Imperator von Arkon

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Atlan-Blaubände

Imperator von Arkon

Arkon-Trilogie - Band 1


Überblick
Serie: Atlan-Blaubände (Band 14)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Covervorlage
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© 
E-Book-Titelbild
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: Arkon-Trilogie - Band 1
Titel: Imperator von Arkon
Enthaltene Originalromane:
(in der Reihenfolge des Buches):

Ausschnitte aus PR 86 »Der Schlüssel zur Macht« als Einleitung, sonst komplett neu geschrieben

Bearbeitung: Rainer Castor
Autoren:

Rainer Castor

Titelbildzeichner: Johnny Bruck und Nikolai Lutohin
Arndt Drechsler (E-Book)
Erstmals erschienen: März 1999
Hauptpersonen: ...
Handlungszeitraum: 20442047
Handlungsort: ...
Karten:

Vorne: Übersichten: Milchstraße; Hauptwelten I des Großen Imperiums
Hinten: Übersicht: Hauptwelten II des Großen Imperiums

Seiten: 384
ISBN: ISBN 3-8118-1513-X
Zusätzliche Formate: e-Book

Inhalt

Siehe auch:

Prolog

Atlan wird am 4. April 2044 vom Robotregenten zum neuen Imperator Gonozal VIII. ausgerufen und erhält somit die Regierungsgewalt über das Große Imperium der Arkoniden.

Das zuvor unter der Führung von Perry Rhodan durchgeführte Himmelfahrtskommando war kurz davor, endgültig zu scheitern, als Atlan in seiner Verzweiflung sich dem Robotregenten als der lange verschollene Nachkomme von Imperator Gonozal VII. zu erkennen gab. Alle Kampfhandlungen der Streitkräfte der Riesenpositronik werden urplötzlich gestoppt, denn die Sicherheitsschaltung A-1 ist aktiviert worden. Einst hatte der Erbauer Epetran da Ragnaari sie in weiser Voraussicht – nach dem erfolgten Kontakt mit den in der Zeit zurückgereisten Perry Rhodan und Atlan – einprogrammieren lassen (siehe auch PR 86).

Schon neun Tage später nimmt ES mit Atlan Kontakt auf und warnt vor einer erwachenden Legende, die das Imperium bedroht und unter allen Umständen mit Hilfe Verbündeter abgewehrt werden muss. Insgesamt sieht sich Atlan großen innen- und außenpolitischen Problemen gegenübergestellt. Er ist seinen eigenen behäbigen Landsleuten viel zu aktiv. Separatistische Bestrebungen einzelner Völker sorgen für Spannungen. Insbesondere der Tekteron-Bund betreibt offen eine kompromisslose Expansionspolitik.

Deshalb sichert sich Atlan die Hilfe seiner terranischen Freunde und die des Volkes der kaum bekannten Gijahthrakos. Auch die arkonidischen Raumnomadenclans mit den Feuerfrauen stehen Atlan bei.

Eine Legende erwacht

Atlan entgeht am 25. Mai 2047, bei einem Besuch im Imperialen Museum des Kristallpalastes, nur knapp einem Attentat. Arkons Sicherheitskräfte, unter der Führung des terranischen Geheimdienstlers Peter Kosnow, können aber den Anschlag vereiteln. Da sich die Attentäter selbst töten, gestalten sich die weiteren Ermittlungen sehr schwierig.

Eine Spur führt zu den verbotenen Machenschaften der Aras im Zusammenhang mit dem Planeten Troja (siehe auch PR-TB 13). Auch die Separatisten vom Planeten Batwyng werden mit dem Attentat in Zusammenhang gebracht (siehe auch PR-TB 187). Aber am verdächtigsten sind die religiösen Fanatiker im Vasghad-Fürstentum am Rande des Großen Imperiums, die sich seit der Machtergreifung durch die Cyén im Jahr 2025 als Tekteron-Bund behaupten.

