Der Cen-Plan

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 830)
A830 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Der Cen-Plan
Untertitel: Das Archiv des Domiums berichtet
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Dienstag, 25. August 1987
Hauptpersonen: Geselle, Nockemann, Arien Richardson, Jododoom, Jodokat, Kassja-Narktuan, Cen, Procliff, Breckcrown
Handlungszeitraum: 3821
Handlungsort: DOMIUM, Alkordoom
Atlans Extrasinn:

Kuckuckseier

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Geselle, Colemayn und Hage Nockemann sowie der Celester Arien Richardson beobachten wie Jododoom, begleitet von seiner Lebensgefährtin Jodokat, mit den Worten Alcorah-Doom auch den zweiten Eingang zum Archiv öffnet. Sie werden von Cenoom begrüßt, einer Projektion, erschaffen vom Geist Cens, des Archivars. Er besteht darauf, dass die Besucher sich ihrer Waffen entledigen. Der Roboter Geselle darf nur widerwillig und auf ausdrücklichen Wunsch Jodokats eintreten.

Dann erzählt Cens Geist eine erste Episode aus der Geschichte der Alkorder, die diesen Namen noch nicht trugen.

In der Frühphase ihrer Entwicklung stand die Spezies der Acorah bereits kurz vor dem Aussterben. Sie waren eine von zwei Arten die sich auf Doom entwickelt hatten, es mangelte ihnen jedoch an Aggressivität und Kampfgeist, so dass es nur noch eine Frage der Zeit war bis sie von der zweiten Spezies ausgerottet wurden. Die Rettung kam in Form einer dritten Art, diese humanoiden Wesen wurden ebenfalls von Spezies Zwei bedrängt, wussten sich jedoch zu wehren. Zwar konnten sie den Kampf nicht gewinnen, aber als der letzte ihrer Art starb, existierte auch nur noch ein einziges Wesen der Zweier. Dieses floh wenig später, sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

Aus Dankbarkeit gegenüber ihren Rettern lernten die schwebenden Vor-Alkorder nicht nur, zeitweise die Gestalt der Humanoiden anzunehmen, sie gaben ihrer Existenz auch eine alles überragende Bestimmung. Sie wollten anderen Wesen helfen und sie unterstützen! Dieses Bedürfnis wurde ein integraler Bestandteil ihrer Mentalität.

Sehr viel später durchkreuzten mehr als zehntausend Forschungsraumschiffe der zweiten Generation die Galaxie. Eines von ihnen war die OFFARJOOM, die neben vielen anderen das Sonnensystem B-260 ansteuerte. Auf dem Planeten Kaz hatte ein Raumschiff der ersten Generation vor Jahrhunderten Leben entdeckt, aus dem sich intelligente Wesen entwickeln könnten.

Die Besatzung der OFFARJOOM fand Kristallwesen, genannt Siler, vor, die in Symbiose mit den pflanzlichen Gentern lebten. Diese Gemeinschaftswesen zeigten erste Intelligenz, drohten aber irgendwann unterzugehen. Die Alkorder Heo und Heoat-Ile erklärten sich bereit auf Kaz zu bleiben und sich um die Genter-Siler zu kümmern.

Als wiederum viele Jahre später ein Raumschiff Kaz anfliegen wollte, um die Entwicklung zu begutachten, wurde die Besatzung von psionischen Kräften attackiert und musste fliehen.

Geselle, Colemayn und Arien Richardson erkennen, dass sie gerade die Geschichte des Ursprungs der Facette Gentile Kaz erfahren haben. Dann erfolgt eine Attacke, ein Transmitterbogen baut sich auf, zwei Angreifer stürmen heraus. Geselle wirft Arien eine eingeschmuggelte Waffe zu, gemeinsam gelingt es ihnen die Eindringlinge zu töten.

Aufgrund dieses Geschehens erklärt Cendoom sich nach kurzer Diskussion bereit, den Besuchern ihre Waffen zurückzugeben. Bevor Cens Geist seinen Bericht über die Vergangenheit fortsetzt, teilt er Geselle noch etwas aus seiner persönlichen Erinnerung mit. Er behauptet, dem Roboter, wenn auch in anderer Gestalt, vor mehr als 30.000 Jahren schon einmal begegnet zu sein. Außerdem erinnert er sich noch an einen Namen, Manam-Turu.

Nachdem sich die darauf folgende Aufregung gelegt hat, setzt Cen seinen Bericht fort. Er spricht vom Großen Plan der Alkorder.

Ziel der Alkorder war nicht nur die Entwicklung Alkordooms hin zu einer friedvollen Galaxie, was sie zum Beispiel mit der Verbreitung einer gemeinsamen – alkordischen – Sprache zu erreichen suchten. Gleichzeitig wollten sie selbst in Ruhe leben. Deshalb tabuisierten sie im Verlauf von Jahrtausenden den Nukleus, während sie, meist unerkannt, die gedankliche Saat des Friedens unter den Völkern Alkordooms ausstreuten.

Eines Tages vor rund 30.000 Jahren kam dann Kassja-Narktuan, der Prophet, humanoid und für alkordische Verhältnisse ein Riese. Begleitet wurde er von seinem Mitträumer, der neben ihr schwebte wie eine zwei Meter große Denker-Gestalt. Die beiden erschienen wie aus dem Nichts an Bord einer Raumstation.

Kassja-Narktuan behauptete aus der Zukunft zu kommen. Er prophezeite den Alkordern den Untergang, wenn auch erst in Jahrzehntausenden. Vermutlich hätte man ihm nicht einmal geglaubt, doch Waulautoom, ein unsterblicher alkordischer Mutant vermochte sicher zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Er bestätigte, dass die Worte ehrlich gemeint waren.

