Kampf um die Psi-Bastion

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 89)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der letzte der MdI (Band 10/18)
Titel: Kampf um die Psi-Bastion
Untertitel: Er jagte eine Mörderbande – und löst die Rätsel des Weltensterbens
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Baggo Arnvill, Tregiro Arnvill, S'Vangor-Bradd, Atlan, Nuramy von Potrinet, Leonid Nurejew, Ronald Tekener
Handlungszeitraum: Februar 2842
Handlungsort: Fee III, Formar
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Im Februar 2842 spüren Beauftragte des Grauen Baggo und Amjana Arnvill auf Fee III auf und töten Amjana. Der gemeinsame Sohn Tregiro wird entführt. Jedoch kann Baggo Arnvill die Entführer überwältigen und erfährt von einem geplanten Treffen der Entführer mit der ANVOY auf dem Planeten Formar. Er trifft als Erster ein und entdeckt, dass es sich bei dem Planeten um die lemurische Psionische Bastion Goslania handelt, die zusammen mit einer ganzen Reihe von Bastionen halutische Angriffe abgewehrt hatte. Zu diesem Zweck ist in der Kruste der Bastions-Welten Psi-Materie enthalten, die von den modifizierten Situationstransmittern der Tefroder ausgefiltert wird. Somit ist die Crew der ABERDEEN durch den Verlust der Psi-Materie in ihren Körpern lethargisch geworden. Arnvill versucht, die Tefroder von der ANVOY mit den Verteidigungsmitteln der lemurischen Stützpunkt-Positronik abzuwehren, was jedoch scheitert. Er setzt seinen Notruf an die USO ab, worauf Ronald Tekener mit dem Superschlachtschiff FARTULOON eintrifft. Jedoch fällt kein Tefroder lebend in die Hände der USO, während die ANVOY entkommt. Baggo Arnvill nimmt sich vor, den Grauen auf eigene Faust zu jagen.

Handlung

Baggo Arnvill ist zu einem passablen Farmer geworden, und seine ihn liebende Amjana hat ihm Tregiro geboren, der inzwischen sieben Jahre alt ist. Das friedliche Leben der drei Menschen wird im Februar 2842 jäh zerbrochen und die Vergangenheit holt sie ein. Gedungene Mörder des Grauen töten Amjana und entführen den Jungen. Will Arnvill ihn wiedersehen, hat er sich unverzüglich zur Hamay-Schlucht zu begeben.

Vor Ort gerät der ehemalige USO-Spezialist in die Gewalt der Schergen des Grauen. In einer Space-Jet verlässt Arnvill wohl für immer den Planeten Fee III. Während der ersten Linearetappe – das Ziel ist Formar im Xo-Xa-System, 46.333 Lichtjahre von Sol im äußeren Zentrumsring – kann Arnvill seine vier Gegner übertölpeln. Zwei sterben, zwei werden paralysiert. Anschließend kann er seinen Sohn in die Arme schließen, der unversehrt ist.

Um in seinem Hass auf den Grauen keinen Fehler zu begehen, macht Arnvill auf dem Planeten Kaprun III, der auf seiner Flugroute liegt, einen Zwischenstopp. Auf dem Planeten leben die grazil gewachsenen Mix, die keine Technik entwickelt haben. Immerhin beherrschen einige von ihnen Interkosmo, wie etwa Ayun aar Sonk. Trotzdem landen nicht häufig Raumschiffe auf der rückständigen Welt.

Nach dem Intermezzo geht der Flug weiter, und zwei Tage später landet die Jet heimlich auf einer der vielen Inseln Formars. Unterdessen hat Arnvill von seinen beiden Gefangenen erfahren, dass der Graue vor Ort einen Situationstransmitter installieren will und ein großes Schiff namens ANVOY erscheinen wird. Darum setzt der ehemalige USO-Spezialist die Jet letztlich auf dem Meeresgrund ab – und entdeckt eine unterseeische Station.

