Gefangene der Materie

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1070)
PR1070.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Gefangene der Materie
Untertitel: Das Versteck der Porleyter – das Geheimnis eines mächtigen Volkes
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Clynvanth-Oso-Megh, Perry Rhodan, Sagus-Rhet, Kerma-Jo, Geoffry Waringer, Jen Salik
Handlungszeitraum: 425 NGZ
Handlungsort: M 3
Computer: Nookinese – Ausdrucksform einer neuen Naturkraft?
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 126

Handlung

Die in M 3 ausgeschwärmten STAR-Kreuzer haben weitere Planeten entdeckt, auf denen es rätselhafte Objekte mit einer Mentalquelle gibt. Die TRAGER landet am 15. Juli auf Klatau, dem ersten Planeten einer roten Riesensonne. Dort existieren kristalline Strukturen, die Mentalquellen enthalten. Die Dargheten Kerma-Jo und Sagus-Rhet fühlen sich inzwischen frei von jeglicher Manipulation durch Seth-Apophis, doch Perry Rhodan lässt sie vorsichtshalber weiter beobachten.

Auf Klatau wird ebenfalls eine subplanetare porleytische Anlage mit 17 androiden Krabbenkörpern in suspendierter Animation entdeckt. Die Materie-Suggestoren ziehen Vergleiche zwischen den fünfzehn entdeckten Kristallstrukturen und stellen fest, dass die darin existierenden Bewusstseine von gleicher Art sind. Außerdem sind sie gefangen und verzweifelt, und die zuvor festgestellte Konservierung entspricht einem unbeugsamen Überlebenswillen.

Geoffry Abel Waringer, Jen Salik, Perry Rhodan, Carfesch und Alaska Saedelaere diskutieren, ob sie die Porleyter gefunden haben. Doch warum sind sie gefangen? Es muss auch einen Zusammenhang zwischen den Androiden und den konservierten Objekten geben. Einige Porleyter mögen inzwischen verstorben sein, was die Diskrepanz der unterschiedlichen Anzahl erklärt.

Am 21. Juli dringt Sagus-Rhet in eine Kristallstruktur ein. Auf diese Weise spürt er die Mentalquelle viel intensiver und identifiziert sie definitiv als Porleyter. Der Materie-Suggestor kann dessen Konservierung auflösen, wodurch es bei dem porleytischen Bewusstsein zu einer Reaktion kommt. Sagus-Rhet spürt, das der Porleyter vor zwei Alternativen steht. Er kann jetzt sterben oder in einen der Androidenkörper wechseln und leben.

Clynvanth-Oso-Megh spürt die Anwesenheit eines fremden Bewusstseins. Der erste Teil des Namens ist sein individueller, der zweite weist auf uralte Stammeszugehörigkeiten hin, der dritte bezeichnet seinen Beruf bzw. Stand. Er ist Sachverständiger für Wasserrechte. Der Porleyter erinnert sich zurück an die Vergangenheit:

Nach der Verankerung des Frostrubins trat bei den Porleytern, die nur noch 70.000 Individuen zählten, eine kollektive Müdigkeit auf. Sie wollten sich aus dem kosmischen Geschehen zurückziehen und erlebten noch die Gründung des Ordens der Ritter der Tiefe mit. Danach wiesen ihnen die Kosmokraten einen Kugelsternhaufen als Domizil und Versteck zu. Sie errichteten im Aerthan-System eine Fünf-Planeten-Anlage bzw. Neu-Moragan-Pordh mit den Welten Schanad, Yurgill, Zhruut, Ezy und Lydon. Die Porleyter waren prinzipiell daran interessiert, sich weiterzuentwickeln. Doch ihnen stand die so genannte Oberflächenspannung im Wege, wie es der weise Lurdvan-Gero-Lats definierte. Alternativ zur drohenden Degeneration erarbeiteten sie sich eine Möglichkeit, die dazu dienen sollte, meditativ dem Rätsel der Oberflächenspannung auf den Grund zu gehen. Entsprechend dem Plan wurden die Aktionskörper erschaffen, der die kollektive Tat, die eine individuelle Erfahrung werden würde, folgte. Clynvanth hielt das alles für Irrsinn, fügte sich aber dem Kollektiv. Die oberste porleytische Instanz, die Kerg-Porleyter, hatten sicherlich auch alle Unwägbarkeiten ausgelotet. Sogar Voire, die Unvergleichliche, hielt die Porleyter nicht von ihrem Plan zurück. Die Fünf-Planeten-Anlage wurde konserviert und versiegelt, nur wenige Porleyter, wie beispielsweise Turghyr-Dano-Kerg, blieben in Aktionskörpern zurück.
Siebzehn Porleyter flogen zu der Welt mit den Kristallstrukturen, und jeder suchte sich ein Integrationsziel und wechselte danach in den Aktionskörper. Es konnte nur noch vorwärts gehen, denn die Originalkörper starben sofort ab. Der Wechsel in die Kristallstruktur wurde anschließend geübt. Hinein ging es leichter als wieder hinaus. Doch das war unwichtig, denn die Integration musste vollzogen werden, um in der Meditation den Schritt zur Superintelligenz zu suchen.
Für Clynvanth war die Einsamkeit anfangs erdrückend, aber es war mehr eine Frage der Gewöhnung. Die Zeit verging, aber die Meditation fruchtete nichts. Ihm wurde alles zu viel und er wollte schließlich zurück in seinen Aktionskörper. Doch das funktionierte nicht mehr, er war gefangen. Trotzdem behielt Clynvanth seinen Willen zum Überleben, der wiederum eine Konservierung des Kristallobjekts bewirkte. Doch wie viele Porleyter mögen aufgrund ihrer Gefangenschaft resigniert haben und gestorben sein?

Der Sachverständige für Wasserrechte wählt das Leben. Nicht viel später tritt er in seinem Aktionskörper den Dargheten und Terranern gegenüber, von denen zwei den Status von Rittern der Tiefe besitzen. Clynvanth spricht die Sprache der Mächtigen und erzählt seine Geschichte. Nur zum Thema Fünf-Planeten-Anlage hält er sich zurück. Der Porleyter vermutet, dass nur noch zehn Prozent seiner Artgenossen leben, Rhodan hingegen befürchtet, dass es noch viel weniger sind. Das werden die nächsten Tage aber erweisen.

Innenillustrationen