Planeten des Zufalls

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 846)
A846 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Planeten des Zufalls
Untertitel: Der letzte Flug des Sternentramps
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 15. Dezember 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Shah Run Tai, Sharfedt, Gardeyl, Vandresh, Atlan, Raanak, Neithadl-Off, Goman-Largo
Handlungszeitraum: April 3821
Handlungsort: Rasheeyl, RA-perfekt, Kalahari-Planet
Atlans Extrasinn:

Unheilvoller Jet-Strahl Alkordooms

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Es beginnt mit einem Abschied. An Bord der HORNISSE erkennt der Vermes Shah Run Tai bei einem Blick auf den Bildschirm eine Sternkonstellation wieder. Er ist sich sofort sicher, dass um eine der Sonnen der Planet Rasheeyl kreist. Rasheeyl ist eine Welt, zu der schon etliche Vermes gepilgert sind, auch Shah wünscht sich dort zu leben.

Colemayn, der selbst schon seit einigen Wochen plant, sich wieder in sein Zeitversteck zurückzuziehen, ist gerne bereit, dem Wunsch des Freundes nachzukommen. Tatsächlich finden sie Rasheeyl an der erwarteten Position und, reich bepackt mit dem, was die HORNISSE entbehren kann, verlässt Shah Run Tai nach vielen Abenteuern seine Gefährten. Er hat sein Glück gefunden und wird bald Nachwuchs zur Welt bringen.

Die RA-perfekt befindet sich immer noch in der Nähe des Jetstrahls, steckt jedoch in einer Zeitwabe, wie Neithadl-Off und Goman-Largo die Umgebung nennen. Die Besatzung ist ziemlich am Ende mit den Kräften. Wieder und wieder ist sie von furchtbaren Alpträumen geplagt worden, die eine düstere Zukunft verheißen.

Die Zeitwabe weist Änlichkeiten auf mit einer gigantischen, rund einhundert Lichtjahre durchmessenden Dyson-Sphäre. In ihr treibt eine Vielzahl riesiger geometrischer Körper, keiner kleiner als ein veritabler Mond. Das Material dieser Objekte widersteht auch nach zwei Tagen jedem Versuch es zu bestimmen.

Neithadl-Off fühlt sich an etwas erinnert, zudem behauptet sie, es müsse irgendwo eine Zentrumssektion existieren. Dann fällt es ihr ein, sie hat während ihrer Ausbildung zur Parazeit-Historikerin in kleineren Räumen dieser Art trainiert. Die Sphäre ist eine Kosmische Multiweiche, die in diverse parallele Zeitebenen führt, und sie müssen nach einer Kugelform mit einem Labyrinth suchen.

Die gesuchte Kugel erweist sich als Irrgarten von der Größe eines Riesenplaneten. Einfach mit der Werftplattform hineinzusteuern erscheint zu riskant, daher fliegen Atlan und Neithadl-Off mit einem Beiboot voran. So will man verhindern, steckenzubleiben oder unnötige Umwege nehmen zu müssen.

Während des Fluges schüttet die Vigpanderin ungewohnt offen ihr Herz aus. Sie spricht über ihre Beziehung und ihre Liebe zu Goman-Largo. Sie träumt davon, ein Kind mit dem Tigganoi zu haben, weiß aber gleichzeitig wie aussichtslos dieser Gedanke ist.

Als sie durch das Labyrinth fliegen, fällt der Parazeit-Historikerin ein, dass es sich bei der Kugel um einen organischen Computer handelt. Schließlich erreicht das Beiboot, gefolgt von seinem Mutterschiff, eine Hohlkugel. Neithadl-Off weiß plötzlich, dass dies der Startpunkt der Multiweiche ist, am Rand des Hohlraum befinden sich Meldeeinrichtungen, von denen aus man den Computer kontaktieren kann. Dort hat sie früher ihre Erkenntnisse und Aufzeichnungen weitergegeben.

Die Vigpanderin steigt aus und spricht mit dem Computer, der sie als zugangsberechtigt erkennt, und überzeugt ihn, der RA-perfekt über einen Zeitfaden eine Passage in den freien Raum zu ermöglichen. Der Computer sagt ihr zu, die Werft zu einem paradiesischen Planeten in der Sonnensteppe zu schicken.

Die HORNISSE landet auf dem Planeten Archaic Palace. Bei einer Erkundung des Planeten entdecken zwei Jukter einige Ruinen. Als Colemayn diese näher in Augenschein nimmt, findet er Inschriften seines Volks, der Evroner, Sie weisen den Weg zu einem Pedotransmitter, der ihn zu einem Omirgoskristall bringen kann.

Der Sternentramp verabschiedet sich von der Mannschaft der HORNISSE, das Raumschiff wird nach Crynn zurückkehren, Dann betritt er den Transmitter. Als er materialisiert steht er in einem planetengroßen Omirgoskristall. Er beschließt, sich ein letztes Mal ins Unbekannte zu stürzen, bevor er sein Zeitversteck aufsucht.

