Im Zentrum des Chaos

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 85)
A085 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 7/18)
Titel: Im Zentrum des Chaos
Untertitel: Lordadmiral Atlan bei den Akonen – das Duell der Transmitter beginnt
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Nuramy von Potrinet III., Lapp Kreiden, Tarmic Av Zeger, Nakulos om Vardson, Verver Kairaan
Handlungszeitraum: 2842
Handlungsort: Tasar-Opton
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Lapp Kreiden werden zu der akonischen Kolonie Tasar-Opton gebracht, wo der Suddenly-Effekt aufgetreten ist. Die Akonen wollen den Suddenly-Effekt mit einer Kette von Großtransmittern, die die Materiemassen zurückschleudern sollen, abwehren, nachdem der Effekt bereits vor einigen Monaten mehrere akonische Kolonien zerstört hat. Atlan wird eine Zusammenarbeit gegen die Bedrohung angeboten, aber dieser hält die Akonen für die Verursacher des Effekts. Gemeinsam mit Kreiden und Nuramy von Potrinet als Geisel flieht er. Gerade als das Trio vor der Kapitulation steht, setzt der Effekt wieder ein. Nach Anfangserfolgen bricht ein Transmitter nach dem anderen zusammen. Da sie kein Evakuierungsschiff mehr erreichen können, fliegen Atlan, Kreiden und von Potrinet in einen der Transmitter, der sie zu dem Ausgangsplaneten des Suddenly-Effekts schleudert.

Handlung

Der Planet Tasar-Opton ist eine Wasserwelt mit ungezählten Inseln. Er gehört zum Akonischen Reich, und zurzeit trägt der Projektleiter Nakulos om Vardson die Verantwortung. Ihm steht der Wissenschaftler Narvan von Seganor zur Seite. Die akonische Kolonie ist Ziel des Suddenly-Effekts geworden und zu wertvoll, um einfach aufgegeben zu werden. So wird eine Transmitterkette geplant und aufgebaut, die die materialisierenden Felsmassen zurückschleudern soll.

Indessen, es ist der 1. Februar 2842, nähert sich die SAAFNOR, kommandiert von Tarmic Av Zeger, dem Tasar-System. An Bord weilen Atlan, Nuramy von Potrinet. und Lapp Kreiden. Nuramy eröffnet dem Lordadmiral, dass sie nicht die vom Arkoniden erwartete frühere Liebe ist, sondern deren Enkelin. Auch teilt sie Atlan mit, dass sie den Auftrag habe, ihn zu ermorden, den Befehl jedoch nicht ausführen könne, da sie sich, wie ihre Großmutter auch, in den Arkoniden verliebt habe.

Während der akonische Kommandant von den beiden USO-Angehörigen hören will, was sie über den Suddenly-Effekt wissen (dieser ist den Akonen seit einem halben Jahr bekannt), ist die Akonin in ihren Gefühlen zu Atlan hin und her gerissen. Atlan, der ähnlich wie die Akonin fühlt, misstraut Av Zeger ebenso, wie dieser ihm. Zwei akonische Planeten sind von den plötzlich materialisierenden Trümmerstücken fremder Welten bereits vernichtet worden. Auf Tasar-Opton hat dieser Effekt gerade erst begonnen. Tarmic Av Zeger klärt Atlan über die Vorgänge auf dem Kolonialplaneten auf. Atlan bietet die Unterstützung der USO an, verlangt jedoch, zuvor mit seiner Organisation Kontakt aufnehmen zu dürfen und sofort freigelassen zu werden. Zeger lehnt ab.

Atlan vermutet die Akonen als Drahtzieher hinter den planetenmordenden Geschehnissen. Auch die hektischen Arbeiten und die laufende Evakuierung des Planeten Tasar-Opton sieht er als großangelegtes Schauspiel. Verwunderlich erscheint ihm auch, dass die Akonen einen terranischen Begriff benutzen, da sie doch einen Hass auf die Emporkömmlinge aus dem Solsystem haben. Doch je länger er die Ereignisse beobachtet, umso mehr beginnt er zu zweifeln. Auf insgesamt acht Inseln dieser Welt sind 20  Großtransmitter installiert worden, die als Reflexionsstationen dienen sollen, um erwartete Planetentrümmer wieder dorthin zurückzuschleudern, woher sie gekommen sind. Nacheinander werden die Transmitter aktiviert, und es entsteht ein 56 Kilometer langes Transportfeld.

Tarmic Av Zeger unterbreitet Atlan ein Bündnisangebot, um gemeinsam mit dem Solaren Imperium und der USO nach den wahren Drahtziehern des Redbone- und Suddenly-Effekts zu suchen. Wegen der Einflüsterungen seines Logiksektors, der in einer derartigen Vereinbarung nur einen Vorteil für die Akonen sieht, zögert der Arkonide. Er erhält sechs Stunden Zeit, sich den Vorschlag für eine befristete Zusammenarbeit zu überlegen. Danach würde er den Tod finden.

Auch Lapp Kreiden drängt den Lordadmiral dazu, dem Vorschlag der Akonen zuzustimmen. Doch Atlan bleibt stur. Er hält die Akonen für die Urheber des Redbone-Effekts und vermutet ernsthaft, dass Tasar-Opton vernichtet werden soll und die Planetentrümmer auf andere Welten transmittiert werden sollen.