Gut verwahrt, lässt Arnvill seine beiden Gefangenen in der Jet zurück und schleust sich mit seinem Sohn mit einem Shift aus. Es gelingt ihnen, in die Station einzudringen, die Arnvill als lemurische Hinterlassenschaft einstuft. Wenig später wird er von einer Positronik in lemurischer Sprache aufgefordert, sich zu autorisieren. Arnvill behauptet, Angehöriger des neuen Lemurischen Reiches zu sein. Des Weiteren erklärt er, er sei auf Visitation aller Planeten, die im Lemurischen Kriegskalender verzeichnet seien. Daraufhin stuft ihn die Positronik als Tamrat ein und begrüßt Arnvill in der Psionischen Bastion Goslania.

Als Nächstes hört Arnvill, dass der psionische Strahlungsgürtel, der der Abwehr der Haluter dient, abgeschwächt ist. Auch sonst funktioniert nicht mehr alles in der Station. Aber immerhin kann die ANVOY, die zur Landung ansetzt, observiert werden. Deren Besatzung, geführt von den S'Vangor-Bradd und Ca Mingor, ist augenscheinlich auf der Suche nach dem genauen Lageort der Psi-Materie (diese Daten gibt der Kriegskalender offenbar nicht her). Arnvill fordert die Positronik auf, seinen Widersachern, wie er behauptet, eine Falle zu stellen.

Indessen sind Lordadmiral Atlan und Nuramy von Potrinet immer noch Gefangene an Bord der ANVOY. Trotzdem erfahren sie, dass die Tefroder mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert werden, denn auf dem Planeten Formar soll sich ein Tamrat aufhalten, wie ein Funkspruch besagt. Nichtsdestotrotz dringen sie in Richtung der lemurischen Station vor.

Arnvill beginnt zu begreifen, dass der Graue ein Tefroder ist. Dieser will die Psi-Materie, die in die jeweiligen Planeten eingelassen ist, für sich als Waffe. Das scheint aber nur möglich zu sein, wenn mittels eines Situationstransmitters die Psi-Materie von jeglicher anderer Materie getrennt wird. Dadurch kommt es zum auch auf Fee III bekannt gewordenen Suddenly-Effekt. Als Nächstes wird dem Ex-USO-Angehörigen bewusst, dass das Geschehen zu groß für ihn ist. Es gilt, die USO zu informieren.

Die Stützpunkt-Positronik der Psionischen Bastion lässt den vorgeblichen Tamrat gehen, Arnvill kehrt mit seinem Sohn zur Jet zurück. Wenig später verlässt das Schiff das Xo-Xa-System und sendet nach einer Linearetappe einen Notruf. Einen halben Tag später erscheint der USO-Kreuzer THATUM, unter dem Kommando von Major Wedell, und nimmt die Jet auf. Quinto-Center ist inzwischen über Funk informiert, wohin Arnvill und sein Sohn per Transmitter gebracht werden.

Im Hauptquartier der USO wird Arnvill von Leonid Nurejew und Ronald Tekener empfangen, und es kommt zu einem ausführlichen Informationsaustausch. Nicht viel später startet das Superschlachtschiff FARTULOON zum Xo-Xa-System, wo schon ein USO-Verband steht. Die ANVOY konnte fliehen, aber immerhin blieb die Psi-Materie zurück. Vor Ort gibt sich Arnvill erneut als Tamrat gegenüber der Positronik der Psi-Bastion aus. So erfährt er, dass einige Tefroder per Transmitter geflohen sind. Dieser ist auf die Schwerkraftwelt Kasyra im Schtuir-System programmiert, wo vorzeiten die Lemurische Sternengarde einen Stützpunkt unterhielt. Tekener, Nurejew, Arnvill und einige Begleiter nehmen ebenfalls diesen Weg, doch die Tefroder haben dort schon ein unsägliches Ende gefunden.

Zurück im Xo-Xa-System, startet die FARTULOON – inzwischen ist der 2. März 2842 angebrochen – in Richtung Quinto-Center. Arnvill will als Nächstes mit seinem Sohn nach Terra – und dann Jagd auf den Grauen machen.