Statt in der Sonnensteppe materialisiert die RA-perfekt in einem anderen Universum dicht über einem Wüstenplaneten. Obwohl die Triebwerke unter Volllast laufen, bringen sie nicht den gewohnten Schub. Die Werftplattform kann der Anziehungskraft des Planeten nicht trotzen, sie muss landen, was dank der Antigravaggregate ohne großartige Schäden gelingt. An einen Start ist jedoch nicht zu denken, sie sind auf Kalahari-Planet, wie Atlan die unbewohnte Welt tauft, gestrandet.

Kurz nach der Notlandung meldet ein Techniker, dass Hyperimpulse zu empfangen sind. Da auch die Triebwerke sämtlicher Beiboote ausgefallen sind, lässt Raanak vier Roboter mit Raupenketten bereit machen. Atlan und Goman-Largo wollen damit den Ursprungsort der Signale erkunden. In der Zwischenzeit wird Neithadl-Off versuchen, über den Zeitfaden Kontakt zu dem Computer zu bekommen, der sie in diese Lage gebracht hat.

Auf ihrem Weg kommen die beiden Männer an einer Ruinenstadt vorbei. Als sie die Stadt fast erreicht haben, beginnen die Ruinen langsam zu wachsen. Als liefe die Zeit rückwärts werden die Schäden immer geringer. Als sie die Siedlung wieder verlassen, beginnt auch das Land sich nach und nach zu beleben. Erste Pflanzen tauchen auf.

Am Herkunftsort der Hyperimpulse ist nichts zu finden, die beiden kehren wieder um. Erneut erreichen sie die ehemalige Ruinenstadt, diese ist inzwischen völlig intakt und sogar bewohnt. Insektenwesen mit gezähmten Sauriern greifen mit Wurfwaffen an. Im Schutz ihrer Energieschirme können die Roboter mit ihren Passagieren diesen Angriffen aber ohne Probleme widerstehen.

Als die Maschinen die RA-perfekt erreichen, beginnt sich hinter ihnen ein Sandsturm aufzutürmen. Was zunächst nach einem Tornado aussieht, nimmt schließlich menschenähnliche Form an. Je mehr sich die Sandkörner verdichten, umso bekannter kommt Atlan die Gestalt vor. Kurz bevor sie die Schutzschirme der Werftplattform erreicht, schrumpft die Figur schließlich auf Mannshöhe zusammen. Es ist Colemayn.

Der Sternentramp erklärt Atlan, dass sie sich auf einem gigantischen Omirgos-Kristall befinden. Atlan erklärt ihre Lage und auch, dass Neithadl-Off bei ihrem Gespräch mit dem Computer noch nichts erreicht hat. Sein alter Freund meint, man solle ihm die Verhandlung überlassen, schließlich spreche er für einen ganzen Planeten.

Unterstützt von der Kraft des Omirgoskristalls erreicht der Sternentramp tatsächlich, dass der Computer sich bereit erklärt, die RA-perfekt zurückzuholen, sobald die Vigpanderin das Kommando gibt. Bevor es soweit ist, möchte Colemayn aber noch eine private Unterhaltung mit Neithadl-Off und Goman-Largo führen. Es wird ein langes Gespräch. Dann verabschiedet sich der Sternentramp.

Wieder schwebt Raanaks Werft im Hohlraum inmitten des organischen Computers. Dieser teilt mit, dass Colemayn ihm eine Belohnung versprochen habe – einen idealen Parazeit-Historiker. Neithadl-Off und Goman-Largo offenbaren, dass dieses Wesen aus ihren Körpern entstehen soll. Sie beide werden ihrer Liebe Ausdruck verleihen, indem sie sich zu einer Einheit verschmelzen lassen. Hand in Tastfinger verlassen sie ein letztes Mal die RA-perfekt.

Rund siebzig Stunden später betritt ein androgyner Humanoide mit einigen Äußerlichkeiten, die stark an die Vigpanderin erinnern, die Zentrale der Werftplattform. Das Wesen verfügt über das Wissen und die Erfahrungen seiner Eltern, aber es hat noch keinen Namen. Atlan schlägt Kingroli vor – KINd GROsser LIebe. Der Vorschlag wird angenommen, zumindest vorläufig.

Bevor Kingroli sich zurück in den Computer begibt, wird er noch dafür sorgen, dass die Werftpalttform die Zeitwabe verlassen kann.

In seinem Zeitversteck macht sich Colemayn daran, Ylmuth aus ihrem Tiefschlaf zu wecken. Mit ihr will er die nächste Zeit genießen und sich ausgiebig erholen. Ob er jemals wieder aufbrechen wird zu neuen Abenteuern, steht in den Sternen.