Atlan und Kreiden beginnen, Fluchtpläne zu schmieden. Wenn möglich, soll Nuramy sie begleiten. Da platzt die schöne Akonin in das komfortable Gefängnis der beiden Männer. Sie verrät Atlan, dass Zeger bereit ist, Kreiden und den Lordadmiral zu töten. Sie will ihnen bei der bevorstehenden Flucht helfen. Das Vorhaben wird in die Tat umgesetzt. Es gelingt den Männern, unbemerkt einen Gleiter zu erreichen. Auf der Ladefläche sind drei akonische Fluganzüge verstaut, von denen die beiden Männer zwei anlegen. Atlan plant, sich zuerst von den akonischen Stationen zu entfernen, um später zurückzukehren und Nuramy von Potrinet abzuholen. Sodann will er die Transmitterschaltungen zerstören.

Die noch immer auf Volllast arbeitenden Transmitter stimmen Atlan bedenklich. Sollte dieser ungeheure Aufwand an Material und Energie tatsächlich nur ein gut inszeniertes Theaterstück der Akonen sein? Oder meinen es Zeger, Seganor und Vardson ehrlich?

Atlan und Kreiden verlassen den Gleiter, der führerlos in die Kontrollzentrale für die Transmittersteuerung rast. Mit seinem Fluganzug landet Atlan direkt neben Nuramy, die mit den anderen Akonen die Kontrollzentrale verlassen hat. Er umklammert die Akonin und fliegt mit ihr auf das Dach des Gebäudes, wo der dritte Fluganzug auf das Mädchen wartet. Dann machen sich die drei Gefährten zum Raumhafen auf. Atlan will sich unter den Flüchtlingen, die noch immer in langen Reihen auf die Einschiffung warten, verstecken. Sie suchen zwischen schweren Baumaschinen Deckung, werden aber geortet und von Kampfrobotern und Soldaten umstellt, die mit Paralysatoren und Energiestrahlern das Feuer eröffnen. Auf Nuramy wird keine Rücksicht genommen.

Atlan handelt mit Tarmic Av Zeger aus, die Akonin freizulassen. Als sie sich aus der Gefahrenzone begeben hat, wird das Feuer wieder aufgenommen. Plötzlich schweigen die Waffen. Der Suddenly-Effekt tritt wieder ein, und die Transmitter erzeugen ein tiefes Brummen. Der Arkonide muss sich eingestehen, dass er sich völlig geirrt hat. Er sprintet auf Nuramy von Potrinet zu und reißt sie mit sich. Die drei Gefährten versuchen, eine möglichst große Entfernung zwischen sich und die Transmitter zu bringen.

Die ersten Planetentrümmer erscheinen im Transportfeld eines der Transmitter und verschwinden augenblicklich. Der Plan der Akonen scheint aufzugehen. Erneut erscheint ein gigantischer Brocken, der die Entstofflichungszone von etwa drei Transmittern ausfüllt. Auch diese Masse wird in den Hyperraum zurückgeschleudert. Die technischen Anlagen werden bis aufs Äußerste beansprucht. Als der Teil eines ganzen Gebirgszuges im Feld der Transmittertore erscheint, löst er starke Erdstöße und Flutwellen aus. Dann explodiert der erste Transmitter. Panik beginnt sich langsam auszubreiten. In dem entstehenden Chaos gelingt es Atlan, eines schweren Gleiters habhaft zu werden. Die drei Gefährten versuchen, ein startbereites Raumschiff zu erreichen. Ein gewaltiger Donnerschlag ertönt, als der Gebirgszug verschwindet und die Luft in das entstehende Vakuum stürzt.

Die Akonen versuchen, an Bord des Raumschiffes zu gelangen. Da erscheint ein wahrlich gigantisches Planetenstück in der Transmitterzone. Der zweite Transmitter hält der Beanspruchung nicht stand und wird vernichtet. Damit hat das Ende begonnen. Nach und nach versagen immer mehr der akonischen Transmitter.

Zu den Opfern auf Tasar-Opton gehört auch Verver Kairaan. Immerhin, er wurde nur verschüttet und nicht getötet. Mit viel Glück kann er sich befreien und macht sich auf den Weg zu einer anderen Insel. Dort erhofft er seine endgültige Rettung – und landet direkt im Untergang.

Atlan, Lapp Kreiden und Nuramy von Potrinet rasen mit hoher Geschwindigkeit auf den Raumhafen zu. Der Gleiter wird von einem Überschlagblitz getroffen, die Aggregate beginnen zu versagen. Das Fahrzeug wird zum Spielball des tobenden Orkans. Die drei Gefährten aktivieren die Flugaggregate ihrer Anzüge und steigen aus dem Gleiter aus. Sie nehmen Kurs auf die Transmitterzone, in der immer wieder Materiestücke materialisieren und zurückgeschleudert werden. Im Sturzflug rasen sie auf das Entmaterialisierungsfeld zu und verschwinden im Hyperraum.

Auf Tasar-Opton fällt auch der letzte verbliebene Transmitter aus. Ein neuerlich materialisierendes riesiges Planetentrümmerstück stürzt ins Meer und löst eine gewaltige Flutwelle aus. Der Planet ist dem Untergang geweiht.

Atlan, Kreiden und Nuramy ist es gelungen, den Transmittertransport unbeschadet zu überstehen, sieht man von den Rematerialisierungsschmerzen ab. Auf der Zielwelt wütet der Redbone-Effekt. Ein riesiger Situationstransmitter reißt gewaltige Stücke aus der Planetenkruste und strahlt sie ab, während gleichzeitig die von Tasar-Opton zurückgeschleuderten Trümmerstücke wiederverstofflichen. Es gelingt den Kameraden, aus der unmittelbaren Transmitterzone zu entfliehen. In der relativen Sicherheit eines nahen Gebirgszuges schlagen sie ihr Lager auf. Am nächsten Tag wollen sie der brennenden Frage auf den Grund gehen: Wo sind sie eigentlich gelandet?