Der letzte Gonozal

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 8)
(eigenständige Nummerierung)
AT08.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Traversan
Titel: Der letzte Gonozal
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Stefan Lechner
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: Dienstag, 1. Dezember 1998
Hauptpersonen: Atlan, Cooligar da Gonozal, Noscarat
Handlungszeitraum: 5772 v. Chr. (12.402 da Ark)
Handlungsort: Arkon I
Extrasinn:

Unsterblichkeit

Lexikon: Aras, Arkon I, Cooligar, da Gonozal, Eyemalin, Imperatorensiegel, Suut, Tamarena da Traversan
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Traversan Hardcover-Ausgabe 2,
Eins A Medien Hörspiel Nr. 22

Handlung

An Bord der TURROSSOM versucht Altao von Camlo Arkon zu erreichen. Sein Verfolger, der unbekannte Agent des Tu-Ra-Cel, der mit einem Imperatorensiegel ausgestattet ist, bedroht den Vere'athor Kitamarsch mit einem Weltraumspaziergang ohne Raumanzug, wenn der Kommandant der ROMAN die Verfolgung Altaos verzögert. Der Namenlose wird unter dem Einfluss von Eyemalin immer aggressiver. Er stellt dem Vere'athor ein Ultimatum, indem er ihm fünf Tontas Zeit gibt, Arkon zu erreichen. Dann verlässt er die Zentrale des Schlachtschiffes.

Die Nebenwirkungen des Rauschgiftes machen sich deutlich bemerkbar. Cooligars Körper wird von Hitze- und Kältewellen gequält. Eine kalte Dusche sorgt kaum für Linderung. Der Agent der Tu-Ra-Cel ist überzeugt, dass es sich bei Altao um Atlan handelt. Bereits auf Links-Aubertan hat er die Individualimpulse des seit beinahe 1900 Jahren toten Kristallprinzen Atlan angemessen. Um einen Machtkampf zwischen Atlan und Imperator Reomir IX. zu vermeiden, will Cooligar versuchen, Altao von Camlo zu beseitigen. Er hofft, auf den Genuss von Muyyak in Zukunft verzichten zu können, da er vermutet, dass Atlan den Planeten des Ewigen Lebens entdeckt hat.

Die ROMAN führt eine Transition nach Arkon durch. Über Hyperfunk führt Cooligan ein Gespräch mit Noscarat auf Arkon I. Er beauftragt den Archivar, sämtliche Informationen über Atlan da Gonozal zusammenzutragen, die er finden kann.

Am 30. Prago des Ansoor 12.402 da Ark erreicht die TURROSSOM die Grenzen des Arkon-Systems. Altao von Camlo bemerkt die Geräusche, die durch das Hochfahren der Schutzschirme erzeugt werden. Ein Treffer erschüttert die Schiffszelle. Altao sucht die Zentrale des Passagierraumers auf. Dort erblickt er auf den Bildschirmen ein 400 Meter langes Walzenschiff der Methans, das auf die TURROSSOM feuert. Der Kommandant befiehlt die Evakuierung des Passagierschiffes. Altao widerruft den Befehl und befiehlt stattdessen eine Kursänderung, während der alle verfügbaren Energien auf die Schutzschirmprojektoren geleitet werden sollen. Die Konverter arbeiten mit 120 Prozent ihrer Leistung. Die Schutzschirme drohen unter der Belastung durch das Feuer der Maahks zusammenzubrechen. Der Kapitän der TURROSSOM befolgt Altaos Anweisungen widerspruchslos und steigert die Leistung der Triebwerke. Die Entfernung zu dem Walzenraumer nimmt zu. Die Materialisierung von sechs Schlachtkreuzern erschüttert das Raum-Zeit-Gefüge. Die Schiffe der arkonidischen Flotte greifen den Maahk-Raumer sofort an. Das Walzenschiff zerbricht in zwei Teile in denen Atombrände wüten. Die TURROSSOM springt durch den Hyperraum.

