Dämmerung über Höllenwelt

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Überblick
Serie: Atlan-Taschenbuchserien (Band 19)
Höllenwelt03.jpg
© FanPro
Grünband 18.jpg
Grünband 18
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: Höllenwelt
Titel: Dämmerung über Höllenwelt
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: März 2010
Hauptpersonen: Atlan, Daniel Pherson, Elion Tolsom, Fellmer Lloyd, Maria Vajai, Osmooth Alerin, Perry Rhodan, Rhaen Tolsom, Taha Kanli, Tira Midarka, Tonkor, Varen Thorik, Darakh
Handlungszeitraum: Mai 3113
Handlungsort: Ereshkigal, Reddeye, Pjotr
Seiten: 288
ISBN: ISBN 978-3-89064-199-7
Zusätzliche Formate: E-Book, Grünband (Edition Perry Rhodan)

Handlung

Der bei seinen Kameraden bei einem Einsatz auf dem Planeten Reddeye als vermisst geltende Captain Rulan Karkeron erfreut sich bester Gesundheit. Er ist von den Männern der Libra an Bord einer uralten Gazelle gebracht und nach Höllenwelt geflogen worden. Dort baute das kleine Raumschiff eine Bruchlandung. Karkeron verlässt unverletzt das Schiff. Im Schutz eines Deflektorfeldes beobachtet er, wie die Mannschaft der Gazelle diese verlässt und mit einem Gleiter zu einer Kuppelstation fliegt. Der USO-Spezialist wird mit grotesk aussehenden Neversames konfrontiert, die ihn beinahe umrennen, als sie dem Schiffswrack zustreben, um so viele Teile wie möglich in ihren Besitz zu bringen. Nach der Deaktivierung des Deflektorfeldes wird der Oxtorner von den Neversames umzingelt, hochgehoben und in eine Station im Innern eines Berges getragen. Dort trifft Karkeron auf Sayen Finnegan, die ihm einige Details über die Geschichte von Höllenwelt und ihr Volk erzählt. Dabei fällt auch der Begriff »Darakh«, der von den Neversames als Gefahr für Ereshkigal eingestuft wird.

Die THA-IV erreicht das System der Sonne Adad. An Bord versuchen Lordadmiral Atlan, Daniel Pherson, Varen Thorik, Rhaen Tolsom, Osmooth Alerin und Fellmer Lloyd verzweifelt, die Herrschaft über die Kaulquappe zu gewinnen. Ihre Versuche werden nur teilweise von Erfolg gekrönt. Varen Thorik konnte über die bordeigene Hyperfunkanlage einen Spruch an die USO absetzen. Ein schlauchähnlicher Korridor durchkreuzt die hyperenergetisch geladene Staubwolke in diesem Raumsektor. Am Ende des Schlauchs liegt Höllenwelt. Die THA-IV bereitete die Landung auf Höllenwelt vor. Atlan und seine Kameraden gehen an Bord eines alten Shifts und legen Schutzanzüge an. Atlan kämpft mit der Steuerpositronik um die Herrschaft des Schiffes. Die Landung gelingt, doch für die THA-IV war es die letzte Reise. Der Lordadmiral und seine Gefährten verlassen mit dem Shift das Schiff und versuchen eine zitadellenartige Festung zu erreichen.

USO-Spezialist Karkeron wird von Sayen Finnegan über die wahre Geschichte Boris Parthans informiert. Er erhält danach die Erlaubnis, sich in der Station der Neversames frei zu bewegen. Lionarth Davinsh, der Führer der rund 2500 Bewohner bittet den USO-Spezialisten zu einem Gespräch. Dabei erfährt dieser einige Einzelheiten über Selin Darakh und die von diesem ausgehende Gefahr. Karkeron fasst den Plan, die Kuppelstation der Organisation Libra aufzusuchen und einzudringen. Dort hofft er, eine Spur der Wesenheit Darakh zu finden. Norreka Ret, Ungsame Tre und Intara Ra sollen ihn begleiten.