Rückblende: In einer Zeit nach dem Großen Galaktischen Krieg waren die Cyén vor ungefähr 1.115.000 Jahren in der Milchstraße Herrscher eines eigenen Reichs. Zuvor waren sie Mitglied einer Koalition, die unter der Führung der Petronier die Wilden Horden bekämpfte. Die Cyén drangen dabei auf ihrer Suche bis in die Galaxie der Qa'pesh (Garbeschianer) vor. Als sie auf das Wesen Ipotherape trafen, wurden sie von ihr mit der Reinen Lehre, einer Philosophie des esoterischen Materialismus, bekehrt. So kehrten sie als eifrige Tekteron-Missionare in die Milchstraße zurück, um ihre Ideologie zu verbreiten und alle Zweifler zu bekehren oder als Ungläubige (Tek'gools) zu vernichten. Die Cyén unterwandern dabei die bestehenden Herrschaftsstrukturen der Petronier. Dabei nutzen sie ihre Fähigkeit als Gestaltwandler, stoßen aber auf Widerstand der Galaktischen Ingenieure.

Deshalb versuchen die Cyén 1.072.000 v. Chr. auf dem Planetoiden Mooshar – dem Zentrum der Macht der Petronier – unter der Führung der Fürstin Czernaka Oulpka alle drei energiespenden hyperenergetischen Sternjuwelen (STERNSAPHIR, STERNSMARAGD und STERNRUBIN) zu stehlen. Der Raub gelingt zwar, aber beim Versuch, STERNSAPHIR an die Energieversorgung des Cyén-Raumschiff KOAH-SHARA anzuschließen, wird es in den Hyperraum geschleudert und für über eine Million Jahre in einer Hyperraumvakuole in eine Art Stasis versetzt. Die beiden anderen Sternjuwelen materialisieren wieder auf Mooshar. Mooshar selbst nimmt bei der Aktion schweren Schaden und bricht auseinander. Der größte Teil des Planetoiden bohrt sich regelrecht in die Kruste des Planeten Zhygors. Sowohl die Reiche der Petronier als auch das der Cyén verfallen und deren Völker sterben aus.

Die 17 eingeschlossenen Cyén-Fürsten versuchen verzweifelt jahrtausendelang einen Ausweg zu finden. Bei einem Ausbruchsversuch wird Oon Batraál, der Geliebte der Fürstin Czernaka Oulpka, von dem fanatischen Missionar Xanthyn Ol'dan bewusst getötet. Dabei entsteht eine Verbindung zum Standarduniversum, die jedoch nicht materiedurchlässig ist. Lediglich mit ihren Geistesfähigkeiten können die Cyén ab diesem Zeitpunkt in einem gewissen Maß mit dem Standarduniversum in Kontakt treten. Als dann nach einer Million Jahren der Ausbruch tatsächlich gelingt, sorgt Xanthyn Ol'dan dafür, dass Czernaka und der von ihr rekonstruierte Oon Batraál im Hyperraum verbleiben müssen. Der Durchbruch der anderen 12 überlebenden Cyén aus der Dimensionsblase fand zur Realzeit im Jahr 2025 in der berüchtigten Sogmanton-Barriere statt. Das zu der Zeit in der Nähe befindliche Springerschiff AZTU VI wurde stark beschädigt. Die Cyén retten den Andooz Jahaq Garr – den einzigen Überlebenden, der daraufhin bereitwillig zum Tekteron-Glauben konvertierte. Sie informierten sich über die gegenwärtigen Machtverhältnisse im Großen Imperium, und begannen sofort damit, ein neues Reich zu errichten. Sie sickerten in das arkonidische Fürstentum Vashgad ein und wandelten es zum Tekteron-Bund um, in dem sie selbst die herrschende Position einnahmen.

Die Große Feuermutter

Unmittelbar nach den Attentat empfängt Atlan die Arkanta von Hocatarr, Crysara da Kentigmilan. Die Hohepriesterin der Großen Muttergöttin überredet Atlan, seine Dagor-Ausbildung zur nächsten Stufe weiter zu führen. Anschließend soll die Bildung einer Tai Zhy Fam (Großen Feuermutter) versucht werden. Zwei Jahre zuvor hatte Atlan bei einer Reise zum Planeten Zhygor im ES-Nebeldom, einer früheren Kontaktstelle der Superintelligenz mit den Arkoniden, den geheimnisvollen Cho-Käfer erhalten. Dieser sollte Atlan, wenn seine Ausbildung weit genug gediehen war, ein gewisses Maß an Psi-Kräften verleihen. Die Beherrschung dieser Kräfte wiederum würde notwendige Grundlage für das Anknüpfen an die Feuermutter und deren Stabilisierung, sowie die Nutzung von deren Fähigkeiten sein.

