Sprung ins Jenseits

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Überblick
Serie: Atlan-Taschenbuchserien (Band 16)
Monolith06.jpg
© FanPro
Grünband 15.jpg
Grünband 15
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: Monolith
Titel: Sprung ins Jenseits
Autor: Achim Mehnert
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: August 2009
Handlungszeitraum: 3112
Seiten: 344
ISBN: ISBN 978-3-89064-187-4
Zusätzliche Formate: E-Book, Grünband (Edition Perry Rhodan)

Handlung

Im Mai 1337 NGZ wird dem Arkoniden Atlan von der TLD-Agentin Deirdre Chrus ein Splitter eines Monolithen gezeigt Der Anblick löst bei Atlan einen Erinnerungsschub aus, der ihn in die Vergangenheit des Jahres 3112 zurückversetzt.

Am 7. Mai 3112 ist der Silberherr Malcher damit beschäftigt, das in den Chonosso-Monolithen eingedrungene Meerwasser abpumpen zu lassen. Er wird dabei vom Chanmeister Tro Schikel unterstützt, der hofft, die Machtmittel des Monolithen für eigene Zwecke nutzen zu können.

Am 8. Mai erwacht Iasana Weiland plötzlich in Terrania aus dem Koma. Es sind keine Nachwirkungen feststellbar. Während die Überlebenden der IMASO die NELSON MANDELA übernehmen, bilden Weiland, Christina Gabrielle, Jefferson Galart und Fanfan Redlich ein Team, um die Geheimnisse der Monolithen zu enträtseln. Auch NATHAN wird zu Rate gezogen. Doch auch die Hyperinpotronik kann mit den in den Speichern entdeckten Begriffen wie die »vielgestaltigen Horden« oder »Armadan« nicht wirklich etwas anfangen.

In der Zwischenzeit ist Lordadmiral Atlan auf der Suche nach dem Verräter in den Reihen der USO. Drei Personen, General Dermit Dawson, Jöndal Kerris und Hichtor werden verdächtigt. Gucky findet heraus, dass General Dawson der Maulwurf ist, der mit Malcher zusammenarbeitet. Der General flieht durch einen kleinen leistungsschwachen Transmitter, der sich selbst zerstört. Atlan hat sich die eingestellte Zielkombination gemerkt. Dadurch kann der Standort des Zieltransmitters lokalisiert werden. Das Gerät steht in Terrania. Mit einem Kommando der INFILA machen sich Atlan, Gucky, Naileth Simmers und Santjun dorthin auf den Weg.

Gucky versucht in das Apartment zu teleportieren, wird aber von einer Mutantenfalle zurückgeschleudert. Diese Falle stammt aus dem geheimen Technologiefundus der USO und befindet sich noch im Versuchsstadium. Die Tür des Gebäudes wird mit Sprengstoff zerstört. In den Kellergeschossen schlägt den Raumsoldaten Energiefeuer entgegen. Ein dort aufgebauter Transmitter wird aktiviert. Mehrere Verteidiger haben ihr Leben gelassen. Eine an dem Gerät angebrachte Sprengladung wird von Gucky aufgenommen. Der Mausbiber teleportiert und bringt die Bombe in ein Viertel Terranias, das abgerissen wird.

Unter den Toten befindet sich auch General Dermit Dawson. Das Silbermetall ist ihm entfernt worden.

In der Zwischenzeit finden Iasana Weiland und ihr Team Daten in den Speichern NATHANS, die erst vor kurzem eingespeist worden sind. Eine kurze Filmsequenz von schlechter Qualität zeigt einen Kampfroboter vom Typ TKR 3000-R4. Weiland erkennt sofort Calipher-SIM. Ihr wird klar, dass nur Calipher-Geist für die Daten verantwortlich sein kann. Da Atlan nicht erreichbar ist, wird Perry Rhodan kontaktiert. Iasana Weiland und Christina Gabrielle werden zum Großadministrator befohlen. Gucky und Atlan teleportieren ebenfalls zu Perry Rhodan. Der Arkonide wird über Weilands Mutmaßung informiert, dass es neben Zartiryt noch eine zweite Schaltzentrale für das System der Monolithen geben müsse. Diese müsse sich auf der anderen Seite des Portals – im »Jenseits« – befinden, wohin auch Anat Serkuloon und Aryron gegangen sind, als sie die Pforte auf Ceres benutzten. Erst danach wurde das System abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt existierte die Steuerzentrale auf Zartiryt längst nicht mehr. Das widerlegt auch die These von einem Selbstmord der beiden Lemurer.

