Einsteins Tränen (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Einsteins Tränen (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1165)
PR1165.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: Einsteins Tränen
Untertitel: Die Miniaturerden – Milliarden Welten für Milliarden Menschen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1983
Hauptpersonen: Reginald Bull, Ernst Ellert, Chthon, Bradley von Xanthen, Taurec
Handlungszeitraum: April 427 NGZ
Handlungsort: Terra
Lexikon: Amarano, Armadaschmied, Droid, Gäoid, Homuter
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 139,
enthalten in PR-Kompakt 3

Handlung

Einen Tag nach dem Ende des technomanischen Effekts wird auf Terra festgestellt, dass sich im Grauen Korridor unzählige azurblaue Kugeln mit einem Durchmesser von 1,20 bis 1,30 Meter versammelt haben. Es sind 6-D-Strahler und parallel dazu, so wird Reginald Bull und Julian Tifflor mitgeteilt, haben die Techno-Apparate damit begonnen, Energie aus den terranischen Kraftwerken zu laden und zu speichern. Damit einher geht der Zusammenbruch der planetaren Energieversorgung. Es gilt als sicher, dass die siebte Plage eingetroffen ist.

Einige Zeit zuvor: Ernst Ellert fällt nach seinem Erwachen am 2. Februar 427 NGZ in eine Starre. Er hat die Vision von Einsteins Tränen und erwacht nach langer Zeit. Ellert ist in seinen halbverwesten Originalkörper zurückgekehrt, und flieht nun aus dem subplanetaren Mausoleum. Auf der Oberfläche stellt er fest, dass es der 11. April ist.

Die Hyperinpotronik NATHAN meldet sich und teilt mit, dass die emittierte 6-D-Strahlung der azurblauen Kugeln Ähnlichkeit mit jener hat, die vorzeiten beim Potential-Verdichter der Meister der Insel auftrat. Wenig später trifft Chthon im HQ-Hanse ein – und Ellert. Der Mutant berichtet von seinem Besuch auf EDEN II und der Vision von Einsteins Tränen, von denen es ebenso viele gibt wie Bewohner auf Terra und Luna. Die Tränen weisen auf Vishnas Prophezeiung, Terra in Scheiben schneiden zu wollen. Ellert weiß weiterhin, dass die Menschheit biophysisch mit dem Virenimperium vernetzt werden soll. Letztlich würde daraus eine Gefahr für die Kosmokraten erwachsen.

Am nächsten Tag zeigt es sich, dass das Vishna-Fieber noch eine Spätfolge hat – und bis zum 14. April fallen alle Menschen in Apathie. Aktiv bleiben nur Ellert, Chthon und NATHAN.

Die RAKAL WOOLVER mit Bradley von Xanthen, Roi Danton und Demeter an Bord, befindet sich, wie weitere LFT-Raumschiffe, weiterhin im Solsystem auf der Suche nach Terra. Auch Taurec weilt noch vor Ort und befindet sich an Bord seiner SYZZEL. Der Bote der Kosmokraten weiß, dass es Zeit wird, zu sich selbst zu finden. Nur dann wird er sein volles Machtpotenzial ausspielen können. Außerdem reagiert schon die SYZZEL, und er hat Schwierigkeiten, das Schiff zu fliegen.

Taurec kennt diejenige, der er seine Probleme verdankt. Endlich, am 23. April, ändert sich seine Situation etwas. Er kann die SYZZEL wieder voll nutzen und muss an das Ende der siebten Plage denken. Nach fünf Tagen entdeckt Taurec eine schlauchförmige, n-dimensionale Irregularität, den Grauen Korridor.

NATHAN teilt Ellert und Chthon mit, dass alle Menschen von Luna nach Terra gewechselt und ebenfalls apathisch geworden sind. Aufgrund des herrschenden Energiemangels kann die Inpotronik nicht in das Geschehen eingreifen. Allerdings existiert noch eine Transmitterverbindung, mit der Ellert und Chthon nach Luna wechseln könnten. Doch sie bleiben vorläufig auf Terra. Ihre Versuche, die Menschen aus der Apathie zu reißen, fruchten nichts. Das geschieht schließlich automatisch, aber nur für eine kurze Zeit. Alle Menschen versammeln sich im Freien und blicken erwartungsvoll in den Himmel. Sie warten auf Einsteins Tränen.

Am 16. April beginnen die Menschen zu schrumpfen. Gleichzeitig tauchen die azurblauen Tränen am Himmel auf und verharren jeweils über einem Individuum. Vier Tage später stellen Ellert und Chthon fest, dass Einsteins Tränen ihre azurblaue Farbe verloren haben. Als sie näher treten, erkennen sie, dass es sich jetzt um miniaturisierte Erden handelt.

Nochmals drei Tage später ist es soweit. Die auf Zentimeter geschrumpften Menschen heben vom Boden ab, schrumpfen auf Virengröße und stürzen jeweils auf eine Minierde. Chthon beobachten dieses phantastische und Furcht einflößende Phänomen bei Bull. Anschließend setzen sie sich nach Luna ab.

Als Bull erwacht, ist er nackt – und allein. Der Himmel Terras ist wieder blau, was er im Grauen Korridor nicht war. Weder Luna noch der Graue Korridor sind zu sehen. Nun fallen Bull auch andere Veränderungen auf, es gibt weder eine Flora noch eine Fauna. Befindet er sich überhaupt auf Terra? Bull akzeptiert, dass er sich auf einer Pseudoerde befindet. Dann sieht er einen vorbei huschenden Schatten am Himmel, und für einen kurzen Moment erblickt Bull das skelettierte Gesicht Ellerts. Es ist der größte Schock seines bisherigen Lebens.

Anmerkungen

Innenillustrationen