Das Passagierraumschiff landet auf Arkon II. Zusammen mit den anderen Passagieren verlässt auch Altao von Camlo das Schiff. Mit einem Zubringerschiff gelangt er nach Arkon I. Dort befürchtet er, dass bei den Einreisekontrollen, die von Robotern durchgeführt werden, seine Identität auffliegen wird. Ein Zwischenfall mit einem Mann, der eine junge Ara-Frau als Geisel nimmt, bewahrt ihn vor den Kontrollen. Der Mann wird von den Kampfrobotern mit Paralysatorschüssen niedergestreckt.

Inzwischen ist die ROMAN auf Arkon I gelandet. Mit einem Gleiter fliegt Cooligar in Richtung Kristallpalast. Im Archiv trifft er mit Noscarat zusammen. Er lässt sich vom dem Archivar von dessen Nachforschungen berichten. Der Agent hat einen Speicherwürfel mitgebracht, der Aufzeichnungen aus dem Jagdpalast enthält. Dort ist Altao von Camlo einem Kjörk entgegengetreten. Noscarat bestätigt Cooligar, dass Altao mit Atlan identisch ist. Ein Vergleich mit uralten Aufnahmen bekräftigt sein Urteil. Noscarat kommt zu dem Schluss, dass Atlan den sagenumwobenen Planeten des ewigen Lebens gefunden haben könnte. Altao von Camlo wäre berechtigt, den Kristallthron als Imperator Gonozal VIII. zu besteigen.

Cooligar verpflichtet den Archivar zum Schweigen. Weiterhin beauftragt er ihn, Informationen über den Planeten des ewigen Lebens zusammenzutragen. Der Agent bezahlt den Archivar mit 1000 Chronners, um diesem ein exquisites Menü im PAKAZZ zu ermöglichen.

Während sich Noscarat in dem exquisiten Restaurant dem Verzehr eines Murrwals widmet, befallen ihn ein heftiger Hustenreiz und ebensolche Magenschmerzen. Er bricht zusammen. Ein Medoroboter kann nur noch seinen Tod feststellen.

Altaos Gefährten vom Planeten Traversan sind im ARK HOTEL untergekommen. Dieser versucht, telepathischen Kontakt zu Tamarena da Traversan herzustellen und sie zu einem Treffen in einem dem Hotel nahegelegenen Park zu bewegen. Das Wiedersehen wird durch einen Angriff zweier Kampfroboter gestört. Die Roboter pflügen rücksichtslos durch den Park und feuern mehrmals ihre Thermostrahler ab. Altao und Tamarena springen in den See und schwimmen vom Ufer weg. Auf einem schmalen Bootssteg gehen sie wieder an Land. Ein Schuss aus einem Paralysator trifft Tamarena, die in das Wasser kippt. Zwei Schüsse schalten Altao aus.

Er kommt in einem Gefängnisraum zu sich. Über Lautsprecher nimmt Cooligar mit ihm Kontakt auf und versucht ihn zu einem Geständnis zu verleiten. Der Agent spricht ihn immer wieder als Atlan da Gonozal an und fordert immer wieder von Altao, endlich zu gestehen, dass er der vor etwa 2000 Jahren verschwundene Kristallprinz ist, der den Planeten des ewigen Lebens gefunden haben muss. Dieser behauptet stets Altao von Camlo zu sein, ein Mitglied der Wirtschaftsdelegation aus dem Otreilian-Sektor. Schließlich begibt sich der Agent in den Gefängnisraum und stellt sich als Cooligar da Gonozal vor. Der Tu-Ra-Cel-Agent hofft, durch das Lüften des Geheimnisses der Unsterblichkeit den von der Eyemalin-Abhängigkeit nahenden Tod besiegen zu können. Um einen zu erwartenden Angriff Atlans zu unterbinden, schützt sich Cooligar durch ein Prallfeld. Er erzählt Atlan die Geschichte seiner Familie. Dabei erleidet er wieder einen Tobsuchtsanfall, der durch das Eyemalin ausgelöst wird. Die Einnahme einer kleinen Kapsel des Rauschgiftes bessert seinen Zustand augenblicklich. Cooligar manipuliert das Prallfeld und schränkt so Atlans Bewegungsfähigkeit drastisch ein. Er bringt den ehemaligen Kristallprinzen in eine gut ausgestattete Medokammer und verabreicht ihm in regelmäßigen Abständen einen Neuroblocker, der seine Muskulatur lähmt. Nur mit krächzender Stimme kann Atlan die Forderung aufstellen, Rena zu ihm zu bringen. Erst dann wäre er zu einer eventuellen Zusammenarbeit bereit. Doch Cooligar hat die Traversanerin der Polizei übergeben. Der Agent beginnt, Hautproben mit einer Desintegratorfräse zu nehmen und Stromstöße durch Atlans Körper zu jagen. Mit diesen Maßnahmen will er herausfinden, was den Arkoniden unsterblich macht. Er hat zwar den Mikrochip in der linken Schulter Atlans entdeckt, weiß aber nicht, wozu dieser dient. Er versteht auch nicht, warum der Kristallprinz einen defekten Chip mit sich herumschleppt. Bevor Cooligar den Aktivatorchip herausoperieren will, hat er vor, einen Klon zu züchten, damit der echte Atlan bei seinen Versuchen keinen Schaden erleiden wird.

