Jododoom, der Prophet

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 827)
A827 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Jododoom, der Prophet
Untertitel: Begegnung mit einem Fremden und seinem Schatten
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Dienstag, 4. August 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Geselle, Jododoom, Jodokat, Gindi, Alikoo, Kermanhahi
Handlungszeitraum: Januar 3821
Handlungsort: Como
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Im Januar 3821 durchstreift die HORNISSE nach einer Reparatur auf New Marion wieder die Sonnensteppe. Kommandant Geselle und Colemayn suchen sowohl nach einer Spur von Atlan als auch nach den in den letzten Monaten entführten Personen sowie Informationen über die WELT DES EWIGEN LEBENS. Ein Eindringen in den Nukleus ist nicht mehr möglich, dieser ist durch eine Barriere unbekannter Natur komplett abgeriegelt, vermutlich auf Initiative der Schwarzen Sternenbrüder. Diese Abschottung hat aber zumindest den erfreulichen Nebeneffekt, dass auch keine Schatzsucher mehr in das Zentrum Alkordooms einfliegen können.

Neben der HORNISSE sind auch Schiffe der Celester, insbesondere der alkordischen Feuerwehr, unterwegs in der Sonnensteppe, darunter die WEINGART. Deren Besatzung ortet eines Tages zwei längliche spindelförmige Raumschiffe, die aus dem Nukleus kommen. Geselle und Colemayn wollen sich persönlich darum kümmern und lassen die HORNISSE die Verfolgung aufnehmen. Die Fremden fliegen den Planeten Como im Sonnensystem AK-4166 oder Aqafier, wie der Stern von den eingeborenen Intelligenzen, den Comern, genannt wird.

Die Bewohner der Siedlung Unzählbare Quellen durchleben eine kurze Zeit des Schreckens als plötzlich ein großes zweibeiniges, metallenes Wesen, begleitet von einem kleinen schwebenden Etwas, bei ihnen auftaucht. Der Fremde spricht jedoch ihre Sprache und vermag sie bald zu beruhigen. Er nennt sich Jododoom, der Prophet, sein stummer Begleiter ist sein »Schatten« Jodokat. Stumm ist der Schatten jedoch nur nach außen hin, mit Jododoom kann er telepathisch kommunizieren. Die beiden sind auf der Suche nach einem Heiligtum, dass Hyperfunkgerät heißt und vor achtzig Jahren von anderen Fremden, Celestern, zurückgelassen wurde.

Die raubtierhaften aber freundlichen Comer können ihm zwar nicht direkt helfen, jedoch wissen sie aus Legenden noch von den Besuchern von den Sternen. Sajel, ein Jäger des Stammes, führt die beiden Fremden zu einem alten Einsiedler, der die alten Geschichten besser kennt. Dieser glaubt, dass das Heiligtum seinerzeit von einer Karawane ins Eisgebirge gebracht wurde, ein Stamm von Fischern könnte näheres wissen.

Sajel ist nicht in der Lage, die Fremden zu diesem Stamm zu führen, dafür braucht es einen Wegspürer. Die drei machen sich auf den Rückweg zu den Unzählbaren Quellen, wobei Jododoom offenbart, dass er fliegen kann. Unterwegs bemerken der Prophet und sein Schatten, dass Raumschiffe über sie hinwegdonnern. Sie wissen, sie werden verfolgt. Kaum in der Siedlung angekommen, startet, Jododoom auch schon wieder, auf dem Rücken trägt er den Wegspürer Alikoo.

An Bord der HORNISSE beobachtet man, wie die beiden Spindelraumer immer wieder den Planeten Como überfliegen, offensichtlich fieberhaft auf der Suche nach etwas. Colemayn beschließt, mit einem Beiboot aufzubrechen und und ebenfalls die Suche aufzunehmen, allerdings indem er Kontakt zu den Comern aufnimmt. Gemeinsam mit den Thatern Sharfedt und Vandresh sowie dem Jukter Twardjy Pyong macht sich der Sternentramp auf den Weg.

Der Wegspürer Gindi erreicht bei der Suche nach einem neuen Siedlungsplatz für seinen Stamm ein Hochplateau. Dort steht eine unheimliche Statue, die den Kopf eines fremden Wesens darstellt. Plötzlich kommt ein merkwürdiges Ding vom Himmel, dem jemand entsteigt, der genauso aussieht. Zu Gindis Erleichterung erweist dieser Jemand sich als friedlich und spricht auch noch seine Sprache. Er stellt sich als Colemayn vor.

Aus ein paar Informationen des Wegspürers und einigen unterwegs aufgefangenen Funksprüchen kann Colemayn ein Gesamtbild zusammensetzen. Die Spindelraumer suchen ein Wesen, das als Prophet bezeichnet wird, die Suche scheint sich inzwischen auf ein Gebirge zu konzentrieren. Gindi erklärt sich bereit, den Sternentramp dorthin zu begleiten, bittet aber um eine Gegenleistung. Zu fünft geht die Reise weiter.

