Das Gericht der Elfahder

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1304)
PR1304.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Das Gericht der Elfahder
Untertitel: Wiedersehen auf Elfahd – ein Volk am Scheideweg
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Reginald Bull, Fazzy Slutch, Meglamath, Turpol, Shematin, Volcayr, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: November – Anfang Dezember 445 NGZ
Handlungsort: Muantok, Elfahd, Sabhal
Report:

Ausgabe 138: Perry Rhodan - literaturwissenschaftlich - Aussagen und Stil, der PR-Kosmos (Teil II) (Arndt Ellmer)

Computer: Mehr über das Psionische Netz
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Die EXPLORER erreicht Muantok, wo Reginald Bull die Gamtsaka-Brüder zu finden hofft: Sie hätten in Absantha-Gom Raumschiffe eines fremden Volkes gesichtet, deren Beschreibung Bull an das Wrack erinnern, das er 430 NGZ auf Aquamarin gefunden hat. Die zwielichtigen Brüder nehmen Bull und seinen Begleiter Stronker Keen gefangen. Sie wollen die Profite aus Handelsbeziehungen mit dem neu entdeckten Volk, den Lao-Sinh, mit niemandem teilen – und sie erwarten eine Belohnung, wenn sie den Toshin Bull an den Ewigen Krieger Granjcar ausliefern. Bulls Adjutant Bonifazio Slutch befreit die beiden Gefangenen, bevor Granjcars Häscher eintreffen. Nach dem Abflug von Muantok bestellt Bull Perry Rhodan zu einem Treffen auf Bonfire Anfang Dezember 445 NGZ, um ihn über die Lao-Sinh zu unterrichten.

In der Nähe des Aachdsystems wird die EXPLORER von Elfahdern aufgebracht. Auf Elfahd kommt Bull vor Gericht. Ihrer präventiven Rechtsprechung gemäß werfen die Elfahder ihm nicht seine bisherigen Verfehlungen vor, sondern die durch ihn drohende Gefahr eines galaxienweiten Aufruhrs. Das Volk hat sich in den letzten Jahren in zwei Gruppen gespaltet: die kodextreuen Elfahder und die von Volcayr inspirierten Azimu. Ihren Anteilen an der Bevölkerung entsprechend, sind zehn der Schöffen Kodextreue, sechs gehören den Azimu an. Bull wird schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Da erscheint der von Bonifazio Slutch zu Hilfe gerufene Volcayr und annulliert das Urteil. Die Vironauten werden freigelassen und fliegen nach Bonfire, wo sie rechtzeitig eintreffen.

Perry Rhodan bekommt Bulls Nachricht verspätet zugestellt und bricht sofort von Sabhal auf.

Handlung

Reginald Bull trägt wie Irmina Kotschistowa seit über fünfzehn Jahren ein Toshin-Mal. Infolgedessen muss er stets vor den Häschern der Ewigen Krieger auf der Hut sein. Er streift weiterhin mit seiner EXPLORER durch die Galaxien der Mächtigkeitsballung Estartu, die er aufgrund des Mals nicht verlassen kann. Allerdings besteht das Virenraumschiff im November 445 NGZ nur noch aus elf Segmenten, nämlich der EXPLORER, DORNSEE, NITSCHKA, NO PROBLEM, CHLOE, AVIGNON, PRIVATE COLLECTION, BLANKENBURG, LOVELY & BLUE, FOO BIRD und OCTOBER SEVENTH. Den Gängern des Netzes haben sie sich nicht angeschlossen, aber die Vironauten erfüllen, wann immer es möglich ist, Hilfsdienste für sie. Sie knüpfen Kontakte, rekrutieren Widerstandskämpfer, übermitteln Nachrichten und gehen auch eigenständig auf Informationssuche. Das Hauptquartier der Netzgänger ist ihnen nicht bekannt, aber mit dem Netzkoder kann sich Bull jederzeit in die Informationsknoten der Netzgänger einklinken.

Zurzeit befindet sich Bull in Absantha-Gom und auf einer heißen Spur. Es gibt Hinweise, dass die Kartanin aus Pinwheel im Bereich der Mächtigkeitsballung Estartu tätig sind. Man hat Raumschiffe beobachtet, die dem 430 NGZ auf Aquamarin gefundenen Wrack ähneln. Die Gamtsaka-Brüder sollen mehr darüber wissen. Die EXPLORER fliegt nach Muantok im Kraasystem, wo die Brüder ihr Schiff überholen lassen. Auf der Freihandelswelt haben die Ewigen Krieger nichts zu melden, dafür geraten die Vironauten in Schwierigkeiten mit den hiesigen Behörden und Glücksrittern. Bei ihren Erkundigungen fallen Bull und Stronker Keen in die Hände der Gamtsakas. Die zwielichtigen Händler hoffen, in der Gunst des Ewigen Kriegers Granjcar zu steigen, wenn sie ihm den Toshin Bull ausliefern. Die fraglichen Schiffe ordnen sie einem neu entdeckten Volk namens Lao-Sinh zu.