Ein Visiphonanruf lenkt Cooligar ab. Ihm wird mitgeteilt, dass er von einer Eskorte der Polizei abgeholt werden wird, was er aber unter Hinweis auf seinen Status als Siegelträger strikt ablehnt. Er selbst wird sich unverzüglich in das Hauptquartier der Polizei begeben. Cooligar verlässt den Raum.

Als Atlan allein ist, gelingt es ihm, sich mühsam zu erheben. Bevor er eine Aktion setzen kann, kehrt Cooligar zurück. Zwei Paralysatorschüsse strecken Atlan nieder.

Der Agent begibt sich in das Hauptquartier der Polizei. Dort befragt ihn ein junger Polizist ohne Ehrfurcht vor seinem Gegenüber über den plötzlichen Tod Noscarats. Cooligar wird dem Sonnenträger Valthus vorgeführt. Doch dieser hat den Fall an den Sonderermittler Nuokhar übertragen, der die Befragung durchführt. Untersuchungen haben ergeben, dass Noscarat durch die Verabreichung von Suut gestorben ist. Da sich Cooligar mit dem Archivar getroffen hat, zählt er zum Kreis der Verdächtigen. Der Agent bestreitet aber vehement, mit dem Tod Noscarats etwas zu tun zu haben. Cooligar gibt die beiden Treffen mit Noscarat zu. Als Grund führt er Nachforschungen über seine Familie an. Auch die Einholung von Informationen über Mascaren Gonozal gibt er zu. Nuokhar kann Cooligars Aussagen bestätigen. Dieser will daraufhin den Raum verlassen, sieht sich aber plötzlich einem Kampfroboter und vier Polizisten gegenüber, die ihn daran hindern. Eine Videoaufnahme aus dem PAKAZZ wird ihm vorgespielt. Diese Aufnahme ist von einem Kamerateam für Werbezwecke angefertigt worden. Cooligar kann den Tod des Archivars erneut miterleben. Während der Archivar stirbt, sieht man in einer Einstellung Cooligar an einem Tisch sitzen und lächeln, während die übrigen Gäste Betroffenheit zeigen. Nuokhar fordert den Agenten auf, ein Geständnis abzulegen. Cooligar bleibt aber bei seiner Aussage, mit dem Tod des Archivars nichts zu tun zu haben. Die Frage nach seiner Eyemalin-Süchtigkeit verneint er. Voller Zorn greift Cooligar den Sonderermittler an und beginnt ihn zu würgen. Zwei mächtige Hiebe werfen ihn zu Boden. Nuokhar wird von den Polizisten daran gehindert, Cooligar zu töten. Auch der Einsatz eines Wahrheitsserums bringt keine neuen Erkenntnisse. Nach 14 Stunden ist Nuokhar gezwungen einzugestehen, dass er Cooligar nichts nachweisen kann, obwohl er von dessen Schuld überzeugt ist. Der Tu-Ra-Cel-Agent wird freigelassen.

