Der Seelenhorter

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Atlan-Miniserien
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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 39)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Intrawelt
Titel: Der Seelenhorter
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Harry Messerschmidt
Erstmals erschienen: Freitag, 21. Oktober 2005
Hauptpersonen: Atlan, Albia, Jolo, Vischgret, Ritz Toyd, Peonu
Handlungszeitraum: 1225 NGZ
Handlungsort: Intrawelt
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Ein zunächst Unbekannter erzählt einer Leiche seine Lebensgeschichte. Es stellt sich später heraus, dass es sich bei dem Erzähler um Peonu handelt.

Peonus Geschichte beginnt damit, dass er sich als Kind in einem Dorf mit anderen Halbwüchsigen wiederfindet. Dort wird gespielt, gerauft usw... Später machen die Kinder die Entdeckung, dass unbekannte Fähigkeiten in ihnen schlummern, nämlich das "Seelenfressen". Dabei übernehmen die Stärkeren von den Schwächeren die Seelen; zurück bleibt eine leere Hülle, die von Robotern entsorgt wird. Peonu nimmt aber von seinem ersten Opfer alle Eigenschaften mit auf, so auch die schlechten, wie zum Beispiel Angst, Tollpatschigkeit usw. Er erkennt zu spät, dass er selektieren kann, was er aufnimmt und was nicht. Er fühlt sich zu schwach, weiter zu kämpfen, und flieht aus dem Dorf. Da trifft er auf eine andere Siedlung, wo die Kinder noch nicht so weit sind, und es gelingt ihm, alle dort Lebenden in sich aufzunehmen.

In der Zwischenzeit sind Atlan und Jolo auf dem Weg zu Peonu. Dabei lernen sie drei Wesen kennen, die ebenfalls in Richtung Peonus Lager unterwegs sind. Die beiden Abenteurer schließen sich den dreien an, und gemeinsam machen sie sich auf den Weg.

Weiter geht es wieder mit den Erinnerungen von Peonu. Er wird auf einen Planeten gebracht, wo Millionen seiner Spezies leben. Peonu erfährt, dass nur einer von ihnen überleben wird, nämlich der, der die meisten Seelen in sich aufnimmt. Peonu gewinnt und wird hinter die Materiesenken gebracht, wo er zu einem Streiter für das Chaos ausgebildet wird. Gemeinsam mit anderen Wesen kämpfen diese Chaosstreiter nun für die Chaosmächte und den Chaotarchen Xpomul. Sie selbst nennen sich dabei Xpomuls Champions. Nach langer Zeit und vielen Kämpfen bemerkt Peonu, dass seine Kräfte nachlassen, und er flieht aus den Diensten des Chaos. Auf seiner Flucht lernt er den Lordrichter Yagul Mahuur kennen und nimmt dessen Auftrag an, den Flammenstaub auf der Intrawelt zu suchen.

In der Zwischenzeit gelangen Atlan und seine Gefährten ins Lager von Peonu. Es kommt zu einem Kampf mit ihm, wobei einer der fremden Gefährten Atlans stirbt und der Arkonide selbst bewusstlos geschlagen wird. Peonu wendet seine Fähigkeit des Seelenraubs an und stiehlt einen Teil von Atlans Seele. Genauso macht er es mit Atlans Gefährten, bis auf Jolo, den er schon längst unter Kontrolle hat.

Atlan bricht nun gemeinsam mit Jolo und Albia auf, um zum Transportsystem der Intrawelt zu gelangen. Er versucht noch gegen Peonu vorzugehen, aber es misslingt, da Peonu durch den Seelenraub Atlan unter Kontrolle hat.

Die letzte der Gefährten, die attraktive Vischgret, bleibt bei Peonu zurück und wird durch perverse Sexspiele von ihm gequält und begeht schließlich Selbstmord. Sie ist auch die Leiche, der Peonu seine Lebensgeschichte erzählt.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt