Der Tod des Lordadmirals

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 122)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Posbis
Titel: Der Tod des Lordadmirals
Untertitel: Sie finden den einsamen Planeten – und ein Toter stirbt zum dritten Mal …
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck / 4. Auflage: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1964
Hauptpersonen: Thekus, Marschall Julian Tifflor, Oberst Nike Quinto, Ron Landry, Larry Randall, Lofty Patterson, Meech Hannigan, Arfar, Melaal, Carbá
Handlungszeitraum: 2105
Handlungsort: Arkon I, Arkon II, Terra, Kusma, K 3605
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 15,
enthalten in Leihbuch 45

Handlung

In der terranischen Botschaft auf Arkon I nimmt der arkonidische Lordadmiral Thekus da Minterol an einer Feier des Botschafters Julian Tifflor mit 3000 geladenen Gästen teil. In einem unbeleuchteten, etwas abgelegenen Raum wird er mit einem Nadelstrahler erschossen. Der Botschafter entdeckt die Leiche als Erster und veranlasst sofort, dass der Mord nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Stattdessen informiert er Atlan und kommt mit diesem überein, den Tod des bekannten innenpolitischen Kritikers zunächst zu vertuschen.

Die Abteilung III, das terranische Abwehrkommando, wird informiert. Unter der Maskierung als Ärzte erscheinen Nike Quinto und sein Team auf Arkon I, während die Öffentlichkeit darüber aufgeklärt wird, dass es einen Mordversuch an Thekus gegeben hat, dass jedoch dessen Leben gerettet werden kann. Nike Quinto konstruiert gemeinsam mit Ron Landry einen Roboter, der dem Ermordeten äußerlich perfekt gleicht. Damit erhält der menschenähnliche Roboter Meech Hannigan, der bereits mehrere Einsätze mit der Abteilung III durchgeführt hat, einen gleichwertigen Kollegen.

Mit dem Roboter-Thekus werden, im Zuge der vorgeblichen Genesung des Lordadmirals, immer ausgedehntere Ausflüge unternommen. Die Agenten spekulieren darauf, dass Thekus' Mörder stark daran interessiert sind, wie der totgeglaubte Arkonide den tödlichen Brustschuss überleben konnte. Als der Roboter Thekus gemeinsam mit Landry in einem laurelianischen Laden einen Mokoki kauft, schlagen die Mörder zu und entführen Thekus. Um die Spuren der Entführung zu verwischen, ersetzen sie den »echten« Thekus-Roboter durch ein weiteres Roboter-Imitat des Lordadmirals.

Erst als beim Betreten von Thekus' Trichterbau eine Sicherung das Imitat tötet, durchschauen die Abwehrspezialisten den Trick. Sie machen sich sofort daran, die Vorgehensweise der Täter zu rekonstruieren. Landry ermittelt in einem Fluggleiter-Verteilerdepot, dass die Entführer die Route des Einkaufswegs mit einem versteckten Sender herausgefunden haben. Der Arkonide, der das Gerät installierte, wird allerdings von dem Laurelianer getötet. Das Quallenwesen begründet seinen Mord damit, dass der Mann auf seine Glaskuppel geschossen und ihn dadurch in Lebensgefahr gebracht hatte.

Weil das Signal vom terranischen Thekus-Double sich bei der Entführung in Richtung Arkon II bewegt hatte, folgen Nike Quinto und seine Männer dem arkonidischen Raumschiff mit der K 3605, einer Kaulquappe, die bereits über den Linearantrieb verfügt. Ron Landry kommt erst später hinterher, er hat erfahren, dass der reiche und angesehene Spross einer alten Adels-Familie Arkons an dem Überfall auf den Laurelianer beteiligt war: Carbá von Minterol.

Auf den Raumhäfen von Arkon II, der Handelswelt des Arkon-Systems, werden die Terraner rasch fündig, sie fangen wieder Signale von ihrem Robotdouble auf. Thekus wird bereits von dem Arkoniden Arfar und seinem Begleiter Melaal verhört. Arfar ist ein hochrangiger Finanzbeamter der imperialen Flotte Arkons und verwaltet Milliardensummen. Zugleich ist er beteiligt an einer Verschwörung gegen den amtierenden Imperator Atlan, an der auch Fremde beteiligt sind: Die Antis und die Akonen. Während des Verhörs stürmt jedoch Carbá die Lagerhalle, er hat erkannt, dass die Terraner hinter den Verschwörern her sind.

Daraufhin fliehen die Rebellen mit einem Transitionsraumschiff – die K 3605 kann sie also ohne Mühe verfolgen. Das Ziel der erneuten Flucht ist Kusma, eine vor langem verlassene Welt zwischen zwei Milchstraßenarmen. Carbá, Arfar und Melaal setzen das Verhör fort, doch Melaal durchschaut den Roboter plötzlich. Er warnt seine Mitstreiter, und sie flüchten zu ihrem Raumschiff. Der Roboter Thekus wird von Quinto per Fernschaltung zu einem Transmitter umfunktioniert, so dass das Agentenkommando in den Stützpunkt gelangen kann. Doch zu diesem Zeitpunkt sind die Mitglieder des Komplotts bereits über alle Berge, und die Terraner müssen sich wieder zurückziehen: Melaal hat auf Kusma einen Atombrand gelegt.

Die Terraner haben also einiges über die Hintergründe eines geplanten Putsches gegen Atlan erfahren, die akonischen Hintermänner und der genaue Plan der Feinde sind aber nach wie vor unbekannt.

Innenillustrationen