Endstation Anaksa

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:AM36)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
 <<< | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | >>>
Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 36)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM36.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Der Dunkelstern
Titel: Endstation Anaksa
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Klaus Scherwinski
Erstmals erschienen: Freitag, 9. September 2005
Hauptpersonen: Atlan, Yagul Mahuur, Kythara, Garbgursha, Anaksa
Handlungszeitraum: 23. Juli 1225 NGZ
Handlungsort: Dwingeloo
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan und Kythara erhalten Kontakt mit den Varganen, die vor langer Zeit mit der Anaksa-Station verschmolzen sind. Die Varganen leben in Scheinwelten, die sie für sich selbst und für andere real werden lassen können. Manche von ihnen leiden unter der Verschmelzung und sind in ihren Alpträumen gefangen. Atlan und Kythara werden in verschiedene unwirkliche Traumwelten versetzt, erfahren aber auch mehr über die Vergangenheit. 343.000 v. Chr. haben die Varganen riesige Lebewesen entdeckt, die nur eine Art Instinktbewusstsein haben und natürliche Energiewandler sind. Eines dieser mondgroßen Wesen, die sich in Transitionssprüngen fortbewegen können, wurde zur Anaksa-Station ausgebaut. Dazu wurde eine 15 Kilometer durchmessende varganische Arsenalstation verwendet. Das Lebewesen ernährt sich durch Sonnenzapfung und kann die Energie speichern sowie in Materie umsetzen.

Den Varganen war es danach gelungen, eine beidseits nutzbare Verbindung zum Mikrokosmos herzustellen. Theoretisch konnten Raumschiffe jederzeit eine beliebige Sonne des Mikrokosmos zur Energiegewinnung anzapfen, die Versetzung ganzer Galaxien in den Mikrokosmos oder aus dem Mikrokosmos heraus wäre ebenfalls möglich gewesen. Vor allem jedoch erlangte jedes Lebewesen durch die Versetzung in den Mikrokosmos und zurück die Unsterblichkeit. Dann war es zur unkontrollierten Freisetzung Schwarzer Substanz aus dem Mikrokosmos gekommen – die Folgen sind bekannt. Eine nutzbare Verbindung zum Mikrokosmos befindet sich noch immer im Zentrum von Anaksa. Einige Varganen, die sich seinerzeit nicht an der Verschmelzung mit der Station beteiligt hatten, konnten diese Verbindung in den folgenden Jahrzehntausenden immer wieder nutzen, um befreundeten Wesen die Unsterblichkeit zu verschaffen.

Die von Veschnaron/Heronar und Garbgursha angeführten Zaqoor dringen in die Anaksa-Station ein. Es war Gorgh-12 oder vielmehr sein Todesimpuls-Implantat, das es den Garbyor ermöglichte, auf Atlans Spur zu bleiben. Obwohl es deaktiviert ist, steht das Implantat immer noch in Verbindung mit einem größeren Ganzen, dessen Funktionsweise auf der Siegel-Aura der Superintelligenz Seth-Apophis beruht. Die Zaqoor greifen Atlan und Kythara an, diese werden jedoch von den Anaksa-Varganen gerettet und in die unmittelbare Nähe der Zentrale versetzt. Die Anaksa-Varganen können die Zentrale nicht betreten, aber Kytharas Zugangscodes werden akzeptiert. Der Zentralrechner funktioniert noch, Kythara wird als befehlsberechtigt anerkannt. Bevor sie aber auch nur den Versuch machen kann, den Sonnenfokus im Zentrum der Station, der den Übergangspunkt zum Mikroversum darstellt, zu deaktivieren, greifen erneut die Garbyor an. Veschnaron/Heronar entwaffnet Atlan und Kythara.

Veschnaron/Heronar ist in Wirklichkeit niemand anderer als Lordrichter Yagul Mahuur persönlich. Er hat Heronar geistig übernommen, um mit seiner Fähigkeit des Gestaltwandelns unerkannt unter den Garbyor spionieren zu können. Und er ist vermutlich einer jener Varganen, die nicht mit Anaksa verschmolzen waren und später diverse Sklavenvölker erschaffen hatten. Bevor er Atlan und Kythara abführen lassen kann, trifft die Kavallerie in Gestalt von Gorgh-12 ein. Der Insektoide hat einen Varg-Roboter dabei und schießt einige Zaqoor nieder, bevor er selbst von Veschnaron getötet wird. Kythara schaltet derweil Garbgursha aus. Veschnaron hüllt sich in sein Eishaarfeld, dessen intensive Ausstrahlung Atlan in die Knie zwingt. Da greifen die Anaksa-Varganen ein und schleudern Massen von Schwarzer Substanz auf den Lordrichter, die diesen außer Gefecht setzt.

Die Manipulationen der Anaksa-Varganen führen dazu, dass der Dunkelstern sich zu einer Supernova aufbläht. In letzter Sekunde transitiert sich das Anaksa-Lebewesen aus der Gefahrenzone. Es rematerialisiert in der Nähe eines unbekannten Planeten und zerbricht in zwei Teile. Der Hauptteil schwenkt als neuer Mond in den Planetenorbit ein, der kleinere Teil, mit Atlan und Kythara »an Bord«, rast auf den Planeten zu.