Der Planet Mechanica

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 120)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Der Planet Mechanica
Untertitel: Maschinen kämpfen gegen Maschinen – die Erbauer sind längst tot …
Autor: K. H. Scheer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 20. Dezember 1963
Hauptpersonen: Atlan, Perry Rhodan, Gucky, Reginald Bull, Professor Arno Kalup, Oberst Jefe Claudrin, Leutnant Brazo Alkher
Handlungszeitraum: September 2104
Handlungsort: Mechanica
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 15,
enthalten in Leihbuch 44

Kurzzusammenfassung

Die Suche nach dem Ernteschiff oder einer anderen Möglichkeit, das Speckmoos ohne Sekundärschäden von befallenen Welten zu beseitigen, sind in vollem Gange. Doch die Hiobsbotschaften häufen sich. Durch Nachlässigkeit gelangten Sporen des Mooses in die Atmosphäre von Arkon II. Damit ist die Suche nach einer Lösung umso dringender.

Ein Lichtblick zeigt sich am 24. September 2104. Der Robotregent konnte einen an das Saatschiff gerichteten Bestätigungsimpuls auffangen und die Quelle in einem bisher unerforschten Teil des nahen Leerraums ausmachen. Die IRONDUKE fliegt mit Perry Rhodan, Atlan und den meisten Mutanten in die Region.

Auf dem zweiten Planeten der Outside getauften Sonne wird die Expedition fündig. Obwohl die Bewohner des Planeten längst ausgestorben sind, halten Roboter ihre Hinterlassenschaften in Schuss. Es gelingt den Terranern, das Steuerzentrum des Ernteschiffes auszumachen und seine Steueranlagen anzuzapfen. Nach erfolgreicher Auswertung der Daten wird ein Befehlsimpuls an das Schiff ausgesendet, um es nach Azgola zu führen. Anschließend wird das Befehlszentrum sabotiert, damit es keine weiteren Impulse senden kann, welches das Schiff noch ablenken könnte.

Handlung

Das Speckmoos hat sich zu einer Gefahr galaktischen Ausmaßes entwickelt. Auf verschiedenen weiteren Welten wurde es entdeckt, und auch Arkon II, das Handelszentrum des Großen Imperiums, ist betroffen. Arkonidische Wissenschaftler sind bei der Untersuchung von Sporenproben nachlässig vorgegangen und haben so die Ausbreitung der Sporen verursacht. Arkon II wird unter Quarantäne gestellt.

Inzwischen ist der 24. September 2104 angebrochen. Die Quarantäne wurde inzwischen gelockert, allerdings müssen alle abfliegenden Schiffe eine Kältekur durchführen, um die Sporen abzutöten. Der Robotregent hat eine Erfolgsmeldung. Ein aus einer unbekannter Quelle stammender Impuls scheint die Antwort auf den Notruf des Ernteschiffes zu sein. Eine genaue Triangulierung des Ausgangspunktes ist nicht möglich, er scheint aber im Leerraum zu liegen. Für eine genaue Ortsbestimmung nutzen die Terraner eine seit Jahrzehnten etablierte Technik: die Radioastronomie. Nur ist die Methodik inzwischen verfeinert und der modernen Technik angepasst worden. Sie basiert nicht mehr auf dem Ausspähen von langwelligen Radiosignalen, sondern auf Emission von Hyperkomsignalen mit einem Hyperkomradioteleskop und deren Brechung durch die Schwerefelder von Sternen und planetaren Körpern. In der Zielregion, einem Kubus von gut tausend Lichtjahren Kantenlänge, lässt sich nur ein Ziel ausmachen: ein einsames Sternensystem mit drei Planeten, welches aufgrund seiner abgelegenen Lage den Namen Outside erhält.

Perry Rhodan startet mit Atlan, dem Mutantenkorps und einer ansehnlichen militärischen Bodenstreitmacht mit der IRONDUKE Richtung Outside. Die Planeten Nummer eins und drei erweisen sich als leblose und uninteressante Welten, ein Glutofen und ein Gasriese. Nummer zwei, später bekannt unter dem Namen Mechanica, zeigt Aktivitäten einer Zivilisation. Signale im UKW-Bereich, Fusionsreaktoren und Gebäude auf der Oberfläche zeugen von einem hohen technischen Standard. Viele Anlagen sind zwar nur noch Ruinen, aber einige werden noch von Robotern instandgehalten. Zu ihnen gehören die automatisierten Verteidigungsforts und Verarbeitungsprozessoren für das Speckmoos. So halten einige Automaten die IRONDUKE für das Ernteschiff. Ein Dutzend kugelförmiger Roboter versucht, von dem vermeintlichen Ernteschiff pflanzlich-organische Masse zu extrahieren. Sie verwandeln dabei die Gewächshäuser des Schiffes in Schlammlandschaften.

In der größten verbliebenen Stadt wird die Mannschaft fündig. Hier liegt ein Gebäude, welches für die Steuerung verschiedener Anlagen auf Mechanica zuständig ist und anscheinend auch mit den verschiedenen Schiffen in Kontakt steht. Aufgrund seiner Bedeutung ist das Umfeld des Kontrollzentrums gesichert. So wird der Shift S-5 durch die Einwirkung eines Rotationsfeldprojektors zerstört. Innerhalb des Gebäudes finden sich keine Verteidigungsanlagen, aber viele Aggregate sind inaktiv. Eine Ingenieursmannschaft macht sich an die Untersuchung. Sie kann aus der fremdartigen Technologie zumeist nicht schlau werden. Leicht zuordnen lässt sich die Bedeutung von 110 Robotern, die in der gesamten Anlage in Depots auf ihren Einsatz warten. Es handelt sich um Wartungseinheiten, die aufgrund des Ausfalls ihrer Stromversorgung ihre Aufgabe nicht wahrnehmen können.

Während der Reparatur der Energiesysteme macht sich an anderer Stelle ein Bergungsteam über eines der Abwehrforts her. Hier erbeuten sie ein Narkosegeschütz, welches demontiert und an Bord gebracht wird.

Die Reparaturroboter machen sich nach ihrer Reaktivierung an die Wartung der verschiedenen fehlerhaften Systeme. Verschiedene Beobachter sollen während der Reparatur die Steuerschaltung des Ernteschiffes ausfindig machen und nötigenfalls verhindern, dass sie das Schiff sofort anspricht. Ein Team sorgt für die Unterbrechung zwischen der Schaltung und dem Hyperfunk und lädt Daten aus der Schaltung herunter. Die inzwischen voll reaktivierte Schaltzentrale erkennt die Eindringlinge als Gefahr und schickt ihnen zehntausende Kampfroboter entgegen. Unter dem Zwang, die Stellung zu halten, bis eine Auswertung der Daten erfolgt ist, beginnt ein Abwehrkampf im Umkreis der IRONDUKE. Trotz des Einsatzes von Raumjägern, Bordwaffen, Shifts, Mutanten und einem Kontingent Phalanx-13-Robotern stehen die Verteidiger auf verlorenem Posten. Nach zwei Tagen haben die Wissenschaftler die Zielliste des Saatschiffes dekodiert. Durch eine Sprengung der Speicherbänke innerhalb der Schaltzentrale wird die Gefahr durch die Roboter und Abwehrforts gebannt. Außerdem kann das Ernteschiff von hier aus nicht mehr angesprochen werden.

Mit den gewonnenen Daten und der Position des Ernteschiffes stehen die Chancen gut, dass das Speckmoosproblem auf Azgola und Arkon II bald der Vergangenheit angehört.

Anmerkung

Innenillustrationen