In der Zwischenzeit ist Atlan mit seinen Gefährten auf dem Weg. Der Shift wird von Mordvögeln angegriffen. Die Attacke kann erfolgreich abgewehrt werden. Varen Thorik und ihren Kollegen gelingt es, mit den Sendeanlagen des Panzerfahrzeugs eine Serie von Funksprüchen abzustrahlen. Die QUESTRON oder irgendeine andere Einheit der USO wird zu Hilfe gerufen. Doch eine Antwort wird nicht empfangen. Kurz vor Erreichen des Höhenzugs, in dem die Forschungsstation erbaut wurde, wird der Shift von Hunderten von bewaffneten Söldnern umringt. Die grotesk anzuschauenden Gestalten drängen das Fahrzeug in Richtung der Zitadelle ab. In einer Halle im Innern des Bauwerks steigen die Kameraden aus dem Shift und Atlan nimmt mit den Söldnern Kontakt auf. Loganoy, Hoganoy und Moganoy treten aus der Masse hervor und sprechen mit dem Arkoniden. Dabei fällt dem Lordadmiral auf, dass aus den Mündern der drei Söldner die gleichen Worte hörbar werden. Das deutet darauf hin, dass sie unter fremden Willen stehen. Die Söldner bringen sie in Unterkünfte. Fellmer Lloyd ist von den Impulsen, die von Darakh ausgehen, ziemlich mitgenommen.

Bei einem Erkundungsgang durch die Zitadelle finden sie eine 250 Meter durchmessende Öffnung, die weit in die Tiefe reicht. Im Schlund, der von rotem Licht erfüllt ist, ist eine Ballung aus zuckenden menschlichen Körpern, die sich mit mechanischen Teilen von Robotern anscheinend untrennbar verbunden haben, zu erkennen. Sie sind auf grässliche Weise ineinander verkeilt, verschlungen und verknüpft. Fremde Gedanken und eine fremdartige Musik versuchen sich des Willens der Kameraden zu bemächtigen. Auch die Söldner werden wieder aktiv und bedrängen die Gefährten. Atlan sendet erneut einen Hilferuf an die QUESTRON. Dann wenden sie sich zur Flucht.

Beim Marsch zur Zitadelle fängt Karkeron den von Atlan an die QUESTRON gesendeten Funkspruch auf. Der Oxtorner schickt seinerseits eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ab. Eine Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern seines Teams über die bioaktiven Funktionsmodule klappt nicht.

In der Zitadelle der Söldner werden Atlan und sein Team immer mehr unter Druck gesetzt. Karkerons Nachricht erreicht ihr Ziel und wird mit Freude vernommen. Die Ballung mobilisiert die Söldner. Fellmer Lloyd kann feststellen, dass die Ballung davon träumt, die Macht in der Milchstraße zu übernehmen. Dazu sollen die Söldner ausgeschickt werden. Allerdings fehlt es bisher an einer Transportmöglichkeit. Lloyd versucht, mit der Ballung in Kontakt zu treten. In der Zwischenzeit stößt Rulan Karkeron mit seinen drei Neversames zu seinem alten Team. Mit Schockern feuern sie in den Schacht, in dem sich die Ballung aufhält. Durch den Beschuss fällt sie in eine todesähnliche Starre. Trotzdem vernimmt Fellmer Lloyd aus großer Ferne noch immer schwach die Klänge der fremdartigen Musik. Die Söldner, der geistigen Führung beraubt, stellen keine Gefahr mehr dar. Sie ziehen sich größtenteils in ihre Quartiere zurück oder stehen ratlos herum.

Die USO-Spezialisten entdecken eine einer Raumschiffszentrale exakt nachempfundene Station, die anscheinend der Ausbildung der Söldner dienen sollte. Über eine Fernsteuerung können die drei Orbitalstationen deaktiviert werden. Mit den Funkeinrichtungen versucht Atlan erneut, die QUESTRON zu erreichen. Der Versuch gelingt endlich. Mit flammenden Triebwerken landet die QUESTRON nahe der Zitadelle. Atlan und seine Gefährten werden an Bord gebracht und unter Quarantäne gestellt. Dr. Maria Vajai diagnostiziert bei Rulan Karkeron und Rhaen Tolsom starke Infektionen mit der Nergeischen Verformung. Die übrigen Teammitglieder werden in wenigen Tagen völlig wiederhergestellt sein.

