Computerwelten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1173)
PR1173.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: Computerwelten
Untertitel: Milliarden von Mikroerden – die virotronische Vernetzung beginnt
Autor: Detlev G. Winter
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: Montag, 13. Februar 1984
Hauptpersonen: Taurec, Roi Danton, Demeter, Vishna, Stein Nachtlicht, Qual Kreuzauge, Reginald Bull
Handlungszeitraum: Mai 427 NGZ
Handlungsort: Terra
Lexikon: Nand, THUNDERWORD, Vier-Sonnen-Reich, Vrugg
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 139

Handlung

Auf den 10,4 Mrd. Minierden, die absolut steril aufgebaut sind, haben die miniaturisierten Menschen vergessen, wer sie sind. Sie kennen nur noch ihre Aufgabe, der sie mittels der Virenrüstung, die ein Netz spinnen kann, und dem Virenjet, der einem Surfbrett gleicht, nachkommen können. Sie sind die Sturmreiter und damit das Regulativ der Datenströme, die als Netzwerk auf jeder Minierde vorhanden sind und aus dem Virotron-Kern stammen. Jede Minierde ist damit ein Virochip und ein Teil des Virenimperiums.

Auf Terra selbst stehen die 50 Meter hohen und zehn Meter durchmessenden Zeittürme, die aus Virenkristallen aufgebaut sind. Zu jedem Turm gehört ein Ordensmann, der ebenfalls aus Viren erschaffen wurde und in eine Staubkutte gehüllt ist, die nur das Gesicht freilässt. Die Gesichter flimmern und glitzern, und ein Betrachter vermeint, in die Unendlichkeit zu blicken. Die Zeittürme sind in Zeitsohlen aufgeteilt, beginnend von der Spitze nach unten laufend, und auf jeder Sohle kann ein Beobachter Ausschnitte einer kosmohistorischen Begebenheit betrachten – bis hin zum [Urknall]]. Darunter angesiedelt, befindet sich die so genannte Nullsohle. Sie befindet sich quasi vor dem Urknall, und Zeit spielt dort keine Rolle. Sie kann aber nur in Begleitung eines Ordensmannes betreten und verlassen werden. Entsprechend werden die Nullsohlen der Zeittürme von Stein Nachtlicht und Qual Kreuzauge als Kerker für Ernst Ellert und Chthon genutzt. Beide siechen dahin, denn auch das Nebelwams des 4-D-Schattens befindet sich in Auflösung. Vishna, die Chthon zwischenzeitlich aufsucht, ist überzeugt, der Andere werde zu spät kommen, wenn überhaupt. Damit wird er ein einäugiges Nichts bleiben.

Im Solsystem, wo sich inzwischen Einheiten vieler galaktischer Völker aufhalten, ist Taurec auf der RAKAL WOOLVER bereit. Nach dem Einsatz der Elmsflamme will er nun mit der SYZZEL in den Grauen Korridor vorstoßen. Für ihn hat der Andere absolute Priorität, für Roi Danton und Demeter jedoch, die ihn begleiten werden, natürlich die Rettung der Menschheit. Die SYZZEL dringt problemlos in die Perforationszone ein, wo sie allerdings einem Totalausfall aller Aggregate unterliegt.

Taurec, der um die Inseln der Karzitanen weiß, erkennt, dass diese letztlich dazu dienen, ihn festzusetzen. Doch in Vishnas Plan existiert ein Fehler, denn sie hat nicht damit gerechnet, dass Taurec menschliche Begleiter mit auf die SYZZEL bringt. Deren SERUNS funktionieren noch, und die drei Wesen, die in eine verschobene Wirklichkeit bzw. Pararealität versetzt wurden, verlieren nicht den Bezug zur Realität. Darum kann nach einiger Zeit die SYZZEL in den Grauen Korridor versetzt werden.

Nachtlicht besucht seinen Gefangenen Ellert einmal pro Tag. Freimütig erzählt er dem Halbtoten, dass jeder Ordensmann mit seinem Zeitturm die Kontrolle über 2000 bis 10.000 Virochips hat. Zwischen ihnen kommt es zu philosophischen Betrachtungen über kosmische Zusammenhänge, und beide sind besonders vom Urknall fasziniert, den sie hier auf der Nullsohle quasi von unten betrachten können. Ellert bemerkt, dass Nachtlicht einen gutgläubigen Geist besitzt, und will ihn überlisten.

Im Virenhorst sitzt Vishna und genießt ihren Triumph. Für die Kosmokratin gibt es zurzeit nicht viel Arbeit, denn die Ordensmänner leiten die virotronische Vernetzung und bedürfen keiner Kontrolle. Den Abschluss der Vernetzung wird das Virenimperium selbst vollziehen, womit auch das Ende des Grauen Korridors unmittelbar bevorsteht. Vishnas Gedanken treiben vorwärts in die nahe Zukunft. Es sind Gedanken der Rache. Über die Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ES wird sie einen Vorstoß hinter die Materiequellen wagen und die Kosmokraten in ihre Schranken weisen. Danach wird sie es sein, die die Ultimaten Fragen beantworten wird.

Nachtlichts Mitteilsamkeit hört nicht auf. Demnach bestehen die Virochips aus entarteter Energie und einer 6-D-Komponente. Ellert äußert schließlich einen letzten Wunsch, bevor er stirbt. Er möchte dieses Wunder einmal direkt betrachten. Nachtlicht gewährt ihm den Wunsch, und mit einem Lenkimpuls wird Ellert von der Nullsohle hinaufgetragen, aus dem Zeitturm hinaus und hinein in einen Virochip.

Bei der Unmenge an Daten- und Informationsströmen kommt es immer wieder zu Falschflüssen. Die Sturmreiter sind dazu da, sie zu kanalisieren, und tragen damit Sorge, dass der Virochip Bestand hat. So tut es auch Reginald Bull und jagt einmal mehr einer Fehlinformation hinterher. Als er sie mit seinem Virenjet erreicht, identifiziert er sie als Ellert. Der Halbtote reißt ihn aus der Computertrance, und gemeinsam beschließen sie, den Datenstrom aus den Fugen zu bringen, einen Computersturm auszulösen. Während Bull dies in seinem Virochip tut, dringt Ellert mühelos in eine andere Träne Einsteins ein. Sie sind nämlich miteinander vernetzt, nur gehorsame Sturmreiter würden das nicht nutzen. Es fällt ihm von Mal zu Mal leichter, die Sturmreiter aus ihrer Trance zu reißen, und dann setzt ein Domino-Effekt ein. Schließlich kehrt Ellert in den Zeitturm zurück. Dort begreift er, dass es zwischen den Virochips und den Ordensmännern einen interaktiven Prozess gibt. Da Ellert schon mehr als die Hälfte von Nachtlichts Virochips gekippt hat, ist der Ordensmann jetzt kein williger Helfer Vishnas mehr. Nachtlicht verlässt seinen Zeitturm, erlebt die Landung der SYZZEL und warnt die drei Ankömmlinge vor Vishnas Falle.

Im Virenhorst wird die abtrünnige Kosmokratin aus ihren Träumen gerissen. Mit Entsetzen muss sie feststellen, dass mehrere Zeittürme durch einen Informationssturm gekippt sind, auch die Türme ihrer beiden Gefangenen. Chthon befindet sich damit in Freiheit – und auch der Andere ist an diesem 17. Mai 427 NGZ auf Terra gelandet. Damit ist die baldige Anamnese zu erwarten, und Vishna muss gegen ihn kämpfen, was sie nie wollte.

Innenillustrationen