Atlan nimmt den Vorschlag an und begibt sich zur Ausbildung nach Iprasa. Ende August beginnt die Zeremonie zur Bildung der Tai Zhy Fam. In der arkonidischen Geschichte wurde dies insgesamt nur sieben mal erfolgreich durchgeführt. Ein Kollektiv von 192 Feuerfrauen unter Leitung der Hohepriesterin von Hocatarr, der aktivierte Cho-Käfer, einige Gijahthrakos und Atlan bilden das Kollektiv der Tai Zhy Fam und verbinden es mit Atlans Geist. Das Kollektiv der Tai Zhy Fam wird von Atlan als eine weibliche Gestalt wahrgenommen, die seiner Jugendliebe Sinyagi da Ettorkhal ähnelt. Deshalb nennt er die Erscheinung ihr zur Erinnerung Sinyagi.

Mit diesen neu erworbenen psionischen Möglichkeiten kann Atlan nun fast alle Welten des Imperiums ausspähen. Einige Planeten bleiben aber, wie blinde Flecken, auch diesen neuen Sinnen verborgen. Dahinter verbergen sich offensichtlich Stützpunkte des Tekteron-Bundes der Cyén und ihrer Helfer. Von einem dieser blinden Flecken, dem Planeten Kolafton VI, stammen auch einige der Attentäter. Jahaq Garr, dem Tato von Kolafton, konnte bei einer ersten Untersuchung aber nichts nachgewiesen werden. Der "blinde Fleck" erhebt den Verdacht gegen ihn jedoch fast zur Gewissheit, und deshalb soll noch einmal versucht werden, hinter sein Geheimnis zu kommen.

Der erste Sieg

Am 9. Dezember 2047 entdeckte Imperator Gonozal VIII. mit dem Flaggschiff ARKON II des Imperialen Gardegeschwader im Orbit des Planeten BB14-KH3698-R1 IV einen künstlichen Mond. Er bestand aus einer teilorganischen Verbundlegierung. Die Tekteronii hatten den riesigen Saam-Sporenträger nach und nach erschaffen. Ein von den Aras produziertes Halbprodukt, das wiederum von einem auf dem Planeten Saam entdeckten Riesenschleimpilz abstammte, diente ihnen als Ausgangsbasis. Der Mond war – wie sich später herausstellte – die erste Produktionsstätte der sogenannten Stachelkugeln.

Als ein Einsatzkommando zusammen mit Atlan eine auf dem Planeten abgestürzte Stachelkugel beziehungsweise Spore untersuchen wollte, wurde dieses von Hyperaktivitäten des Mondes geistig beeinflusst und ließ einen Teil des Kommandos zu Amokläufern werden. Unter Verlusten zog sich das Kommando auf das Schiff zurück und zerstörte von der ARKON II aus die Stachelkugeln.

Danach stürmten Atlan und seine Gefährten das Innere des Kunstmondes, konnten jedoch den dort herrschenden Götzen des Cyéns Xanthyn Ol'dan nicht bezwingen. Von im gingen sehr starke hypnosuggestive Einflüsse aus. Daraufhin zogen sich das Enterkommando zurück und der Arkonide befahl den Sporenträger mit allen verfügbaren Mittel zu vernichten. Xanthyn Ol'dan selbst konnte sich der Vernichtung in letzter Sekunde entziehen. Seine Ableger wurden allerdings zerstört. Der Zweck des später wegen seines Aussehens Stachelkugel oder auch Sporenkugel genannten lebenden Raumschiffs bleibt vorerst unbekannt.

Anhänge

Karten

  • Übersicht Milchstraße
  • Übersicht Hauptwelten I des Großen Imperiums
  • Übersicht Hauptwelten II des Großen Imperiums
  • Thantur-Lok