Der mentale Sturm

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1054)
PR1054.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Der mentale Sturm
Untertitel: Perry Rhodans Gang nach Khrat – ins Zentrum des Chaos
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tengri Lethos, Waylon Javier, Omdur Kuwalek, Eternazher, Unaire Zahidi
Handlungszeitraum: 425 NGZ
Handlungsort: Milchstraße, Norgan-Tur (Khrat)
Computer: Galaktische Synchronzeit
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 123

Handlung

In Absprache mit den anderen Hanse-Sprechern und der LFT-Führung bereitet Perry Rhodan den Angriff auf die fünf weiteren Zeitweichen vor. Mithilfe der Spezialflotte TSUNAMI, den Mutanten und Bomben mit Mentalzündern gelingt deren Vernichtung zwischen dem 26. März und 7. April 425 NGZ. Anschließend besucht der Terraner die BASIS mit dem Auge. Das Trägerschiff befindet sich noch auf dem Weg nach Norgan-Tur und benutzt dabei einen ÜL-Faktor von bis zu 250-millionenfacher Lichtgeschwindigkeit. Das ist nur möglich, weil der Metagrav nicht kalibriert ist, ansonsten würde der Flug über ein Jahr dauern. Nach einer zweitägigen Visite kehrt der Zellaktivatorträger nach Terra zurück.

Bis Ende April werden keine weiteren Aktivitäten der Superintelligenz Seth-Apophis gemeldet, und auch Icho Tolot und Bruke Tosen bleiben verschollen. Auf Lokvorth kommt Quiupu mit seinen Viren-Experimenten voran, und das Mädchen Srimavo bleibt verschwunden. Anfang Mai bereitet sich Rhodan auf seinen Gang nach Khrat vor.

Am 3. Mai steht die BASIS schon innerhalb der Galaxie Norgan-Tur. Über Funk haben die Galaktiker Kontakt mit dem Zeremonienmeister Vra'Orton (aufgrund der Informationen Jen Saliks ist bekannt, dass auf Khrat 16 Zeremonienmeister und 116 Domwarte residieren), der sie in der Sprache der Mächtigen begrüßt. Wenig später wird das Yghmanohr-System erreicht, wo sieben Planeten um eine gelbe Sonne kreisen. Davon ist Khrat die dritte Welt, und schon aus der Ferne ist der Dom Kesdschan wahrzunehmen. Seltsamerweise erhält die BASIS jetzt keinen Funkkontakt mehr, und das siganesisch-ertrusische Empathen-Team Sirtan Fining/Omdur Kuwalek spürt irgendetwas im Elf-Sekunden-Takt. Des Weiteren behauptet Oliver Javier, dass Demeter, die immer noch im Koma liegt, sich in Gefahr befände. Aus diesem Grund befiehlt Waylon Javier einen sehr hohen  Wikipedia-logo.pngOrbit für die BASIS, und der Kreuzer AINO UWANOK, mit Unaire Zahidi an Bord, wird ausgeschleust. Er landet nahe der Stadt Naghdal, die wie ausgestorben wirkt.

Mit einem Shift machen sich Javier, Roi Danton, Kuwalek (sein Partner blieb auf der BASIS), Unaire, die Exopsychologin Siria Osinskaja und der Nexialist Les Zeron auf den Weg zum Dom. Dieser flackert jetzt in unregelmäßigen Abständen, und Zeron spricht von einem Grenzschichtflimmern des Fünf-D-Kontinuums. Sie treffen den Domwart Eternazher. Er will die Terraner zum Dom führen, doch es kommt immer wieder zu quasitemporalen Verzerrungen. Vielleicht sind es aber auch bloß Illusionen.

Kuwalek verliert schließlich den empathischen Kontakt zu Fining, und Javier plädiert für eine Umkehr zum Kreuzer. Er fordert eine Space-Jet an, die jedoch kurz nach dem Start spurlos verschwindet. Danach lösen sich in einem mentalen Brausen auch die UWANOK, die BASIS und der Domwart in Nichts auf. Die Illusion des mentalen Sturms, in dem sie sich befinden, ist perfekt.

Als Rhodan per Distanzlosem Schritt auf der BASIS erscheint, steht er im Chaos. Sandra Bougeaklis teilt ihm mit, dass die Hamiller-Tube rebelliere und unter der Kontrolle einer unbekannten Macht stehe. Zum Planeten Khrat besteht keine Verbindung, und auch der Kreuzer UWANOK antwortet nicht mehr, der deutlich sichtbar auf dem kleinen Raumhafen parkt.

Javier und seine Begleiter bewegen sich auf den Dom zu, der scheinbar das einzig Reale in dem mentalen Sturm ist. Vor der Kuppel treffen sie auf einen weiteren Domwart, mit dem sich der Ertruser empathisch verständigt. Der Domwart erklärt, es gebe keinen Domwart mit Namen Eternazher, der etwas sehr Bösartiges sein muss. Anschließend betreten sie den Dom, der ganz schlicht mit Holzbänken ausgestattet ist. Trotzdem spüren die Terraner etwas von der Erhabenheit und Größe des Gebäudes. Außerdem spürt Kuwalek im Inneren des Doms einen mörderischen Kampf auf mentaler Ebene. Es ist zum einen eine bösartige Kraft, die von Seth-Apophis geschickt wurde, zum anderen eine positive Kraft, die irgendwie vertraut wirkt. Der Ertruser bricht unter dem mentalen Druck zusammen und stirbt wenig später. Das geschieht am 5. Mai und zeitgleich macht sich Rhodan bereit, auf die UWANOK zu wechseln.

Rückblick: Der Hüter des Lichts Tengri Lethos, vereint mit dem Ladonnia-Psychod und den Zaphars von Toorgus, spürt sofort, dass der Schritt auf die nächsthöhere Stufe der Evolution nicht funktioniert. Eine bösartige Komponente, die er mit Seth-Apophis in Verbindung bringt, verhindert diesen Schritt, und Lethos findet sich auf einer unwirklichen Wüstenwelt wieder. Er muss unwillkürlich an die Shuwashen denken, die vor zwei Millionen Jahren ausstarben. Allerdings rettete sich ein Teil dieses Volkes auf der Flucht vor einer Roboterzivilisation in Tiefbunker auf dem solaren Mars. Später siedelten sie in ebensolchen Tiefbunkern auf Terra und wurden dort Opfer genetischer Manipulationen durch die Cappins. Dadurch wurden sie aber auch zu den Stammvätern der Lemurer.
Durch einen hyperenergetisch aufgeladenen Jetstrahl wird Lethos erfasst und von der Wüstenwelt fortgerissen. Der seltsame Jetstrahl zielt auf eine mental aufgeladene Glocke, in der der Hathor ein verwandtes Muster spürt. Es ist das Muster des Hathors Terak Terakdschan, des Begründers des Ordens der Ritter der Tiefe. Die beiden Hathor stecken jeder für sich in großer Gefahr, doch sie können sich durch eine Verschmelzung retten. Nun sind sie bereit, den Kampf gegen den hyperenergetisch-mentalen Ableger Seth-Apophis' aufzunehmen. Es wird ein lautloser, aber alles erschütternder Kampf der Titanen.

Innenillustrationen