Bulls Adjutant Bonifazio Slutch bekommt keine Unterstützung von Abeneger, dem örtlichen Vertreter der Obrigkeit, und entwirft daher einen eigenen Plan für die Befreiung der Vironauten. Mit mehreren ortsansässigen Händlern fädelt er eine Reihe komplizierter Geschäftstransaktionen ein. Am Ende bietet er den Gamtsaka-Brüdern eine Raumschiffs-Miniaturwerft zum Tausch gegen ihre beiden Gefangenen. Alle Handelspartner bestellt er um Mitternacht auf den Schrottplatz eines Altwarenhändlers. Die Miniaturwerft steht wirklich dort, gehört aber nicht Slutch. Die Verwirrung der betrogenen Handelspartner nutzt Fazzy Slutch aus, um Reginald Bull und Stronker Keen zu befreien. Nach der Flucht von Muantok sendet Bull seinem ältesten Freund Perry Rhodan eine Einladung zu einem Treffen auf dem Planeten Bonfire in Absantha-Shad für Anfang Dezember.

Auf dem Weg dorthin machen die Vironauten einen Zwischenstopp im Einflussbereich der Elfahder. Doch statt des erhofften Zusammentreffens mit Volcayr wird die EXPLORER von einem Patrouillenschiff aufgebracht. In einem starken Fesselfeld gefangen, schleppt der Elfahder Armandrag das Virenschiff nach Elfahd im Aachdsystem. Reginald Bull und seine Begleiter Slutch, Stronker Keen, Lavoree und Parlan werden inhaftiert. Bull soll vor Gericht gestellt werden. Sein Ankläger Meglamath gehört zu den kodextreuen Elfahdern, sein Verteidiger Shematin ist dagegen ein Azimu, was soviel wie »Die Nachdenklichen« bedeutet. Die Philosophie der Azimu geht auf das Wirken Volcayrs zurück. Sie streben eine Abkehr von den Ewigen Kriegern an, sind aber gegenüber den Kodextreuen in der Minderheit.

Das Gericht der Elfahder tritt erst nach etwa zwei Wochen zusammen. In der Zwischenzeit ist der stumme Parlan in seiner Zelle verhungert. Fazzy Slutch dagegen kann fliehen und auf die EXPLORER zurückkehren. Er bereitet einen Hyperfunkspruch vor, um Volcayr zu alarmieren.

Die Zusammensetzung der Geschworenen entspricht dem Kräfteverhältnis der beiden Hauptgruppierungen der Elfahder: zehn Kodextreue und sechs Azimu. Den Prozess eröffnet Turpol, der Oberste Richter. Bulls Verfehlungen in der Vergangenheit kommen zur Sprache, aber für die Vernichtung seines Permits, das er in die Sonne Virgo-Tor geworfen hat, hat ihn Ijarkor bereits bestraft. Hauptanklagepunkt sind vielmehr seine aufrührerischen Bestrebungen, die zu einem galaxienweiten Aufstand führen können. Trotz der engagierten Verteidigung durch Shematin sehen es Meglamath und die kodextreuen Geschworenen als erwiesen an, dass der Angeklagte eine enorme potentielle Gefahr darstellt. Entsprechend der vorbeugenden Rechtsprechung der Elfahder verurteilen die Geschworenen Reginald Bull mit 10:6 Stimmen zum Tode.

Gerade rechtzeitig erscheint Volcayr. Er hebt das Urteil auf und verfügt die Freilassung der Vironauten. Die EXPLORER startet und erreicht Bonfire noch rechtzeitig, Anfang Dezember.

Perry Rhodan bekommt Bulls Nachricht erst nach mehreren Tagen zugestellt und bricht sofort von Sabhal auf.

Anmerkungen

  • Muantok liegt in Kap. 1 zuerst ein paar tausend Lichtjahre von dem Rand der Überlappungszone der Galaxien Absantha-Gom und Absantha-Shad entfernt. Im selben Kapitel, nur ein paar Seiten weiter, liegt der Planet unmittelbar am Rand des Dunklen Himmels.
  • Im zeitlichen Ablauf gibt es eine Unstimmigkeit. Bonifazio Slutch bricht in Kap. 5 nach »beinahe zwei Wochen« aus seiner Zelle aus und kann sich nach wenigen Stunden auf die EXPLORER in Sicherheit bringen. Beim Abschied verkündet Turpol, den Prozess binnen einer Stunde zu beginnen. Slutch bereitet auch sofort den Funkspruch an Volcayr vor. Aber in Kap. 6 sinniert Reginald Bull unmittelbar vor Prozessbeginn über »zweieinhalb Wochen« Gefangenschaft. Der Prozess wird wenig später kurz unterbrochen, als ein Elfahder berichtet, dass ein Vironaut einen Funkspruch an Volcayr gesendet habe.

Innenillustrationen