Hölle auf Erden

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1153)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: Hölle auf Erden
Untertitel: Terra und Luna am Abgrund – die Menschheit im Griff der zweiten Plage
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: Mo, 26. September 1983
Hauptpersonen: Reginald Bull, Chthon, Booker Tern, Assaile Zimbalu, Imger Schrodh, Digitalis Aura
Handlungszeitraum: Januar 427 NGZ
Handlungsort: Terra im Grauen Korridor
Lexikon: Armadaflamme, Galaktische Flotte, Mumieneinheit, TRIICLE-9, Trümmerflotte
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 137

Handlung

Reginald Bull und Geoffry Waringer unternehmen in zwei TSUNAMIS den Versuch, die Wandung des Grauen Korridors mithilfe des ATG-Feldes zu überwinden, jedoch ohne Erfolg.

Nachdem Bull mit einer TSUNAMI wieder in Terrania gelandet ist, erscheint überraschend der vierdimensionale Schatten Chthon und warnt vor der zweiten Plage: Durch eine neue Perforation des Grauen Korridors müsse man mit den Parasitär-Enklaven rechnen.

Bei einem Waldspaziergang entdeckt der Seuchenspezialist Booker Tern einen seltsamen, halbkugelförmigen und faustgroßen pilzförmigen Stein, dessen Oberfläche von einem weißlich gelben Muster bedeckt ist. Eine oberflächliche Untersuchung ergibt, dass er eiskalt ist. Als er sich auf dem Rückweg von seinem Spaziergang entschließt, den Stein zu einer genaueren Untersuchung mitzunehmen, stellt er fest, dass der Stein mittlerweile auf über drei Meter Größe angewachsen ist. Unter der transparenten Oberfläche scheint sich etwas zu bewegen. Er beschließt, am nächsten Tag mit Laborinstrumenten anzurücken und die Sache genauer zu untersuchen.

In seiner Wohnung wartet bereits seine Lebensgefährtin Assaile Zimbalu. Sie bittet ihn darum, merkwürdige kleine gelbe Kügelchen in ihren Achselhöhlen zu untersuchen. Sie scheinen mit der Haut verwachsen.

Als Booker Tern Roboter zur Absicherung der Fundstelle des Steines anfordert, wird seine Bitte aufgrund der Bedrohung durch die Parasitär-Enklaven abgelehnt. Plötzlich wird ihm klar, dass es sich bei seinem Fund um eben diese Enklaven handelt, und er informiert das HQ-Hanse.

Reginald Bull persönlich geht diesem Hinweis nach und besichtigt die Steine aus nächster Nähe. Als er die Vermutung äußert, dass sich Enklaven durchaus auch auf Lebewesen ausdehnen können, zieht Booker Tern den richtigen Schluss und berichtet von den Schleimklümpchen unter Assailes Achseln.

Mittlerweile werden von überall die wachsenden Steine gemeldet, die Zahl der Sichtungen beträgt auf Terra siebzigtausend und auf Luna – trotz fehlender Atmosphäre – viertausend. Zusätzlich sind aus Bullys Team siebzehn Personen von den merkwürdigen Klümpchen befallen.

Die Befallenen halten sich nicht mehr für Menschen und bezeichnen sich selbst als Dordon. Die Dordon beginnen damit, die nichtbefallenen Menschen zu bekämpfen. Bürgerkriegsähnliche Zustände brechen auf der Erde aus. Booker Tern unternimmt den Versuch, die Befallenen mit dem Gift des Traumkäfers zu behandeln. Es stellt sich allerdings als unwirksam heraus.

Auf die Bitte Bullys unternimmt Chthon den Versuch, in das Innere der Enklaven vorzudringen, da die Oberfläche nicht mit den Mitteln der Terraner zu durchdringen ist. Derweil wachsen die Kuppeln weiter und bilden Verbindungen untereinander aus. Als Bully und Tern von den Dordon eingekesselt und gefangengenommen werden, trifft Booker auf den vierzehnjährigen Imger Schrodh. Er scheint ebenfalls befallen, aber etwas ist anders. Seine fiebrigen Augen zeigen Booker, dass der Junge an einer Infektion leidet. Der Seuchenspezialist diagnostiziert die Röteln und stellt dabei fest, dass der Junge immun gegen die Parasiten ist. Damit ist das Gegenmittel gefunden!

Mithilfe eines hyperphysikalischen Zeitkokons transportiert Chthon den Siganesen Digitalis Aura in das Innere einer Enklave, um dort hochaktive Rötel-Viren freizusetzen. Der Versuch gelingt, und in der Folge sterben am 17. Januar 427 NGZ alle Enklaven sowie die Parasiten der befallenen Menschen ab. Die Bedrohung durch die zweite Plage ist abgewendet.

Innenillustrationen