Rhodan und Atlan analysieren die politische Lage in der Milchstraße, die einem Konflikt zwischen den einzelnen Sternenreichen zustrebt. Atlan schlägt vor, die Posbis als neutrale Verhandlungsführer zu beauftragen.

An Bord der TRAUM DER EWIGKEIT, die auf Chonosso am Abhang des Tiefseegrabens, in dem sich der Chonosso-Monolith befindet, steht, hat Malcher mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Lansch hat einem anderen Anhänger des Silberherrn, Ferlong, Silbermetall gestohlen. Diese Entgleisung kann und will Malcher nicht tolerieren. Er erschießt Lansch vor den Augen zahlreicher Besatzungsmitglieder mit dem Kombistrahler.

Währenddessen suchen Rhodan, Atlan und Gucky den posbischen Botschafter Zabuzet in Antares City auf. Das Zentralplasma sagt die erhoffte Hilfe zu. Fragmentraumer werden die Überwachung der Monolithen anstelle der Solaren Flotte übernehmen.

Gleichzeitig wird von den Terranern Plan RB gestartet. Tro Schikel ist bereit, Reginald Bull zu empfangen und Verhandlungen über die Verwendung des Chonosso-Monolithen aufzunehmen. Gleichzeitig lehnt der Chanmeister das Angebot der Posbis ab. Damit sieht Malcher seinen Einfluss immer mehr schwinden. Widerstand in den eigenen Reihen beginnt sich zu regen, angetrieben durch die drohende Verknappung der Versorgung mit Silbermetall. Dass das Vorratslager nur Malcher bekannt ist, sorgt keineswegs für eine Entspannung der Lage.

Atlan informiert Rhodan über seine Absicht, mit Naileth Simmers, Santjun und einem Spezialistenteam der SolAb an Bord der NASSAU nach Chonosso zu fliegen und dort per Transmitter in den geheimen USO-Stützpunkt zu springen. Durch das Portal im Chonosso-Monolithen will er die Schaltstation im »Jenseits« erreichen und die Monolithen abschalten. Allerdings wird Atlan auf eine Zusammenarbeit mit Malcher angewiesen sein, der das interuniverselle Transportsystem am besten kennt.

Während die RASTATT auf dem Raumhafen von Chonosso-Chan landet, verbirgt sich eine kleine Flotte aus einem Schlachtschiff der STARDUST-Klasse, zwei Schlachtkreuzern der SOLAR-Klasse, sechs Schweren Kreuzer und sechs Leichten Kreuzer im Ortungsschatten eines Roten Riesen, der nur wenige Lichtjahre von Chonosso entfernt ist, als Rückendeckung.

Am 13. Mai 3112 erreicht die NASSAU das Tarey-System. Neben der normalen Besatzung befinden sich auch Atlan, Santjun, Naileth Simmers, Gucky und ein Kommando der Abteilung 27 an Bord. Beim Eintauchen in den Normalraum wird ein Transmitter aktiviert, der die Gruppe in den geheimen USO-Stützpunkt in Chonosso-Chan abstrahlt.

Staatsmarschall Bull wird zu Chanmeister Tro Schikel vorgelassen. Das Gespräch wird mit erstaunlicher Offenheit geführt. Bully warnt den Chanmeister vor den Machenschaften des Chanbruders Malcher, der auf Chonosso die Organisation der Silberherren aufgebaut hat und die Cardmanosch mit eigenen Leuten unterwandert hat. Schikel ist erschüttert und fordert Bull auf, den Palast der Erhabenheit zu verlassen.

In der Zwischenzeit hören sich die SolAb-Agenten der Abteilung 27 in Chonosso-Chan um. Doch von Malcher ist keine Spur zu entdecken.

Die SolAb-Einheit stürmt einen Stützpunkt der Silberherren. Die Besatzung kennt Malchers Aufenthaltsort aber nicht. Der Doppelagent Habakuk schickt einen Rafferfunkspruch an die RASTATT. Silvia Croux ist bereit, Malcher zu verraten. Der Standort der Geliebten des Silberherrn wird im Mount Yakin lokalisiert.