In der Zwischenzeit hat Atlan die Paralyse abgeschüttelt und den Gefängnisraum über einen Lüftungsschacht verlassen. In einem Vorraum findet er einen Nadler mit acht Thermosprengsätzen im Magazin. In einer reich verzierten Pillendose entdeckt er vier Eyemalin-Kapseln, die er zu feinem Pulver zerdrückt. Mit einem winzigen flachen Kodeschlüssel kann er individual-impulsgesicherte Schlösser öffnen. Dieser verschafft ihm Zugang zu den Privaträumen Cooligars. In einem riesigen Schreibtisch findet er den Steuerchip für die Zeitmaschine auf Traversan, den ihm Cooligar abgenommen hat. Atlan verlässt das Gebäude und nimmt ein Robottaxi zum ARK HOTEL.

Cooligar kehrt in seine Wohnung zurück, die er verlassen vorfindet. Er verabreicht sich eine Dosis Eyemalin, das in einer Nährflüssigkeit aufgelöst ist und eine doppelte Wirkung hervorruft. Derart gestärkt macht er sich an die Verfolgung Atlans, dessen Aktivatorchip er haben will. Dabei geht er ziemlich rüde vor. Dem Einstieg in den Gleiter fügt er eine große Delle mit der bloßen Faust zu, da er sich in den Augen Cooligars langsamer öffnete als üblich. Mit aufheulenden Triebwerken rast er in die Stadt und streift dabei einige Bäume. Der Antrieb beginnt zu stottern, die Stabilisatoren fallen aus, aus Lecks tritt Treibstoff aus. Die Automatik landet das Fluggerät. Ein Systemausfall verhindert einen Weiterflug. Wutentbrannt zerstört der Arkonide die Armaturen mit seinem Strahler. Mit einer ungewöhnlichen Geschwindigkeit eilt er auf ein Gleitertaxi zu, zerrt die Passagiere aus den Sitzen und versetzt ihnen heftige Schläge, sodass sie über eine Rampe in die Tiefe stürzen, von einem Prallfeld aber aufgefangen werden. Das Taxi nimmt Kurs auf das ARK HOTEL.

Im vornehmen Hotel angekommen erregt Atlan durch seine stark verschmutzte und ramponierte Kleidung Aufsehen. An der Rezeption fragt er nach Irakhem und der Delegation von Camlo. Plötzliches Misstrauen schlägt ihm entgegen. Geistesgegenwärtig erklärt Atlan, dass er mit Irakhem ein großes Geschäft abzuwickeln habe. Nun erfährt er, dass die gesamte Delegation als Betrüger entlarvt und nach Celkar transportiert wurde. Auf ein intensives Gefühl hin lässt sich Atlan vor der Rezeption fallen. Ein heißer Thermostrahl faucht über ihn hinweg und trifft den Empfangschef in die Brust. Atlan sucht Deckung, während Cooligar weiter auf ihn feuert. Mit sich überschlagender Stimme fordert dieser den Chip, den Atlan in der linken Schulter trägt. Ein Hotelangestellter wagt es, einen Schocker auf Cooligar zu richten. Er bezahlt seinen Mut mit zwei Strahlschüssen, die seinen Kopf verbrennen. Der Kampf geht weiter. Er verlagert sich aus dem Hotel auf die Baustelle einer Abfallaufbereitungsanlage. Cooligar setzt die Recyclinganlage in Gang. Ein Frischwassertank zerplatzt und die entstehende Flutwelle schlägt über einer kleinen Brücke, auf der sich Atlan aufhält, zusammen. Es gelingt ihm, sich an einem verbogenen Gitter festzuhalten. Mit Pendelbewegungen versucht er, einen sicheren Halt für seine Beine zu erreichen. Cooligar beobachtet mit hämischen Bemerkungen seine Bemühungen. Sein Ziel vor Augen wird der Agent plötzlich von heftigen Schmerzen gepeinigt. Er geht zu Boden. Blut quillt ihm aus Nase und Mund. Mit einem Gurgeln stirbt Cooligar an der Überdosis Eyemalin. Der letzte Gonozal ist tot. Atlan kann sich in Sicherheit bringen. Sein nächstes Ziel ist Celkar.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt