Der Gorim von Aquamarin

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1298)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Chronofossilien
Titel: Der Gorim von Aquamarin
Untertitel: Begegnung auf der Wasserwelt – zwei Toshins in Absantha-Shad
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: N. N. , Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Juli 1986
Hauptpersonen: Reginald Bull, Bonifazio Slutch, Hatchertoq, Volcayr, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: Juni 430 NGZ
Handlungsort: Bonfire, Aquamarin
Computer: Die Lage im Jahr 430
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das EXPLORER-Segment 1 und die ÄSKULAP erreichen auf Schleichwegen den Planeten Bonfire in Absantha-Shad. Reginald Bull und Irmina Kotschistowa müssen Vorsicht walten lassen, weil die Gardisten des Ewigen Kriegers Ayanneh Jagd auf sie machen. Der Planet heißt auf Sothalk Erskursu und gehört zum Arsko-System. Es ist der 15. Juni 430 NGZ, als die beiden Toshins Kontakt zur LIVINGSTONE erhalten, die sich noch im Orbit der Freihandelswelt befindet. Der Elfahder Volcayr durfte vor fünf Tagen mit einer Sondergenehmigung landen. Da die Landeerlaubnis für die Neuankömmlinge auf sich warten lässt, wechselt Bull kurzerhand auf die LIVINGSTONE über, die just die Genehmigung erhalten hat.

Der Zellaktivatorträger quartiert sich mit seinem selbsternannten Adjutanten Bonifazio Slutch in der Herberge der Sieben Augen ein. Noch bevor sie auf die Suche nach Volcayr gehen können, vermittelt der Quliman Hatchertoq, Sicherheitsbeamter von Erskursu, Reginald Bull eine eindringliche Warnung vor der Organisation Vileeyah, die für den Ewigen Krieger Ayanneh spioniert. Bull beschließt, die direkte Konfrontation mit den unbekannten Gegnern zu suchen und plant hochoffiziell einen Ausflug zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten Bonfires. Doch im Tempel des Abbas passiert überhaupt nichts, und in einem Museum für Vorgeschichte in der Stadt Mobarra ist es wiederum nur Hatchertoq, der Bull verfolgt. Zur Rede gestellt, behauptet er, Bull nur zu seinem Schutz zu überwachen – für Auftraggeber, die er nicht nennen will. Zurück in seiner Unterkunft tappt Bull in eine Hypnofalle: Er soll zum Schloss Goma Mfalme außerhalb der Stadt kommen. Da er mentalstabilisiert ist, können ihm die hypnotischen Impulse nichts anhaben; um seine unbekannten Gegner zu entlarven, verhält er sich aber so, als wäre er hypnotisiert, und fliegt zu dem angegebenen Ort. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird er durch einen Schockerschuss betäubt. Als er erwacht, stellt er fest, dass er Hatchertoq auf den Leim gegangen ist – und der bringt ihn nun zu Volcayr! In der kurzen Zeit, die er sich auf Erskursu befindet, hat sich der Elfahder bereits eine bedeutende Position in der Potea erarbeitet, einer Untergrundorganisation, die gegen die Vileeyah arbeitet, sich aber auch vor den örtlichen Behörden in Acht nehmen muss. Volcayr weiß zu berichten, dass die Ewigen Krieger und ihre Beauftragten nunmehr Jagd auf die Toshins machten, weil Ijarkor erst seit deren Kontakt mit den Weltraumnomaden ihre Gefährlichkeit erkannt habe. Er selbst habe auf Neu-Mliron einen Gorim getroffen, der ihn nach Bonfire bestellte, wenn er sich ihnen – den Gängern des Netzes – anschließen wolle. Entgegen seinen Erwartungen habe er hier zwar keine Gorim-Station gefunden. Eine solche sei aber auf Aquamarin zu finden, einer Welt nahe dem Dunklen Himmel. Reginald Bull ist außer sich: Der Gorim, der seinen Namen nicht nannte, kann gemäß Volcayrs Beschreibung niemand anderer als Atlan sein!

Um Bull zu ermöglichen, unauffällig von Erskursu zu starten, beginnen die Vironauten von der LIVINGSTONE hektische Betriebsamkeit in der Stadt zu verbreiten. Nur Fazzy Slutch durchschaut den Sinn der Ablenkungsmanöver und schafft es in letzter Sekunde, an Bord des Raumboots zu gelangen, mit dem der Ulupho Trak Bull und Volcayr fortbringt. Sie verlassen mit der EXPLORER und der angekoppelten ÄSKULAP das Arsko-System und treffen sich zwei Tage später mit der LIVINGSTONE nahe einer namenlosen Sonne. 70 Vironauten steigen auf die EXPLORER um, dann startet Jas-Tenn mit den drei Cappins an Bord zurück nach Gruelfin. Nachrichten von der Zusammenstellung eines gewaltigen Kriegstrosses lassen Neiradyr, Scharlom und Dorschorow befürchten, dass ein Angriff auf ihre Heimatgalaxie bevorstehen könnte.

Auf der Wasserwelt Aquamarin finden die Vironauten um Reginald Bull zunächst keine Gorim-Station, sondern stattdessen das Wrack eines vor wenigen Jahren abgestürzten Raumschiffes, wie es weder Bull noch Volcayr je zuvor gesehen haben. Es ist total ausgeschlachtet und lässt keine Rückschlüsse auf seine Herkunft oder seine Erbauer zu. Noch während sie das Wrack inspizieren, taucht die Gorim-Station aus dem Meer auf. Ihr entsteigt – Perry Rhodan. Der Terraner berichtet in groben Zügen die Geschichte der Gänger des Netzes: Diese Organisation behüte, ähnlich der Endlosen Armada, das Kosmonukleotid DORIFER und bekämpfe die Ewigen Krieger, deren Handlungen offenbar darauf abzielten, den Moralischen Kode zu schädigen. Rhodan lädt Bull und Kotschistowa ein, sich ihnen anzuschließen. Auf der Hauptwelt der Netzgänger würden sie viele alte Freunde wiedersehen, die wie er dem Ruf eines alten Freundes gefolgt sind: Jen Salik, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai, Icho Tolot, Gucky, Gesil, Eirene und andere. Dann verlässt er Aquamarin so schnell, wie er gekommen ist, und Bull nimmt sich erst einmal vor, das rätselhafte Wrack genauer zu untersuchen.

Anmerkung

Innenillustrationen