Der Prophet bereiste viele Welten der Alkorder. Er warnte vor dem Juwel und er forderte sie auf sich vorzubereiten und zu kämpfen. Als er nach nur zehn Tagen abreiste, ließ er seinen Mitträumer zurück, Cen, allerdings als körperloses Wesen, das fortan Cens Geist genannt wurde.

Unter Cens Einfluss wurde der Große Plan zum Cen-Plan geändert. Auf seine Initiative wurde das DOMIDOOM, später DOMIUM, als Archiv errichtet. Ein zweiter Punkt seines Plans war deutlich aufwändiger zu realisieren. Er sah vor, einen Großteil des Nukleus aus der realen Welt zu entfernen. Die dafür notwendige Technik musste erst erschaffen werden.

Allein die Entwicklung des ersten Dimensionsdivergenzers dauerte drei Jahrtausende. Der Bau einer weiteren halben Million noch länger. So viele würden benötigt um das Nukleat zu erzeugen.

5000 Jahre nach seinem ersten Erscheinen trat Kassja-Narktuan erneut auf den Plan. Er materialisierte spektakulär in einem vollbesetzten Stadion. Zwar lobte der Prophet die Alkorder für das Erreichte, doch teilte er ihnen auch mit, das ihr Vorhaben nicht ausreichte. Nach dem Juwel würden andere kommen, die Schwarzen Sternenbrüder. Sie würden sich von den Dimensionsdivergenzern nicht stoppen lassen.

Für die Alkorder käme dann die Zeit der größten Not, in der nur noch ein Wesen helfen könnte, Atlan, der Arkonide. Unterstützt von den Celestern könnte er die Rettung bedeuten. Zudem fordert Kassja-Narktuan die Alkorder auf, etwas für die anderen Völker ihrer Heimatgalaxie zu tun. Eine Bitte, die später mit der Erschaffung der Samariter von Alkordoom erfüllt werden sollte. Nach einigen Abschiedsworten verschwand Kassja-Narktuan wieder, diesmal für immer. Zurück ließ sie Tausende von Mnemowürfeln, die ihre Prophezeiung verbreiten sollten.

Zu einer Zeit, als die Alkorder das Juwel erwarteten, passierte nichts. Kassja-Narktuans Jahresangaben waren recht vage gewesen, doch irgendwann schien der letzte mögliche Zeitpunkt überschritten. Hoffnung begann sich auszubreiten, Hoffnung, die grausam enttäuscht wurde. Eines Tages erschien das Juwel, tausende von Alkordern mussten binnen kurzer Zeit ihr Leben lassen.

Dann gelang es dem unsterblichen Waulautoom die Dimensionsdivergenzer zu aktivieren. Achtzig Prozent des Nukleus wurden in das Nukleat versetzt. Die Alkorder waren in Sicherheit, vorübergehend. Denn sechs Monate nach dem Abzug des Juwels kamen die Schwarzen Sternenbrüder. Und mit ihnen Tod und Verderben.

Auch Waulautoom fiel den Brüdern zum Opfer, doch er konnte noch eine verstümmelte Nachricht an das Archiv schicken. Als Cens Geist diese Nachricht zitiert, brechen bei Jododoom und Jodokat die Erinnerungsblockaden zusammen. Sie erkennen die ganze Wahrheit.

Die Schwarzen Sternenbrüder haben die Dimensionsdivergenzer modifiziert, sie erzeugen jetzt nicht nur das Nukleat, sondern auch die Barrieren um den Nukleus. Sie wollen auch nicht Alkordoom unterwerfen, die Galaxie ist nur Mittel zum Zweck. Sie wollen mehr, sie wollen in das Jenseits vordringen. Sie sind die Gefahr, deretwegen Atlan nach Alkordoom geschickt wurde.

Cens Geist erhält eine Information auf einem geheimen Kanal, die letzte Bastion ist … ja, was? Die Nachricht bricht ab. Dann bricht Chaos aus. Raumschiffe greifen das DOMIUM an, schwere Zerstörungen sind die Folge. Der Kontakt zur Zentralpositronik bricht ab.

Cendoom warnt, dass Procliff erschienen sei. Als die Besucher aus dem Archiv flüchten wollen, sind die Ausgänge durch Energiefelder abgeriegelt. Eine Riesenfaust materialisiert, Procliff. Er schmettert den ursprünglichen Körper Cens auf den Boden. Der Archivar ist tot.

Als der Ableger der Schwarzen Sternenbrüder nach den beiden Alkordern greifen will, erscheinen grau-transparente Platten in Luft. Egal wie viele Procliff zerschlägt, es werden immer mehr. Eine Stimme ist zu hören. Der unbekannte Helfer ist Breckcrown. Er reißt die aufgebauten Platten wieder ein, Procliff erschießt die beiden Alkorder.

Breckcrown beschuldigt ihn des Mordes, droht ihm mit Strafe und nimmt seine wahre Gestalt an. Ein rot-grün leuchtendes Ei schwebt durch die Überreste des Archivs, Chybrain. Er geht auf Procliff los, bis dieser zusammenschrumpft und durch ein Leck verschwindet.

Die HORNISSE und die VIRGINA III melden sich, der Angriff der fremden Raumschiffe wurde abgeschlagen. Die verbliebenen Angreifer sind auf der Flucht. Auch die ACORAH-CEN ist unversehrt.

Chybrain entlässt die beiden Alkorder aus einem Zeitversteck, dann macht er sich auf um nach Atlan zu suchen.