Krisenherd Andro-Beta

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1195)
PR1195.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: Krisenherd Andro-Beta
Untertitel: Tefroder und Maahks am Rand des Krieges
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Reginald Bull, Taurec, Vishna, Grek I, Kelly Bo, I-I-Barzen, Ochlemech
Handlungszeitraum: September 427 NGZ
Handlungsort: Andro-Beta
Risszeichnung: Hospitalschiff von Günter Puschmann
Lexikon: GORO-O-SOC, Mister Young, Ouechos, Psychoquanten, YOWZENE
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 141

Handlung

Die Tefroder, die nach dem Andromeda-Krieg und vor dem Frieden mit den Maahks einem enormen Bevölkerungsschwund unterlagen, siedeln seit gut 500 Jahren vermehrt in Andro-Beta, was den Maahks nur recht ist. Die Übersiedlung in die Milchstraße ist dafür beendet, und von den 500 Milliarden Andro-Tefrodern leben schon 50 Prozent in der Kleingalaxie. Inzwischen droht jedoch ein weiterer Krieg zwischen den beiden Völkern.

Kelly Bo strandete vor Jahren in Andromeda und versucht, sich das Geld zu erarbeiten, um sich eine Heimreise leisten zu können. Notgedrungen beteiligt er sich an einem Einbruch in ein Maahk-Kloster. Die Einbrecher werden erwischt und alle bis auf Kelly Bo getötet. Dank seiner Paragabe vergeben ihm die Maahks und wollen ihn bei nächster Gelegenheit freilassen, als sie die Nachricht von der plötzlichen Kriegstreiberei der Tefroder erhalten. Kelly Bo ist schockiert von der Aussicht auf Krieg, aber die Maahks machen sich keine Sorgen. Sie eröffnen ihm, sie hätten sämtliche Sauerstoffplaneten, die sie den Tefrodern geschenkt haben, mit Planetenzündern versehen.

Am 7. September 427 NGZ berichtet Reginald Bull den GAVÖK-Vertretern auf der MUTOGHMANN SCERP die galaktopolitische Lage. Demnach ist auf der Hundertsonnenwelt wieder ein Sperrfeldgenerator aktiv, und aufgrund des Elements der Kälte ist sie sowieso unerreichbar. Dafür stehe die Flamme kurz vor dem Verth-System, und der Dekalog der Elemente sei fast nicht mehr in der Lage, hier einzugreifen. Andererseits gebe es aus der Großen Magellanschen Wolke, die auch ein Chronofossil sei, schlechte Nachrichten. Die Magellan-Völker seien nicht bereit, mit der GAVÖK zusammenzuarbeiten, und wollten eigenständig der Gefahr entgegentreten. Der Hanse-Sprecher kehrt anschließend per Transmitter nach Gatas zurück.

Die Flamme hat den Korridor für die Endlose Armada bis zum Verth-System vorangetrieben. Der Dekalog versucht jetzt ein letztes Mal, sie aufzuhalten, was aber misslingt. Gatas wird in einen paraenergetischen Kokon gehüllt und dadurch als Chronofossil aktiviert. Anschließend verkündet Taurec, er und Vishna hätten in Zusammenarbeit mit dem Virenimperium einen neuen Plan ausgearbeitet. Dem entsprechend erlischt am 9. September die Flamme. Ihre Kraft geht auf Taurec über, was eine weitere anamnetische Erweckung bedeutet. Der Kosmokrat ist jetzt imstande, alle weiteren Chronofossilien zu aktivieren. Fragen zum Flug der Armada durch die Milchstraße, schließlich können keine weiteren Korridore erschaffen werden, und zur Anzahl der vorhandenen Chronofossilien lässt Taurec unbeantwortet. Immerhin lässt er verlauten, dass über die Chronofossilien der Anker des Frostrubins bzw. TRIICLE-9 gelöst werden solle. Dann werde TRIICLE-9 an seinen angestammten Platz im Universum zurückkehren. Die daraus resultierenden neuen Fragen lässt der Kosmokrat ebenfalls im Raum stehen.

Zwei Tage später taucht der Emissär Progar, ein Springer, auf Gatas auf. Er war vor einiger Zeit mit vier Raumschiffen der NEBULAR-Klasse im Andro-Alpha-Nebel bei den Maahks und kehrt jetzt mit der RALF MARTEN zurück. Seine Nachrichten sind derart bedenklich, dass Taurec, Vishna und Bull umgehend mit der SYZZEL aufbrechen. Dabei eröffnen sie noch, Andro-Beta sei das erste Chronofossil.

Die SYZZEL trifft sich mit den NEBULAR-Einheiten BAAR LUN, unter Rosé Xochin, OVARON und ARNO KALUP. Gemeinsam erreichen sie am 12. September die Maahk-Flotte vor Andro-Beta. Grek-1 erklärt erstmals die Gründe für den Aufmarsch. Demnach können die Maahks der neuen Generation nicht in die Kleingalaxie vorstoßen, weil sie in ein paraenergetisches Panikfeld gehüllt sei. Des Weiteren liegen den Maahks stichhaltige Hinweise vor, die Meister der Insel würden bald zurückkehren. Es kann sich dabei nur um eine Aktion des Dekalogs handeln, was die Maahks aber nicht akzeptieren.

Die SYZZEL bricht in den Andro-Beta-Nebel auf, was Grek-1 erlaubt. Mit an Bord befinden sich Bo und Grek-0. Es ist ein Maahk der alten Generation und soll, was niemand weiß, im Fall der Fälle die Planetenzünder aktivieren.

Gut versteckt steht innerhalb Andro-Betas die MASCHINE SECHS des Anin An 1-1-Barzen. Bei ihm weilt der Margenane Ochlemech, dessen Maskenelemente sich als die Waffenhändler von Mrill ausgeben. Sie rüsten die Tefroder mit hochwertigen Waffen aus, denn ein Krieg zwischen Maahks und Tefrodern wird aus dem Betanebel eine Chronodegeneration machen (Rando-1 gehört zum Chronofossil Hundertsonnenwelt). Der nächste Schritt des Dekalogs soll die Einsetzung zweier Duplos sein. Es sind Faktor I, Mirona Thetin, und Faktor III, Proht Meyhet, die soeben von LAGER auf die MASCHINE wechseln.

Die SYZZEL entdeckt dank ihrer überragenden Technik tausende Satelliten am Rande des Betanebels, von denen die Panikstrahlung ausgeht. Außerdem sind da noch so genannte Radioblasen, von denen zwei eine Aggressionsstrahlung aussenden. Diese zwei Radioblasen haben sich an einer entstehenden Sonne gebildet. Diese Aggressionsstrahlung ist für das Verhalten der Tefroder verantwortlich. Als die SYZZEL eintrifft, offenbart es sich, dass die Strahlungsquelle eine junge Entität ist, die die Strahlung unbewusst von sich gibt. Kelly Bo opfert sich, indem er ohne Raumanzug aus der SYZZEL aussteigt und in den Körper der Entität eindringt. Durch die Verschmelzung beider Geister und dank Kelly Bos Paragabe, Aggressionen zu dämpfen, erlischt die Aggressionsstrahlung in Andro-Beta.

Innenillustrationen