Der Weltraum-Tramp

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 101)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Der Weltraum-Tramp
Untertitel: Er bricht die Gesetze – aber er hilft den Schiffbrüchigen auf dem lebenden Planeten!
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 9. August 1963
Hauptpersonen: Captain Samuel Graybound, Rex Knatterbull, Oberst Ludwig Rammbüggl, Torero, Henry Smith, Perry Rhodan, Gucky
Handlungszeitraum: März 2102
Handlungsort: Terra, Plasmaplanet
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 13

Kurzzusammenfassung

Nachdem die FANTASY im letzten Moment aus dem Blauen System der Akonen entkommen konnte, verschlägt es sie auf den zweiten Planeten eines unbekannten Sterns. Durch eine Explosion im Kalup muss die Besatzung die FANTASY aufgeben.

Die Oberfläche des Planeten wird von einem riesigen Plasmawesen beherrscht. Das Wesen, teilintelligent, stuft die Terraner als Gefahr ein, als diese das Plasmawesen aus Unwissenheit angreifen, und beginnt, durch Ausbildung von Pseudopodien die Terraner anzugreifen. Im letzten Moment gelingt es einem terranischen Schmuggler namens Samuel Graybound und seinem Papagei Torero, die Männer von der Oberfläche des Planeten zu retten.

Handlung

Es ist der 16. März 2102. Im kleinen Firmensitz der STARTRAMP & CO., LTD. herrscht Aufregung. Der Handelskapitän Samuel Graybound wurde für eine Umschulungsmaßnahme für einen neuartigen linearen Antrieb ausgewählt. Diesen neumodischen Schnick-Schnack lehnt er allerdings rundweg ab und tut dies in deutlichen Worten dem verantwortlichen Offizier Oberst Ludwig Rammbüggl kund. Nach der kurzen Unterbrechung innerhalb seines Terminplanes startet Graybound mit seinem Schiff LIZARD. Offiziell transportiert er Teddybären nach Tuglan, eigentliches Ziel der Reise ist allerdings Glatra III, wohin er die in den Bären geschmuggelten Medikamente bringen soll.

Schon nach der ersten Transition meldet sich ein Wachkreuzer. Aufgrund der allgemeinen Bekanntheit von Graybound als möglichem Schmuggler und der ermittelten Kursabweichung wird sein Raumschiff Ziel einer Durchsuchung. Der Skipper lässt schon einmal den Bordrechner neue Transitionskoordinaten berechnen. Leider ist das ankommende Prisenkommando schneller, und so befiehlt er einen Blindsprung.

Auf der FANTASY haben Perry Rhodan und die Besatzung ein Orientierungsproblem. Aufgrund der übereilten Flucht von Akon haben sie sich in einem unbekannten Sektor im Milchstraßenzentrum verirrt. Während einer Besprechung dröhnt eine Explosion durch das Schiff. Die Schäden sind beachtlich. Von den 300 Besatzungsmitgliedern haben nur 82 die Druckwelle und die anschließende Dekompression überlebt, und das auch nur, weil eine Abschottung einen luftgefüllten Bereich im Schiffszentrum bewahrt hat. Schnell wird festgestellt, dass das Schiff manövrierunfähig ist. Antrieb und Hauptenergieversorgung sind zerstört, nur eine Space-Jet ist noch flugtüchtig, und aufgrund undichter Schotts verliert die Überlebenszelle des Schiffs langsam die Atemluft. Rhodan beschließt die Evakuierung mit der Jet.

Da die Jet nicht mehr hyperraumtauglich ist, bleibt nur der Flug in ein nahe gelegenes Sonnensystem. Neben einer Glutwelt und zwei Gasriesen bleibt als einzige Landemöglichkeit eine Welt mit einer grauen, ebenen Oberfläche und einer halbwegs atembaren Atmosphäre. Schon kurz nach Aufsetzen bemerkt ein Erkundungsteam das langsame Einsinken der Jet in die graue Oberfläche. Schnell macht sich die Besatzung an die Evakuierung. Ein letztes Notsignal kann abgesetzt werden, bevor das Raumschiff verschwindet. Ohne Hoffnung wieder zu starten, machen sie sich auf, festen Boden zu suchen. Als die Schatten länger werden bemerken sie ihre Verfolger. Dutzende graue Gestalten, welche aus dem gleichen Material wie der Boden zu bestehen scheinen, hängen ihnen an den Fersen.

Die Besatzung der LIZARD musste inzwischen erkennen, dass sie sich hoffnungslos verflogen hat. Was ihnen bleibt, ist abzuwarten und zu versuchen, den Sprung an den Ausgangsort zu rekapitulieren. Während der Berechnungen empfängt der Bordfunker ein kurzes Notsignal. Als Ausgangsort lässt sich ein nahes System triangulieren. Zwar kennt Samuel Graybound keine Skrupel bei der Übertretung einiger Zollvorschriften, allerdings überlässt er Personen in Not nicht ihrem Schicksal.

Derweil haben sich die kleineren Plasmawesen als feindselig herausgestellt. Wen sie umklammern, der wird in die Plasmamasse gezogen, so er denn nicht von den anderen gerettet wird. Auch ein Abschuss der Wesen bringt nur eine kurzzeitige Linderung der Situation, da das Plasmawesen innerhalb kürzester Frist Nachschub formen kann. Rettung verspricht eine mehrere Kilometer entfernte Felseninsel. Nach einem langen Weg befinden sie sich in der relativen Sicherheit festen Bodens. Nur wenige Meter getrennt von einer riesigen Amöbe, welche sie gerne zum Essen einladen möchte. In mehreren Schüben versucht sie, die Menschen mit ihren humanoiden Gebilden zu überrennen. Nach mehreren fehlgeschlagenen Angriffen, welche meist durch den Zünder Goratschin im Keim erstickt wurden, gibt die Amöbe ihre Taktik auf.

Im tiefen Orbit über dem Planeten sucht die LIZARD nach dem Ursprung des Notrufes. Die graue Masse wird schnell als Lebewesen identifiziert. Die Suche nach Überlebenden gestaltet sich schwieriger, da die Signalquelle inzwischen anscheinend verschwunden ist. So befiehlt Graybound eine optische Absuchung des Planeten. Nach zwei Tagen Bordzeit wird das Schiff von einer unbekannten Person angefunkt. Eine Rückverfolgung des Signals führt das Schiff zu einer Felseninsel, auf welcher sich rund sechs Dutzend Menschen eines erneuten Angriffes erwehren. Die LIZARD beendet den Ansturm mit ihren Bordgeschützen, woraufhin das Plasma erst einmal Ruhe gibt. So bleibt genug Zeit, die Überlebenden aufzusammeln und zu starten.

Auf dem Rückweg nach Terra erfahren Rhodan und die anderen mit der Hilfe Guckys einiges über die Umtriebe Graybounds. So gibt sich Rhodan während einer Routinekontrolle durch Wachschiffe der Flotte zu erkennen und nimmt den auf frischer Tat ertappten Graybound unter seinen Schutz. Einerseits weil er ihm etwas schuldig ist, andererseits auch weil Graybound mit seinen geschmuggelten Medikamenten das Medizinmonopol der Aras unterwandert.