pseudosyphon wird von den intelligenten Pflanzenabkömmlingen bewohnt.

Verwundert über die Namen der Planeten befragt Colemayn die Syphonen über ihre Vergangenheit. Leider reicht deren Geschichtsschreibung nicht weit genug zurück, lediglich eine Legende erzählt von den damaligen Ereignissen.

Demnach sind die Vorfahren der Syphonen vor rund 4500 Jahren aus dem Nukleus vertrieben worden. Ihre Zivilisation hat daraufhin zunächst einen Niedergang erfahren, mittlerweile verfügen sie jedoch wieder über Raumschiffe mit Transitionstriebwerken. Des weiteren berichtet die Legende von einem Volk namens Alkordern, dass damals im Nukleus gelebt haben soll.

Die Syphonen kennen die Position ihres ursprünglichen Heimatplaneten angeblich nicht, sie wissen lediglich, dass es sich um einen von dreizehn Planeten einer weißgelben Sonne namens Cappafiersehn gehandelt hat. Aber sie planen gerade eine Expedition in den Nukleus um ihre ehemalige Heimat wiederzufinden.

Dazu haben sie zwei Raumschiffe gebaut, die SUCHER und die FINDER. Die Besatzung der HORNISSE ist gerne bereit, den Syphonen technische Unterstützung zu gewähren und die beiden Schiffe zu verbessern und vor allem sicherer zu machen. Colemayn hat jedoch inzwischen den Verdacht, dass die Pflanzenabkömmlinge mehr über ihre Ursprungswelt wissen, als sie zugeben. Deswegen lässt er heimlich Abhörgeräte und Hyperfunksender in die SUCHER und die FINDER einbauen.

Die beiden Syphonenschiffe arbeiten sich nach und nach in den Nukleus vor, immer unter den wachen Augen der Besatzung der HORNISSE, die ihnen unbemerkt folgt oder gar voraus fliegt, wenn aus den Gesprächen das nächste Ziel zu erkennen war.

In einem der angeflogenen Sonnensysteme gibt es Ruinen einer untergegangenen Zivilisation. Handelt es sich um Überreste der Alkorder, fragt sich Colemayn. Eine Antwort findet sich nicht. Die HORNISSE fliegt in den Ortungsschutz der Sonne.

Als die Syphonen in dem System eintreffen, werden sie nach kurzer Zeit von zwei kleinen Kugelraumschiffen bedrängt. Im Namen der Schwarzen Sternenbrüder fordert man sie auf, den Nukleus umgehend zu verlassen. Die unerwünschten Eindringlinge versprechen, der Anweisung Folge zu leisten, sobald ihre Schiffe zum nächsten Sprung bereit sind. Die Kugelraumer verschwinden wieder.

Colemayn sieht die Zeit gekommen, das Versteckspiel zu beenden, er nimmt Kontakt zu den Syphonen auf. Seine Vermutung, dass die Pflanzenabkömmlinge besser informiert sind als sie zugegeben haben, bestätigt sich. Sie verfügen tatsächlich über die Koordinaten ihres ehemaligen Heimatsystems – und sie sind bereit diese mitzuteilen, damit die HORNISSE ihnen Geleitschutz geben kann.

Colemayn lässt sein Schiff zu den erhaltenen Koordinaten vorausfliegen. Zu seinem Erstaunen endet die Reise mitten im freien Raum, Lichtjahre entfernt vom nächsten Sonnensystem. Berechnungen der Besatzung ergeben, dass es an der vergangen Zeit liegt, das entsprechende Sonnensystem hat sich einfach weiterbewegt. Als wahrscheinlichstes Ziel wird eine Sonne in zwei Lichtjahren Entfernung ausgemacht.

Die Besatzung der HORNISSE muss einige Stunden warten bis auch die Syphonen eintreffen. Kaum haben die beiden Raumer ihre Transition beendet, tauchen erneut zwei Kugelraumschiffe auf. Sie sind deutlich größer als die beiden anderen und feuern sofort Warnschüsse auf die syphonischen Eindringlinge ab. Die HORNISSE greift ein und lenkt die Angreifer ab. Über Funk lässt Colemayn den Pflanzenabkömmlingen die Position der zwei Lichtjahre entfernten Sonne als Treffpunkt mitteilen. Die Syphonen bringen sich in Sicherheit, auch die HORNISSE entkommt.

Am Ziel stellt sich heraus, dass die Sonne über keinerlei Planeten verfügt, sie wird lediglich von einem gigantischen Asteroidenring umkreist. Die HORNISSE begibt sich zunächst in den Ortungsschutz der Sonne. Von dort aus beobachtet die Besatzung etwas später wie die beiden syphonischen Raumschiffe das System erreichen. Man tauscht sich über Funk aus und kommt gemeinsam zu dem Schluss, dass man sich im System der Sonne Cappafiersehn befindet, der Asteroidengürtel besteht vermutlich aus den Überresten der ehemals dreizehn Planeten.

Die Syphonen wollen genauer nachforschen und landen auf einem der großen Asteroiden. Unvermittelt öffnen sich Schleusentore auf dem Kleinplaneten, Traktorstrahlen bugsieren die Syphonenraumer in das Innere.

Während die Besatzung der HORNISSE noch das Geschehen diskutiert, empfängt das Schiff einen überraschenden Funkspruch, er kommt von Geselle. Dieser ist in einen der Asteroiden verschleppt worden. Dann wird die HORNISSE angegriffen, das Schiff wird auf einen unberechenbaren Fluchtkurs gebracht, der aber nur knapp an einem der Asteroiden vorbei führt. Diese Gelegenheit nutzt Colemayn um in einem Raumanzug alleine auszusteigen. Die HORNISSE entkommt in den Hyperraum.

Der Sternentramp landet auf dem Kleinplaneten, kurz darauf meldet sich eine Stimme. Ein unsichtbares Wesen namens Breckcrown behauptet, Geselle zu kennen und will den Sternentramp zu ihm bringen. Obwohl Colemayn mit einer Falle rechnen muss, lässt er sich auf das Angebot des Fremden ein. Sie dringen in den Asteroiden ein und kommen zunächst gut voran. Dann ruft Breckcrown, ein anderer Unsichtbarer lauere auf ihn, er müsse fliehen. Gleich darauf wird Colemayn von Robotern umzingelt und ergibt sich.

Innenillustration