Der Troß des Kriegers

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1266)
PR1266.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Chronofossilien
Titel: Der Troß des Kriegers
Untertitel: Vironauten im Einsatz – den Geheimnissen des Kriegerkults auf der Spur
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: November 1985
Hauptpersonen: Reginald Bull, Whisky, Coulinor, Merioun, Roi Danton, Irmina Kotschistowa
Handlungszeitraum: Frühsommer 429 NGZ
Handlungsort: Cepor-System
Computer: Formenergie
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Reginald Bull fliegt in einen SERUN gehüllt heimlich den so genannten Jahrmarkt des Trosses des Kriegers an. Es ist eine riesige, 30 Kilometer messende domartige Formenergiekuppel. Dort erhält der Vironaut Kontakt zu einem 30 Zentimeter großen, krebsartigen Wesen, das sich als Paria aus dem Volk der Drakker vorstellt. Da es keinen Eigennamen hat, nennt Bull ihn Whisky. Trotz seines Daseins als Paria kann Whisky dem Vironauten einige Informationen liefern. Demnach beginnt die Hierarchie in Erendyra, und wahrscheinlich in allen zwölf Galaxien ESTARTUS, hoch oben mit dem Ewigen Krieger Kalmer. Ihm unterstehen die elfahdischen Generäle, denen die Leibgardisten folgen. Es sind die Panish, Panish Panisha, Heroen und Shada der Upanishad. Auf sie folgen die so genannten Freitreuen, wie es zum Beispiel die Ring-Architekten sind. Darunter kommen die Mitläufer bzw. untersten Chargen des Trosses, bis zu den Parias auf der untersten Stufe. Außerhalb dieser Hierarchie stehen nur die Gorims.

Anschließend vermittelt Whisky Bull den Weg ins Zentrum des Jahrmarktes, Elysium genannt. Dort ist alles sehr feudal und überaus kostspielig. Das Elysium wird von dem Maerler Coulinor betrieben, und er lässt sich von Bull mit Vario-Schwingquarzen bezahlen, sprich Howalgonium, das in Erendyra offenbar unbekannt ist (da Bull kein offizielles Zahlungsmittel besitzt, hat er einen Vorrat an Schwingquarzen mit auf den Weg genommen). Coulinor gewährt ihm Einblick in jene Räume, die der Elfahder Merioun, der Kriegsherr für das Cepor-System, gerne besucht. Dabei stellt der Zellaktivatorträger fest, dass in dem Igel-Panzer ein amorphes, amöbenhaftes Wesen lebt, und Merioun lässt sich ebenfalls mit Kodexmolekülen bzw. Kodex-Gas berauschen.

Später hat der Elfahder Funkkontakt mit dem Ewigen Krieger, der sich auf dem Bildschirm jedoch nicht zeigt, sondern nur das ESTARTU-Symbol sehen lässt. Kalmer weilt offensichtlich ebenfalls auf Nagath und befiehlt Merioun, die neu angekommenen Gorims mit Respekt zu behandeln, die durch einen Sotho nach Erendyra gesandt worden seien. Bull hat genug erfahren und will das Elysium wieder verlassen. Doch plötzlich fordert Coulinor weitere Schwingquarze von ihm.

Unterdessen beschäftigt sich Irmina Kotschistowa in ihrer ÄSKULAP weiter mit den Peptiden. Sie kann ein solches modellhaft rekonstruieren und hofft, ein Mittel entwickeln zu können, das gegen das Kodex-Fieber bzw. die Kodex-Sucht hilft. Kurz darauf besucht sie gemeinsam mit Roi Danton, Demeter, Kido, Edym Varuson und weiteren Vironauten den Ring-Architekten Be-Luqo und dessen Assistenten, einen dürren, grauhäutigen Humanoiden aus dem Volk der Beryhamer. Dabei bringen die Vironauten in Erfahrung, dass eine ganz bestimmte Gruppe Gorims existiert, die gegen den Permanenten Konflikt agiert.

Einen Tag später muss Kotschistowa sich absetzen, denn Volcayr erscheint wieder und will sie wegen ihres Frevels im Dashid-Raum von Urdalan zur Rechenschaft ziehen.

Innenillustration