Endlich ist der Chanmeister bereit, auf Bulls Funkanrufe zu reagieren. Der Terraner gibt zu, einen Mutanten an Bord zu haben. Gucky teleportiert mit Bull in den Palast der Erhabenheit. Tro Schikel lässt den Einsatz von Kampfeinheiten der Solaren Abwehr zu, um Malcher zu fassen.

Der Silberherr sucht sein Domizil in den Flanken des Mount Yakin auf. Dort benutzt er den Transmitter und lässt sich und Trecht auf die TRAUM DER EWIGKEIT abstrahlen. Rurna Kiltrick übernimmt die Verteidigung des Domizils. Dabei wird er von Robotern unterstützt. Als die SolAb das Domizil stürmt, kommt es zu heftigen Kampfhandlungen mit den Robotern. Tro Schikel, der sich selbst an dem Einsatz beteiligt, wird schwer verwundet. Gucky teleportiert mit ihm in ein Medozentrum. Ein SolAb-Agent wird getötet, die Roboter zerstört. Rurna Kiltrick wird von einem der eigenen Roboter erschossen.

An Bord der TRAUM DER EWIGKEIT stellen sich ihm Silvia Croux, Puczarach und zahlreiche seiner Anhänger entgegen. Nur durch das beherzte Eingreifen Trechts entkommt Malcher dem Tod. Trecht erschießt Silvia Croux. Es kommt zu heftigen Kämpfen zwischen den Getreuen des Silberherren und den abtrünnigen ehemaligen Anhängern. Malcher kann die Verwirrung nutzen und dringt zum zweiten Transmitter vor, der eine direkte Verbindung zum Monolithen darstellt.

Als die SolAb-Agenten sowie Atlan, Simmers und Santjun ebenfalls im Transmitter der TRAUM DER EWIGKEIT materialisieren, werden sie von Kampflärm empfangen. Die Truppen bleiben in Deckung. Atlan, Santjun und Naileth Simmers müssen erkennen, dass sie Malcher nicht folgen können. So bleibt ihnen nur, die TRAUM DER EWIGKEIT durch eine Schleuse zu verlassen und durch die Tiefsee zum Monolithen zu schwimmen.

Allein betritt Malcher den Bunker im Chonosso-Monolithen und aktiviert das Durchgangssystem. Während die Energieversorgung hochgefahren wird, melden die Systeme einen Angriff. Das Verteidigungssystem der Ersten Menschheit eröffnet das Feuer auf die Angreifer. Atlan und seinen Leuten gelingt es trotzdem, in wilden Zickzack-Bewegungen die Oberfläche des Monolithen zu erreichen. Die Geschütze haben nach dem ersten Feuerstoß ihre Aktivität eingestellt. Atlan führt dies auf seinen Zellaktivator zurück, den die Anlagen anscheinend angemessen haben. Mit Thermo- und Desintegratorstrahlern verschaffen sich die SolAb-Agenten Zugang in das Innere des Monolithen.

Malcher muss feststellen, dass die Verteidigungsanlagen von einer alternativen Zugriffsstelle abgeschaltet wurden. Gleichzeitig wird er aus dem System ausgesperrt. Malcher eilt zu seinen Männern zurück, die vor dem Bunker auf ihn warten. Er informiert sie auf das Näherrücken feindlicher Truppen.

Tipa Riordan ist vor einigen Tagen mit der BUTTERFLY im Tiefseegraben nahe dem Monolithen gelandet. Calipher-SIM, der für eine Schiffspassage nach Chonosso Informationen über die Monolithen weitergegeben hat, gelingt es, die Verteidigungsanlagen dem Zugriff Malchers zu entziehen und abzuschalten. Das interuniverselle Durchgangssystem vermag er jedoch nicht zu beeinflussen.

Inzwischen erteilt der außer Lebensgefahr befindliche Chanmeister den Terranern vollen Zugriff auf den Monolithen und die TRAUM DER EWIGKEIT. Etwa 50 kampferprobte Soldaten des Solaren Imperiums, unterstützt von Reginald Bull und Gucky, beenden mit dem Einsatz von Paralysatoren bald die Kämpfe zwischen den rivalisierenden Silberherren.

