Die Varganen von Cramar

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 30)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM30.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Dunkelstern
Titel: Die Varganen von Cramar
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 17. Juni 2005
Hauptpersonen: Atlan, Flink, Fisker, Kalarthras
Handlungszeitraum: Juni 1225 NGZ
Handlungsort: Dwingeloo, Cramar
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Wieder einmal gellt der Alarm durch die AMENSOON. Die Positronik hat die Schutzschirme auf höchste Leistung gefahren. Fünf knapp nebeneinander stehende Sterne sind übergangslos im Normalraum aufgetaucht. Strukturerschütterungen breiten sich mit Überlichtgeschwindigkeit aus. Eine Schockwelle rast auf die AMENSOON zu. Für ein Ausweichmanöver ist es bereits zu spät. Kythara steuert ihr Raumschiff mit voller Beschleunigung auf die Strukturerschütterung zu. Der Hypersturm hat einen Wert von weit mehr als 180 Meg erreicht. Die AMENSOON durchstößt die Schockwelle frontal und wechselt in den Hyperraum. Lediglich geringfügige Schäden belegen die Richtigkeit des Handels der Varganin.

Im Ortungsschatten einer namenlosen Sonne, 2400 Lichtjahre von Sothin entfernt, analysieren Atlan, Kythara, Kalarthras und Gorgh-12 das abrupte Auftauchen der fünf Sonnen, die den Varganen als Venad bekannt sind.

Atlan und seine Mitstreiter überlegen, wie sie verhindern können, dass die Lordrichter die Schwarze Materie als Waffe nutzen können. In diesem Zusammenhang erinnert sich Kalarthras an Haitogallakin, einen varganischen Forscher, der vor ewigen Zeiten versuchte, von Dwingeloo aus ein Tor zur Rückkehr in den Mikrokosmos zu öffnen. Obwohl Kalarthras über den Fortgang von Haitogallakins Forschungen nichts weiß, glaubt Atlan, dass die Varganenstation am Dunkelstern und die dort entstehende schwarze Materie ein Ergebnis der Experimente des Varganenforschers sein könnte. Die Lordrichter versuchen nun offensichtlich, Haitogallakins Werk zu Ende zu führen und Zugang zum Mikrokosmos zu erlangen und außerdem die schwarze Materie zu kontrollieren und als Waffe zu nutzen. Kalarthras besteht darauf, nach Cramar zu fliegen, wo er einst unter den genetisch konditionierten, friedliebenden Varganenabkömmlingen seine glücklichste Zeit verbrachte und sogar eigene Nachkommen zeugte. Dort hofft er, seinem merkwürdigen Leiden auf die Spur zu kommen, durch das er mittlerweile fast schwarz geworden ist.

Auf dem Planeten Cramar leben Varganenabkömmlinge, gezüchtet vor Jahrtausenden von Kalarthras und seinen Artgenossen in Dwingeloo. Einer von ihnen ist Z-Tomanet, ein Mitglied der Beamtenkaste, die das Staatswesen beherrscht. In dieser Welt der Bürokratie ist das Beamtentum die einzig erstrebenswerte Existenzform. Für die Beamten wird gesorgt, sie leben in bescheidenem Wohlstand und gehen darin auf, Verordnungen zu erlassen und das Leben zu verwalten. Auch Z-Tomanet ist zufrieden in seinem Streben, ein funktionierendes Rad in der Bürokratiemaschine Cramars zu sein. Bis ihm eines Tages ein folgenschwerer Fehler unterläuft. Er zitiert einen falschen Paragraphen und prompt wird er seiner Existenzgrundlage beraubt. Fehler verzeiht die Bürokratie von Cramar nämlich nicht und gnadenlos wird Z-Tomanet aus dem Beamtendienst entfernt, was zudem zur Folge hat, dass er auch seine Wohnung und seine wenigen Besitztümer verliert. Er wird dazu verurteilt, seine Zukunft als Freiberufler zu fristen – die schlimmste Strafe, die sich die Kalaro'on, wie sich die Bewohner Cramars nennen, vorstellen können.

Z-Tomanet wird alles genommen, sogar sein Name. Nur noch eine Nummer, teilt man ihn einer Kolonie Freiberufler zu, die mit ihrer Hände Arbeit Früchte anbauen und ernten. Dort wählt er sich wieder einen Namen, Fisker, und erfährt nach und nach, dass sein Leben weitergeht und das Dasein als Freiberufler nicht nur Nachteile hat. Flink, eine erfahrene Freiberuflerin, bei der die genetische Konditionierung defekt ist, nimmt ihn dabei unter ihre Fittiche, sowohl beruflich als auch privat.

Die AMENSOON nähert sich dem Dagg'tzo-System. Kalarthras gibt einige Details über den Planeten Cramar und dessen Bewohner, die Kalaro'on preis. Gorgh-12 entdeckt auf den Planetoiden Artefakte der seit über 1,1 Millionen Jahren untergegangenen Rhoarxi-Kultur.