Auf dem Weg in die Berge ortet Vandresh eine fliegende Gestalt, die auf einer Geröllhalde in der Nähe einer Höhlensiedlung niedergeht – der Prophet. Als es langsam dunkel wird, landet auch das Beiboot der Hornisse am Rand des Dorfes. Mit Gindis Hilfe ist schnell ein friedlicher Kontakt zu den Bewohnern, die sich Höhlen-Hang-Bauern nennen, hergestellt.

Jododoom, den Colemayn aufgrund seines metallenen Äußeren gleich als Roboter erkennt, erfährt von den Comern den Standort eines Tempels in dem sich das gesuchte Heiligtum, der Hypersender, befindet. Der Sternentramp, der noch nicht mit dem Propheten hat sprechen können, will gerade vorschlagen, mit der HORNISSE dorthin zu fliegen, als die Siedlung von den Spindelraumern angegriffen wird. Colemayn verschafft sich außerhalb der Höhlen einen Überblick und bittet dann Geselle über Funk um Unterstützung. Als er in die Höhle zurückkehrt, sind Jododoom und Jodokat verschwunden. Gemeinsam mit Gindi und Alikoo sowie einem alten Comer namens Khambada nimmt Colemayn die Verfolgung mit dem Beiboot auf.

Jododoom, der sich von einem Wegspürer namens Kermanhahi zu dem Tempel geleiten lässt, diskutiert unterwegs lautlos mit seinem Schatten. Die beiden sind sich noch nicht ganz einig, was sie von dem Sternentramp und seinen Begleitern halten sollen. Sie beschließen aber letztendlich, ihnen zu vertrauen.

Geselle fliegt mit der HORNISSE ebenfalls Como an. Auf dem Weg zum Gebirge wird das Schiff von einem der Spindelraumer attackiert, kann den Gegner jedoch in die Flucht schlagen. Das zweite Raumschiff aus dem Nukleus schwebt bereits über dem Tempel und hat einige Beiboote ausgeschleust. Geselle lässt die HORNISSE erneut angreifen, um die Fremden von den Ereignissen auf der Planetenoberfläche abzulenken.

Jododoom und seine beiden Begleiter erreichen den Tempel, von dem nur noch eine Ruine steht. Alleine arbeitet sich der Prophet durch Schutt und Staub und findet einen Zugang in ein Kellergewölbe. Dort steht eine hölzerne Truhe, darin das Hyperfunkgerät, das er nach oben trägt.

Auch Colemayns Beiboot hat den inzwischen Tempel erreicht. Als Jododoom an dem Funkgerät hantiert, schafft der Sternentramp es endlich, den Roboter in ein Gespräch zu verwickeln. Er erfährt, dass Jododoom den Celestern mitteilen will, dass die ACORAH-CEN bereit sei, ein Schiff dass die Barriere durchfliegen kann. ACORAH-CEN, diesen altalkordischen Begriff übersetzt Colemayn mit »Zentrum von Alkordoom«.

Der Prophet muss schließlich erkennen, dass das Hyperfunkgerät defekt ist, Colemayn lädt ihn ein, an Bord der HORNISSE zu kommen. Bevor sie jedoch starten können, greifen die Beiboote des Spindelraumers an und versuchen Jododoom zu vernichten. Als dieser flüchtet, stürzt er einen Abhang hinunter und bleibt liegen, offenbar schwer beschädigt.

Der HORNISSE gelingt es schließlich, einen Teil der Angreifer abzuschießen, der Rest fliegt zurück in das Nukleusschiff, dieses setzt sich ab. Einige Zeit danach ortet man eine Explosion.

Colemayn lässt den Propheten mit einem Traktorstrahl bergen. Als er den vermeintlichen Roboter untersucht, stellt sich heraus, dass es sich um eine Art Rüstung für ein etwa vierzig Zentimeter großes hominides Wesen handelt. Jododoom lebt, ist aber schwer verletzt. Jodokat, sein Schatten, der zunächst verschwunden.scheint, gesellt sich wenig später wieder zu ihm.

Als der Sternentramp eines der abgeschossenen Beiboote untersucht, findet er die Leichen eines Thaters und eines Celesters, vermutlich Schatzsucher oder Entführte. Es scheint als hätten sie unter Fremdeinfluss gestanden.

Bevor die HORNISSE wieder ins All aufbrechen kann, ist noch die Gegenleistung zu erbringen. Gindi hätte gern etwas technische Unterstützung bei der Erstellung eines Weges zu dem Hochplateau auf dem man ihn aufgelesen hat. Diesem Wunsch kommt Colemayn gerne nach.