Atlans Männer sind in einen Hinterhalt geraten und werden von allen Seiten angegriffen. Santjun ist nicht mehr zu halten. Mit Todesverachtung stößt er durch die Reihen der Silberherren. Trotzdem drohen die SolAb-Truppen von den Silberherren überrannt zu werden. Das Eingreifen von Tipa Riordans Piraten wendet sich das Blatt.

Atlan, Santjun, Naileth Simmers und Calipher-SIM steuern auf den Bunker zu. Im Innern des Gebäudes baut sich endlich die Durchgangspforte auf. Malcher tritt in das silbrige Feld zu seinen Füßen. Simmers wird von einem Energiestrahl getroffen. Der Schutzschirm kann die auftreffenden Energien zwar absorbieren, doch die Frau gerät ins Trudeln. Sie kann sich an der Oberkante des Bunkers festhalten. Santjun erkennt ihre Lage, ist aber nicht bereit, seinen Vorstoß in das Innere des Bunkers abzubrechen. Atlan ist daher gezwungen, Major Simmers zu Hilfe zu eilen. Auch Santjun tritt in das silbrige Feld.

Calipher-SIM hat auch den Weg zum Bunker eingeschlagen. Nichts und niemand kann ihn aufhalten. Das bekommen auch Trecht und Monani Thersus zu spüren. Die beiden Silberherren werden von dem Roboter erschossen. Kurz vor dem Erlöschen des Portals tritt Calipher-SIM hindurch. Atlan, der kurze Zeit später die Vertiefung im Boden erreicht, kommt zu spät. Das Energiefeld ist erloschen.

Allmählich desaktivieren sich die Energieanlagen des Monolithen. Die tödliche Strahlung versiegt und die hyperphysikalischen Phänomene erlöschen. Gucky überbringt Atlan seinen Zellaktivator. Der Abfluss von Vitalenergie ist ebenfalls zum Erliegen gekommen. Am 16. Mai 3112 sind die Aktivitäten sämtlicher Monolithen zum Erliegen gekommen. Die politischen Verhältnisse in der Milchstraße stabilisieren sich. Tro Schikel tritt zurück. Santjun, Malcher und Calipher-SIM bleiben verschollen.

Im Jahre 1337 NGZ wird auf einem paradiesischen Planeten im Ordhogan-Nebel ein kleiner Monolith gefunden. Auch der Bunker im zentralen Hohlraum ist vorhanden, allerdings, wie auch die technischen Einrichtungen, von Desintegratorstrahlen zerstört. Neben den Anlagen sind die mumifizierten Körper von 30 bis 40 Verlorenen aufgestapelt. Auch drei Gräber werden gefunden. In zweien von ihnen liegen die Skelette von Lemurern, ein alter Mann und eine junge Frau. Im dritten Grab befinden sich die sterblichen Überreste von Malcher, der eine tödliche Schussverletzung aufweist.

Handschriftliche Tagebücher und Speicherkristalle belegen die Ereignisse, die nach dem Portaldurchgang geschahen. Malcher war weit weniger geschwächt gewesen als Santjun. Calipher-SIM hatte den Silberherrn erschossen, ihm das Silbermetall abgenommen und an Santjun übergeben. Der Risiko-Agent musste feststellen, dass er den Planeten, auf dem er gelandet war, nicht mehr verlassen konnte. Er verfiel zunehmend in Depressionen. Calipher-SIM war zu einem guten Freund geworden. Schließlich legte Santjun das Silbermetall ab und starb.

Atlan findet auch Informationen über die Verlorenen und die Monolithen. Das Rätsel löst sich. Es wird klar, dass die Verlorenen den Hyperkokon Ordhogan entdeckt hatten. Beim Durchgang durch die Tiefe entzog ihnen der Graueinfluss die Vitalenergie. Sie fanden in dem Silbermetall einen ausreichenden Schutz. Als sie das System der Monolithen als Waffe gegen die Horden von Garbesch einsetzten, schlugen diese zurück und zerstörten den Planeten Zartiryt.

Die Ankunft Atlans und Deirdre Chrus’ wird von Calipher-SIM beobachtet. Mit Befriedigung stellt der Roboter fest, dass sich der Arkonide für die Hinterlassenschaften Santjuns interessiert und somit über die Geschehnisse Bescheid weiß. Calipher-SIM manipuliert die Bordpositronik des Kugelraumers, mit dem der Lordadmiral und die TLD-Agentin gekommen sind und geht unbemerkt an Bord.