Beim Anflug auf Cramar wird der AMENSOON lakonisch Landegenehmigung erteilt. Das Raumschiff soll landen, wo der Kommandant es will. Kythara ist erstaunt und äußert die Vermutung, dass in dem angeblichen Paradies so einiges nicht stimmen kann. Kalarthras schließt sich der Meinung der Varganin an. Die AMENSOON landet auf dem Raumhafen Adlorm. Kythara bleibt an Bord zurück, während Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 die AMENSOON verlassen. Ihnen tritt Fisker entgegen. Das Gespräch mit dem Kalaro'on vermittelt eine oberflächliche Betrachtung der Verhältnisse auf Cramar. Gorgh-12 und Atlan sehen keinen Grund mehr, weiter auf dieser Welt zu verweilen, da Hilfe für Kalarthras' Problem nicht zu erwarten ist. Ihrer Ansicht nach, muss die AMENSOON ständig in Bewegung bleiben, um eine Ortung durch die Garbyor zu vermeiden, die den Varganen aufspüren können. Atlan gesteht Kalarthras jedoch ein wenig Spielraum zu, da die im  Wikipedia-logo.pngOrbit ausgesetzten Beobachtungssonden die Annährung gegnerischer Flottenverbände melden werden. Die drei Gefährten wollen den Obersten Noturierten aufsuchen. Fisker erhält einen varganischen Anzug und begleitet Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 nach Cramalvet. Dort hat Atlan in der »Verwaltungsstelle für alienale Einbürgerungsansuchen« mit einem unflexiblen und sturen Beamtenapparat zu kämpfen, der den Arkoniden zur Weißglut bringt. Mit sanfter Gewalt erhält Atlan von D-Kaltropie die notwendigen Informationen, um zur Regierungsinsel Coraak vorgelassen zu werden.

Mit der WUNDERBAR setzen sie auf die Insel über. Kalarthras, ebenso enttäuscht über den Zustand der Stadt auf der Insel wie Fisker, läuft auf das Zentrum zu, dort wo eigentlich der Palast stehen sollte. Atlan, Gorgh-12 und Fisker folgen ihm. Kalarthras geht auf die Vorderfront des Gebäudes zu und verschwindet von einem Augenblick zum anderen. Als sich Atlan, Fisker und Gorgh-12 der Front nähern, bildet sich ein Tor mit weißen Rändern. Die drei Gefährten gehen durch das Tor und erblicken den eigentlichen Palast der Reinsten Ordnung. F-Valmir begrüßt die Ankömmlinge und bringt Atlan und Fisker zum Obersten Noturierten. Gorgh-12 bleibt bei Kalarthras zurück, der versucht, sich mit bloßen Fingern durch die Gesteinsreste zu wühlen. Was er sucht, ist den Begleitern des Varganen nicht ganz klar. Atlan versucht, die Wunde an der Hand des Leiters der so genannten Präsidialkanzlei zu versorgen, als der Oberste Noturierte auftaucht und seinen Angestellten mit einer Strahlwaffe erschießt. Der Oberste entpuppt sich als Zaqoor Pentipalu. Mit einigen anderen Soldaten der Zaqoor sitzt Pentipalu bereits seit mehr als 100 Tagen auf Cramar, um auf Atlans Eintreffen zu warten. Fisker wird von dem Zaqoor als wertlos eingestuft. Zwei Strahlschüsse lassen den Schutzschirm des Kalaro'on aufleuchten. Es kommt zu einem Feuerwechsel, in dessen Verlauf Atlan eine Gedankenbotschaft von Kalarthras empfängt, der anscheinend einen Fluchtweg gefunden hat, aber die Unterstützung des Arkoniden benötigt. Zurück auf dem Vorplatz, wo sie F-Valmir erstmals begegnet sind, muss Atlan erkennen, dass Gorgh-12 und der Vargane beschossen werden. Kalarthras lässt in Atlans Gedanken Bilder der angreifenden Zaqoor erscheinen, die der Arkonide und Fisker unter Feuer nehmen und einen nach dem anderen ausschalten. Der Kalaro'on ist bestürzt, erstmals Lebewesen getötet zu haben. Kalarthras hat endlich den Zugang zu seiner persönlichen Station unter dem Palast gefunden und freigelegt. Ein Transmitter bringt sie in die eigentliche Station – eine Tiefschlafanlage im Inneren der Insel Syvir. Per Gedankenübertragung informiert Kalarthras Kythara und fordert sie auf, die Gruppe abzuholen.

Während sich Kythara mit kleineren Einheiten der Zaqoor, die nur für den Atmosphärenflug geeignet sind, und einigen bodengebundenen Verteidigungsstellungen herumschlägt, melden die Beobachtungssonden im Orbit die Ankunft von 17 Kampfraumschiffen. Kalarthras, der erkannt hat, dass die Konditionierung der Kalaro'on sie in ihrer Entwicklung behindert hat, händigt Fisker mehrere Kristalle aus und ernennt ihn zu seinem Stellvertreter auf Syvir. Gleichzeitig beauftragt er ihn, den Widerstand der Kalaro'on zu lenken.

Die Kristalle enthalten Informationen über eine Tausendschaft einsatzbereiter Varg-Kugelroboter. Eine Hypnoschulung wird Fisker in die Lage versetzen, alles zu verstehen. Im Transmitter materialisiert Flink, die von Kythara hierher abgestrahlt worden ist. Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 springen an Bord der AMENSOON. Flink soll Fisker unterstützen.