Atlan benachrichtigt Perry Rhodan über die Geschehnisse auf Ereshkigal. Der Arkonide erhält Generalvollmacht, auf Höllenwelt einen Stützpunkt des Solaren Imperiums zu errichten und diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen aufzunehmen. Beim Zusammentreffen mit Lionarth Davinsh und Sayen Finnegan wird vereinbart, Höllenwelt unter Quarantäne zu stellen und den Status eines Geheimplaneten zuzuweisen. Die Lebensweise der Hardheads soll nicht beeinflusst werden. Das Solare Imperium wird eine Forschungs- und eine Handelsstation einrichten. Die QU-II der QUESTRON wird zunächst auf Ereshkigal stationiert. Rulan Karkeron wird die Interessen des Imperiums auf Höllenwelt vertreten. Ihm zur Seite steht Rhaen Tolsom, bis wirksame Schutzimpfungen bereitstehen.

Roboter holen die verwesenden Überreste der Ballung, die den Beschuss nicht überstanden haben, aus dem Schacht und entsorgen sie an einem Fluss. Einige Stunden nach Ausschleusung der QU-II startet die QUESTRON Richtung Reddeye.

Bereits beim Anflug ist die Musik stärker zu vernehmen. Auf Reddeye selbst werden die Mitglieder der Libra inhaftiert, von Darakh infizierte Parthan-Träger aus dem Verkehr gezogen. Fellmer Lloyd macht den Planeten Pjotr als Ursprung der Musik aus dem Hyperraum aus. Die Melodie klingt immer bedrohlicher und wird deutlicher. Zwei Korvetten der QUESTRON landen auf Ishtar's Island und schleusen schwer bewaffnete Landetruppen aus, die in die unterirdischen Höhlen vordringen. In der ersten Kaverne stoßen die Kämpfer aber nicht auf die erwarteten Söldner Darakhs, sondern auf die für tot gehaltenen Kolonisten der INANNA. Pertar Almoth ist es gelungen, sie vor der Vernichtung des Schiffes per Transmitter hierher zu bringen. Seit 81 Tagen harren sie bereits unter schlechten Bedingungen in dieser alten Station aus. Die USO lässt Materietransmitter heranschaffen, um die mehr als 2000 Siedler auf die QUESTRON zu transportieren, wo sie medizinisch versorgt werden können.

Die USO-Truppen dringen tiefer in das Labyrinth vor. Bald stoßen sie auf Söldner und Angehörige der Libra, die erbitterten Widerstand leisten. Es kommt zu heftigen Feuergefechten und schlussendlich zu einem geistigen Duell zwischen Darakh und Lordadmiral Atlan. Als es dem Arkoniden gelingt, dem riesenhaften Gladiator, als der sich Darakh in Atlans Bewusstsein manifestiert, mit einem gewaltigen Schwerthieb den Kopf abzutrennen, ist das Ende der größenwahnsinnigen Wesenheit besiegelt. Atlan kehrt in die Realität zurück. Die Söldner wurden bis auf den letzten Mann von den USO-Kämpfern vernichtet. Atlan feuert mit einem Desintegrator auf die Höhlenwandung, hinter der sich der Metallsee befindet, der Ishtar's Island umgibt. Die Wand gibt nach und flüssiges Metall ergießt sich in die Höhle. Darakh hat ein imposantes Grab gefunden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Aktion, die mit einem Hilferuf Rhaen Tolsoms begonnen hat, kann sich nun Lordadmiral Atlan einige Stunden der dringend nötigen Ruhe gönnen. Allerdings muss er vorher noch die versprochenen Enzyklopädien und Kunst-Dokumentationen Terras an Lionarth Davinsh schicken.