Der steinerne Bote

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1098)
PR1098.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Der steinerne Bote
Untertitel: Mit der BASIS im Vorfeld des Frostrubins
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Reginald Bull, Icho Tolot, Perry Rhodan, Waylon Javier, Tedr Kosmas
Handlungszeitraum: Februar - März 426 NGZ
Handlungsort: Frostrubin
Computer: Raumschiffkollisionen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 129

Handlung

Tagelang rührt sich die Kardec-Aura, in die sich die 2009 Porleyter auf Luna gehüllt haben, nicht. Am 15. Februar 426 NGZ geschieht es jedoch, und die Aura erhebt sich von der lunaren Oberfläche und driftet Richtung Terra. Reginald Bull und Homer G. Adams geben umgehend Hanse-Alarm, Julian Tifflor reagiert entsprechend für die LFT. Der Erste Terraner überlegt auch, ob es an der Zeit wäre, einen LFT-Kommissar zu berufen.

Am 21. Februar geht die Kardec-Aura in einen 220-Kilometer- Wikipedia-logo.pngOrbit um Terra, und es kommt zu ersten Panikreaktionen unter der Bevölkerung. Die Situation ändert sich eine Woche lang nicht, dann lassen Gucky und Fellmer Lloyd am 28. Februar eine Bombe platzen. Die beiden Telepathen haben stetig versucht, mentalen Kontakt zu den Porleytern zu bekommen und sind jetzt der Überzeugung, die 2009 Wesen in ihren Aktionskörpern wollen kollektiven Suizid begehen.

Noch am 16. Februar kommt es zu einem Angriff auf die BASIS durch 200 Raumschiffe der Jauks, Gerjoks, Sawpanen und Phygos. Die Hilfsvölker der negativen Superintelligenz Seth-Apophis sind in jeder Hinsicht unterlegen und geben ihre Bemühungen schnell wieder auf. Am folgenden Tag kommt Icho Tolot mit den beiden Ausreißern an Bord und erstattet nach einer herzlichen Begrüßung Bericht. Aus den neuen Daten wird ermittelt, dass die Porleyter vor 2,2 Millionen Jahren eine sterbende Zwerggalaxie in Rotationsenergie verwandelten und dem Frostrubin zuführten. Das war dann der Anker, und zurück blieb das riesige Trümmerfeld. Seth-Apophis, die den Frostrubin sehr wahrscheinlich zu ihrem DEPOT gemacht hatte, ist jetzt dabei, dem rotierenden Nichts auf psionischem Wege die Rotationsenergie zu entziehen. Dazu wird Bremsmaterie benötigt, die überall im Trümmerfeld zu orten ist. Seth-Apophis will den Frostrubin wahrscheinlich in das Zentrum ihrer Mächtigkeitsballung bringen oder aber als Sternenfresser durch das Universum ziehen lassen, wie es vor der Verankerung der Fall war. Die Abmessungen des Frostrubins, der als Vier-D-Abdruck im Raum zu erkennen ist, betragen 2000 mal 100 Lichtjahre.

Waylon Javier ruft die 23 Kreuzer, die zur Suche nach den beiden Ausreißern gestartet sind, zurück. Eine der letzten Einheiten ist die NARDU unter Tedr Kosmas. Sie haben ein Fundstück mitgebracht, einen mental aufgeladenen Felsbrocken, der die Bezeichnung »steinerner Bote« erhielt.

Die Hauptwaffe der BASIS ist das Selphyr-Fataro-Gerät, eine Kombination aus Transformkanone und Konstantriss-Nadelpunkt-Kanone. Es hat eine Reichweite von 18 Lichtjahren und kann kosmische Objekte in einem Umkreis von vier Lichtminuten in ein Paralleluniversum versetzen. Perry Rhodan und Jen Salik wollen diese Waffe, die noch nie zum Einsatz kam, jetzt benutzen. An die Hilfsvölker Seth-Apophis', die dank Tolot namentlich bekannt sind, werden Funkwarnungen gesendet und gleichzeitig eine Demonstration des SFG vorgeführt. Einen Tag später erfolgt der große Einsatz. Alle Konzentrationen an Bremsmaterie samt den dazugehörigen Psi-Antennen werden in ein anderes Universum versetzt. Es ist ein schwerer Schlag für die Superintelligenz, denn die Bremsmaterie war schon derart konzentriert, dass sie kurz davor war, eine Eigendynamik zu entwickeln, die letztlich den Anker der Porleyter gelöst hätte.

Am 19. Februar startet die BASIS zurück zur Milchstraße. Zurück bleibt der Kreuzer PRÄSIDENT unter Tanwalzen und Tolot. Sie sollen weitere Erkundungen betreiben, und Rhodan wird nach Klärung der Lage um die Porleyter wiederkehren.

Auf dem Heimflug wird eine Funkrelaiskette aus 4000 Sonden aufgebaut. Somit dauert der Flug drei Tage länger. Unterwegs wird festgestellt, dass der steinerne Bote die typische Siegelaura Seth-Apophis' trägt, also aus M 82 stammt. Doch wie kam er in das Gebiet des Frostrubins? Am 3. März wird das galaktische Halo erreicht und einen Tag später das Solsystem. Die BASIS geht dort in einen lunaren Orbit, denn der Metagrav-Antrieb benötigt zumindest eine dringende Inspektion.

Innenillustrationen