Das dritte Gesetz

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 42)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM42.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Intrawelt
Titel: Das dritte Gesetz
Autor: Cathrin Hartmann
Titelbildzeichner: Andreas Adamus
Innenillustrator: Harry Messerschmidt (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 2. Dezember 2005
Hauptpersonen: Atlan, Albion, Jolo, Tuxit
Handlungszeitraum: 1225 NGZ
Handlungsort: Intrawelt
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Jolo, Albion und Tuxit befinden sich an Bord einer Gondel auf dem Weg zur Flachstation ZER-77. Sie sind froh, den Geschehnissen um die Nomaden der Parzelle Pregesbau mit heiler Haut entkommen zu sein. Der Arkonide kämpft noch immer mit den Nachwirkungen seiner Begegnung mit dem Seelenhorter Peonu, der ihm einen Teil seiner Seele geraubt hat. Plötzlich schreckt ihn ein Alarmruf Jolos auf. Albion erbebt in Krampfanfällen, seine zwei Meter langen, kräftigen Arme wirbeln durch die Luft. Hellgelber Schaum tritt aus seinen Geruchsöffnungen aus. Tuxit rät Atlan, den Körper des Schneckenwesens zu kühlen und ihm Wasser zu trinken zu geben. Atlan befolgt den Rat und massiert zudem sanft die Fühler Albions. Der Schneckenmann beruhigt sich tatsächlich.

Während dieser Behandlung berichtet Albion von Ereignissen, die weit in der Vergangenheit geschehen sind. Er erzählt einen Teil der Geschichte seines Volkes, der Drieten, und wie sie auf die Intrawelt gelangten. Die Drieten wurden einst von Unbekannten umworben, um ihre Fähigkeiten beim Bau der Intrawelt zur Verfügung zu stellen. Auf der ursprünglichen Heimatwelt, Makharas, gebiert Bidon zwei Kinder. Etwas Ungeheuerliches und noch nie da Gewesenes, da ein Driete immer nur ein Kind gebiert. Der Erstgeborene wird Kietai genannt, der Zweitgeborene Onagi. Er wird von allen ignoriert und nicht gefördert, sein Bruder und auch der einflussreiche Maras nennen ihn abwertend »Nichtling«. Bei den Drieten ist es so, dass alles Wissen einer Linie an das geborene Kind weitergegeben wird, dieses Mementa muss im Laufe der Zeit aktiviert werden, dies geschieht durch Gespräche. Die Drieten sind zu dieser Zeit in ganz Dwingeloo berühmt dafür, aus jedem Material die beste und schönste Form zu gestalten. Sie bauen die schönsten Gebäude, Landschaften usw. Deshalb werden sie immer wieder von anderen Völkern angeworben, um auf deren Heimatplaneten etwas zu bauen. Es ist so, dass selten mehr als ein Driete mitfliegt, da die Drieten Einzelgänger sind. Makharas wird von den Drieten immer mehr ausgehöhlt, die Türme werden immer höher.

Das Volk hat sein Leben nach drei Gesetzen ausgerichtet, das erste: du sollst bauen und nicht zerstören; das zweite: du sollst deinem Nächsten nicht schaden und das dritte: du sollst nicht ohne Nachkommen sterben.

Maras hat Visionen, die sich mit der Zerstörung ihres Heimatplaneten beschäftigen, und einer der beiden Jungen soll dafür verantwortlich sein. Kietai ist sicher, dass es sich um Onagi handeln muss!

Während Albions Bericht, erreicht die Gondel die Flachstation ZER-77. Die Gefährten werden von Maulspindlern in ein Quartier gebracht. Für den Transport Albions wird eine auf großen Rädern laufende Transportplattform zur Verfügung gestellt. Der Schneckenmann verliert viel Wasser, das aus aufgeplatzten Warzen läuft. Atlan macht sich auf, um Hilfe für den »Breiten Mann« zu holen. Ein Maulspindler schickt ihn zu Tracas. Der Galimatide nimmt das Aussehen des Arkoniden an. Er weiß aber nur, dass in der Parzelle Hüffen Drieten leben. Atlan kehrt zu seinen Gefährten zurück, ohne Tracas sein Wissen zur Verfügung stellen zu müssen. Tuxit ist der Meinung, dass Albion die dreitätige Reise nach Hüffen nicht überstehen wird.

Albion setzt seine Erzählung fort. Eines Tages besucht Kietai seinen Bruder und findet ein wunderschönes, leuchtendes Gerät bei ihm. Onagi gibt an, den Sonnensänger selbst gebaut zu haben. Aber das stimmt nicht, denn er hat dafür einen Drieten getötet.

Um es ihm gleich zu tun und bewundert zu werden, plant Kietai, etwas ganz Besonderes zu formen, und zwar eine Säule, die sich unter der Wohnhöhle seines Elters befindet. Er entwendet das leuchtende Gerät, damit er in der Finsternis sehen kann und beginnt, die Säule zu bearbeiten.

Was er nicht weiß, ist, dass diese Säule im Prinzip den ganzen Planeten zusammen hält, denn in ihrem Bauwahn haben die Drieten den ganzen Planeten ausgehöhlt. Wie vorhergesagt, geht der ganze Planet unter, als Kietai die Säule zum Einsturz bringt. Die zwei Brüder und der alte Maras werden, treibend auf einer Scholle im Magmameer, von unbekannten Raumfahrern gerettet und zusammen mit anderen Drieten zur Intrawelt gebracht.

Albion, im Sterben liegend, erzählt noch den Rest der Geschichte. Auf der Intrawelt, die dazu gebaut wird, um den Flammenstaub aus dem Normaluniversum zu befördern, werden die überlebenden Drieten als »Landschaftsgärtner« eingestellt. Sie planen die Parzellen, und andere Völker und deren Roboter bauen sie. Nach einer gewissen Zeit wird Onagi immer lustloser, weil er immer mehr an die Vergangenheit denken muss, als er noch klein und ein Ausgestoßener war. Die ominösen »Pfleger«, die darüber wachen, dass alles seinen geregelten Weg geht, werden aufmerksam und wollen Onagi mit Hilfe seines Bruders Kietai wieder motivieren, aber es kommt zum Kampf zwischen beiden. Während des Kampfes kommen alle Geheimnisse zu Tage, dass zum Beispiel Onagi getötet hat und Kietai ihre Heimatwelt zerstörte. Die anderen Drieten bekommen das mit, Kietai tötet seinen Bruder und wird selbst zum Tode verurteilt. Doch kurz vor seiner Hinrichtung gebiert er noch ein Kind, so dass zwar alle Gesetze gebrochen wurden, aber nicht das letzte, du sollst nicht ohne Nachkommen sterben.

Aus dieser Linie stammt auch Albion ab, der kurz vor dem Tod ist, aber von Atlan aufgrund einer Wette, dass er es nicht schafft, sich in Albia zu verwandeln, noch einmal gerettet wird. Das nächste Reiseziel steht schon fest, es ist die Parzelle Hüffen.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt