Hauch des Todes

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 50)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM50.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Flammenstaub
Titel: Hauch des Todes
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Harry Messerschmidt
Erstmals erschienen: Freitag, 24. März 2006
Hauptpersonen: Atlan, Admal Kalistein-aus-dem-Tiefsten
Handlungszeitraum: September 1225 NGZ
Handlungsort: Dwingeloo, Ende
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch zum Heft

Handlung

Der Selbstmord Garshwyns hat Atlan aufgerüttelt. Er erkennt, dass der Flammenstaub ihn umbringen wird. Deshalb beschließt er, zur Intrawelt zurückzukehren, wo er auf die Hilfe der Rhoarxi hofft. Auf der Zugangsstation trifft der Arkonide erneut auf Teph, dieser liegt noch immer im Sterben, und erbittet Durchlass. Doch das Krakenwesen lehnt ab, es erinnert sich noch zu gut daran, wer für seinen Zustand verantwortlich ist. Indem er die Atemluft auf der Station absaugt, komplimentiert Teph, der auf seinen Nachfolger Tepher wartet, Atlan aus dem Gebäude hinaus. Daraufhin setzt der Arkonide den Flammenstaub gegen die Transferstation ein, erfolglos.

Unverrichteter Dinge muss er erkennen, dass es für ihn kein Zurück in die Intrawelt gibt. Da er sich somit am Ende sieht, beauftragt Atlan den Syntron der DYS-116 damit, einen unbewohnten, verlassenen Planeten zu finden und anzusteuern.

Das Syntron entscheidet sich für eine wahre Höllenwelt, die am Rande der für Arkoniden erträglichen Biosphäre angesiedelt ist. Doch sie entspricht den Richtlinien die Atlan vorgegeben hat. Dieser vulkanisch sehr aktiven Welt gibt er den Namen »Ende«. Er verlässt das Schiff um alleine mit sich und dem Flammenstaub zu sein. Aus unerfindlichen Gründen entledigt er sich dann auch seines Raumanzuges. Immer wieder überkommen ihn Schübe des Flammenstaubs, und er tobt sich aus, womit er von mal zu mal schwächer wird.

*

Im Innern dieser Welt, also im heißen Magma, lebt das Volk der Namibander, bei ihnen handelt es sich um niederintelligente algenteppichartige Wesen. Einer von ihnen ist Admal Kalistein-aus-dem-Tiefsten, er ist etwas Besonderes, denn er besitzt als einziger die Gabe, verschiedene Dinge in Verbindung zu setzen, während seine Artgenossen reine Spezialisten auf ihren verschiedenen Gebieten sind. Diese Gruppe von Namibandern bekommt zunehmend Probleme mit ihrer Umwelt, da die Natur verrückt spielt. Dass dieser Effekt von Atlan ausgelöst wird, bleibt dem Urvölkchen natürlich verborgen. Sie hadern eher mit dem Schicksal, widersetzen sich mit ihren bescheidenen Mitteln, und letztendlich gelingt es ihnen auch zu überleben.

*

In der Zwischenzeit stirbt Atlan tausend Tode. Jedesmal erscheint es ihm, als würde eine Hautschicht abgestorben von ihm abfallen, und er erkennt, dass es sich dabei um »Parallelatlans« handelt. Er bemerkt, dass er immer mehr potenzielle Wahrscheinlichkeiten verliert und sein zukünftiger Weg in immer begrenztere Bahnen gelenkt wird, bis zum Schluss nur noch zwei Wahrscheinlichkeiten übrig sind. Mit diesem letzten »anderen Ich« hält der Arkonide Zwiesprache und findet einen letzten Plan, dem Flammenstaub ein Schnippchen zu schlagen. Er rettet das »andere Ich«, indem er soviel Flammenstaub wie möglich von ihm auf sich selbst überträgt und dann stirbt, damit das »andere Ich« überlebt.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt